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Thema: alkoholkrank

  1. #1
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    alkoholkrank

    Hi,

    ich bin seit knapp einem Jahr trockener Alkoholiker und nutze Hanf bei Bedarf als Antideprissivum, zur Entspannung, und um die akute Gefahr eines Rückfalls in die Alkoholabhängigkeit zu bannen. Die unerwünschten Nebenwirkungen (niedrigerer Blutdruck, leicht beschleunigter Puls) lassen sich tolerieren und verringern sich mit der Zeit.

    Allgemein, auch von Psychiatern und anderen Ärzten, wird Hanfrauchen als mindestens ebenso schlimm empfunden wie eine Alkoholabhängigkeit.
    Für mich ist das Hanfkraut ein natürliches, hochwirksames und nahezu nebenwirkungsfreies Heilmittel.

    Hat noch jemand Erfahrung in die Richtung?

    ernst

  2. #2
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    Abhängigkeit

    hola ernst,

    na das ist ja mal ein guter Beitrag, wenn dir Hanf dabei hilft von der Volksverdummungsdroge Alkohol loszukommen bzw. es völlig lassen zu können, dann finde ich das fantastisch.

    Klar ist das viele Psychiater und manch andere Ärzte das Hanfrauchen als mindestens genauso schlimm abkanzeln wie den Alkohol, aber die haben wohl noch nie selbst das Heilkraut in einer angenehmen Umgebung probiert, geschweige den die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse wahrgenommen. Ist halt ein Bewusstseinsproblem mit den lieben Psychiatern und Ärzten.

    Desweiteren: Alkohol zerstört die Nervenzellen im Gehirn, der Hanf hingegen schützt sie.

    Wünsche dir weiterhin viel Erfolg im Widerstand gegen den Alkohol.

    Lieben Gruss
    Juergen
    Von der Wahrheit zur Wirklichkeit ist ein langer Weg:
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    CANNABIS: THE FACTS, HUMAN RIGHTS AND THE LAW ISBN 9781902848204.

  3. #3
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    danke

    Danke für den Rückhalt!
    In dieser Alkoholkranken Gesellschaft kriege ich eher Gegenwind, wenn ich meine Geschichte mit dem Alkohol erzähle:
    "war doch nicht so, so viel wars doch gar nicht, dann hast du eben Pech gehabt, ich habe keinen problematischen Alkoholkonsum!"
    Tja, eine starke Abwehrreaktion..

    Leider ist so zB. meiner Tante der Hanf als Heilkraut nicht bekannt: schlimme Drogen!
    Schade ist, daß meine Tante mit Restleg-legs-Syptom opiathaltige Schmerzmittel und Mittel gegen die Nebenwirkungen nimmt, dabei aufgeschwemmt und unglücklich wird, nicht(!) schmerzfrei ist und auf die Folgeerkrankungen wartet: Niere, Leber etc.
    Sie ist seit Jahren auf dem Weg quer durch die Schulmedizin hin zu Chinesischen Heilkunst und zurück.

    Dadurch daß der Staat kranken Menschen aus ideologisch-ökonomischen Gründen Hanf als Heilmittel und hochwirksames Therapeutikum vorenthält verstößt er diverse Grundrechte!

    Gruß, ernst

  4. #4
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    Staat und Gesundheitssystem

    hi ernst,

    tja, da hast du etwas angesprochen was leider die übliche systematische verarschung der bürger durch den staat angeht.

    das gesundheitssystem ist krank, den es besteht zum grossteil nicht die absicht kranken zu helfen und sie gesund zu machen, nein, die absicht ist kranke von medikamenten, operationen und sonstigen unnötigen diagnostischen massnahmen abhängig zu machen und somit den geldfluss in die taschen der ärzte effizient zu kontrollieren, leider.

    deswegen mein motto:

    CAVE: MEDICUS TRATA - NATURA SANAT!

    und bitte kämpfe weiter an gegen die versuchung durch den alkohol, den jeder einzelne der keinen alkohol konsumiert ist schon ein kleiner anarchist. bravo, mach weiter so und werde gesund mit hilfe der natur!

    lg
    Jürgen
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  5. #5
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    was nun?

    das gesundheitssystem ist krank, den es besteht zum grossteil nicht die absicht kranken zu helfen und sie gesund zu machen, nein, die absicht ist kranke von medikamenten, operationen und sonstigen unnötigen diagnostischen massnahmen abhängig zu machen und somit den geldfluss in die taschen der ärzte effizient zu kontrollieren, leider.



    ich bin kurz davor, mein erstes alkoholfreies Jahr zu vollenden, am 21.6. ist es soweit! Das schmerzhafteste und anstrengendste aber auch schönste und beste Jahr meines Lebens!
    Und das neue Leben hat erst angefangen...!!!

