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Thema: Cannabis bei Borderline-Störung

  1. #31
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    hallo,

    bin schon früher mal über diesen thread gestolpert, bevor ich angefangen habe cannabis zu mir zu nehmen.
    angefangen habe ich nachdem bei mir die borderline-störung festgestellt wurde. mir gings vorher schon ewig schlecht, hatte der versuchung aber wiederstanden. auch weil ich angst hatte mich unter "droge" nicht mehr beherschen zu können.
    vor 4 jahren war ich am boden und ca. 4 monate in stationärer behandlung.
    dabei wurde bei mir chronische depression und borderline-störung festgestellt.
    seitdem nehme ich jeden tage medikamente.

    richtig gut ging es mir trotzdem nicht. erst als ich cannabis probiert habe.
    unter der wirkung des cannabis hab ich mal eine "normale" laune, und kann auch mal lachen. zudem bin ich nicht mehr so im gefühls/gedanken chaos.
    davor habe ich mich bisher mit exessiven online spielen abgelenkt.

    problem ist nur das ich mich deswegen strafbar mache.
    in den usa wird mittlerweile auch schon cannabis bei depressionen und borderline verschrieben.
    daher hoffe ich, dass cannabis bald legalisiert wird.

    es gibt mir einfach etwas lebensfreude zurück.
    mit cannabis hab ichs bis zum abitur geschafft, und das als ehemaliger hauptschüler.

  2. #32
    True ist offline Registrierter Benutzer
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    Hallo Dr. Grotenhermen,
    seit 15 Jahren als Borderlinerin keine Psychopharmaka, keine stationären Aufenthalte, dafür ca. 1g/tgl. als Blüten geraucht. Mittlerweile ist die Lunge nach 40 Jahren rauchen, zuletzt bis zu 40 Zigaretten /tgl.,schwer geschädigt, deshalb möchte ich die wirksame medizin oral einnehmen. Zu welcher Anfangsdosierung würden Sie raten ? Habe einen Arzt gefunden, der sich offen für meinen Selbstmedikationsversuch zeigt (privatrezept für dronabinol).
    Mit freundlichen Grüßen
    True
    Geändert von True (11.09.2015 um 10:09 Uhr)

  3. #33
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    Hallo True,

    ich habe gesehen, dass Du auf der Mailingliste vom SCM stehst.

    Falls Dir Dr. Grotenhermen also nicht direkt hier im Forum antworten kann, hättest Du auch die Möglichkeit, diese Frage nochmals auf der Mailingliste zu stellen. Denn Dr. Grotenhermen ist ebenfalls auf der Mailingliste des SCM eingetragen.

    Ganz lieben Gruß
    Ruby

  4. #34
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    Hallo liebe Leute,

    Dank eines Links von Herrn Dr. Grotenhermen bin ich auf dieses Forum aufmerksam geworden.

    Seit meiner frühen Kindheit an einer emotional instabilen Persönlichkeitsakzentuierung (Borderlineanteile), mit daraus resultierenden, mittelgradigen bis schweren, depressiven Episoden.

    Für weiteres möchte ich auf meinen Vorstellungsbeitrag verweisen, da ich dort das wichtigste niedergeschrieben habe:

    http://www.cannabis-med.org/german/f...tellt-sich-vor

    Liebe Grüße,

    Sibannac

  5. #35
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    Hallo Sibannac,

    nun ist bald ein Jahr seit Deinem Posting vorbei. Bist Du bei Deiner Suche nach einem Psychiater, der die Cannabis-Therapie unterstützt, weiter gekommen?

    Generell würde ich ganz gerne hier im Forum fragen, ob es hier Borderliner mit Ausnahmegenehmigung gibt?

    Auch würde mich interessieren, was Ihr von einer Cannabis-Therapie in Verbindung mit psycho- oder verhaltenstherapeutischen Angeboten hält. Verträgt sich das? Speziell für Borderliner gibt es ja zum Beispiel die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT). Verträgt sich zum Beispiel DBT mit einer Cannabis-Selbsttherapie? Eine Psychologin, die eine DBT Station in einer Psychiatrie in meiner Gegend leitet, meinte zu mir, dass das nicht funktionieren würde. Was glaubt Ihr?

    Lieben Gruß
    Ruby

  6. #36
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    Hallo Ruby,


    ein "Borderliner mit Ausnahmegenehmigung" ist gerade US-Präsident. Ob ihm jetzt Verhaltenstherapie oder eine Tüte helfen könnte, das Licht einzuschalten?

    Viele kassenknechtschaftlichen Ärzte schwanken wohl auch zwischen Heilungsabsichten und ihrer Standes-ide-ego-logie.

    Ernsthaft könnte Sie einen "Zielkonflikt" darin sehen, Verhaltensansätze umstrukturieren oder festigen zu wollen, wenn Dein Geist ein "erweitertes Ziel" verfolgt.

    Der Widerspruch könnte darin gesehen werden, dass es der Geist ist, der Verhalten steuert und "ihr Beide" willenstechnisch nicht auf einer Wellenlänge lagt.

    Daher wird die Ärzteschaft erstmal lernen müssen, mit ihren eigenen Zielkonflikten etwas aufmerksamer umzugehen.

    Um mein Verhalten nicht in Extreme abgleiten zu lassen, muss ich meinen eigenen Geist zu lenken verstehen.

    Da Cannabis-Nutzer in Verdacht stehen, sich nicht (so leicht) manipulativ therapieren zu lassen, sind Verhaltensansätze auf der Geist-Ebene wenig wirksam.

    Ob Sie damit jedoch nicht auch sagt, "IHRE gewählte Form von medizinischer MAGIE" ist machtlos?

    Sie versuchen halt, das Ego zu therapieren, das auch in unserem EGO-Schreikind Trump aus seinem Gefängnis ausbrechen möchte.

    Auch die Kassenärtzliche Knechtschaft ist in einem Gefängnis aus überholten Ideen.

    Persönlich ist meine Antwort: Nur DU selbst hast die Entscheidungsgewalt über DEINEN Geist.

    Diese in irgendeiner Form an eine Ärzteschaft auszulagern, ist nicht meine Absicht.

    Sie können nicht einmal den Körper adäquat heilen,

    Sie wollen die Seele nicht sehen und das Ego therapieren.

    Sie wollen den Geist durch physische Medikamente heilen und nehmen ihm dadurch seine Ganzheit.

    Was Geist jedoch ist, darüber konnten Ihnen ihre Professoren nichts sagen.

    Daher hörten sie irgendwann auf Fragen zu stellen und glaubten, was in Büchern gesagt wird...

    Dann stehen sie mit "schwacher Magie" vor uns und erzählen schlechte Märchen...

    Sie weiß doch nix, weil ihr nichts erklärt werden konnte...

    Freud war einfach ein durchgeknallter Kokser, an dessen Ego-Lehre sich die Behaviourismus orientiert.

    Sie hätte auch sagen können, du solltest dir einen "Jung-Anhänger" suchen, der mit Bildern arbeitet

    und dir die Möglichkeiten an die Hand gibt, die Geisteshaltung zu stabilisieren, die für das Verhalten verantwortlich zeitigt.

    Da jeder Kiffer eine "stoffgebundene Lern- und Erinnerungsmusterstriktur" ausgebildet hat, sind wir für verhaltenstherapeutische Ansätze kaum geeignet, wir ordnen uns nicht unter sinnlose Konstrkte ein und das würde dort von dir gefordert...

    Sie hat einfach "gesehen", dass ihre "Ego-Magie" bei dir zu schwach ist.

