Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 16

Thema: Bern: Lungenschäden bei Kiffern

  1. #1
    Registriert seit
    11.2007
    Ort
    Salzburg
    Beiträge
    11

    Bern: Lungenschäden bei Kiffern

    Ich bin vor kurzem auf diesen Artikel gestoßen.


    www.n-tv.de/878144.html

    Er geht zurück auf eine Pressemitteilung des Inselspitals in Bern.

    Dass Rauchen nicht gesund ist dürfte für die meisten hier nicht neu sein, aber das scheint mir doch schon reichlich überzogen.

    Was haltet Ihr davon?

    Liebe Grüsse,


    Florian

    PS.: Sorry, dass mein erster Beitrag hier so einen fahlen Beigeschmack hat..
    Es gibt nichts Gutes außer man tut es!

  2. #2
    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Andalusien
    Beiträge
    97

    Studien und ihre Ergebnisse

    Hallo Florian,

    habe den Artikel gelesen und finde hier wird wieder einmal mit Kanonen auf Spatzen geschossen, so ein Quatsch, eine Cannabishauptwirkung geraucht ist, es erweitert die Bronchien und ist deswegen gut bei Asthmaanfällen, allerdings nur pur geraucht. Trotzdem Rauchen ist natürlich nicht optimal, es entstehen zuviele Kanzerogene dabei, aber es gibt doch Vaporizer, da passiert nichts mehr von all dem dabei.

    Zu den Studienergebnissen, das war keine richtige Studie (17 Fälle), das sind sozusagen nur Einzelfallbeobachtungen und somit überhaupt nicht repräsentant, womöglich hätten diese armen Tröpfe die ein Emphysem entwickelten, es auch ohne C bekommen, nur eben durch ihren exzessiven Tabakkonsum.

    Sorry, aber diese negativen Stimmungsmacher in den Medien und auch der Medizin, die nur darauf abzielen uns unser Heilkraut madig zu machen, die kann ich nicht mehr sehen. Habe zulange im Medizinischen Bereich gearbeitet und kenne mich mit Arzneimittelstudien aus (Statistik) und kann dir sagen, nur allzuoft wird ein Ergebnis geschönt und somit gekauft, leider, da werden einfach ein paar Kovariablen bewusst ausgeblendet oder entsprechend interpretiert und schon stimmt das Ergebnis. Die Pharmamafia hat mal wieder ihre Finger drin, das Kapital der Pharma regiert die Meinung und das speziell in der Schweiz, habe dort bei einer der grössten Pharmafirmen gearbeitet.

    Dumm ist nur, viele fallen wieder darauf herein und geraten in Panik. So einen Daten-Müll zu veröffentlichen, das sollten die bitte unterlassen und das ist daher noch nicht einmal das Papier wert auf dem es gedruckt wurde.

    Exploratorisch könnte Mediziner einen Zusammenhang vermuten, aber es gibt eben keinerlei Beweis dafür.

    Die Schweizer sollen den Hanf endlich legalisieren, dann können die Daten endlich flächendeckend objektiv erfasst und ausgewertet werden. Aber nicht mit ein paar Fällen aufwarten, die Inzidenz von 17 Fällen auf einen angenommen Konsumentenzähler von ?????? in Bern und Umgebung, die C mit Tabak kombiniert rauchen, das ist ja nie und nimmer signifikant. Warten wir es ab, wie das wohl weitergeht, ich kann nur nochmals sagen nehmt es oral oder per Vaporizator und gut ist es. Desweiteren lasst das Tabakrauchen unbedingt.

    Saludos cañamos
    Jürgen
    Von der Wahrheit zur Wirklichkeit ist ein langer Weg:
    THE REPORT.
    CANNABIS: THE FACTS, HUMAN RIGHTS AND THE LAW ISBN 9781902848204.

  3. #3
    Registriert seit
    11.2007
    Ort
    Salzburg
    Beiträge
    11

    Re.: Bern Lungenschäden bei Kiffern

    Hallo Jürgen!

