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Thema: Multiple Sklerose

  1. #1
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    Multiple Sklerose

    Hallo, liebe ACM-Mitglieder!

    Ein Freund von mir leidet an MS.

    Mittlerweile ist seine gesundheitliche Situation so schlecht geworden, dass er zu 100% pflegebedürftig ist.

    Ich versuche ihm zu helfen, wo es nur geht, aber manchmal weiß ich auch nicht mehr wie das alles weiter gehen soll.

    Was seine Eltern leisten ist wirklich bewundernswert.

    Solche Leute sollten einen Orden verliehen bekommen(wenn schon..)

    Ich habe gehört, dass Cannabis hier eventuell helfen kann, finde aber im Netz nicht genügend Information zu diesem Thema.

    Ausserdem würde ich gerne die Meinung von Leuten hören, die damit bereits praktische Erfahrungen gemacht haben.

    Herzlichen Dank bereits im Voraus,

    Florian
    Es gibt nichts Gutes außer man tut es!

  2. #2
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    MS und Cannabis

    Hallo Florian,


    es hilft bei MS, schaue mal hier:

    "Weniger Muskelspasmen, ein besserer Schlaf und ein Gewinn an Mobilität", das war das erstaunliche Fazit der kürzlich im Lancet erschienenen kontrollierten Studie mit einem an 630 MS-Patienten oral verabreichten Cannabisextrakt [1].

    Auch wenn diese Forschungsergebnisse eine unkritische Euphorie hinsichtlich der therapeutischen Möglichkeiten der Hanfpflanze sicher nicht zulassen, so öffnen sie dennoch den Weg, um sachlich über den medizinischen Nutzen, aber auch die Grenzen von Cannabinoiden zu berichten.

    Dies soll in dieser Übersicht vorwiegend anhand der Behandlung der Spastizität bei Patienten mit Multipler Sklerose geschehen, zumal der oft therapieresistente Charakter dieses Symptoms die Suche nach unkonventionellen Massnahmen zu ihrer Linderung hinreichend rechtfertigt.

    1 Zajicek J, Fox P, Sanders H, Wright D, Vickery J, Nunn A, Thompson AJ, on behalf of the UK MS Research group. Cannabinoids for treatment of spasticity and other symptoms related to multiple sclerosis (CAMS Study): multicentre randomised placebo controlled trial. Lancet 2003; 362:1517-26.

    Oder schau dir gleich mal in den link:
    http://www.chanvre-info.ch/info/de/M...astik-und.html


    Hoffe dir schon ein wenig damit geholfen zu haben, denke mal die Gabi wird dir auch noch was dazu mitteilen können.

    Schönen Gruss
    Jürgen
    Von der Wahrheit zur Wirklichkeit ist ein langer Weg:
    THE REPORT.
    CANNABIS: THE FACTS, HUMAN RIGHTS AND THE LAW ISBN 9781902848204.

  3. #3
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    Danke

    Danke für die Infos.

    Werd mir das alles gleich mal anschauen.

    Vielleicht gibt es ja doch einen kleinen Lichtblick.

    Wir zwei bleiben ja ohnehin in Kontakt.

    Alles Liebe,

    Flo
    Es gibt nichts Gutes außer man tut es!

  4. #4
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    hallo Florian

    neben der Wirkung gegen die Spastik, zu denen Dir ja schon was geschrieben wurde, hilft Cannabis auch gegen Ataxie und neuropathische Schmerzen. leider - wie bei anderen Erkrankungen auch- nicht allen MS-Patienten. Außerdem kommt dazu, dass bei unterschiedlichen Symptomen verschiedene Sorten wirken.
    Bei Spastiken eher indika-betonte Sorten, bei Ataxie eher Sativa-betonte.
    Es gibt ne ganze Menge wissenschaftliches Material zu Cannabis und MS. Du kannst auf meine HP unter Medizin/Forschungsergebnisse/MS vieles dazu finden. Und unter Medizin/Fragebogen/MS/Auswertung findest du die Wirkung von Cannabis auf einzelne MS-Symptome, wie sie von MS-Patienten aus den Internet-foren und mailinglisten beantwortet wurden.
    Zur Verwendung bei Spastik liefen ja große Studien in England, gegen neuropathische Schmerzen bei MS ist Sativex in Kanada zugelassen.
    Ob Cannabis auf den Krankheitsverlauf Einfluß hat, läßt sich allerdings nur aus Tierversuchen, die einen nervenschützenden und immunmodulierenden Effekt belegten, vermuten. Ich glaub aber fest dran.

    viele Grüße
    Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  5. #5
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    Therapieresistenz

    Liebe Gabi und Flo,

    wie soll ich es formulieren, imho werden schwerste Fälle von bereits existierenden Nervenschäden, warum und weshalb die geschädigt sind, sei mal dahingestellt, einer sogenannten Therapie unterzogen mit immunmodulierenden Substanzen, diese unterdrücken eine bereits bestehende Reaktion des Körpers auf eine Noxe, der Körper wird kurzzeitig in seiner Abwehr unterstüzt. Gut soweit , aber ...

    Aber die Ursache für diese Krankheit liegt wo ganz anderst, diese Krankheit ist für die Schulmedizin nicht heilbar, soll ich sagen noch nicht, schaun mer mal, bis dahin werden noch viele Menschen an den Folgen dieser Krankheit sterben müssen, unter unmenschlichen Bedingungen, alleingelassen ohne menschlichen Zuspruch und Hilfe, da liegt der Hase im Pfeffer.

    Es ist an der Zeit für ein Umdenken, hin zur Wahrheit, hin zum Licht, raus aus der Depression und mit neuer Kraft, gewonnen aus der Natur können wir zu uns selbst finden und genesen.

    Die Wunden sind tief und brauchen Zeit und Liebe um zu heilen ...

    Lieben Gruss
    Jürgen
    Von der Wahrheit zur Wirklichkeit ist ein langer Weg:
    THE REPORT.
    CANNABIS: THE FACTS, HUMAN RIGHTS AND THE LAW ISBN 9781902848204.

  6. #6
    edith ist offline Registrierter Benutzer
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    Lieber Florian,

    Als MSlerin seit 1990 kann ich Ihnen berichten das ich seit 2008 als ich Dronabinol von der THC Pharm von einer Ärztin verordnet bekommen hatte Schmerzen und Krämpfe nachgelassen hatten und ich wieder laufen kann mit einer tgl Minimaldosis wie in der CAMS Studie beschrieben.

    edith

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