    Es sind neuzeitliche Schamanen ohne eigentliches Heilwissen. Sie haben Arzneimittel studiert, aber von Heilmitteln keinen blassen Schimmer.

    Sie beurteilt im Rahmen der kassenknechtlichen Vereinigung. Für 2017 hat die KVN Niedersachsen jedenfalls nioch kein Schulungsprogramm oder Seminarangebot vorgesehen, worin die medizinische Fachkunde "Verschreibung von cannabisbasierten Heilmitteln" nach dem Willen des Verordnungsgebers erworben werden könnte, die dir gegenüber gemachte Aussage auch nur im Ansatz mit Objektivität füllen zu können.

    Daher: Borderliner mit Ausnahmegenehigung könnten auch alle Kassenknechte sein, die sich im Vorfeld der Patienten entledigen wollen, die später ihre Budgetgrenzen zu sprengen drohen.

    Das Ego der Kassenärztlichen Vereinigung und der Ärztekammern ist doch genauso unzurechnungsfähig wie das all anderen Trump-schen Schreikinder dieser Welt, in der Psychopathen an der Macht waren.

    Unzurechnungsfähig sind diese Arzt-Egos ebenso wie unser eigenes. Wo willste da mit Verhaltenstherapie anfangen? Bei den Ärzten?

    An der Uni? In der Schule? Bei den Eltern? Oder vor / bei / nach der Zeugung?

    Oder bei den Gedanken, die all dem zugrundeliegen?

    Oder bei dem, der die Gedanken auswählt?

    Sie hat nur gesehen, dass du ihr die Funktion nicht einräumen willst, deinen Geist zu beeinflussen.

    Ab dem Punkt ist ihre Magie nichts mehr wert gewesen und sie hat im Grunde kapituliert. Sie wissen es halt nicht mehr besser...

    Es gibt viele neuere Ansätze, die sich aus der Jung-Tradition entwickelt haben.

    Eines kann kein Konzept erreichen: Für dich zu entscheiden, was du willst.

    Mit einem Punkt war "sie" daher überfordert:

    Du hattest in ihren Augen schon eine bestimmte Entscheidung getroffen.

    Alles worin Du Energie investierst, kann daher "funktionieren".

    Alles, worin Du absehbar mit einem "aufgeteilten Willen" teilnehmen wirst, besitzt einen inneren Zielkonflikt,

    um den sich ein beliebiges "Transformationsergebnis" mindert.

    Den Ärzten konnte jedoch niemals jemand erklären, woher sie die Energie zum Heilen nehmen sollen.

    Sie sind Spezialisten für die Magie der Arzneimittelkonzerne. Über Heilung wurde daher bisher selten nachgedacht.

    Eher reagiert das gesamte Gesundheitswesen recht gespalten auf alles, was mit Heilung zusammenhängt.

    Ob da nicht ein klassischer Zielkonflkt vorliegt?

    Ich denke, Sie hätte gar nicht die Mittel besessen, dich an das zu erinnern, was du schon lange bist.

    Es gibt jedoch moderne Psychologen.

    Aber die kassenknechtliche Vereinigung macht sich Futtersorgen und dreht am Ego-Rad...

    Die kassenknechtliche Vereinigung beugt sich dem Gesetzgeber noch nicht.

    Dieses mittelalterliche Standesrecht ist ebenso unzurechnungsfähig wie Trump und auch wie jedes unserer Kiffer-Egos.

    Sie denken jetzt, WIR klauen ihren Patienten das Wenige an Butter, dass sie den Patienten noch an schwacher Magie draufschmieren dürfen...

    Um den Willen zu verankern, Menschen "gesund" machen zu wollen, müsste zunächst der Krankheit ihr Nutzen entzogen werden.

    Das gilt für alle Seiten und Ebenen.

    Was niemandem abgenommen werden kann, ist der Wille, an seinem eigenen Ego zu arbeiten.

    Kann auch niemand für uns essen oder laufen...

    Sie sind halt gezwungen, zu sagen, sie könnten für uns essen oder laufen lernen und wissen insgeheim:

    Sie können höchsten Selbstheilungskräfte aktivieren.

    Die gibt jedoch weder in der Gebührenordnung, ist keine Kassenleistung und wird von der Trumpschen Egologie nicht gewünscht.

    Du erwartest Heilung von einem kranken System, dass jedoch auf dem Weg der Besserung angekommen ist.

    Nicht Trump allein ist der globale Geisterfahrer: Es ist der Geist, der das Trumpeltier in uns weckt, da hilft kein Waterboarding ganzer Völker.

    Welche Heilung sollen sie denn anbieten? Sie haben doch nichts gelernt...


    Welche Ansätze sich entwickeln, könnte hier nachempfunden werden:

    https://tu-dresden.de/mn/psychologie...ll.pdf?lang=de

    Ich tippe auf ein globales Borderline-Syndrom aus kollektiven Egoismen...

    Wie willste das Verhalten ändern, ohne den Geist zu verändern?

  7. #37
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    Sorry, was ich eigentlich aussagen wollte, hab ich hier nochmal in KVN-Übersetzung für allgemeine Ego-Logen zusammengefasst:

    Betrachten wir doch einmal die globale Egologie als die eigentliche Störung.

    Was brngt ein Gesundheitswesen dazu, ein Krankheitswesen zu werden?

    Hab heute wieder erleben dürfen, wie krank dieses Budgetierungssystem unsere Ärzte doch mitsamt ihren Ego-Standesgesellschaften macht.

    Da fragte ich mich wirklich, ob es reicht, den Trump allein für unzurechnungsfähig zu erklären, oder ob wir besser anfangen, die Grenzen dieser Welt zu überdachen, damit wir ein großes Schild auf dem Mond aufstellen können:

    Vom Ego besetzte Zone: Für den Verstand ist das Betreten verboten!!!

    Kinder haften für Ihre Eltern über fünf Jahre!

    Wie blöde darf ein Krankheitssystem eigentlich sein, um nicht für vorsätzliche Untätigkeit haftbar gemacht werden zu dürfen?

    Wie krank soll dieses System noch machen dürfen, bevor das EGO als die bipolare globale dissoziative Störung und Ursache der Abspaltung von der Lebensenergie ist?

    Die schnallen echt nix mehr, unsere tollen Halbgötter in Weiß. Kassenknechtliche Vereinigung nenn ich diese Standesvertretung nunmehr, solange Majestätsbeleidigung noch strafbar ist. Was sind sie als steinzeitliche Schamanen mit weißen Kitteln ohne wirkliche Magie und Macht über die Todesengel der Krankheiten, die wir uns verhaltensbedingt selbst einhandeln.

    Wir handeln mit Gott einzig um materielle Werte. Bitten wir um die Gesundheit unseresnächsten? Warum sollten wir dann welche erlangen?

    Bitten die Ärzte um unsere Gesundheit? Wie sollten sie dann Heilung vermitteln können? Sie wollen einfach nur Krankheit behandeln und handeln als ungeheitlte Heiler. Etwas, dass nicht nur Ärzte, sondern jeden Heilspropheten angeht, der noch einen Rest von Zorn in sich trägt. Ich bin nicht wirklich noch zornig über die Folgen einer mittelalterlichen Standesvertretung, sollen sie ihre Ego-Rollen spielen, bis die Zeit ein Ende hat - ihre Entscheidung.

    Es ist halt nur unnötige Zeit, die verrinnt und viele Seelen warten darauf, hier ihre Abschlussprüfung machen zu dürfen. Dazu ist jedoch der Gedanke aufzugeben, dass Gesundheit daraus resultiert, auf Krankheit zu blicken.