    Das exzessive Tabakrauchen ist mit Sicherheit eine ungesunde Angelegenheit, obgleich auch hier etwas von den "Gegnern" überzeichnet wird(Beispiel Passivrauchen).

    Momentan haben wir es ja ohnehin mit einer Nichtraucherwelle zu tun, und allgemein mit einem Gesundheitsfanatismus, der bereits menschenverachtende Züge annimt, und für viele Leute so etwas wie eine Ersatzreligion, oder zumindest Ersatzbefriedigung darstellt.

    Bei Cannabis, so scheint es, sind den ewigen Zweiflern die Argumente ausgegangen.

    In Großbritannien hat man vor kurzem wieder die Mär von der Schizophränie, respektive Psychose hervorgekramt, - anderswo entscheidet man sich für zerstörte Gehirnzellen.

    Das alles ist natürlich bei den Haaren herbeigezogen, was aber nichts daran ändert, dass viele Leute daran glauben.

    Hier hat aber die Universitätsklinik Bern eine Pressemitteilung herausgegeben, und nicht irgendein verblendeter "Drogenkrieger".

    Repräsentativ ist diese "Studie" natürlich nicht.

    Aber es gibt bestimmte Auffälligkeiten, die durchaus eine Signifikanz besitzen.

    Sollte dies alles überzogener, oder gar politisch motivierter Unsinn sein, dann sollte man die Beteiligten zur Verantwortung ziehen, auch wenn es sich dabei um an einer Universitätsklinik tätige "Fachleute" handelt.

    Den Leuten eine derartige Agst einzüflößen ist kein Kavaliersdelikt.

    Dr. Rudolf Brenneisen hat zwar zu all dem eine Stellungnahme abgegeben, und versucht ein wenig zu relativieren, macht dabei aber einen ziemlich unbeholfenen Eindruck.

    Mich stört gewaltig, dass sich, bis auf Brenneisen, keiner der Cannabisexperten zu dieser Pressemitteilung geäußert hat.

    Ich mache mir schon Sorgen um meine Gesundheit, da ist bereits seit zehn Jahren Cannabis rauche.

    Ich bin zwar weder dumm noch geisteskrank geworden, und für mich war Cannabis eine Ausstiegsdroge(Alkohol), aber mein letzter Besuch beim Lungenfacharzt ist eine halbe Ewigkeit her.

    Da ich auch schon seit 15 Jahren der Unsitte des Tabakrauchens fröne, wäre ich wohl ein Kandidat für die beschriebenen Lungenschäden.

    Aber wäre ich dann überhaupt in der Lage 2 Stunden zu laufen, und wären dann nicht zigtausende Menschen lungengeschädigt?

    Sollte das Ziel dieser Aktion Panikmache gewesen sein, so wurde es zumindest bei mir erreicht.

    Liebe Grüsse,

    Flo
    Es gibt nichts Gutes außer man tut es!

  4. #4
    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Andalusien
    Beiträge
    97

    Panikmache

    Hallo Flo,

    also ich rauche C seit meinem 14 LJ, und ich habe mit 25 J meinen Tauchschein gemacht, der Arzt hat nicht schlecht gestaunt als ich die Tests mit Bravour bestand, meine Lungenfunktion war, trotz Rauchens von Tabak und C, einwandfrei, ich treibe ja auch regelmássig Sport, so wie du 10 km läufst, das schaffe ich heute allerdings auch nicht mehr, aber wenn du das weitermachst, dann kann deine Lunge absolut keinen Schaden aufweisen, sonst würde sie auf dem letzten Loch pfeifen, oder?

    Aber falls du dich sorgst, gehe zu einem niedergelassenen Arzt der auch die Tauchscheinprüfungen macht, die wissen wie sie die Lunge testen müssen, sprich die Lungenfunktion. Ist absolut harmlos und tut garantiert nicht weh.

