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Thema: autismus

  1. #16
    Harro ist offline Registrierter Benutzer
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    Interessante Beschreibung deiner Vorgehensweise. Klingt nach sehr viel Aufwand, aber für Einige kann sich so ein Aufwand wirklich lohnen und ist daher sehr empfehlenswert, besonders wenn sie noch nicht die richtige Sorte und Dosierung für sich gefunden haben. Dem Experimentieren sind da keine Grenzen gesetzt. Anmerken würde ich da noch, dass es natürlich kein "Muss" ist den THC Gehalt nach einer CBD-Erhöhung auf das noch angenehme Maximum aufzutitrieren - es zählt ja letztlich nur die gewünschte Wirkung und ob sie an einem gewissen Punkt erreicht wurde. Ich nehme an, das siehst du genauso.

    Wie mein Öl im Detail hergestellt wurde, kann ich dir leider nicht sagen, weil ich es nicht selbst hergestellt habe. Es ist "selbstgemacht", aber nicht "von mir selbstgemacht" - sorry für die etwas unklare Formulierung. Ich komme allerdings trotzdem in den Genuss gleichbleibender Qualität und Zusammensetzung.

    Ich erlebe das auch so, dass die Bioverfügbarkeit beim Vaporisieren höher ist, es flutet schneller an. Bei peroraler Einnahme ist ja auch der Wirkungseintritt verzögert, dafür die Wirkungsdauer erhöht. Ich kann mir vorstellen, dass die Wirkung ganz allgemein unterschiedlich sein kann, je nach Einnahmeart, selbst wenn der gleiche Grundstoff benutzt wird. Auch kann es sein, dass jemand unterschiedliche Sorten oder Dosierungen benötigt, je nachdem ob er vaporisiert oder Öl einnimmt.

    Bei den Einnahmetypen gibt's jeweils Vor- und Nachteile. Ich nehme das Öl z.b. gerne (ca. alle 8 Std. einmal), um einen erträglichen Grundzustand im Körper herzustellen (Grundschmerzen) und möglichst gleichbleibend zu erhalten, und zwar so, dass ich nicht ständig am Vaporizer nuckeln muss. Ich würde aber bei einer akuten Schmerzattacke auch eher aufs Vaporisieren zurückgreifen, weil ich dann einen schnelleren Wirkungseintritt benötige, der nicht unbedingt auch lange anhalten muss. In dem Fall stört es mich dann aber auch nicht, wenn ich für kurze Zeit einen etwas höheren Puls habe oder sogar etwas benebelt bin. Bei starken Schmerzen ist mir das manchmal ganz recht.

  2. #17
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    Zitat Zitat von mfgich Beitrag anzeigen
    hallo

    ich bin auf der suche nach informationen zur wirksamkeit von thc bei menschen mit aspergersyndrom bzw menschen aus dem autistischen spektrum. es giebt jede menge erfahrungsberichte von betroffenen die nahe legen das es verschiedenen autisten hilft in ihrer welt zurecht zu finden.

    ein aspie
    Hallo MfG Ich,

    ein guter Freund meint von sich selbst, er sei ein sozialer Autist. In seiner Beschreibung der Symptome ist "das Hineinfallen" in die "Umwelt" gleichzeitig ein Verlust der "inneren Welt", die sich bei ihm, so wie ich es "verstanden" habe, in einer Gleichzeitigkeit aller Sinneswahrnehmungen und vor allem in Harmonie ausdrückt.

    An dich, der du dein gewähltes Ich als "Aspie" bezeichenst, hätte ich eine Frage:

    Ist es Anzeichen für das Asperger-Syndrom, sich nicht mit dem vorhandenen Wortschatz zu begnügen zu können und "Wortneuschöpfungen" zu verwenden?

    Der Glaube an den Glauben war es, der aus innerem Wissen wieder Glauben machte. Mit dem Wunsch nach Glauben wird die Erkenntnis doch verleugnet und etwas gesucht, was wir schon hatten, bevor wir in diesen komischen kosmischen Traum gefallen sind.

    Nach dem Aufwachen ist die Welt genauso wie davor...

    Mein Kumpel will diese Innenwelt nicht aufgeben und verbale Kommunikation ist Ihm daher ein Gräuel.

    Ich habe daraus gelernt, dass ich an sich die gleiche Harmonie empfinde, wenn ich bei ihm mal die Schnauze halte und im Prinzip "nonverbale Kommunikation" anstrebe. Daneben will er nicht mehr über die Symptome des Irrsinns sprechen, was bedeutet, du kannst eigentlich über gar nichts mehr mit ihm reden.

    Was ich weiterhin von ihm, der sich selbst als sozialen Autisten bezeichnet, gelernt habe, ist, dass, wenn mein fragender Verstand mal die Fresse hält, mir die Welt ganz gut gefällt.

    Zumindest habe ich zuweilen einen Humor, den niemand so wirklich lustig zu finden scheint...