    Das ist Quatsch mit blutiger Soße.

    Es macht gesund, auf künftige Gesundheit zu blicken. Auf Krankheit zu blicken, stärkt einzig die Krankheit und die ungeheilten Heiler begreifen es einfach nicht.

    Sie handeln für ein organisatorisches Ego und verraten ihren Eid dabei. Wenn Lüge keine Prämisse für Ganzheit sein kann, ist sie auch keine Grundlage für Heilung. Heilung ist Ganzheit und Freude. Krankheit ist eine zeitweilige Erscheinung im 3-D-Film des Egos und dient im Prinzip zur Umkehrung unseres uns noch feindlich gesonnenen Unterbewussten.

    Das Unbewusste kann durch das Durchschreiten der Angst und Lernen bewusst werden.

    Das Unterbewusste muss von einem Feind zu einem Freund werden. Im theoretischen Teil der oben angegebenen ersten Stufe eines typischen Geistesschulung- Systems alter Tradition deutlich verdeutlicht. Die Volltrottelpsychologen wollen das Monster anal-ysieren und folgen einem zugekoksten Wiener Mamasack, der nicht die Eier hatte, hinter die Schleier blicken zu wollen.

    Diese Tür hatte ihm C.G. Jung geöffnet, durchschreiten wollte er diese Pforte der Wahrnehmung jedoch aus einer Angststörung heraus leider nicht wirklich.

    Ganz am Anfang dieses Ordners begann ich mit diesem Missverständnis der modernen Egologie...

    Was wollen uns die ungeheilten Heiler also erzählen?

    Werfen mit ihren Antibiotika um sich, wie im Karneval die olle Kamlle verteilt wird, und wundern sich, wenn das Leben, gegen das sie doch am Ende sind, auch tats#chlich den Löffel abgibt. Ihre schwache astrale, mentale und arzneimitteltechnisch Magie im Werfen der Kamelle demonstrierend, beten sie doch insgeheim nur das goldene Budgetkalb an...

    Dabei sind sie selbst aus Angst vor dem Tod des Egos sterbenskrank, was die freudlose Freudsche Angststörung bedingt, die aus Medizinern Egologen macht.


    Ich greif ja nicht ihr Ego an. Ich greife ihrem Unterbewussten unter die Arme. Dies kann niemals der Wille irgendeines Arztes sein.

    Aber sie kriegen die Fresse einfach nicht auf und kneifen daher den Arsch zu. Das Gewissen wird auf Höhe der Gesäßtasche angesiedelt und die Motivationstheorie somit vom Schwanz her aufgezäumt. Mamasack-Medizin...

    Aber ich liebe diese ganzen Egos -echt. Am Ende liebe ich diesen Schwachsinn, weil dahinter geistige Gesundheit wartet....


    Für alle ungeheilten Heiler: (in Klammern die Übersetzung für die KVN)



    "Der Vergebungsplan des Egos (also ihr budgettechnischer Hahnenkampf) wird viel häufiger angewendet als derjenige Gottes. Das liegt daran, dass er (ihre organisatorisch bedingte Motivationsstruktur) von ungeheilten Heilern ausgeführt wird und daher aus dem (Zielsystem der Krankheit des) Ego kommt. Wir wollen jetzt den ungeheilten Heiler sorgfältiger ins Auge fassen. Definitionsgemäß versucht er etwas zu geben, was er nicht empfangen hat.


    Ist ein ungeheilter Heiler beispielsweise Theologe, so fängt er vielleicht mit der folgenden Prämisse an: >Ich bin ein elender Sünder, und du bist es auch.<. Ist er eine Psychotherapeut, so beginnt er eher mit der gleichermaßen unglaubhaften Überzeugung, dass Angriff für ihn wie auch für den Patienten wirklich ist, aber dass er für keinen der beiden eine Rolle spielt.

    (Für das Selbst der kassenknecthichen Vereinigung: Es ist vorsätzliche Körperverletzung, was ihre Diabetologen und Kassenknechte da langsam insgesamt so "machen". Ihr Krankheitswesen ist einzig die Rache für ihren Frust, nichts jemals über Heilung gelernt haben zu wollen - sie beklagen ihre eigene Ohnmacht, den Geist der Patienten zu erreichen!. Sie können auf Krankheit blicken und werfen pharmakologische Kamelle unter die ohnehin dauerlutschende Bevölkerung, ohne mit ihrer schwachen Magie noch geistige Veränderungen bewirken zu wollen, es wird auf das "Budget" geschaut. Niemals auf das, was hinten rauskommt...)

    Ich habe öfters wiederholt, dass Überzeugungen des Ego sich nicht miteinander teilen lassen, und deshalb sind sie unwirklich. We könnte ihr "Aufdecken" ihnen also Wirklichkeit verleihen? Jeder Heiler, der in Phantsien (seiner Budgettrechnung) nach der Wahrheit (hier: Wahrheit über Gesundheit) sucht, muss ungeheilt sein, weil er nicht weiß, wo er nach der Wahrheit (der zu erbringenden Gesundheitsleistung in der GEBÜHRENORDNUNG) suchen soll, und daher keine Antwort auf das Problem des Heilens (im Sinne des Willens des Gesetzgebers) geben kann.

    Es ist von Vorteil, Alpträume bewusst zu machen, aber nur um zu lehren, dass sie nicht wirklich sind und dass alles, was sie (die Vergütungspauschalen zu den DMP´s) enthalten, bedeutungslos ist (wenn ihr Körper als "Chroniker, Schmerzpatient und nach "Budgetlage" betrachtet werden muss). Der ungeheilte Heiler kann das nicht tun, weil er das nicht glaubt (und seine Kassenärztliche Vereinigung ebensowenig). Alle ungeheilten Heiler folgen auf die eine oder andere Weise dem Vergebungsplan des Ego (also der Pharmaindustrie und den Zielen der "Standesvereinigung"). Handelt es sich um einen Theologen, so ist wahrscheinlich, dass sie sich selbst verurteilen, Verurteilung lehren und für eine angsterfüllte Lösung eintreten (hier IGEL-Leistungen). Indem sie die Verurteilung auf GOTT projizieren, lassen sie Ihn als rachsüchtig erscheinen und fürchten seine Vergeltung. (Sind es Ärzte der K-V drohen sie mit Krankheit, falls ihre Magie nicht ausreicht und sonst verweisen sie auf die Rache der Kranken-Kassen, wenn sie sich der Leistungserbringung verweigern müssen)


    Dabei haben sie nichts anderes getan, als sich mit dem Ego zu identifizieren und dadurch, dass sie wahrnehmen, was dieses tut, sich selbst aufgrund dieser Verwechslung zu verurteilen. Es ist verständlich, dass es zu Auflehnung gegen diese Vorstellung gekommen ist, aber sich gegen sie aufzulehnen heißt immer nich daran glauben. (Daher blicken wir haarscharf an der Schuld vorbei zum Frieden einer künftig anderen Wahl)

    Einige neuer Formen, die der Plan des Ego annimmt, sind ebenso wenig hilfreich wie die älteren, weil die Form keine Rolle spielt und der Inhalt (des Geistes einer mittelalterlichen Standesdünkelmentalität) sich nicht geändert hat. So mag ein Psychotherapeut beispielsweise in einer der neueren Formen die Symbole des Ego in einem Alptraum deuten und sie dann als Beweis verwenden, dass der Alptraum (eines Krankheitswesens) wirklich ist. Und hat er ihm Wirklichkeit verliehen, versucht er, seine Wirkungen dadurch zu zerstreuen, dass er die Wichtigkeit des Träumenden (hier Patienten in Relation zur Gebührenordnung) herabsetzt.