    Bin kein Gesundheitsfanatiker, aber ich habe Tabak immerhin 20 jahre lang geraucht und dann aus gesundheitlichen Gründen das Tabakrauchen gesteckt, habe mit 28 J angefangen mit Muskelaufbau- und Ausdauertraining. Da blieb mir öfter die Luft weg, aber nach Aufgabe des Tabakkonsums ging es mir innert kürzester Zeit doch erstaunlich besser, zuletzt konnte ich auf dem Treppensteiger ohne Probleme die Wolkenkratzer hoch ohne Pause. Wen ich vor dem Training noch ein kleines Purpfeifchen geraucht hatte gings sogar noch besser, C ist halt schlicht und ergreifend bronchienerweiternd, aber mit Vaporizer bitte.

    In diesem Sinne, lass dich nicht ins Bockshorn jagen, immer cool bleiben und denke selber, höre auf deinen Körper, der weiss am besten was ihm gut tut und was nicht.

    Saludos cañamos
    Jürgen
    Von der Wahrheit zur Wirklichkeit ist ein langer Weg:
    THE REPORT.
    CANNABIS: THE FACTS, HUMAN RIGHTS AND THE LAW ISBN 9781902848204.

  5. #5
    Registriert seit
    11.2007
    Ort
    Salzburg
    Beiträge
    11

    Re.:Panikmache

    Lieber Jürgen!

    Zunächst möchte ich Dir dafür danken, dass Du mir Mut zugesprochen und Dir die Zeit genommen hast auf dieses Thema einzugehen.

    Ich werde meine Bronchien von einem Spezialisten durchchecken lassen.

    Ich habe wegen dieser Sache schon ein paar schlaflose Nächte hinter mir, und es geht mir wirklich nicht gut.

    Was mir die meisten Sorgen bereitet ist die Sache mit den Pflanzenpartikeln die man angeblich im Lungengewebe der "Kiffer" gefunden haben will.

    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass so etwas möglich ist, aber würde man dann nicht auch Tabakpartikel in den Lungen von Leuten finden, die filterlose Zigaretten rauchen, und reinigt sich die Lunge(zumindest bis zu einem gewissen Grad) nicht selbst von solchen Einlagerungen?

    Wie bereits erwähnt macht mir die ganze Sache schon sehr zu schaffen, was mich selbst wundert, - aber es ist halt so.

    Ich bin froh vom Alkoholabusus weggekommen zu sein, und jetzt soll ich auch noch auf Cannabis verzichten, obwohl es mir, zumindest subjektiv, bis dato sehr geholfen hat.

    Je mehr ich im Internet über Cannabis lese, umso verwirrter und verunsicherter werde ich.

    Da gibt es beispielsweise Untersuchungen, die herausgefunden haben wollen, dass Cannabis die Neurogenese von Leberzellen fördert, und das Fortschreiten von Leberzirrhose verlangsamt, während eine andere Untersuchung genau das Gegenteil behauptet.

    Von all den Geschichten über Gehirnschäden, etc. mal ganz zu schweigen.

    Bevor ich diese Studie aus der Schweiz zu lesen bekam, war ich froh darüber durch meinen Cannabiskonsum nicht mehr unter meinen Allergien zu leiden, beim Sport besser abzuschneiden, und allgemein positiver zu denken.

    Jetzt sitze ich da und starre auf meine Blüten, und habe ein schlechtes Gefühl beim Gedanken etwas davon zu rauchen.

    Liebe Grüße,

    von einem traurigen Flo
    Es gibt nichts Gutes außer man tut es!

  6. #6
    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Andalusien
    Beiträge
    97
    Hallo Flo,
    das darf doch nicht wahr sein, bist du tatsächlich so verunsichert wegen dieser Meldungen, weisst du nicht wie das läuft in der Medizinbranche???

