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Thema: Cannabis und Cranio Sacral / Reiki

  1. #1
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    Idee Cannabis und Cranio Sacral / Reiki

    Hallo ihr Lieben!
    Das Cannabis als bewußtseinserweiterndes Mittel bezeichnet wird ist ja nichts Neues. Auch die spirituelle Ader wird deutlicher und bewusster. Wer schon mal eine Cranio Sacral- oder Reiki - Behandlung bekommen hat weiß wovon ich schreibe; dass man sich entspannt und in sich selbst einkehrt, um seine Schwächen zu stärken. Hört sich kurios an, hat aber etwas von Schwächen überwinden, nämlich indem man sie zulässt. Ich als Hiv-Patient denke da an mein schwaches Immunsystem. Also ist der Nutzen von Cannabis nicht nur auf der physikalischen Ebene wie Linderung von Angst und/oder Depressionen, verbesserter Appetit, vergrößertes Wohlbefinden (wonach ich jeden Tag strebe ist mich gesund zu fühlen) und Schmerzlinderung, sondern eben auch für die Krankheit Zeit aufzuwenden um zu überwinden. Cannabis ist meine "Krücke". Letztes Jahr bekam ich von Dock noch THC - Tabletten (Dronabinol). Jetzt ist das nicht mehr möglich, weil die Krankenkasse sich querstellt. Hiv-Patienten sind gestrichen, nurnoch Krebspatienten können darauf zurückgreifen. Gemeinheit!!!

    ENTKRIMINALISIERT CANNABIS!!!!!!!!!!!
    :joint:
    Tobias K.

  2. #2
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    Re: Cannabis und Cranio Sacral / Reiki

    Original geschrieben von Sahibtoka
    Hallo ihr Lieben!
    .....Letztes Jahr bekam ich von Dock noch THC - Tabletten (Dronabinol). Jetzt ist das nicht mehr möglich, weil die Krankenkasse sich querstellt. Hiv-Patienten sind gestrichen, nurnoch Krebspatienten können darauf zurückgreifen. Gemeinheit!!!

    ENTKRIMINALISIERT CANNABIS!!!!!!!!!!!
    :joint:

    hallo Tobias

    wie hat die Kasse denn das begründet? Die Zulassung von Marinol, auf die sie sich dabei berufen könnte, umfasst doch außer Krebs auch HIV. Das Verhalten der Kassen wird immer willkürlicher.

    liebe Grüße
    Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  3. #3
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    Hi Gabi!

    Die DAK begründet das mit sowas wie ´ner Budgetüberschreitung. Ich weiß noch nicht, ob das nur den einen Arzt betriff und ich z.Bsp. bei einem Facharzt Dronabionol bekommen könnte.
    Muss der Dronabinol verschreibende Arzt eine bestimmte Genehmigung haben?

    Ciao Tobias
    Tobias K.

  4. #4
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    hallo Tobias

    nein, die Ärzte brauchen keine besondere Erlaubnis für die Verschreibung.
    Und für Budgetfragen sind auch nicht die Kassen zuständig.
    Die Einhaltung des Budgets wird von den Kassenärztlichen Vereinigungen geprüft. Wenn ein Arzt das Budget überschreitet,
    muß er die Verordnungen, die nicht dem Therapiestandard für
    eine spezielle Krankheit entsprechen, begründen. Da Ärzte das oft scheuen, werden - wenns eng wird mit dem Budget, also zum Jahresende hin- diese Verschreibungen dann gestrichen. So hab ich das die letzten Jahre auf jedenfall öfter erlebt. Ob das jetzt mit den ganzen Neuerungen in den Verschreibungsrichtlinien noch so ist, weiß
    ich nicht, da Michaels gesammte Medikation (da Naturheilmittel)
    generell aus dem Leistungskatalog herausgestrichen wurden.
    Denk aber eigentlich schon.

    Gruß Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  5. #5
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    Hi Gabi!

    Danke für deine Antwort.
    Also liegt es nur im Ermessen des Arztes, mir Dronabinol zu verschreiben.

