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Thema: erteilte genehmigungen

  1. #1
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    Lächeln erteilte genehmigungen

    Liebe Leser/innen,
    das bfarm hat über die bobst(bundesopiumstelle) erste Genehmigungen für Patienten zur legalen Nutzung von Medizinal-Cannabisblüten erteilt.
    Das an sich ist ein Fortschritt in die richtige Richtung. Der Patient hat die Wahl zwischen drei verschiedenen Cannabis-sorten. Diese unterscheiden sich in thc,cbd,cbn Gehalt und deren Mischungsverhältniss im natürlichem produkt zu einander.
    Auch stand die Wahl zwischen einem bereits längere Zeit erhältlichen Extrakt und Medizinal-Cannabisblüten.
    Der oder die jenige die eine Genehmigung erhalten, können sich dann für nur das Extrakt, nur für Blüten(granulat) oder auch für beides entscheiden.
    Der vom Arzt vorgeschlagen, empfohlen täglichen Menge, wurde (wie mir bekannt ist) bei der Genehmigung gefolgt
    Wichtig ist hierbei die ärztliche Empfehlung und die eigene Erfahrung.
    Das angebotene Extrakt hat sich bei einigen Patienten aber leider als unwirksam gezeigt. Dazu gibt es schon einiges geschriebenes....
    Die große Freude die der Erhalt der Genehmigung auslöst schlägt bei der Abholung in der Apotheke durch Nennung des Preises in Ohnmacht um.
    Euro 16,00 für das Gramm bedrocan-cannabis.
    Das ist für ein Gramm, wenn auch "lupenreines" Cannabis zu viel.
    Wer von den Patienten kann sich das finanziell leisten.
    es gibt mir bekannte ärztliche Empfehlungen(Verordnungen darf das nicht genannt werden) von bis 3Gramm natürliches Cannabis am Tag.
    Was da für monatliche Kosten entstehen kann sich jeder selbst ausrechnen.
    Noch ist nicht entschieden, (mir bekannt) wer diese Kosten am Ende tragen wird.
    Das die meisten Kk,s und anderen Zahlungsträger schon mit Dronabinol Schwierigkeiten machen ist zu erwarten das es hier noch zu "verhärtungen" zwischen den einzelnen Beteiligten kommen wird.
    Bedrocan(holland)gibt das natürliche produkt für ca.5-6euro ab. Der (belgische) Importer will denke ich auch was für seine Dienste und dann kommt da noch die Apotheke.
    Alles im Einzelnen berechtigte Forderungen.
    Das aber 16,00euro/gramm für den Patienten dabei rauskommen ist nicht ok.
    Wer die Schwarzmarktpreise kennt oder in einem Land lebt wo der Patient ungestraft sein Cannabis selbst anbauen kann, weiß von Kosten die da für das Gramm aufgewendet werden müssen.
    Außerdem ist die therapeutische Wirkung bei legalem Eigenanbau positiv erfahrbar und nicht zu unterschätzen.
    Legaler Eigenanbau hilft einen günstigen Preis für ein sehr gutes Produkt zu erreichen.
    Euro 16,00 für das Gramm Cannabisblüten lösen Ängste aus, sich trotz ergangener Genehmigung kein "Apothekengras" leisten zu können.
    Ich hoffe das sich diese unbefriedigende Situation bald zum positiven klärt. Sonst sehe ich Patienten wieder "in Bahnhofsnähe" mit "Rauschgifthändlern" tuscheln.
    Und wenn nichts geht wird wieder illegal angebaut, erwischt und vor Gericht gestellt.
    Sollte das zum Ergebniss der Genehmigungserteiling sein. NEIN.
    ich hoffe auf eine rege Unterhaltung. mit besten Grüßen,
    Werter

  2. #2
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    hey werter,

    herzlichen glückwunsch... das ging ja sogar relativ schnell am schluss, was?

    Naja ich hoffe, dass du mit deiner neuen Medizin zurecht kommst und dass du nicht aufgrund von Geldmangel wieder auf normales Cannabis zurückgreifen musst.
    Kannst uns ja mal auf dem Laufenden halten, vorallem was die Finanazierung anbelangt.
    Ich schätze du hast noch keinen Antrag auf Kostenübernahme gestellt?
    lg illuminati
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    nichts ist wahr alles ist erlaubt ²³

  3. #3
    Cecile ist offline Registrierter Benutzer
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    Hallo . . .
    nach jetzt fast einem Jahr Erfahrungen mit Dronabinol würde mich einfach interessieren, wie es in der Praxis mit dem Medizinal-Hanf ausschaut. Gibt es überhaupt einen Anhaltspunkt für eine Vergleichbarkeit der Wirkung und der Dosisfindung?
    Mein Mann ist jetzt bei einer Tagesdosis von 30 Tropfen Dronabinol, wobei sich leider nicht alle erhofften positiven Effekte gezeigt haben - die Appetitlosigkeit ist ihm jedenfalls geblieben, und die Übelkeit immer wieder auch. Da hoffe ich natürlich dass das an dem künstlichen Produkt liegt und der echte Hanf anders wirken würde.