    Ist alles etwas perfide in diesem unserem Gesundheitssystem, die wollen nicht das du gesund bist und gesund bleibst, nein die wollen das du krank wirst und krank bleibst, den nur so können sie aus dir was rausholen - Geld sprich Umsatz - das ist nunmal meine persönliche Erfahrung und glaube mir ich weiss wovon ich spreche, ich habe 25 Jahre im Gesundheitssektor gearbeitet, zuletzt bei einem der grössten Pharmaproduzenten der Welt, echt ekelhaft die Manager und Ärzte dort, nur die Kohle zählt für die, leider. Habe für die statistische Auswertungen und Programme geschrieben und mich echt gewundert wieso die Gesundheitsbehörden so manche Arzneimittel überhaupt zulassen. Was soll's, nicht mehr mein Bier, lebe jetzt ja in der freien Natur und bediene mich im Garten Gottes, wann immer ich will und so viel ich will, niemand bringt mich mehr davon ab, diese Lügner können mich gerne haben.

    Kennst du den Spruch: Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing.

    Das ist das Problem mit den Studien, viel zuviel ist aufgebauscht, wird misinterpretiert und verfälscht und am Ende sogar noch gekauft. Selbst die augenscheinlich besten Professoren sind korrupt, habe ich "live" erlebt.

    Bitte höre auf dich und sei nicht traurig, benutze eine Vaporisator oder gute Filter, dann bekommt deine Lunge auch keine Partikelchen ab, nebenbei das Flimmerhaarepithel in der menschlichen Lunge, sprich den Bronchien, funktioniert eigentlich prächtig, gesetzt dem Fall du benutzt keinen Tabak, den dieser betäubt es.

    Mal noch was anderes diesbezüglich, in Indien da rauchen die Yogis den ganzen Tag lang einen nach dem anderen, aber ich habe noch nie davon gehört das auch nur ein Yogi ein Lungenemphysem hatte oder hat, hast du?

    Aber es ist schon erstaunlich wie die Panikmache durch Desinformation funktioniert. Hast du Bleifreie Blüten, dann ist doch alles gut. Nochwas, es ist auch möglich das C oral aufzunehmen in Form von allem möglichen, denk mal da drüber nach, habe in einem anderen Thread schon mal ein Rezept reingestellt, das wirkt meiner Meinung nach sogar noch besser gegen Allergien und dergleichen als geraucht.

    Saludos cañamos
    Jürgen
    Von der Wahrheit zur Wirklichkeit ist ein langer Weg:
    THE REPORT.
    CANNABIS: THE FACTS, HUMAN RIGHTS AND THE LAW ISBN 9781902848204.

  7. #7
    Registriert seit
    11.2007
    Ort
    Salzburg
    Beiträge
    11

    Meine Lunge

    Hallo Jürgen!

    Also:

    Ich komme gerade vom Lungenfacharzt.

    Dort wurden sämtliche Lungenfunktionstest gemacht(in verschiedenste Röhrchen blasen, usw.), die Lunge wurde von allen Seiten geröncht.

    Das Ergebnis sieht so aus, dass die Lungenfunktion bei mir völlig normal ist, und auch ansonsten wurde nichts gefunden.

    Ich habe dann den Arzt über meinen Cannabiskonsum informiert.

    Er meinte dazu er wisse bereits von der "Studie" des Berner Inselspitals, und obwohl die Teilnehmerzahl gering sei müsse man die Ergebnisse, solange sie nicht widerlegt würden, auf jeden Fall ernst nehmen.

    Dass kiffen schlecht für die Lunge sei, wäre wohl logisch, und ich hätte halt einfach nur Glück gehabt.

    "Seien Sie froh, dass es Sie noch nicht erwischt hat, und hören Sie jetzt damit auf..."

    Nur weil meine Lungenfunktion völlig in Ordnung sei, sollte ich noch lange nicht glauben, dass dies bei jedem "Kiffer" so wäre, ich wäre eben die Ausnahme von der Regel.

    Ausserdem würde ich halt vielleicht nicht besonders viel kiffen, und was noch nicht ist könne ja schließlich dann in ein paar Jahren erst werden, etc.

