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Thema: Frage zur Aufbewahrung von Gras

  1. #1
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    Frage zur Aufbewahrung von Gras

    Hallo zusammen,

    da ich davon aussgehe, daß auch meine Krankenkasse die Kosten für Dronabinol nicht übernimmt, werde ich wohl in Kürze endlich den Antrag ans BfarM stellen. Meine naive Frage dazu: Da es ja kaum möglich ist die Auflagen zur Aufbewahrung zu erfüllen, wäre es da nicht z.B. möglich, das Gras einfach in der Apotheke meines Vertrauens zu deponieren und mir dort etwa alle zwei Tage meine Ration abzuholen?

    Viele Grüße, serafine

  2. #2
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    hallo Serafine

    wenn Du nen Antrag stellen willst, lies Dir am besten mal den Blogg auf der SCM-Seite
    durch.

    Franjo hat vor kurzem nochmal beim BfArM nachgehakt wg Lagerung in der Apotheke.
    Bisher gibts dazu aber noch keine Antwort.

    nach bisherigen Bescheiden des BfArM darf dürfen die Apotheken kein Gras lagern, allerdings den in Aussicht gestellten Extrakt.
    Warum das eine ja und das andere nicht
    ist logisch nicht nachvollziehbar.
    Schaun wir mal, welche Antwort ihnen einfällt.

    liebe Grüße
    Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  3. #3
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    Lagerung von Cannabis in Apotheken

    Moin, Serafine,
    mein Antrag beim BfArM auf regulierte Vergabe oder Selbstanbau ist kürzlich erst u. a. auch deswegen abgelehnt worden, weil Apotheker nicht die Erlaubnis besitzen, "nicht erlaubnisfähige Substanzen" (im Sinne der Anlage 1 des BtM-Gesetzes) zu lagern.
    Ein befreundeter Apotheker hatte sich angeboten, die Aufbewahrung, Dokumentation und portionsweise Herausgabe in meinem Fall zu bewerkstelligen, aber das BfArM scheint pflanzliches Cannabis immer noch für eine Art höchst gefährlichen Sprengstoff zu halten, der - wenn überhaupt jemals - dann doch bitteschön im teuer erstandenen Tresor inmitten des mit Überwachunsgkameras und Trittschall-Sensoren ausgestatteten Anbau-Refugiums aus stahlarmiertem Klinkerwerk und dessen vergitterten Türen, verrrammelten Fenstern und sonstigen geschlossenen Einlass-Öffnungen explodieren soll.

    Opiate, Zyanide und sonstige tödlichen Substanzen im Apo-Tresor zu lagern ist nicht zu beanstanden, aber wenn es um
    ein Heilkaut geht, mit dem die Pharma-Industrie und ein in deren Interesse (miß-)handelndes BfArM (noch) keinen Profit machen kann, obwohl das medizinische Potential der Pflanze erst in kleinen Ansätzen erforscht ist und auch in Zukunft vermehrt gute Neuigkeiten über die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten des Cannabis zu erwarten steht, verhält sich die wahrlich tumbe Genehmigungsbehörde so, wie es sich auch für einen Tresor gehört - nämlich KLAPPE ZU!

    Meinen eigenen, erforderlichen Cannabis-Vorrat bewahre ich - bis irgendwann, irgendwo, irgendwer doch noch irgendwie einlenkt in einer Tupper-Ware-Dose auf.
    Dennoch hat es bis dato noch niemand gewagt, bei mir einbrechen zu wollen.
    Selbst die Kripo nicht. Seit der letzten (durch Selbstanzeige zustande gekommenen) Hausdurchsuchung melden die sich sogar vorher schon telefonisch an.

    Sicher möchten die Jungs nicht in irgendwelche Sprengfallen tappen, die das BfArM vielleicht bald schon als letzte zu nehmende Hürde für Kranke und soziale Grenzfälle aufstellt.
    Und da ich meiner Zeit immer schon voraus sein wollte....


    Schönen Gruß vom überschwemmungsfreien Sylt

    Axel

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