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Thema: Cannabis und Fibromyalgie

  1. #31
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    Fibromyalgie ist natürlich therapeutisch ein schwieriges Pflaster. Ich meine dass der Arzt zuerst eine Reihe anderer Medikamente ausschließen würde. Wobei sich wohl nicht jeder Arzt als zuständig ansehen würde. Imo hat man als Schmerzpatient beim Schmerztherapeuten etwas bessere Chancen in Bezug auf Cannabis.

    Um Argumente zu haben kannst du auf der Seite des IACM nach "Schmerzen" suchen, es gibt viele recht aussagekräftige Studien in diesem Bereich. Aber auch speziell zur Fibromyalgie gibt es Erkenntnisse:

    http://www.cannabis-med.org/german/b...l.php?id=223#1
    http://www.cannabis-med.org/german/b...l.php?id=316#1
    http://www.cannabis-med.org/german/b...l.php?id=351#1
    http://www.cannabis-med.org/german/b....php?id=381#10
    http://www.cannabis-med.org/german/b...l.php?id=429#1


    Außerdem kannst du dir mal einen Artikel der Ärztezeitung ausdrucken:
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/18...en-Aenderungen

    Und sehr hilfreich wären schon gesammelte Erfahrungen mit Cannabis. Das muss nichtmal illegal sein: Ich habe schon von einigen Fibromyalgie-Patienten erfahren, dass ihnen CBD gut hilft, welches man legal als Nahrungsergänzungsmittel erwerben kann.

    Imo ist es aber nicht verkehrt, an die Sache unverkrampft heran zu gehen und offen zu sein für alternative Vorschläge.

  2. #32
    Willy ist offline Registrierter Benutzer
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    Ich denke auch ein konservativer Arzt sollte offen sein für solche Themen. Aber du solltest natürlich auch die Möglichkeiten anhören und ausprobieren, die er dir vorschlägt. Aber medizinisches Cannabis ist bei Fibromyalgie laut aktuellen Erkenntnissen tatsächlich verhältnismäßig hilfreich. Als Argumentationshilfe könnte das hier hilfreich sein:

    "An einer Online-Umfrage der National Pain Foundation (USA) haben im Jahr 2014 mehr als 1.300 Patienten mit Fibromyalgie teilgenommen. Cannabis wurde von mehr als 60 Prozent der Betroffenen als wirksamstes Mittel zur Behandlung der Symptome genannt. Die meisten Patienten berichteten, dass keines der verfügbaren Medikamente die Beschwerden so effektiv beseitigt oder gelindert hätte, wie Cannabis."
    Quelle: Leafly

    Ich denke wenn du vernünftig argumentierst und genug Infos vorlegst, dann ist dein Arzt bestimmt offen dafür. Wenn er es dir verweigert ohne Argumente vorzubringen, dann würde ich ernsthaft in Erwägung ziehen den Arzt zu wechseln. Sein Konservativismus sollte nicht deiner Behandlung im Wege stehen.

    Mit etwas Recherche findest du bestimmt einige Erfahrungsberichte von an Fibromyalgie erkrankten, die von ihren positiven Erfahrungen mit medizinischem Cannabis berichten.
    Geändert von Willy (29.01.2018 um 12:39 Uhr)

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