    Das wäre ein Heilansatz, würde der Träumende (also Patient) ebenfalls als unwirklich identifiziert. (Das geht jedoch am Ende des Budgets nur eingeschränkt.)

    Doch wird der Träumer (hier Patient) mit dem Geist (der Budgetrechnung) gleichgesetzt, so wird die berichtigende Kraft des Geistes durch den Heiligen Geist (der Heilung) verleugnet.

    Das ist sogar ein Widerspruch im Sinne (der Krankenkasse) des Ego, und zwar einer, den es gewöhnlich selbst in seiner Verwirrung noch bemerkt. (1)

    Ach, ich liebe diesen ganzen Schwachsinn...

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof-Verlag 2010, Textbuch Seite 171

    Der ganze Ordner wäre hier zu finden. Der Kurs wird dort ebenso vorgestellt:

    http://www.vonwolkenstein.de/forum/s...=5715#post5715


    Ist nur der Vollständigkeit halber. Halbe Antworten auf berechtigte Fragen sind ja auch doof...

  8. #38
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    Zitat Zitat von Michael Beitrag anzeigen
    Hallo Ruby,
    ein "Borderliner mit Ausnahmegenehmigung" ist gerade US-Präsident. Ob ihm jetzt Verhaltenstherapie oder eine Tüte helfen könnte, das Licht einzuschalten?
    Hallo Michael,
    dass Du hier Trump zum Borderliner erklärst, hilft mir gerade gar nicht weiter. Wie kommst Du nur darauf? Glaubst Du, Borderline ist was Böses, was Du nun Trump einfach so andichten könntest? Hast Du Dir schon einmal überlegt, wie sich ein Mensch vorkommt, der Borderliner ist, wenn er von Dir mit einem Menschen wie Trump in einen Hut geschmissen wird? Meinst Du, Du tust den Menschen mit Borderline damit einen Gefallen? Wie kommst Du nur zu solch clichehaften Aussagen, Trump wäre ein Borderliner. Die ganze Symptomatik passt absolut nicht auf einen Menschen wie Trump. Und ehrlich gesagt ist das gegenüber Menschen mit Borderline auch nicht fair.

    Zitat Zitat von Michael Beitrag anzeigen
    Freud war einfach ein durchgeknallter Kokser, an dessen Ego-Lehre sich die Behaviourismus orientiert.
    Die dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) ist kein Produkt von Freud, lieber Michael. DBT wurde ursprünglich von Marsha M. Linehan entwickelt, einer Psychologin, die selbst Borderlinerin ist. DBT beinhaltet zum Beispiel auch Elemente, die an ZEN-Buddhismus angelehnt sind. Marsha M. Linehan wurde bei der Entwicklung dieser Therapie von Willigis Jäger beraten, einem bekannten ZEN-Meister aus Deutschland. Das Erlernen von Achtsamkeit auf sich selbst und seinen Körper ist einer der wichtigste Pfeiler dieser Therapie. Was genau soll daran falsch sein?

    Aber nochmals zu meinem vorhergehenden Posting:
    Ich habe zu meinen Fragen selbst Recherchen betrieben. Denn ab März beginne ich eine siebenmonatige DBT, die sich aus mehreren stationären Aufenthalten und ambulanten Erprobungsphasen zusammen setzt. Während den sieben Monaten wird es immer wieder unvorbereitete Drogenscreenings geben. Auf alle Drogen wird getestet. Und genau zu diesen Drogenscreenings habe ich am Dienstag mit meiner Psychiaterin in der Klinik ein Gespräch geführt. Ich erklärte ihr, dass ich seit einem Jahr eine Ausnahmegenehmigung für med. Cannabis habe und mein Drogenscreening auf Cannabis nur schon deshalb immer positiv ausfallen würde. Ich zeigte ihr eine Kopie meiner Ausnahmegenehmigung. Sie war sehr überrascht, versicherte mir jedoch, dass sie darauf Rücksicht nehmen werden. Während der stationären Therapiezeit wollen sie, dass ich ganz auf Cannabis verzichte. Das verstehe ich, weil ja sonst die anderen Patienten, die keine Cannabis Patienten sind, getriggert werden könnten. Das bekomme ich auch hin. Am Wochenende darf ich sowieso jeweils nach Hause.

    Und während den ambulanten Erprobungsphasen steht es mir frei, auch auf med. Cannabis zurück greifen zu dürfen. Immerhin schon darüber bin ich sehr erfreut, zumal ich sicherlich die erste Cannabis-Patientin bin, die sie überhaupt in ihrer Klinik betreuen. Nach dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes werden sie aber sicherlich öfters mit Patienten wie mir konfrontiert werden. Im Gegensatz zu Michael lehne ich es nicht ab, mir, nebst med. Cannabis, auch therapeutisch helfen zu lassen. Weshalb auch? Ich weiß ja aus meinen bereits gemachten Therapieerfahrungen, wie sehr mir die Therapie hilft.

    Lieben Gruß
    Ruby

  9. #39
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    Hallo Ruby,

    Du hast sicher recht mit Deiner Kritik. Meine Kritik an der Psychologie, ist, dass Entwicklungen als "krank" klassifiziert werden, die an sich natürliche Reaktionen sind.

    Ich versuchte das im folgenden Teil über "die ungeheilte Gesellschaft" einmal deutlicher zu sagen, ohne damit ALLEN Kranken, also auch mir selbst - damit auf die Füße zu treten.

    Die unten vertretene Ansicht hat mich am Anfang wirklich zu vehementer Abwehr gebracht, doch nachdem ich die eigentliche Logik dahinter langsam akzeptiere, sehe ich eigentlich nur noch eine Ego-Partition des Geistes, die sich ihrer eigentlichen Quelle nicht mehr gänzlich bewusst ist.

    Aber es geht in Deine Richtung, denn, wenn die Wirkungen von ZEN-Meditation und den unten "erforschten" Ansätzen anerkannt würden, müsste sich das Weltbild über die Entstehung von Symptomen völlig verändern.

    Meine Schwankungen im Bewusstseinszustand sind zuweilen ebenso grenzwertig. Zumindest hast du damit recht, wenn ich das Symptombild Trump zuordne, er ist ganz eindeutig ein Psychopath, doch alle Störungen des Geistesfriedens stammen aus "einer PArtition", wie aller Geistesfrieden aus einer Quelle stammt.

    Es ging um substanzgebundene und verhaltensgebunde Ansätze, von dessen Kompatibilität Du die Psychologin doch nun überzeugen konntest. Ich habe versucht, auf die Form der Kommunikation zwischen Euch hinzuweisen und Deine offene und ehrliche Haltung konnte Sie doch überzeugen. Vorher wusste sie nicht wirklich und daher war keine gemeinsame Basis vorhanden. Ja, ich weiß nicht viel über Borderline Symptome und habe meine Schwankungen mit Symptomen verwechselt, die ich nur in mir beobachten könnte, um sie zu verstehen Das geht mir mit vielen Dingen jedoch auch so...

