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Thema: Cannabis und Fibromyalgie

  1. #16
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    Teufelskraut

    hola sabine,

    stimme dir voll zu, diese perverse Verteufelung und Illegalisierung einer wertvollen Heilpflanze ist nicht nur infam, nein sie ist auch noch perfide, den diejenigen denen es helfen würde, werden viel zu lange durch den Staat gezwungen, irgendwelche bunten Pharmapillen zu nehmen, welche wiederum vielen mehr schaden als nutzen (siehe meine Gesundheit), aber das ist ja gerade die Perfidität, wenn es uns dann durch diese verdammten Pharmapillen noch schlechter geht, dann freut sich der Arzt, die Pharmaindustrie etc. pp., nur was haben wir davon - ausser die Pein und den Schmerz und am Ende den totalen Zusammenbruch, Hauptsache die Manager haben genug Kohle in ihren Taschen, immer schön nach dem Motto nach mir die Sintflut, und was gehen die Manager den die geplagten armen Kranken an?

    Ist schon irgendwie pervers das deutsche Gesundheitssystem.

    Auch ich habe die Hoffnung das ein weitgefächertes Publikum hier mal etwas mitliest und dadurch vielleicht mal die Augen auf bekommt für die Wahrheit.

    Saludos soleados
    Jürgen
    Von der Wahrheit zur Wirklichkeit ist ein langer Weg:
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    CANNABIS: THE FACTS, HUMAN RIGHTS AND THE LAW ISBN 9781902848204.

  2. #17
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    Frage

    Hallo, SilviaNRW, weisst Du, dass es in NL medizinische Cannabispräparate in Apotheken gibt ? Ich habe von der Firma Bedrocan folgenden Hinweis erhalten: "Cannabis flos (Bedrocan, Bedrobinol and Bediol)is in Holland only
    available in the pharmacies on recepie"
    Jetzt will ich herausfinden, ob dortige Apotheken auch Verordnungen deutscher Ärzte akzeptieren. Wenn nicht, müsste man einen NL-Arzt konsultieren
    Dietl aus BaWü.

  3. #18
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    hallo Dietl

    bei unserem Besuch bei Bedrocan wurde uns gesagt, dass die Apotheken deutsche Rezepte akzeptieren (Privatrezepte).
    Du darfst es allerdings hier offiziell nicht einführen.

    viele grüße
    Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  4. #19
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    Kater am Morgen

    Hallo SilviaNRW !
    Bin neu hier im Forum. habe auch eine Schmerzerkrankung(die einen sagen Fibromyalgie, andere sagen Polyneuropathie, ist aber egal, ich hab halt dauernd irgendwelche Schmerzen)) Ich nehm zur Zeit auch Tilidin,Lyrica und Trimipramin und Novamin. Ist insgesammt eine recht gute Mischung. Ich hab auch schon einige Erfahrung mit allerlei Substanzen gemacht. Mit 47 Jahren kommt halt einiges zusammen. Nun zu deinem Problem mit dem Kater am Morgen: Rauchst Du den Dope mit Tabak, obwohl Du kein starker Raucher bist? Der Kater könnte vielleicht vom Nikotin Flash kommen, weil Du es nicht gewohnt bist. Ich rauche auch sonst ziemlich viel Selbstgedrehte, mir macht das nichts mehr aus. Ich denke , das legt sich auch mit der Zeit der Gewöhnung. Ich bin morgens auch immer ziemlich platt, ist aber nicht unangenehm. Ich glaub das kommt von der Mischung mit den ganzen Medikamenten. Wenn ich nur Dope rauche, bin ich morgens eigentlich recht fit, bei ausreichender Schlafdauer. Ich rauche eigentlich, um die Antidepressiva zu reduzieren, weniger, wegen der Schmerzen. Ich bin aber am Abend entspannt und kann durchschlafen. Die Opiate nehm ich trotzdem. Das gemeinste sind meiner Meinung nach die Psychopillen, die machen mich fertig. Manchmal dreht sich deren Wirkung ins Gegenteil und ich werd depressiv. Ausserdem hat man mit dem Zeug keinen Bock mehr auf Sex, das fördert nicht unbedingt den Heilungsprozess. Cannabis und Opiate hingegen ergänzen sich gut in ihrer Wirkung und Du kansst damit gut runterdosieren. Am liebsten sind mir dunkle Sorten vom Cannabis, die machen mehr müde, es gibt aber auch Sorten, die richtig aufputschend wirken, die sind eher für untertags, wenn du was vorhast und fit sein willst. Zum schluss noch ein Tipp: Probier doch mal pur zu rauchen, vielleivht bekommt Dir das besser.
    Bis bald
    der Onkelkurti