    Das wirklich erschreckende, so fuhr er fort wäre aber die Wirkung von Cannabis auf das Immunsystem, denn diese sei schlichtweg verheerend.

    Natürlich hat er mir auch glatt noch die Adresse einer Beratungsstelle zugesteckt.

    So weit so gut.

    Zumindest habe ich die Diagnose einer einwandfreien Lungenfunktion.

    Liebe Grüße nach Spanien,

    Flo
    Geändert von Florian (03.12.2007 um 21:17 Uhr)
    Es gibt nichts Gutes außer man tut es!

  8. #8
    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Andalusien
    Beiträge
    97

    Lungenfunktionstest

    Hi Flo,
    super, du warst bei einem Facharzt, klasse, der hat alles durchgecheckt und alles bestens, na siehste, aber was mir wieder einmal sauer aufstösst ist dieses Geseiere von ihm über dein Glück und so weiter und so fort ... das ist ja das totale Klischee, können die nicht sachlich bleiben, klar sind das bedenkliche Beobachtungen im Berner Inselspital, aber sie sind nunmal nicht bewiesen und werden es wahrscheinlich auch nie sein, ausser die machen eine grossangelegte Feldstudie und untersuchen alle Kiffer und Tabakkonsumenten.

    Bis dahin sollten wir uns nicht verarschen lassen und unseren Weg gehen, mit Vaporisator natürlich.

    Apropo ernst nehmen, wenn ich alles bisher ernst genommen hätte was die mir schon erzählt haben, dann wäre ich jetzt tot. Ach und übrigens ich bin auch eine Ausnahme von der Regel.

    Das mit dem Immunsystem ist auch so eine Sache, meine Pollenallergie z.B. geht vom Immunsystem aus, nehme ich Hanf ist sie so gut wie weg, echt komisch, aber wirkt gut.

    Klar wenn jemand schon ein herabgesetztes Immunsystem hat, kann es bedenklich werden, aber welcher gesunde Mensch hat das.

    Die Beratungsstelle würde ich nur mal Spasseshalber aufsuchen, den eigentlich brauchst du die nicht, die brauchen dich, sonst haben die eventuell nicht genug zu tun.

    Echt so einen Quatsch habe ich schon lange nicht mehr gehört ... frage mich wo das noch enden soll mit diesen Lügengeschichten, die wirklich aus der untersten Schublade kommen.

    Wünsche allzeit noch recht viel zum lachen ... ich habe herzlich lachen können über die Einlassungen deines Lungenfacharztes, echt Klasse.

    Und darauf ein Köpfchen.

    Saludos cañamos
    Jürgen
    Von der Wahrheit zur Wirklichkeit ist ein langer Weg:
    THE REPORT.
    CANNABIS: THE FACTS, HUMAN RIGHTS AND THE LAW ISBN 9781902848204.

  9. #9
    Registriert seit
    11.2007
    Ort
    Salzburg
    Beiträge
    11

    Immunsystem

    Tja, das mit dem Immunsystem ist wirklich ein Wahnsinn.

    Ich weiss nicht erst seit heute, dass Cannabis sogar positiv auf das Immunsystem einwirkt.

    Und das ist mittlerweile auch wissenschaftlich bewiesen.

    Deine Erfahrungen mit der Pollenallergie kann ich nur zu 100% bestätigen.

    Aber was hilft das alles, wenn solche Werke wie das einer Peggy Mann(alles Neuauflagen von Herrn Naha´s Propaganda) gelesen und einfach geglaubt werden.

    Das fällt mir leider bei den Schulmedizinern schon länger auf.

    Da liest einer etwas, und übernimmt dies zu 100%, ohne auch noch eine andere Meinung eingeholt zu haben.

    Ich habe 10 Jahre lang täglich Cannabis geraucht, seit 15 Jahren Tabak.

    Ginge es nach den Berner Behauptungen, dann wäre meine Lunge jetzt kaputt.

    Ganz sauber ist sie mit sicherheit nicht, das ist auch unmöglich.