    Heilung ist immer auch Ganzheit. Wollte halt nur einen anderen Denkansatz vorstellen. Der substanzgebundene Ansatz - den ich ebenso in der Cannabisanwendung nutze - steht jedoch ein ganz klein wenig im Gegensatz zur reinen ZEN-Philosophie. Beides wirkt jedoch neuroplastisch strukturierend. Schöner fände ich es für mich halt, nicht substanzgebunden einen Zustand zu erreichen, in dem der Körper keine störenden Schmerzsignale sendet. Doch es sind wenige Ärzte, die überhaupt verstehen wollen, was wirklich in uns "abläuft". Ich sehe ein fehlerhaftes Grundparadigma, das zu vielfältigen und einfältigen Symptomgruppen führt, und eine "enharmonische Verwechslung" wird geflissentlich übersehen:

    Was noch gesagt werden müsste, das Vorige zu erläutern:

    Der ungeheilte Heiler

    Es geht hier nicht darum, die Heilungsversuche des Egos anzugreifen, sondern es geht darum, zu vermitteln, wie Heilung geschehen kann.

    Ob es der ungeheilte Politiker, die Ärzteschaft, die Behandlerindustrie, die Psychologen oder die Theologen sind, all ihre Irrtümer beruhen auf der Illusion, nicht Teil von Gottes Geist zu sein. Neuer Ansätze von Wahrnehmungsmodellen sehen ein „Computersystem“ und teilen es in Soft- und Hardware auf, welche durch ein Raum-Zeit-Kontinuum neuroplastische Formen von „Verdrahtung“ annimmt.

    Bis hierhin richtig, denke ich zumindest. Falsch abgebogen wird an dem Punkt, dass wir ein unverbundenes Bewusstsein sein sollen, das autark von Mitwelteinflüssen funktionieren soll und ansonsten – zumeist mit physischen Arzneimitteln – zu therapieren, all-so geradezurücken ist. Eine elegantere Vorstellung bietet die Annäherungsanalogie, dass wir in einen Bewusstseinsnetzwerk „denken“, dessen „wandelnde Bewusstseinsinhalte“ wir nur sind, SOLANGE wir an das „Erdnetz“ angeschlossen sind. Wenn ich offline bin, läuft mein Notebook und ich kann auf alle Informationen und Programme zugreifen, die auf dieser Festplatte gespeichert sind. Die ansonsten im Netz verfügbaren Infos stehen mir im Ego-Offline-Trennungsmodus nicht zur Verfügung, obwohl sie „da“ wären, sollte ich die Willensäußerung in die Tat umsetzen und Verbindung aufbauen.

    Wie das Bewusstsein vieler Menschen quasi ständig im Netz rum saugt, saugen wir unsere Gedanken immer und überall aus dem Geist Gottes ab, da wir uns DARIN befinden. So kann die Perspektive Raum finden, dass Heilung einfach das Teilen der Anbindung an unsere göttliche Quelle abbildet.

    Als ich vorhin las, mit welch absurden Annahmen ernsthafte Wissenschaftler versuchen, einen Bewusstseinszustand der Gottverbundenheit jedoch als „krankhaft“ zu betrachten, bekam ich einen Kackreiz. Der Einzige, der auf einer offenen Fährte war, meinte, er könne seine Theorie nicht äußern, da seine Kollegen ihn dann für verrückt halten würden.

    Wie Candace Pert eine bestimmte Neuropeptidsynthese für eine Gottverbundenheit „andachte“, gingen diese Wissenschaftler sogar noch weiter und meinten, nicht unberechtigt, dann müsse es auch eine genetische Sequenz geben, die zu dieser Neuropeptidsynthese den Bauplan liefern könne. Zumindest „scannen“ sie Gehirne von Nonnen, Meditierenden und von ihrer persönlichen Verbundenheit überzeugten und versuchen danach, die Ursache für diese „Störung“ zu suchen.

    Der ungeheilte Wissenschaftler geht somit davon aus, dass keine Bewusst-Seins-An-Bindung besteht, muss jedoch im Falle eines „entgleitenden Massenbewusstseinsphänomens, die Wirkung ganz allein beim „Patienten“ suchen, den ich fortan „Symptomträger“ nennen werde. Kurz, der Ego-Geist, der nachweisbar kaum „Gedankenblitze“ und „inneres Leuchten“ besitzt, wird zum abgetrennten Normzustand und die „Verbundenheit“, die Inspiration ermöglicht, wird als „krank“ betrachtet.

    Problem wird es in der Tat in der Psychoanalyse, die zuerst den Einfluss eines global verschobenen Massenbewusstseins negiert, dann jedoch beginnt, im individuellen Bewusstsein zu „manipulieren“ und zu „therapieren“.

    Um auf unseren Vergleich zurückzukommen:

    Es ist, als würde ich die Verbindung zum Internet trennen und auf ein Software-Update von Microsoft warten. Der eigentliche Informationsträger ist in den Quantenpaketen zu sehen, doch würden diese als Information verstanden, würde ihr wackeliges und auf dem Kopf stehendes Weltbild vollkommen zusammenbrechen.

    Und diese ungeheilten Wissenschaftler bestimmen nun die Ansätze, die für die Verwendung physischer Arzneimittel - zur Steuerung eines Geistes in einem Körpersystem - Anwendung finden. Jeder Arzt verweist im Versagensfall auf das „Gesund-Werden-Wollen“, die „Compliance“ und Zusammenarbeit, doch zuerst wird die UNTERWERFUNG unter ihre Diagnose eingefordert, die als „genetisches Machwerk“ betrachtet wird.

    Aber was ist zuerst: Information, die codiert werden kann – oder Codierungen, die gelesen werden können? Die Information als „fünfte Dimension“ hinzuzunehmen, würde ALLE bisherigen Vorstellungen komplett über den Haufen werfen.

    Daher ist die Absicht der Ego-Wissenschaft, zu beweisen, dass wir keine kollektive mentale Verbindungsebene besitzen, und schon ganz und gar nicht, dass eine spirituelle Dimension das Lichts, die In-Form-@ions_quanten beinhalten, die Heilung bewirken. Denn wenn eine unerwartete Spontanheilung auftritt, wird von SELBST-Heilungskräften gesprochen - ohne das Selbst selbst zu sehen. Auf den Gedanken, diese zu erforschen, kamen wir bisher wohl eher selten. Jeder Gedanke ist eine spezielle Energiesignatur, eine „Lichtmuster“ und Energielosigkeit ist zuallererst immer Lichtlosigkeit. Wir tragen die Symptombilder innerer Lichtlosigkeit. Was epigenetisch bewiesene Auswirkungen besitzt, die zu codierten Information führen, also dem, was als genetische Disposition dann als Erklärung für Krankheit herhalten muss. Woher die Information kam, was sie ist und warum die lichtvollen Gedanken fehlen, wird nicht gefragt.

    Es werden pharmazeutische Dauerlutscher an die Kinder und Jugendlichen in der Schule verteilt, die noch durch „Legal-Highs“ und die sonstigen – für den heutigen Schulbesuch notwendigen Substanzen – „abgerundet“ werden. Wobei niemand eigentlich weiß, was wie, warum und wo im Gesamtgehirnstoffwechsel dadurch geschieht. Und warum:

    Weil diese Egopsychologie echt nicht schnallt, dass die Kinder ihr Internet im W-Lan-Modus betreiben und dieses häufig auch WISSEN. DAS soll dann krank sein, weil die ungeheilten Wissenschaftler diesen „ZUSTAND“ halt eben nicht kennen? Du kannst kein 7-HD-Spiel auf einem Commodore aus den Achtzigern installieren. Ihre Gehirne besitzen nicht die Taktraten, nachzuvollziehen, was andere Innenwelten enthalten und entfalten. Wird das „mentale-social-media-Lernnetzwerk des Heiligen Geistes genutzt, Informationen zu erlangen und angemessen zu verarbeiten, was die korrekte Ausgabe möglich macht, ist Heilung möglich. Die Kommunikation, die an sich ja beim Teilen von Ideen, Vorstellungen und Information Voraussetzung ist, ist davon abhängig, dass angemessen wahrgenommen wird.