  5. #20
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    Frage Fibro-Patientin sucht Arzt im Mainzer/Wiesbadener Raum

    hallo an alle mitleidenden

    ich suche einen arzt, der mir THC verschreiben kann. ich habe schon mal bei einem bekannten (auch schmerzgeplagter) die wirkung auf schmerzlinderung probieren können, indem ich ein paar züge von marijuana / gras inhalierte. der erfolg hatte sich eingestellt.
    ich träume davon, mal wieder normal schlafen zu können ohne von schmerzen fast stündlich geweckt zu werden...

    in diesem sinne
    trotz allem mit positiven grüßen

  6. #21
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    hallo und herzlich willkommen

    das Problem ist weniger, welcher Arzt Dir das verschreiben kann, sondern ob Deine Kasse die Kosten für Dronabinol übernimmt.
    Im Prinzip kann Dir das jeder Arzt verschreiben, also auch Dein Schmerztherapeuth. In der Schmerzambulanz am Mannheimer Klinikum wurde mal eine Studie mit Dronabinol bei Fibromyalgie gemacht. Vielleicht können die Dir weiterhelfen.

    lg Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  7. #22
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    danke

    ... für die gute info, werde mich mal in mannheim umhören.

    lg
    trotz allem mit positiven grüßen

  8. #23
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    Schreiben von positiv wg. Dronanbinolverordnung

    Hallo positive,
    mich würde mal interessieren, ob du mit deinem Anliegen weitergekommen bist und du in Mannheim etwas erreichen konntest. Ich würde dies an deiner Stelle umbedingt tun, denn die Verwendung von illegal erworbenem bzw. produziertem Hanf macht nur Ärger und ist in der jetztigen Zeit, wo es neben der Option der THC-Verschreibung auch noch die Möglichkeit gibt, den Arzt bzw. den Schmerztherapeuten zu bitten, eine Ausnahmegenehigung beim Bundesamt für Arzneimittel bzgl. der legalen Einfuhr von holländischem Hanf mittels eines medizinischen Antragsschreiben zu unterstützen.
    In der Zwischenzeit sind solche Ausnahmegenehmigungen, dank des unermüdlichen Engagements von Franjo in dieser Sache, viel leichter als früher zu bekommen und wenn von einem Arzt deines Vertrauens medizinisch ausreichend flankiert, fast immer erfolgreich. Damit könntest du auch einem Strafverfahren vorbeugen, falls du illegalen Cannabis benützt bzw. diesen dir illegal besorgt bzw. produzierst.
    Melde dich doch mal wieder und teile uns mit, wie die Lage bei dir zwischenzeitlich ist, viele Grüsse,
    Matthias