    Aber ein Emphysem und andere Horrorszenarien kann man wohl ausschließen.

    Werde vielleicht auch noch ein CT machen lassen, um ganz sicher zu sein, dass sich da nicht doch noch was versteckt hat, aber das ist laut diesem
    Lungenfacharzt, der ansonsten übrigens ein ganz netter Mensch zu sein scheint, gar nicht nötig.

    Wenn ich das alles revuepassieren lasse, dann ist das was sich die Herren vom Inselpsital da geleistet haben eine riesen Sauerei.

    Schon alleine diese Selbstverständlichkeit mit der von ihnen behaptet wird, dass Cannabis "das Gehirn beeinträchtigt", sprich dumm macht.

    Ihrer Pressemitteilung haben sie auch noch zwei Röntgenbilder beigefügt.

    Mit der Überschrift: "Die Lunge eines Kiffers".

    Wenn das seriös ist, dann bin ich der Kaiser von China.

    Langsam aber sicher werde ich echt sauer auf diese "Ärzte".

    Und so blöd es klingen mag:

    Ein fahler Nachgeschmack beim Rauchen(sprich schlechtes Gewissen) bleibt mir leider immer noch, so sehr konnten die mich schocken.

    Mal ganz davon abgesehen, dass sämtliche Schmierblätter des deutschsprachigen Raumes diese Geschichte an die große Glocke gehängt haben, was auch das Image von Cannabis als Medizin geschädigt hat.

    Die geben selber, zumindest implizit, zu, dass sie nicht genau wissen ob der Cannabisrauch wirklich schuld war, aber geben gleichzeitig eine solche Pressemitteilung heraus.

    Mich wundert wirklich, dass es da keine Gegenstimmen gibt.

    Wo sind denn nun all die Grotenhermens, etc(liber Herr Doktor, bitte nicht persönlich nehmen)?

    Die Stellungnahme von Dr. Brenneisen war ja dermaßen unbeholfen, dass sie den Effekt sogar eher noch verstärkt hat.

    Manchmal wünsche ich mir ich hätte keinen Internetzugang, dann hätte ich diesen Krampf gar nicht gelesen(besagte Schmierblätter les ich ohnehin nicht..), und ich würde nicht immer wieder über diesen Sch... nachdenken.

    Alles Liebe,

    Flo
    Es gibt nichts Gutes außer man tut es!

  10. #10
    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Andalusien
    Beiträge
    97
    Hallo Matthias,

    du schreibst pauschal über Antidepressiva, das diese bei 70% aller behandelten Depressiven zu einer Totalremission führen, weisst du wieviel Placeboeffekt dabei mit eingerechnet wurde, würde mich mal interessieren, sollten mindestens 30% sein, von den 70%, nicht gerade sehr toll die übrigen 40%, diese Raten wenn Mann sie zerlegt in ihre Bestandteile sind schwach.

    Naturreines biologisch dynamisch angebautes und somit pestizidfreies und fachmännisch fermentiertes C ist das beste Antidepressivum das die Welt zu bieten hat.

    Trotzdem noch viel Erfolg weiterhin bei deiner Recherche.

    LG
    Jürgen
    Von der Wahrheit zur Wirklichkeit ist ein langer Weg:
    THE REPORT.
    CANNABIS: THE FACTS, HUMAN RIGHTS AND THE LAW ISBN 9781902848204.

  11. #11
    wili ist offline Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    12.2005
    Beiträge
    99
    Elektroschocks erlebt eine Neuauflage bei der Behandlung von Depressionen.

