Hallo zusammen,

kurz zu meiner Krankengeschichte: 1992 wurde der HIV-Virus das erste Mal festgestellt. Dazu kam die Diagnose der chronischen Hepatits C.

Ich konnte damals gleich mit den ersten zur Verfügung stehenden Medikamenten beginnen. Anfangs hatte ich auch überhaupt keine Nebenwirkungen. Es waren aber auch nie die hohen Dosen, die ich heute nehmen muss. Das sind jeweils morgens und abend 23 Tabletten. Über die Jahre hinweg kamen immer wieder neue Medis dazu. Oft konnte ich von Studien profitieren. In denen gab es immer zwei oder drei Arten von Patienten: die, die ein Placebo erhielten. Die andern, denen ein normales HIV-Medikament gegeben wurde. Und die Dritten, die das Studien-Medikament erhielten. Bis jetzt, hatte ich echt in jeder Studie Glück, und erhilet gleich von Anfang an das "richtige Medikament". Das zeigten jeweils die Werte, die regelmässig überprüft worden sind.

So weit, so gut. Nun hat sich aber über die Jahre hinweg, mein Magen ein Taktik ausgetüftelt, um die Medis nicht zu behalten. Es ist ganz einfach so, dass ich meistens erbrechen muss. Das bedeutet, die Medis nochmal zu schlucken. Um nun gegen diese Übelkeit und das Erbrechen zu kämpfen, und nicht noch mehr Medis zu schlucken, begann ich nach langen Jahren Pause wieder mit Cannabis.

Und tatsächlich, es funktioniert. Ich habe letztes Jahr sogar sechs Kilo zugenommen. Das Problem ist nur wie bei vielen anderen hier auch: die Beschaffung. Auch in der Schweiz ist Gras immer noch illegal.

Besucht darum einmal die site: www.diegrueneblumeschweiz.ch

Die Leute dort sind selber betroffen. Sie setzen sich für Selbstmedikation mit Canabis ein. Aber seht selbst, es lohnt sich wirklich.
Der Club wird auch an der cannatrade in Bern 30. März - 1. April 2007 vertreten sein.