  9. #24
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    Lächeln

    Hallo,ja die verdammten schmerzen:Ich lebe seit 11 jahren mit schweren schmerzen im lendenwirbelbereich S4- L1,es gibt keinen morgen ohne denn ich mit schmerzen aufstehe.Dann auch noch den tag mit denn villen medikamenten(die fast keine wirkung mehr gezeigt haben nachdem sich der körper darauf eingestellt hat) durchstehen ist schon eine krsse sache.Nun kommen bei mir nopch artrohse in beiden knien,bänderriss im kommpletten linkem fussgelenk dazu.Ich habe auch ville naturheilmittel probiert und erst nach dem gebrauch von cannabis kann ich endlich wieder gut einschlafen und vorallendingen durchschlafen.Ich habe vor ein paar tagen das Bundesopiumamt angeschrieben weil es dort ausnahmegenehmigungen in bestimmten fällen geben soll.Denn in deutschland darf der arzt dascannabis als medikament verschreiben.WAS ABER AUCH KEIN LEICHTER WEG BIS DAHIN WERDEN WIRD.Welche sorten cannabis bei dir linderung ohne nebenwirkungen bringen kann,kann ich dir leider auch nicht sagen,denke da sollteste mit sachkundigen cannabis konsumenten reden die dieses auch nur als schmerzmitel einehmen.Ich habe efahren das es folgende medikamente mit basis auf cannabisinhaltsstoffen(THC) geben soll,Dronabinol und Nabilon,frage am besten deinen arzt des vertrauens,wünsche dir auf jedenfall alles gute und würde mich freuen was zu lesen von dir wenn du in iregend einer weisse besser durchs leben gehen kannst lg löwenherz

  10. #25
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    An alle Schmerzpatienten

    Zuerst will ich etwas positives berichten, meine Freundin rannte nun schon seit zig Jahren von Arzt zu Arzt wegen der verschiedensten Symptome und kein Arzt wusste eigentlich was sie hat, zuletzt sollte sie gar zu einem Psychiater gehen.

    Es standen als Diagnose zur Diskussion: Migraene, MS, Fibromyalgie, CFS, AV-Block mit SVES wg Palpitationen, die Liste koennte noch um einiges erweitert werden. Weiterhin hatte sie schon mit 4 Jahren rheumatisches Fieber und bekam damals auch 4 Jahre lang Penicillin.

    Nun, als ich die Checkliste der Symptome von Borreliose mit den ihren verglich, da gab es doch markante Ueberschneidungen und ich empfahl ihr einige Labortests (Western-Blot und LTT) machen zu lassen. Der WB war negativ, aber der LTT zeigt deutlich das ihr Koerper mit einer chronischen Infektion kaempft, der Neuroborreliose.

    Die Diagnose "Neuroborreliose" wurde aber von einer Neurologin vehement verneint.

    Nun, ich schickte sie zu einem Privatdozenten, welcher sie gruendlich untersuchte und alle Befunde sichtete und letztendlich anhand der klinischen Situation die Diagnose "Neuroborreliose" plus Co-Infektion stellte.

    Meine Freundin litt unter quaelenden Schmerzen, Ataxie, Schwindel, Schlaflosigkeit, Tinnitus, Depression, chronische Erschoepfung. Alle, aber auch wirklich alle Symptome verschwanden bzw. linderten sich nach nur wenigen Tagen Behandlung mit meinem Oel!

    Was ich hiermit sagen will: Wir, die Patienten, sollten uns nicht mit Diagnosen wie MS, Fibromyalgie, Alzheimer, Morbus Crohn, um nur einige zu nennen, einfach abfinden lassen, denn meist liegt diesen sogenannten Krankheiten urspruenglich etwas voellig anderes zu Grunde. Und nach Erhalt der Diagnose brav alle moeglichen Medikamente einnehmen, welche leider nur allzu oft die Situation verschlimmern. (Wie das ja bei mir geschah.)

    Oft hilft eine eingehende Recherche mit allen Symptomen zum herauszufiltern der tatsaechlichen Krankheit. Lasst euch nicht kaputt machen vom Gesundheitssystem, welches IMHO ein Skandal ist.

    Cave: Medicus tractat - natura sanat!