    Im ersten Weltkrieg wurde von dem deutschem Arzt Kaufmann eine Methode zur Behandlung von Soldaten mit einer Kriegsneurose entdeckt,
    dabei wurde mit Schrecken und Panik durch einen Elektroschock ihr Körper so tief getroffen, dass dadurch der Symtomträger von den Symtomen befreit werden konnte.
    Diese Kaufmann-Methode wurde als medizinische Behandlung ausgegeben.
    In Wirklichkeit war und ist sie die reine Folter.
    (z.b. Guatamano,oder siehe psychiatriche Behandlungsmethoden vor der Reformation)
    Kaufmann machte sich hierbei den Umstand zunutze, das die Angst vor der Foltern größer war, als die Angst und die Panik, wieder in den Schützengraben zu müssen.
    Hierbei wurden die Symtome mit Hilfe einer Terrormethode beseitigt.
    Was er freilich bei den Soldaten anrichtete, wenn er den einen Schrecken durch einen noch größeren Schrecken austrieb, das interessierte weder Dr. Kaufmann und noch weniger die Armee.

    Dienstag, 15.01.07 Themenabend bei Arte: Depression
    Hierbei wurde der Versuch gemacht Elektroschock wieder hoffähig zu machen mit der Argumentation "dem Patienten diese Hilfsmittel nicht vorenthalten zu wollen" durch eine Psychiaterin aus psychiatrischen Abteilung einer Klinik aus München.

    Sollen das die modernen Methoden der Psychiatrie darstellen um Depressionen zu behandeln, nach der sogenannten Psychiatriereform?

  12. #12
    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Andalusien
    Beiträge
    97

    Elektroschock

    hallo wili,

    ja auch ich habe diese Sendung auf ARTE gesehen und mich doch sehr gewundert wie weit doch die Psychiatrie wieder in ihre dunkelsten Zeiten zurückverfällt - den ich kenne diese Behandlungsmethoden noch aus meiner Zeit als Krankenpfleger vor 30 Jahren, damals wurde noch so einiges anderes mehr eingesetzt, was eher einer Folter glich, den einer Therapie. Da gab es auch noch das Eisbad, für die ganz Hartnäckigen.

    Aber das das auf ARTE kam ist schon verwunderlich, den dieser Sender ist ja eher etwas aufgeschlossener als die anderen, jedoch das seltsame war, das die Methode so dargestellt wurde, als ob es das beste für so manchen Patienten sei, dabei wird denen nur das Gehirn mal kurz gedämpft, und hinterher sind sie froh das es vorbei ist.

    Kennst du den Film "Einer flog übers Kuckucksnest", darin konnte es das breite Publikum auf der Leinwand miterleben was mit einem Menschen passieren kann bei und nach einer Elektroschock-Therapie, falls der behandelnde Arzt zu lange und zu hohe Ströme verabreicht ... der Mensch ist für sein Leben gezeichnet.

    Cave: Medicus curat, natura sanat!

    Nebenbei, mir kam es so vor als ob die Atomenergielobby damit was zu tun hat.
    Von der Wahrheit zur Wirklichkeit ist ein langer Weg:
    THE REPORT.
    CANNABIS: THE FACTS, HUMAN RIGHTS AND THE LAW ISBN 9781902848204.

  13. #13
    wili ist offline Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    12.2005
    Beiträge
    99
    Hallo Jume,
    mich hat das auch etwas gewundert, dass Arte dieses austrahlt.
    Die Alternativen, wie der Neopsychoanalyse und auch soziologische, kulturelle und ökonomische Ursachen der Depression wurden nur am Rande erwähnt und deren möglichen Therapieformen,
    die wohl zeitintensiver und untechnologischer sind, weil eben bei solchen Therapieformen der menschliche Gedanke das tragende Moment darstellt.
    Jedoch das zu kurz gekommene Schlussword überließ man dieser Sichtweise mit den berechtigten Argumenten.
    Pharmaprodukte hatten natürlich auch ihren Stellenwert mit der üblichen Verharmlosung der betreffenden gravierenden Nebenwirkungen. Was jedoch bei der Fülle der gezeigten Tabletten sicherlich auch nicht möglich war.