    Vergleiche ich, was mein Kumpel ausstrahlt, mit dem, was sonst von der Mitwelt ausgestrahlt wird, hat er Recht und die "Normalen" Unrecht. Gut ist in dem Sinn, was gut wirkt. Scheiße, im Umkehrschluss, dass, was scheiße wirkt. Für mich ist mein Kumpel daher eigentlich völlig gesund und große Teile seiner Mitwelt entbehren der Harmonie, die sein Geist empfindet, wird er nicht in sinnlose Plapperei verwickelt.

    Aber ist nur das, was ich bisher glaube, darüber verstanden zu haben. Der Beitrag von Harro gestern, hat mich auf diesen an sich bedeutungslosen Kontext gebracht. Es könnte daher wohl auch um die Qualität der Gespräche gehen, bei denen sich mein Kumpel zuweilen doch noch gern zu beteiligen scheint. Die Qualität könnte mit zwischenmenschlich nur fälschlich beschrieben werden. Eher würde "zwischengeistig" oder "offen" passen. BLABLA nervt ihn absolut, also Äußerungen, um der Äußerungen willen. Bei Blabla ist Er sofort wieder in seiner eigenen Innenwelt.

  3. #18
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    Zitat von mfgich von 2007:

    Zitat Zitat von mfgich Beitrag anzeigen
    hi,

    trotz vermerter berichte über die wirksamkeit bei der verbesserung der symtome von AS giebt es wahrscheinlich keine ärtzte die damit arbeiten. da die probanten, die für eine derartige behandlung in frage kommen würden, jetzt erst anfangen sich ihrer selbst bewust zu werden. es wird doch erst seit 5 jahren AS in der öffentlichkeit bemerkt, da die ersten aspies und andere autisten aufstehen und sagen "wir wollen selbstbestimmt leben". erst diese generation wird die nötigen anträge stellen ( das sind nun mal wir ).
    die hohen kosten bei amerikanischen produkten liegt an einer strafsteuer die die usa erhebt auf canabis- und canabisprodukte.

    mfgich
    Dumm ist halt nur, dass die "Begleiterhebung" nur Symptombilder untersucht, für die jetzt Kostenübernahmen bewilligt werden. Aber die Lücke zwischen 2007 und heute macht den obigen Beitrag wieder aktuell:

    Jedes "Symptombild" müsste seinen "Anspruch auf ein ""inklusives"" Leben nun wohl erst "einklagen", damit die Begleiterhebung auch "erhebend" wirkt und den heutigen "Erkenntnisstand" erweitern könnte. Im jetzt angedachten Begleiterhebungsverfahren kommen Symptombilder zu kurz, bei denen die MdK-Gutachter BISHER keinen Nutzen vermuten.

    Die "Kosten" sind damals wie heute zu hoch, aber vielleicht "spenden" uns die Apotheken etwas, die sich jetzt (durch ihre doppelte Verdopplung der Gewinne) ihre Rosette vergolden lassen. Dann würden die KK ja zeitgleich die Forschung für die künftigen Gewinne der APO-Theken bezahlen.

    Daher auch das Sprichwort mit den Pferden, die vor der Apotheke kotzen....

  4. #19
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    mfgich war das letzte Mal am 23.07.2007 online. Ich fürchte, er liest hier gar nicht mehr mit...
    Viele Grüße,
    Daniela aka Wonder Woman

  5. #20
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    Guten Abend zur vortgeschrittener Stunde ich bin zufällig asperger autist mit diagnostic und allem was dazu gehört und extrem Adhs darum auch noch wach. Ich fahre mit bedrocan und pedanios 20/1 am besten es hilft mir die Dinge in die richtige Richtung zu verstehen und meine sozialen Fähigkeiten zu verbessern. Durchs 20/1 natürlich auch gut schlafen ohne das ich 5 mal in der Nacht aufwache.

  6. #21
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    Guten Abend, geht doch noch um 00:59 ;-)
    Ich selbst schlafe seit vielen Jahren erst ab 06:00 Uhr richtig ein, dann wüsste ich auch nicht, ob ich "Guten Abend" oder "Guten Morgen" sagen soll...
    Ich habe kein Mediziner-Etikett mit "Autist" an mir hängen, auch wenn ich rückblickend in mein junges Leben fast sicher feststellen kann, dies wäre je nach Umständen, Elternhaus, beteiligte Mediziner durchaus möglich und machbar gewesen.
    Jedenfalls klingen hier im Fred Themen leise an, die ich viel zu wenig beachtet/betrachtet/beratschlagt lese. Stichwort "Symptombilder", ein Versuch der Verwissenschaftlichung der westlichen System-Medizin. Aus meiner gereifteren Sicht heraus scheitert diese Wissenschaft zunehmend in den Bereichen, die chronifizierte (ausgemusterte/therapierefraktäre/nicht diagnostizierbare) menschliche Leidensformen betrifft. Denn das Wirksystem von Cannabinoiden bietet Effekte auf den leidenden Menschen, die genauer betrachtet geradezu "holistisch" wirken. So lange der forschende Blick in Richtung Helfen/Heilen/Lindern sich auf diese extrem verkürzten/halb-blinden Fragestellungen einer, sorry!, evidenz-geilen und gewinnorientierten/finanzierungsbasierten Begleiterhebung stützt, bleiben meine Hoffnungen auf freies und offenes Verstehen sehr begrenzt.

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