    Ach ja und hierzu gibt es auch wissenschaftliche Untersuchungen, welche mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit belegen das Rheumatoide Arthritis, MS, Fibromyalgie, Alzheimer etc. Borreliose ist. Das passt nun aber gar nicht in das Konzept des Gesundheitssystems ... bitte macht euch eure Gedanken und erkundigt euch. Alles Gute!
    Von der Wahrheit zur Wirklichkeit ist ein langer Weg:
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  11. #26
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    Ich habe mich neu im Forum angemeldet und direkt mal die Suchfunktion bemüht. Ich versuche momentan mich zum Thema medizinisches Cannabis und Fibromyalgie zu informieren, da mir jetzt mehrfach empfohlen wurde, dass ich damit wohl äußerst gute Ergebnisse erzielen kann. Mich würde einmal interessieren ob es hier aktuell User gibt, die Cannabis verschrieben bekommen. Und wie ihr inzwischen die Lage einschätzt, ob man als Fibromyalgiepatient problemlos Cannabis verschrieben bekommt (ich habe einen älteren, etwas konservativen Arzt, habe das noch nicht angesprochen, stelle es mir aber schwierig vor).
    Falls jemand gute Argumentationshilfen zur Hand hat, mit denen ich meinen Arzt überzeugen kann, wäre ich auch dankbar.

  12. #27
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    Fibromyalgie ist natürlich therapeutisch ein schwieriges Pflaster. Ich meine dass der Arzt zuerst eine Reihe anderer Medikamente ausschließen würde. Wobei sich wohl nicht jeder Arzt als zuständig ansehen würde. Imo hat man als Schmerzpatient beim Schmerztherapeuten etwas bessere Chancen in Bezug auf Cannabis.

    Um Argumente zu haben kannst du auf der Seite des IACM nach "Schmerzen" suchen, es gibt viele recht aussagekräftige Studien in diesem Bereich. Aber auch speziell zur Fibromyalgie gibt es Erkenntnisse:

    http://www.cannabis-med.org/german/b...l.php?id=223#1
    http://www.cannabis-med.org/german/b...l.php?id=316#1
    http://www.cannabis-med.org/german/b...l.php?id=351#1
    http://www.cannabis-med.org/german/b....php?id=381#10
    http://www.cannabis-med.org/german/b...l.php?id=429#1


    Außerdem kannst du dir mal einen Artikel der Ärztezeitung ausdrucken:
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/18...en-Aenderungen

    Und sehr hilfreich wären schon gesammelte Erfahrungen mit Cannabis. Das muss nichtmal illegal sein: Ich habe schon von einigen Fibromyalgie-Patienten erfahren, dass ihnen CBD gut hilft, welches man legal als Nahrungsergänzungsmittel erwerben kann.

    Imo ist es aber nicht verkehrt, an die Sache unverkrampft heran zu gehen und offen zu sein für alternative Vorschläge.

  13. #28
    Willy ist offline Registrierter Benutzer
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    Ich denke auch ein konservativer Arzt sollte offen sein für solche Themen. Aber du solltest natürlich auch die Möglichkeiten anhören und ausprobieren, die er dir vorschlägt. Aber medizinisches Cannabis ist bei Fibromyalgie laut aktuellen Erkenntnissen tatsächlich verhältnismäßig hilfreich. Als Argumentationshilfe könnte das hier hilfreich sein:

    "An einer Online-Umfrage der National Pain Foundation (USA) haben im Jahr 2014 mehr als 1.300 Patienten mit Fibromyalgie teilgenommen. Cannabis wurde von mehr als 60 Prozent der Betroffenen als wirksamstes Mittel zur Behandlung der Symptome genannt. Die meisten Patienten berichteten, dass keines der verfügbaren Medikamente die Beschwerden so effektiv beseitigt oder gelindert hätte, wie Cannabis."
    Quelle: Leafly

    Ich denke wenn du vernünftig argumentierst und genug Infos vorlegst, dann ist dein Arzt bestimmt offen dafür. Wenn er es dir verweigert ohne Argumente vorzubringen, dann würde ich ernsthaft in Erwägung ziehen den Arzt zu wechseln. Sein Konservativismus sollte nicht deiner Behandlung im Wege stehen.

    Mit etwas Recherche findest du bestimmt einige Erfahrungsberichte von an Fibromyalgie erkrankten, die von ihren positiven Erfahrungen mit medizinischem Cannabis berichten.
    Geändert von Willy (29.01.2018 um 13:39 Uhr)

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