    Ich schwanke so zwischen sich ergeben in diese Situation oder nochmal kämpfen um eine Verbesserung

    LG
    Britta

  4. #4
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    Preispolitik

    Schändlich und peinlich für das deutsche Gesundheitswesen, wenn allüberall von "Kostendämpfung" geredet wird und von "Reformen" und von "gerechteren Systemen".
    16 € sind der glatte Wucher!

    Anstatt - wie man es beim BfArM beabsichtigte - die pharmakologische Sachkunde des cannabisbedürftigen Patienten per Nachweis zu überprüfen, sollte die Behörde dazu übergehen diejenigen Patienten, die aus Geld und Gewissensgründen selbst anbauen wollen, auf ihre gärtnerischen Qualifikationen zu durchleuchten und vom gezüchtetem Endprodukt jeweils eine Probe zur Messung des tatsächlichen Wirkstoffgehaltes einfordern.
    Die Messungen könnten gebührenfrei und billigerweise von Praktikanten vorgenommen werden. Die Proben sollten gesammelt - und bedürftigen Kranken zur Verfügung gestellt werden.

    So stelle ich mich ein soziales bzw. sozialeres Gesundheitssystem vor.
    Geändert von Systobi (20.02.2009 um 18:00 Uhr)

  5. #5
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    erteilte genehmigungen

    Hallo Cecile,
    so wie ich gehört habe ,
    soll die Wirkung von Dronabinol nicht genau so wirken wie Cannabis Kraut (Blüte)denn in dem Kraut sind viel mehr Wirkstoffe(THC,CBD,CBN,CBC usw.) als im Sinthetischen .Wenn ich mich nicht irre ist
    Dronabinol nur THC.
    Daher wirkt es auch ganz anders.

    Ergib dich nicht und kämpfe weiter.

    liebe Grüße Tilo
    ich wünsche mir mehr mitgefühl unter den menschen

  6. #6
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    16Euro ... das ist ja ein Maerchenpreis ... zum totlachen, aber das ist eiskaltes Kalkuel der Politiker, eine Art von Strafzoll damit moeglichst wenige in den Genuss davon kommen ... und die Pharmaindustrie dadurch geschuetzt wird, den so ist das Naturprodukt ncit konkurrenzfaehig.

    Wobei unzweifelhaft das Naturprodukt dem Synthetischen ueberlegen ist in der ganzheitlichen Wirkung ... das wurde auch schon durch verschiedene wissenschaftliche Studien belegt!
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  7. #7
    ticcer ist offline Registrierter Benutzer
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    Hallo,

    jetzt endlich, nach langer Irrfahrt durch die konventionelle Pharmakologie, erteilt mir das BfarM eine Genehmigung , mein Tourette-Syndrom mit Cannabisblüten zu behandeln. Die Genehmigung wurde so erteilt, wie das mein Neurologe auf meine Anregung hin vorgeschlagen hat. Das heißt, ich bin jetzt berechtigt , jeden Monat in der Apotheke um die Ecke 12 Gramm Bredocan zu bestellen. Allerdings kostet diese Haze-Kreuzung pro Gramm 24,- € und nicht wie unten erwähnt nur 16 € ! In den Coffeeshops kostet diese Sorte nur 12 €, was aber immer noch viel zu viel ist. Ich weiss , dass die Hanzeplein-Apotheek in Groningen Bredocan inkl. aller Gebühren für 8 € abgibt, wie zum Teufel kommt die Apotheke in Deutschland dann auf einen Preis von 24 € ???

    Ich hätte anfangs, so vor 10 Jahren, nie gedacht, dass es überhaupt zu Genehmigungen kommen würde, insofern ist die Gesamtentwicklung des Medizinischen Cannabis sehr erfreulich, nicht zuletzt haben wir alle das den zahlreichen politischen und juristischen Aktivitäten von Dr. Grotenhermen zu verdanken. Durch die immens hohen Kosten , sehe ich mich aber gezwungen, weiterhin die billigeren Coffeeshops anzusteuern und mich dabei einer strafrechtlichen Gefahr auszusetzen.

    Ich würde mich sehr freuen , wenn die Aktivitäten zur Gründung einer Patientenvereinigung (Cannabisbuyers- oder socialclubs) vorankämen oder wenn erreicht wird, dass das Apothekencannabis durch die Kassen gezahlt wird. Wer weiss dazu etwas neues ?