    Da ich im Zuge meines gesundheitlichen Bewusstseins einen mehrwöchige verzicht auf Alkohol und andere Schädlichen Substanzen durchziehe, schränke ich auch den Konsum von Cannabis ein, um die notwendige Dosis auszujustieren. Allerdings merke ich, dass mir die ART im Darmbereich wieder zusetzt.

    Kannst du mir mitteilen, welche Entzugserscheinungen beim Aufhören vom Cannabiskonsum auftreten können? Ich hab´ bei einer Minimaldosierung von 0,2 g / Tag nämlich keine! Normalerweise nehme ich Cannabis nach Gefühl ein. Etwa 0,5 - 1g täglich.
    Tobias K.

  6. #6
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    Cool @sahbitoka

    Hi,

    nach Dauerkonsum von Cannabis (min. 1 Tüte / Tag), kann es bei absetzen zu Ein- und Durchschlafschwierigkeiten kommen. Außerdem kann es zu Schwitzanfällen kommen. Aber beide Symptome sind nach 1 - 2 Tagen verschwunden und auch nicht sehr stark ausgeprägt.
    Also, mach dir Mal keine Sorgen - die sind unnötig!

    Was das verschreiben von Dronabinol angeht - der Arzt muß eine entsprechende Begründung vorlegen, weshalb Dronabinol bei dir indiziert ist. Bei der entsprechenden Begründung kann sich die KK nicht querstellen. Kommt also auf den Arzt an. Ich habe außerdem die Erfahrung gemacht, daß manche Ärzte überhaupt keinen Bock haben, eine triftige Begründung einzureichen, weil Dronabinol durch seine hohen Kosten natürlich das Budget des Arztes schröpft - und das wollen oder können sich die meisten nicht erlauben.
    Da können wir uns nur bei Ulla Schmidt und der gesamten Regierung "bedanken". Gesundheitsreform? Die meisten fühlen sich seitdem eher noch kranker!!!

    Gruß Frank

    :smoke:
    Hinweis: In Deutschland ist der Besitz, Anbau, Verkauf, usw. von Cannabis verboten!!! Jede Maßnahme C. zu erwerben, anzubauen und einzuführen, kann strafrechtlich verfolgt werden und geschieht daher in Eigenverantwortung!!!

  7. #7
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    hallo Tobias

    zu den Absetzerscheinungen hat Frank ja schon was gesagt, auch dass sie nicht zwangsläufig auftreten müssen.
    Was das Dronabinol angeht, kann ich ihm aber leider nicht recht geben.
    Es liegt nicht nur im Ermessen deines Arztes.
    Die kassen stellen sich oft quer-und da Michael mit seiner Klage dagegen inzwischen beim Bundessozialgericht gelandet ist, weiß ich, dass zumindest 2 Gerichte deren Argumentation folgt.
    Es gibt keine einheitlichen Richtlinien, die ersichtbar wären, bei welcher Indikation die Kostenübernahme erfolgt noch welche Kasse sich wie verhält, da gibt es durchaus bei der gleichen Kasse regionale Unterschiede.
    Mit Sicherheit hängt es nicht allein davon ab, wie gut der Arzt seinen Antrag begründet.
    Die Richtlinie: bei Krebs ja, bei HIV nicht mehr, die hab ich noch niergendwo gelesen und da würd mich echt mal interessieren, worauf die sich berufen. Eine Schmerzpatientin mit Krebs kämpft z.B. schon seit Jahren vergeblich gg die AOK um die Kostenübernahme zu erreichen.