    Es ist einfach nicht angemessen, von Ärzten „beurteilt“ zu werden, deren Gehirne niemals (bis seltenst) erlebt haben, wie sich „Geistesfrieden“ in Körper, Seele und Geist „anfühlt“. Sie wollen höchstens beweisen, dass der „demonstrierbare Geistesfrieden“ Meditierender, Geistlicher oder Mönche im Prinzip ein krankhaftes Phänomen darstellt und ihr begrenzter Verstand auf immer Gegenstand der „Baumscheibenwissenschaft“ bleiben muss. Es ist nicht angemessen, weil das Göttliche im Gegenüber negiert, verleugnet und anfänglich unmöglich gemacht wird.

    Und der Wissenschaftler, der dies doch selbst spürt, traut sich nicht, etwas „zu sagen“, weil er Angst hat, aus der „evidenzbasierten Wissenschaft“ ausgeschlossen zu werden. Verrückte Egologie…

  10. #40
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    Als ich bei der KV dann deren „Einschätzung“ zu den Ursachen der grassierenden Alzheimer-Erkrankungen lesen musste, blieb nichts, als diese Wissenschaft, die nur noch Zorn auslösen kann, auf die fünfte Dimension hinzuweisen, die sie in ihrem Raum-Zeit-Kontinuum der Bewusstseinsvorstellung mal internalisieren müsste.

    Indem erst die wahrgenommenen Gefahren als Symptome des kollektiven Irrsinns heruntergespielt werden – die sich jedoch in sozialen Netzwerken von „verbundenen“ Bewusstseinsempfindungen neuroplastisch prägend, informierend, konfigurierend, strukturierend und sozialisierend auswirken – um dann in Hasssprache artikuliert zu werden, kann natürlich nun nicht an „Resilienz des Geistes“ erinnert werden, die vorhanden ist, fühlt sich der Mensch mit Gott verbunden. Einen Satz von Luther finde ich daher erwähnenswert:

    „Selbst wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch einen Baum pflanzen.“ Gut, in dreißig Jahren ist der streitbare Mönch auch oft mit dem Kopf durch die Wand gegangen. Jeder besitzt Momente, in denen der Stecker nicht in der Dose ist.

    Statt Information von Ganzheit Teil der Heilung sein zu lassen, arbeiten sie mit der Angst, um die Angst vor Alter, Leiden, Krankheit, Zerfall und dem Ablegen des Körpers zu besiegen…

    Wir können immer nur drauf achten, dass wir in diesem Moment online sind, wenn wir mal wieder auf der langen „Leitung“ stehen. Die Idee ist natürlich in Prinzip von Bruno Gröning, der dies in einer Analogie mit einer Telefonistin verglich. Er nannte diese Kraftwirkung einfach den „Heilstrom“. Ist unser Geist ein Teil von Gottes Geist, stellen sich die Dinge völlig anders dar, dann ist die Physis die Folge von Informationen, die in einer Prozessentwicklung zu Raum-Zeit- Informationen (Wissen) zusammengeführt werden. Eine Prozessentwicklung, die in Zeit und Raum durch spezifische Information zu einer jeweiligen Form, Struktur und Gestalt konfiguriert wurden.

    Bisher halt unter der „Opferprämisse“ der genetischen Ohnmacht, obwohl die Epigenetik das genaue Gegenteil beweist.

    Die „Opferprämisse“ der ungeheilten Theologen besagt das Ganze noch einprägsamer:

    „Fürchte dich nicht, aber fürchte Gott.“

    Das ist keine Liebe.

    „Ein Therapeut heilt nicht. Er lässt die Heilung geschehen. Er kann auf die Dunkelheit hinweisen, aber er kann von sich aus kein Licht bringen, denn das Licht ist nicht von ihm. Doch da es für ihn ist, muss es auch für seinen Patienten sein. Der Heilige Geist ist der einzige Therapeut. ER macht die Heilung in jedweder Lage deutlich, in welcher ER der Führer ist. Du kannst IHN nur seine Funktion erfüllen lassen. Dazu braucht er keine Hilfe. ER wird dir genau sagen, was zu tun ist, um jemandem zu helfen, der Er als Hilfesuchenden zu dir schickt, und ER wird durch dich zu ihm reden, wenn du dich nicht einmischst. Erinnere dich:

    Du wählst den Führer zum Helfen, und die falsche Wahl wird keine Hilfe sein. Doch denke auch daran, dass die richtige es sein wird. Vertraue IHM, denn Hilfe ist seine Funktion, und ER ist von Gott. Wenn du einen anderen Geist durch IHN – und nicht durch dich – zum Heiligen Geist erweckst, wirst du verstehen, dass du nicht den Gesetzen dieser Welt gehorchst. Die Gesetze aber, denen du gehorchst, sind wirksam. „Gut ist das, was wirkt“, ist eine vernünftige, wenn auch unzureichende Feststellung. Nur das Gute kann wirken. Überhaupt nichts anderes wirkt.

    Dieser Kurs bietet eine ganz direkte und einfache Lernsituation und stellt den Führer zur Verfügung, DER dir sagt, was du zu tun hast. Wenn du es tust, so wirst du sehen, dass es wirkt. Die Ergebnisse sind überzeugender als die Worte. Sie werden dich davon überzeugen, dass die Worte wahr sind. Wenn du dem rechten Führer nachfolgst, wirst du die einfachste aller Lektionen lernen:

    >>An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen und sollen sie sich selbst erkennen. (1) <<“

    Nach Barmer-GEK-Report steht uns eine Generation ADHS bevor. Nee, es stehen uns hochintelligente Kinder ins Haus, die jedoch von einem Ego aus dem Mittelalter nicht erkannt werden wollen. Die ungeheilte Gesellschaft erhebt ihre Krankheit zur NORM, das ist echt krank. Was nicht so krank ist - wie die ungeheilte Gesellschaft - gilt als krank, echt krank.

    Sie wollen die globale Angststörung durch das Trumpeltierego in unserem Geist therapieren, indem sie den Geist zuerst herabwürdigen und dann jedoch auf dessen „Ich-Stärke“ setzen, um Selbst-Heilungskräfte zu aktivieren. (?!?)

    Wie soll die Angst mit dieser Strategie unwirksam gemacht werden? Kohärenz ist das Fehlen von Angst.

    Aber jeder dieser Ego-Steinzeitwissenschaftler ist Teil von Gottes Geist, all-so wird der Heilige Geist mal das Licht dort einschalten, wo auch der Schalter dafür ist. Nicht dort, wo er nicht ist. Sie können zwar nicht ganz die Taktfrequenz erreichen, mit der unsere Kinder heute schon „unterwegs sind“, doch sie werden ihren Horizont erweitern müssen, wenn sie sehen, was dem Geiste möglich ist. Information ist die fünfte Dimension – das Akasha-Prinzip – oder das Teilchen Gottes. Das „Cern“ sucht es in der Teilchenbeschleunigung außerhalb von uns. Der „Kurs“ sucht und findet es in uns selbst.