    Mein Sohn ist zwei Jahre alt und findet mich alkfrei super, meine Partnerin kann langsam wieder durchatmen und langsam mal an sich denken (eventl. Mutter-Kind-Kur).
    In der kommenden Woche fange ich nach abgebrochenem Studium und drei Jahren HartzIV endlich wieder einen Job an.

    Ich habe keinen Hausarzt und keine Betreuung als trockener Alkohliker.
    Als Cannabis-Patient habe ich große Angst, mich zu outen, und die "Droge" entziehen zu müssen.
    Ich habe auch Angst vor pharmagläubigen Psychiatern!

    Die Cannbisbeschaffung ist sehr teuer, die Qualität sehr wechselnd bis gesundheitsgefährdend.

    Ich überlege, wie ich mich in Deutschland arrangieren kann oder auf längere Sicht auch aus gesundheitlichen Gründen auswanderen muß.

    Ich will nie wieder saufen müssen!
    Geändert von ernstdichter (28.05.2008 um 11:42 Uhr)

  6. #6
    wili ist offline Registrierter Benutzer
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    Hallo Ernstdichter,
    Dein Selbstheilungsversuch vom Rauschgift Alkohol loszukommen ist deine Willensentscheidung, und die weichere Droge Cannabis kann dir dadurch weiterhelfen.

    Jedoch nur das Produkt zu wechseln, wird deine orale Gier nicht verändern.

    Zum anderen ist doch die Frage berechtigt, was du mit Alkohol betäuben wolltest?

    Da Cannabis eine weichere Droge gegenüber Alkohol darstellt, hat das nicht so eine betäubende Wirkung wie Alkohol und deren Nebenwirkungen. Es entspannt zwar die innere Spannung verändert jedoch nichts an deiner Lebensorientierung, wenn du nicht gleichzeitig deine Lebensweise änderst.

    Ohne eigene Anstrengung, wer sagt das das einfach sei, ändert sich ja nichts bei dir.

    Denn, wenn du Kopfschmerzen hast und ein pharmazeutisches Produkt dagegen einnimmst und das jedesmal tust wäre es irrig zu behaupten, das, wenn du dieses Produkt absetzt
    und der Kopfschmerz wieder zu spüren ist, das eingenommene Produkt für diesen Schmerz verantwortlich machen zu wollen.

    Grüße wili

  7. #7
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    haste recht!

    Ohne Substitution hätte ich nicht eine so lange alkoholfreiheit geschaft!

    Daß nicht das Mittel, sondern mein Umgang damit mein Problem ist, ist auch klar (immer übertreiben, immer mir oder anderen was beweisen wollen etc.).
    Aber erst nach ein paar Wochen, nach einem halben Jahr war ich so alkoholfrei, um wieder nüchtern denken und fühlen zu können.
    Das war nicht schön, sondern Horror. Alles, was ich jahrelang (ca 10-15 Jahre täglicher Alkoholkonsum) verdrängt, betäubt habe kommt jetzt hoch:
    Angst, Angst und Angst

    woher die Angst kommt, weiß ich zum Teil, jeden Tag, jede Nacht neue Puzzelteile. Nach Wochen sieht es wieder anders aus, alles neubewerten etc.
    Viele Gespräche udn geheule, das schlimmste schmerzhafteste und anstrengendste und schönste und beste Jahr meines Lebens!

    Na ja, nach dem Jahr Substitution fange ich jetzt einen Job an, Habe 20kg abgenommen und bewege mich wieder gerne, und kann es wieder (sommer 2007 konnte ich aus alkohol-gesundheitlichen Gründen nicht in die Hitze, ab ca 26 grad zuhause bleiben!!!)

    Dieses Jahr genieße ich den Frühling und werde auch den Sommer genießen!

    Ich kenne das, daß sich andere um mich wegen der Droge cannbis sorgen machen.
    Gesoffen habe sie alle jahrelang mit mir, Familie, Freunde, Fremde.

    Wie du sagt ist es meine Entscheidung (????wieso, cannabisjetzt legal????gesetzgeber sagt, es ist nicht meine entscheidung), und da die ärzte, gesellschaft, gesetze mich zum "cannabis-entzug" zwingen wollen, muß ich eben doch anfangen (mit 30 jahren) mir selbst zu vertrauen und nicht wider besseres wissen einem weißkittel vertrauen und die konsequenzen tragen.

    mein zweijähriger sohn findet es auch besser, wenn ich süßlich rieche als stinkend, schreihend durch die wohnung zu wanken!!!!!

    In der suchtforschung ist abstinenz nicht!!! das erste ziel, sondern eine psycho-bio-soziale stabiliesierung bzw verbesserung des süchtigen.