    Was ich in meinem Beitrag weiter oben meinte, ist nur die Frage nach dem "Budget". Das hat mit der Kasse nichts zu tun. Da ist der Arzt derjenige, mit dem du dich auseinandersetzen mußt.

    liebe Grüße
    Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  8. #8
    Ganja ist offline Registrierter Benutzer
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    Hallo zusammen - auch für mich ist Cannabis zur "Ueberlebenshilfe" geworden. Dez 09 wurde nach auwachen aus Koma Leberzirrhose diagnostiziert. Transplant. will ich nicht. War ein halbes Jahr im Spital. Wurde 4mal entlassen, nach 2/3 Tagen Leberkomma (hepatische enzephalopatie) und wieder aufwachen im Spital. Eine ganz dunkle Zeit voller Unsicherheit, Angst usw.
    Seit ich alles frisch koche, ohne Salz, dafür mit Curry, Ingwer, mich ausgewogen ernähre, geht es mir sehr gut. Brauche kein Nikotin mehr, Alk sowieso nicht. Meine Medizin ist das Cannabis. Am morgen & späten Nachmittag rauche ich mit Verdampfer oder pur. Seine Magie erfüllt mich mit Heiterkeit, Zufriedenheit. Es vermittelt mir dass Leben und Sterben Eines sind. Wasser als Symbol des werdens und vergehens, alles ist in Bewegung.

  9. #9
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    grüße nach bern

    hallo ganja,
    von dir zu lesen schmerzt sehr. ich bin aber froh das du zur zeit ein wenig ruhe findest. ich wünsche dir die kraft, dir das leben so schön wie möglich zu machen.
    wenn du infos über leidensgenossen und cannabisnutzerprobleme in germany möchtest, dann
    http://selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/

    beste grüße, werter

  10. #10
    Ganja ist offline Registrierter Benutzer
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    Hallo Werter..

    ..ich danke Dir für Deine nette Antwort & den Link. Die "Rückkehr" nach einer NT-Erfahrung liess mich fühlen wie neugeboren. Hatte 28Jahre lang das Methadon, rauchte 40 Jahre lang Zigaretten, 2P/tg, dann jahrelanger Bierkonsum usw. Aber beim aufwachen war alle Sucht verschwunden. Hatte nicht mal Entzugserscheinungen! Aber ein völlig neues Lebensgefühl erhalten. Denken, fühlen, verstehen mit meinem Herzen, weniger mit dem Verstand. Auf sein Inneres hören...das sind heute meine Werte.
    Als Medis habe ich nur noch die Wassertabletten am Morgen, Mariendistel und das geliebte Cannabis. Auch mein Hepatologe hat nichts dagegen einzuwenden. Das bei der Zirrhose typischen Kratzen, die Muskelkrämpfe vor allem abends, verschwinden bein Cann-Gebrauch. Gott sei gedankt.
    Alles in allem geht es mir eigentlich so gut wie noch nie vorher. Dieses halbe Jahr zeigt mir die schöpferische Urkraft die alle Lebewesen erfüllt. In Demut & Dankbarkeit nehm ich das Leben an, ohne zu werten und ohne zu urteilen.
    Lieber Werter, ich hoffe sehr es gehe Dir gut! Den Link werd ich gleich anklicken. Das interessiert mich sehr. OK - wünsche Dir eine gute Zeit & viele spannende und schöne Momente. Gruss aus Bern ga

  11. #11
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    Hallo zusammen,

    wieder ein Mensch, der trotz allen Leids, welches Ihm wiederfahren ist, egal ob selbstverschuldet oder nicht, den Kern der Sach erblickt und verstanden hat.

    "In Demut & Dankbarkeit nehm ich das Leben an, ohne zu werten und ohne zu urteilen."
    Es macht immer wieder Spass soetwas zu lesen.

    Welch ein Traum, würde die Menschheit als Ganzes dies verstehen und leben.

    herzliche Grüße und alles Gute

    Thorsten
    Geändert von Thorsten (30.12.2010 um 11:45 Uhr)

  12. #12
    Ganja ist offline Registrierter Benutzer
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    Wünsche allen ein gutes neues Jahr mit vielen schönen Momenten.
    Es ist das erste mal dass ich mein Erleben & denken teile. Freunde oder Bezugspersonen habe ich keine. Umso mehr haben mich die aufstellenden Antworten gefreut. Danke. Liebe Grüsse ga

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