    Alle Wissenschaftler, die sich gegen dieses fehlerhafte Grundparadigma einer Beschreibung der Welt „außerhalb von unserem Geist“ wenden, wurden bisher aussortiert. Daher kann es kein Wissenschaftler sein, der diesen Beweis führt. Es sind die Kinder, die wesentlich mehr Informationen zu verarbeiten in der Lage sind, als der Geist derer, der sie beurteilt, zu erkennen in der Lage ist. Doch an den Kindern werden sie erkennen, dass der Geist die Materie strukturiert und Bewusstsein kein der Materie inhärentes Phänomen sein kann.

    Wir sind Teil des Bewusstseins, wie sollten wir er „annähernd richtig betrachten“ können, wenn wir uns als „außerhalb“ dessen ansehen und unsere Identität damit aufgeben?

    Verhalten lässt sich nur verändern, wenn sich der Geist verändern will. Ob in sieben Monaten oder einem Jahr ist egal, es ist die Energie, die jeweils investiert wird, welche der Absicht folgt. Heilungsabsichten sehe ich jedoch in der heutigen Medizin als organisationsbedingt fast unerwünscht an. Es ist der Ärzteschaft kaum mehr möglich, ihre eigentliche Aufgabe neben der Bürokratie und den Beudgetzwängen auszuüber, das ist nicht wirklich "gesund" und ebenso Ausdruck einer extremen Stimungsentgleisung. Wohin das jetzt "gepackt" wird, ist nur ein Symptombild einer identischen Ursache...

    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Seiten 172 / 173

  11. #41
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    Nee, meine KV-Borderline-Störung ist doch echt eine natürliche Reaktion auf mich umgebenden Schwachsinn.

    Schwachsinn wurde einmal als die Ausblendung von Mitweltreizen definiert, die eine existenzbedrohende Gefahr darstellen.

    Die Ausblendung des Egos als globaler "Krankheitsfaktor" ist eine existenzbedrohende Gefahr, Sie sind halt nur gezwungen, diesen Schwachsinn "gesund" zu nennen. Das ändert nichts am Irrtum...

    Was wollen die ungeheilten Therapeuten denn heilen? Sie stellen das Ego wieder her.

    Wenn sie nun aufgrund deiner eigenen Lernerfahrungen selbst dazulernen, ist es doch wirklich eine sinnvolle Entwicklung.

    Nee, ich hab ne Arztboderlinestörung, nachdem die Gutachtermedizin mich "verhackstückt" hat.

    Daneben stelltest DU damit unbewusst eine Diagnose, Womit es wohl "unentschieden" mit Nicht-Nettigkeiten steht.

    Nee, ich hab wohl eine Ego-Allergie. So sollte ich es wohl einmal betrachten...

    Und ob die Welt nicht doch an einer "Trumpschen-Ego-Angst-Störung" leidet, wie man sie nun auch nennen mag, wird die Zukunft zeigen. Isolierte Denkansätze können in einer vernetzten Welt nicht wirklich zutreffend sein. Mehr wollte ich nicht gesagt haben.

    Herzliche Grüße,

    Michael

  12. #42
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    Hallo Liebes Forum und hallo Ruby,


    ich habe deine Beiträge Interessant verfolg und auch die vom social club in der der Schweiz.
    Ich kommen von Singen( am Hohentwiel schweizer grenze) und kann mir vorstellen du wohnst nicht weit weg)
    Ich bin sei 7 Monaten in psychologischer Behandlung war 6 Wochen stationär dann wieder in der Tagesklinik, mein Borderline macht mir immer mehr zu schaffen,
    ich bekam sattivex als Medikament und soll ab März auch die Blüten bekommen. Nun ist es so das ich es nicht geschafft habe die Tagesklinik durch zu halten da ich dort wirklich nur den ganzen tag ohne Anwendungen rum gesessen bin. Ich suche aktuell eine Klinik die Borderline, Adhs, Burnout gut behandeln kann und ich mich wohl fühle, leider verzweifel ich seit tagen an der suche nach der passenden klinik, nach 20 min reicht mir leider meine Konzentration nicht mehr aus, ich werde dann schnell aggressiv mir selbst gegenüber weil ich es nicht mehr ertrage mich in so einer schlecht Verfassung zu sehen. Ich denke DBT Therapie kann mir helfen aber sicher bin ich mir da auch nicht. Aktuell bekomme ich keine Medikamente und auch keine cannabis blüten,außer ich bekomme mal was her. Ich bin jetzt erst mal erleichtert das ich Zugang zu diesem Forum habe und unter Leidensgenossen mich austauschen kann.

    Wie gesagt ab März bekomme ich die blüten

    hierfür fehlt mir noch der neue antrag bei der kasse ( apotheke so wie Hausartz der das auf ein Kassenrezept verschreibt ist schon gefunden.

    Ich bin über jeden Tipp dankbar der mir hilft weiter zu kommen mit der Klinik suche..

    was eventuell noch zu erwähnen wäre ich bekomme das cannabis auch zur Appetitsteigerung da ich ohne inzwischen gar nix mehr essen kann.
    Ich hatte vor ca 6 Jahren eine Schlauchmagen op durch die ich insgesamt 120kg abgenommen habe, auch bringt natürlich das alles wieder ganze andere Probleme mit sich die auf die psyche schlagen.
    Stichwort: Hautlappen ,Selbstwertgefühl .Depressionen auch hier versuche ich eine Operation zu bekommen.

    bin aufgrund der psychischen Lage und den Depressionen vom ärztlichen Dienste des job centers arbeitsunfähig geschrieben (6Monate), ich möchte diese Zeit nutzen um irgendwie wieder in die Eingliederung
    zu kommen und so auch wieder Lebnsqualität zu finden. Allerdings waren die letzten monate für mich eher aufarbeitung, anstrengend und sehr emotional, daher bin ich mir auch nicht sicher ob eine weiter stationäre Behandlung zum Gesamtwohsein ehr Positiv oder Negativ beitragen.

    Leider habe ich den drang dazu, alles zu verdrängen und mich nicht mit meiner krankheit auseinander zu setzen.

    Ich war früher stark von SVV betroffen war wegen diesem auch 3 Monaten in einer geschlossenen Psychatrie, allerdings nach meiner starken Abnahme und das beginnen von der Behandlung mit cannabis linderte bei mir den druck massiv und ich kann stolz sagen das ich mich seit 5 Jahren nicht mehr geritzt habe. Da die Behandlung mit Cannabis allerdings bisher immer inoffiziell war und mir das Geld dafür fehlte kann ich immer nur kurze Perioden beschreiben an denen es mir besser ging.

    Durch meine Schlauchmagen Op und diversen Drogen Konsum in der frühen Pupertät habe ich eine starke Medikamenten Unverträglichkeit entwickelt.

    Ich habe 6 Jahre Ritalin hinter mir

    versuche seit 7 Monate divers Medikamente in den Kliniken aus, leider überwiegen immer die Nebenwirkungen zu den Posiiven Wirkungen.

    Ritalin,Strattera(Sexuelle Dysfunktion,Extreme Appetitlosigkeit ,Dulexotin(Cymbalta hatte ich noch die besten Erfahrungen, da diese nicht auf den Magen schlugen aber auch Extreme Appetitlosigkeit)

    Ich hoffe ich konnte einen kleinen überblick über meine Situation verschaffen.