    Außerdem verkennst du das gift alkohol, ethanol, wenn du tatsächlich an der sinnhaftigkeit meines unterfangens zweifelst!

    dazu empfehle ich die psychisch-biologisch-soziale Folgen von chronischer Alkoholabhängigkeit, Beleit- und Folgeerkranken der alkoholkrankheit zu studieren.
    zB.:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Alkohol...oholmissbrauch

    Daß ich im Umgang mit Menschen, beim Essen, im Alltag, beim Sex, im Internet, bei Kopfschmerztabletten suchtgefährdet bin bzw als süchtiger die menschen auch sehr mißbrauche, mißbraucht habe weiß ich. es wird ein lebenslanger kampf bleiben, mein verhalten zu beobachten, zu kontrollieren und der sucht entgegenzuwirken.
    (sport, zufriedenes leben, ehrlichkeit zu anderen und mir selbst...)

    Also, danke für die warnung,

    aber freue dich lieber mit mir!!!

    Frei!!!
    Ihr wisst was Euch gut tut.

  8. #8
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    überleben

    Denn, wenn du Kopfschmerzen hast und ein pharmazeutisches Produkt dagegen einnimmst und das jedesmal tust wäre es irrig zu behaupten, das, wenn du dieses Produkt absetzt
    und der Kopfschmerz wieder zu spüren ist, das eingenommene Produkt für diesen Schmerz verantwortlich machen zu wollen.

    ne, aber wenn du denkst du stirbst vor schmerzen, dann nimmste medizin, nicht immer, nicht das leben lang, aber im notfall um erstmal zu überleben.
    §34 GG.
    Ihr wisst was Euch gut tut.

  9. #9
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    substitution

    @ willi

    Es entspannt zwar die innere Spannung

    Falsch!! alkohol, benzos und dihydrocodein und weitere opiate entspannen die innere spannung.
    cannabis hilt, bei der innerlichen spannung nicht durchzudrehen.
    die arbeit: änderung von verhalten, leben etc ist von mir zu leisten, wie du richtig sagt.
    die arbeit die spannung auszuhalten, leiste auch ich, mit hilfsmittel. so gesehen nutze ich cannbis auch nicht als substitution, sondern als sedativum und antidepressivum.

    Cannabis ist kein alkoholersatz, alkohol ist immer stärker!!!

    oder fühlt sich jemand von euch so richtig schön betrunken, wenn er cannabis geraucht hat?
    Ihr wisst was Euch gut tut.

  10. #10
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    cannabis substitution

    .... ist ja echt lieb wie ihr miteinander so umspringt, aber ein disput ist ein disput und die meinung ist frei oder waren es die gedanken ... meine gedanken über den alkohol und seine bitteren folgen sind hingegen vollkommen klar, da persönlich durchlebt in der kindheit, vater alkoholiker als folge des durchlebten elends im II weltkrieg mit all seinen negativen begleiterscheinungen, die da sind siechtum, krankheit, aggressionen, frustrationen, schmerzen, hunger, zerbrechen der familienstrukturen ... soll ich weitermachen damit oder reicht das euch.

    desweiteren habe ich zig menschen persönlich sterben sehen an den üblen folgen des jahrelangen unkontrollierten alkoholgenusses: eine ösophagus-varizenblutung ist ziemlich heftig, mal nur als kleines beispiel mit möglicher todesfolge genannt, ist aber die spätfolge bzw. nebenwirkung von einer alkoholbedingten leberzirrhose.

    die polit-gesellschaft profitiert vom alkohol, die steuereinnahmen fliessen, aber das leid auch und jährlich sterben tausende von menschen an den folgen von alkoholkonsum, aber kein einziger an den folgen von hanf-konsum, selbst einem exzessivem hanf-konsum nicht!

    nicht das ich jetzt den hanf glorifizieren möchte, aber er ist nunmal reinste natur und hilft jedem der hilfe braucht ... im medizinischen sinne, und ein ex-alkoholiker kann diese hilfe durch die natur gebrauchen, den diese heilt ihn von seiner sucht und gier, führt ihn zurück zu sich selbst und zu seiner familie.

    cannabis hilft unter anderem dabei die sinne zusammenzuhalten und den geist zu klären, und nicht ihn zu verklären oder ihn gar zu vergiften wie mit alkohol.

    desweiteren noch
    cave: medicus tratat - natura sanat!

    soll heissen, also, nicht den alkohol durch irgendwelche synthetische arzneimittel ersetzen zu wollen ... sondern ihn gelassen loslassen und zurück zur reinen natur.

    saludos soleados
    Jürgen
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    THE REPORT.
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