    Liebe Grüße
    Frank

  8. #8
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    hallo Frank

    Michael kann diesen Preis auch nicht bezahlen und hat deshalb auf Eigenanbau beharrt. Da sein Antrag dann
    nicht weiter vom BfArM beschieden wurde
    (vermutlich haben sie vom Gesundheitsministerium die Anweisung,keinen Anbau zu genehmigen),
    läuft z.Z. wieder eine Untätigkeitsklage.
    Ich hoffe für uns alle, dass uns die Gerichte weiterhelfen, auch diese letzte Hürde zu nehmen.

    lg Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  9. #9
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    Hallo,

    wer kann sich den eigentlich das ueberteuerte Apotheken-Bedrocan leisten?

    Bei meinem Bedarf waeren das im Monat locker 720 Euro ... uebernimmt das ueberhaupt eine einzige KK in D.

    Sehe da noch kein Licht am Ende des Tunnels der Zwei-Klassengesellschaft. Ausser, wir die Betroffenen solidarisieren uns und gruenden bzw. schliessen uns zusammen in Cannabis-Social-Clubs.

    LG
    Juergen
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  10. #10
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    Reden Ausnahmegenehmigung BfArm

    Hallo,

    habe im April einen Antrag gestellt und ich habe ihn durchgebracht. Sobald meine Apothekerin ihren Antrag ebenfalls gestellt hat, würden sowohl ihr, als auch mir die entsprechenden Urkunden zugesandt.
    Nach anfänglichen Problemen mit der Apotheke (Apothekerin wollte sich erst über Preis, Import, etc. informieren), hat mir meine Apothekerin zugesichert, sich direkt morgen früh darum zu kümmern - zahlen muss ich übrigens bei ihr lediglich den Importpreis + MwSt.
    Sie meinte, dass sie um meine finanzielle Situation wüsste und sich nicht an mir bereichern möchte. Saugut, oder???

    Gruß, Frank!
    Hinweis: In Deutschland ist der Besitz, Anbau, Verkauf, usw. von Cannabis verboten!!! Jede Maßnahme C. zu erwerben, anzubauen und einzuführen, kann strafrechtlich verfolgt werden und geschieht daher in Eigenverantwortung!!!

  11. #11
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    Hallo Geheimrat,

    herzlichen Glueckwunsch zu der Ausnahmegenehmigung durch das BfArM und zu der freundlichen und fairen Apothekerin, jetzt darfst du dir das C edlich legal in der Apotheke kaufe gehen, aber bitte was kostet dich jetzt ein Gramm der Medizin?

    Nenne uns den Importpreis + MwSt. und mache damit fuer uns die Geschaefte bitte etwas transparent.

    Vielen Dank und einen lieben Gruss.
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  12. #12
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    Ausnahmegenehmigung

    Servus, bin neu hier angemeldet und stell mich in kurzen worten mal vor:

    Bin durch einen Autounfall chronischer Schmerzpatient geworden und leide an kaputten Füßen (genauere Definierung sprenngt den rahmen etwas).

    Nutze Cannabis zur Linderung der Schmerzen seit über 3 Jahren und habe vor 2 Jahren den Antrag ans BfArM gestellt der dann auch positiv beschieden wurde.

    Das Medikament kostet mich in der Apotheke 14,10 Euro pro Gramm um von den 24 Euro und den etwas überspitzten Preisen wegzukommen... Was trozallem absolut zu teuer ist und durch die Krankenkasse finanziert werden sollte....

    MfG
    Crews

  13. #13
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    @ Geheimrat...

    Glückwunsch für die Genehmigung, und vorallem für die rasche Bearbeitungszeit vom BfArM!
    Das sind doch richtig gute Nachrichten für alle Patienten denen Cannabis zur Linderung hilft!

    Gruß

  14. #14
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    @crews:
    Prinzipiell, herzlichen Glückwunsch auch dir zu der erteilten Ausnahmegenehmigung durch die BfArM.

    Durch dich hat jetzt ein Apotheker mehr eine gute Einahmequelle. Der Preis von 14,10E für ein Gramm lupenreines Cannabis ist meiner Meinung nach viel zu hoch! Das reisst bei einer Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen ein riesiges Loch in deren Haushalte, ich frage mich wie das finanziert werden soll.

    Saludos
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  15. #15
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    Das ist nicht die Frage wie die Krankenkasse das finanziert...

    Eher stellt sich die Frage ob der Staat nicht in Hinsicht der Patientenfürsorge eine Heimische Zuchtstation für Medizinalcannabis aufbaut und so Arbeitsplätze und günstige Preise für die Krankenkassen schafft.

    Gruß Crews

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