    Zudem stecke ich aktuell in einer 6 Jährigen Beziehung die alles mit mir durch erlebt hat.
    Nun ist vor 1. Jahr ihre Mutter gestorben (schwiegermutter) .

    ich merke wie Ihr die kraf für die Beziehung ausgeht und ich immer mehr zustände bekomme in dem ich angst habe das sie nicht mehr kann, ich weiß das sich mich liebt und mir Treu ist, nie hat sie mir gründe gegeben misstrauisch zu sein, trotz allem habe ich täglich angst allein zu sein und verlassen zu werden, ich habe eine sehr schlechte Erfahrung gemacht mit einer ex freundin seit dem ist mein Borderine unerträglich. ( es schränkt mich in meine Leben komplett ein und zerstört meine Beziehung immer mehr, meine Freundin ist die einzige Säule in meine Leben, ich habe weder Vater, noch Mutter wenig freunde und auch sonst keine Familien angehörigen.

    Soooo das war nun viel aufeinmal, ich hoffe hab nix vergessen und finde hier Hilfe.


    LG
    Geändert von Vargas (24.02.2017 um 10:16 Uhr)

  13. #43
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    Zitat Zitat von Ruby Beitrag anzeigen
    Hallo Sibannac,

    nun ist bald ein Jahr seit Deinem Posting vorbei. Bist Du bei Deiner Suche nach einem Psychiater, der die Cannabis-Therapie unterstützt, weiter gekommen?

    Generell würde ich ganz gerne hier im Forum fragen, ob es hier Borderliner mit Ausnahmegenehmigung gibt?

    Auch würde mich interessieren, was Ihr von einer Cannabis-Therapie in Verbindung mit psycho- oder verhaltenstherapeutischen Angeboten hält. Verträgt sich das? Speziell für Borderliner gibt es ja zum Beispiel die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT). Verträgt sich zum Beispiel DBT mit einer Cannabis-Selbsttherapie? Eine Psychologin, die eine DBT Station in einer Psychiatrie in meiner Gegend leitet, meinte zu mir, dass das nicht funktionieren würde. Was glaubt Ihr?

    Lieben Gruß
    Ruby
    mich würde das alles auch brennend interessieren, in meinem profil ist auch skype hinterleg und ich wohne glaub in deiner nähe würde mich sehr freuen wenn du dich mal bei mir meldest, ganz lg

  14. #44
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    Hallo Vargas,
    ich wohne leider nicht in Deiner Gegend sondern in Ostfriesland. Zur DBT werde ich in die Karl Jaspers Klinik bei Oldenburg gehen. Über den DBT Dachverband findest Du aber auch etliche Angebote in Baden-Württenberg:
    http://www.dachverband-dbt.de/index....erapieangebote

    Es sind dort aber nicht alle Angebote gelistet. In der Psychiatrie der Uniklinik Tübingen bieten sie zum Beispiel ebenfalls stationäre DBT an. Die Wartezeit dort für die stationäre DBT beträgt ca. acht Wochen. Habe mich letztes Jahr danach erkundigt. Ansonsten könntest Du auch direkt Deine Krankenkasse auf DBT ansprechen. Vielleicht kennen die noch mehr.

    Ich habe zuvor bereits ein Jahr lang ambulante DBT gemacht. Das hat mir richtig viel gebracht. Die DBT wird für gewöhnlich in fünf Modulen zusammengefasst: innere Achtsamkeit, Selbstwertgefühl, Stresstoleranz, Umgang mit Gefühlen und zwischenmenschliche Fertigkeiten. Man erlernt in der DBT zu all diesen Modulen Fertigkeiten/Skills, die das Leben mit dieser Krankheit sehr viel erträglicher und einfacher machen.

    Leider sind die DBT-Therapeuten noch nicht wirklich aufgeschlossen gegenüber Cannabis als Medizin. Die wissen zwar, dass ich eine Ausnahmegenehmigung habe, wollen aber, dass ich während der stationären Therapie darauf verzichte. Bei der ambulanten DBT war das noch kein Thema. Aber bei einer stationären Therapie würden sie das wohl eher ablehnen. Nur schon weil sie das Gefühl haben, es könnte die anderen Patienten triggern. Ich versuche bei der Aufnahme aber dennoch, die Ärzte oder Therapeuten in eine diesbezügliche Diskussion zu verwickeln. Einfach, um ein bisschen Aufklärung zu betreiben.

    Vielleicht wär ja auch eine ambulante DBT für Dich erst einmal das Richtige, da Du ja auch gewisse Vorbehalte bezüglich stationärem Aufenthalt hast. Das kann ich übrigens sehr gut verstehen. Bin mir selbst noch nicht wirklich sicher, ob ich die stationäre DBT überhaupt aushalten kann. Aber ambulante DBT könnte Dir eventuell wirklich etwas bringen. Mir hat das schon richtig gut geholfen. Viele Borderliner sprechen extrem gut auf diese Therapieform an.

    Ich nutze Cannabis ebenfalls zur Appetitsteigerung. Ohne Cannabis rutsche ich recht schnell in eine Anorexie. Essstörungen kommen bei Borderliner ja häufiger vor, sei es jetzt Magersucht, Bulimie oder Fresssucht. Letztes Jahr habe ich von Januar bis Ende April ganz auf Cannabis verzichtet. Das führte dazu, dass ich so viel Gewicht verlor, dass daraus lebensbedrohliche Komplikationen entstanden sind und ich für längere Zeit im Krankenhaus gelandet bin. Mit Cannabis wäre mir das wohl nicht passiert. Denn damit habe ich für gewöhnlich einen gesünderen Appetit.

    Auch gegen Depressionen hilft mir Cannabis sehr. Es hilf mir aber auch ganz konkret im Umgang mit Gefühlen. Ich fühle mich damit viel stabiler und belastbarer. Mit Cannabis bin ich auch viel ruhiger und sehe vieles viel entspannter. Ich komme damit nicht mehr so schnell in Rage. Steigere mich weniger in irgendwelche Dinge rein. Auch SVV gibt es bei mir unter Cannabis fast nie. Ich kenne etliche Borderliner, die ebenso gute Erfahrungen mit Cannabis gemacht haben. Ich glaube, Indica lastiges Cannabis bekommt mir persönlich am Besten. Ich mag es auch, wenn Cannabis CBD enthält. Das gibt mir ein sicheres Gefühl, dass ich davon nicht durchknallen kann. Von Ärzten wird ja diesbezüglich gerne Panik verbreitet. Ich nutze med. Cannabis aber auch gegen rheumatische Gelenkschmerzen, die ich zuvor nur mit Opioiden behandeln konnte.

    Ich finde es total gut, dass Du bereits einen Arzt organisiert hast, der Dir med. Cannabis in Zukunft verschreiben wird. Sobald das neue Gesetz im Bundesgesetzblatt (https://www.bgbl.de/) veröffentlicht wird, lohnt es sich, einen Antrag auf Kostenübernahme bei der KK zu stellen. Das nächste Bundesgesetzblatt erscheint am 28.02.2017. Ich weiß aber nicht, ob es dort dann bereits Erwähnung findet. Vielleicht auch erst im übernächsten Bundesgesetzblatt. Falls die KK die Kostenübernahme ablehnen würden und Du das med. Cannabis selber bezahlen müsstest, solltest Du beim BfArM gleich einen Antrag auf Eigenanbau für med. Cannabis stellen. Denn wer kann sich schon das teure Cannabis aus der Apotheke auf Dauer leisten? Aber ich hoffe sehr, dass in Zukunft die KK die Cannabis-Therapie übernehmen wird.

    Lieben Gruß
    Ruby

  15. #45
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    ok danke dir habe ich eine passend klinik gefunden, danke dir hoffe die nehmen mich super sache danke

    zum antrag habe anfang dezember einen gestellt auf kostenüberhame von sattivex da kam bis heute keine antwort drauf ;(


    lg

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