    Einer flog übers Kuckucksnest ist ein Film, der dieses menschenverachtende umgehensweise mit Menschen thematisiert.
    Die Geschichte der deutschen Psychiatrie, gerade auch die Unterstützung der Naziideologie (800 000 Tode) zeigt auch die gesellschaftliche Funktion, die Psychiatrie haben kann.
    Aktuelle gesellschaftliche Machtverhältnisse werden auch in diesen Institutionen ausgelebt und verteitigt.
    Die finanzielle Situationen solcher Einrichtungen wird in Zeiten der Geil ist Geil Mentalität sicherlich auch nicht besser, insbesondere die personelle und therapeutische Ausstattung.

    Ob die Atomlobby etwas damit zu tun hat, kam mir nicht in den Sinn.
    Auser das beim Verkauf bestimmter Ideologien ähnliche Methoden der Suggestion usw. also das ganze Marketing der Werbung oftmals Anwendung findet, wobei es wenig über die Sinnhaftigkeit solcher Produkte ankommt.
    Geändert von wili (29.01.2008 um 12:23 Uhr)

  14. #14
    Registriert seit
    11.2007
    Ort
    Salzburg
    Beiträge
    11

    Lungenschäden

    Hallo zusammen.

    Beim Thema Depressionen habe ich eigene Erfahrungen, und werde darüber gerne berichten.

    Zunächst aber aus aktuellem Anlass, Back To Topic:

    Herr Dr. Ralph A. Schmid vom Inselspital Bern ist ja, wie zu zu Beginn dieses threads bereits erörtert, nicht einmal sicher ob Cannabis tatsächlich schuld an den festgestellten Lungenschäden war.

    Das hält Ihn, und jetzt bitte festhalten, aber nicht davon ab von einem Spital zum Nächsten zu reisen, und überall Vorträge über die verheerenden Lungenschäden durch Cannabis zu halten.

    Der Mann befindet sich auf einer regelrechten Promotion Tour.

    Was soll man dazu noch sagen?

    Florian
    Es gibt nichts Gutes außer man tut es!

  15. #15
    wili ist offline Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    12.2005
    Beiträge
    99
    Zum Thema Lungenschaeden durch rauchen.
    Danach muesten viele schon einigemale gestorben sein und wieder auferstanden, ohne das rauchen verharmlosen zu wollen oder zynisch zu erscheinen.

    Zum Thema Depression noch eine kleine Anmerkung:
    Die deutsche Kaufmanns-Terrormethode zur Behandlung von Depressionen (von der Muenchner- Psychiaterin im angesprochenen Beitrag zum Thema Depression gezeigt und befuerwortet) traegt in keiner Weise zur Heilung dieses Phaenomenes bei. Auch die angesprochene Methode der Kaltwasserbehandlung (Beitrag weiter oben) fuehrt auch nicht zur Linderung der Depression. Im Gegenteil, mir erscheint es eher so, als wenn zur Depression noch eines drauf gesetzt wird. Da wird aus der Depression eine Angstdepression fabriziert. Diese Angst wird dann mit der Fuelle der gezeigten Medikamente und der freundlichen Psychiaterin gebunden und als einzige Moeglichkeit dargestellt und ein ertraegliches Abhaengigkeitpotential geschaffen.
    Das dabei uebersehen wird, von einigen Ausnahmen abgesehen, das ein gesunder Geist nur in einer gesunden Gesellschaft sein kann und dass deshalb beim Menschen das Problem der individuellen seelischen Gesundheit einfach nicht von der seelischen Gesundheit der Gesellschaft zu trennen ist.
    Das die gezeigte Methode (Arte Beitrag zur Depression) der Psychiatrie, als Agentur der Gesellschaft nicht zwingend zur Heilung der Depression beitraegt, raeumen die gezeigten Psychiater ja ein, auch der pharmazeutische Ansatz kann zur Heilung nur wenig Beitrag leisten.
    Mir erscheint es so, als geht ja hier auch nicht um Heilung, sondern um eine fragwuerdige ertraegliche (finanzielle)
    Behandlungsmethode mit der entsprechenden konservativen Ideologie.

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •