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Thema: Cannabis bei Borderline-Störung

  1. #16
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    Re: Cannabis und psychische Störungen

    hallo Tempelritter

    "muß es denn der joint sein? "

    sicher nicht. Es gibt zwar meines Wissens bisher keine Darreichungsform, die der schnellen Verfügbarkeit und guten Dosierbarkeit des gerauchten Cannabis gleichkommt. Trotzdem wäre es sicher gut auf andere Formen, wie Plätzchen oder vaporisieren , überzugehen. Das größte Problem dabei, ist wahrscheinlich die Abhängigkeit von der tabakbeimischung
    (Da geh ich zumindest mal von aus, da ich selbst schon mehrfach vergeblich versuchte, mit Tabakrauchen aufzuhören)

    "THC als Medikament gehört zur Behandlung von Kranken in die Hände von Ärzten und nicht nach eigenem Ermessen! "

    Da bin ich allerdings anderer Meinung. In der jetzigen Situation sowieso. Denn Ärzte dürfen ihre Patienten einfach nicht mit Cannabis behandeln und kein Mensch kann von einem Kranken
    verlangen, dass er auf ein nebenwirkungsarmes Kraut, das ihm hilft, verzichtet.
    Aber ich habe da auch grundsätzlich eine andere Einstellung. Das Wissen um die Heilkraft der Pflanzen ist ein altes Volksgut und kein Privileg der Ärzte. Ich weiß ja nicht, wie du das handhabst,
    aber ich gehe recht selten zum Arzt. Ich trinke ayurvedische und Kräutertees und setze bei Bedarf homöopathische Mittel ein.
    Ich denke, ein mündiger Mensch sollte die Verantwortung für seine Gesundheit, nicht allein in die Hand von Experten legen -
    schon gar bei der jetzigen Entwicklung im Gesundheitssektor,
    bei der naturheilkundliche Behandlungsmethoden als ärztliche Behandlungs-Option gestrichen wurden.
    Da Cannabis nur ein schwaches Abhängigkeitspotential hat und nebenwirkungsarm ist, sehe ich keinen Grund (außer politische) es anders zu behandeln, als andere Heilpflanzen.


    "THC als psychoaktive Substanz - deswegen wird es ja genommen von der Masse der Konsumenten, auch wenn sie sich immer hinter die Heilsamkeit als Medikament zurückziehen. aber soll denn ein gesunder Mensche Medikamente zu sich nehmen?"

    Also das erlebe ich nicht so, dass sich die Masse der Genuss-Kiffer
    hinter der medizinischen Wirkung verstecken. Ich kenne nur Kranke, die sagen, sie nehmen es als medikament.
    Die meisten anderen kiffen, um mal abzuspannen .

    " Daher ist neben den positiv erlebten Effekten des Cannabiskonsums für mich die Gefahr gegeben,, daß es mittelfristig mit diesem Konsum erhebliche Probleme geben wird. Gerade beim Umgang mit Aggressions- und Emotionsstau sowie Entspannungstechniken stehen uns doch praktikablere Prozesse zur Verfügung."

    Du hast das im Thema Borderline-Syndrom geschrieben.
    Ich denke mal, die Betroffenen interessiert sicher, welche Techniken du da empfehlen kannst.

    lg Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  2. #17
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    Moin zusammen!

    So, nun bin ich wieder einigermaßen da und muß gleich mal Stellung nehmen, zu dem was Tempelritter schreibt.

    Du sagst: Ich befürworte den Einsatz von THC als Medikament, allerdings nicht unter der Maßgabe, es wie den Joint zu konsumieren. Denn wie soll eine Substanz Förernd auf den Heilungsprozeß reagieren, wenn die Nebenwirkungen des Konsums (Rauchen) für den Menschen sehr hohe Nebenwirkungen mit sich bringt.

    Gib mir Cannabis als Medikament (vorausgestzt natürlich die gleiche Effektivität) und ich verzichte SOFORT auf jegliche Form des Rauchens.
    Mir wäre nichts lieber, als friedlich morgens, mittags, abends ein Pillchen zu schlucken und zu leben wie jetzt. Stattdessen verfahre ich jeden Monat hunderte von Kilometern um mir illegal eine Substanz zu besorgen, die mein Leben endlich lebenswert macht. Jedesmal mit der Angst erwischt zu werden. Im Übrigen ist DER Joint, verbunden mit den Gefahren des Rauchens, sind mir ehrlich gesagt lieber, als ein Leben in der Psychiatrie. Lieber sterbe ich in zehn Jahren an Lungenkrebs und habe GELEBT, als das ich die nächsten 40 Jahre mein bisheriges Dasein friste. Aber vielleicht hast Du noch nicht so gelitten, wie vermutlich die meisten Schreiber hier.
    Jedes Mal, wenn ich ins benachbarte Ausland fahre, riskiere ich meine Freiheit, die meines Mannes, und die Zukunft seiner Kinder.

    Abschließend möchte ich erwähnen, daß ich mir durch das Kiffen, das Rauchen abgewöhnt habe. Ich kenne viele "Kiffer", denen es genauso geht. Statt täglich 20 oder mehr Zigaretten, rauchen viele "nur" noch ihre Joints. Vor einiger Zeit habe ich übrigens über eine Studie gelesen, die dies bestätigt. Leider habe ich vergessen, wo aber ich werde nochmal suchen.

    Bis dahin, viele Grüße, sera


    :joint:

  3. #18
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    Böse @Tempelritter

    Hi,

    wie kannst Du nur so denken. Allein die Tatsache, daß Cannabiskonsum (bes. Rauchen) bei fast allen hier einen enormen Gewinn an Lebensqualität bringt, sollte Dich zum Umdenken bewegen!
    Würde Dronabinol den Gleichen Effekt bewirken, hätte es auch keiner mehr nötig, sich seine Med. auf illegalem Weg zu beschaffen. Und Gras wirkt eindeutig viel besser bei der Beseitigung oder Linderung unser Symptome!

    Anm.: Ich meine es nicht böse, aber darüber solltest Du mal nachdenken!

    Gruß Frank
    :smoke:

    :hi:

  4. #19
    Gast

    -Tempelritter-

    Joint oder nicht ?

    Servus Tempelritter,

    nach ca. 20 J. Schmerzmittel etc / habe ich einige " Magengeschwüre " d. Auswirkungen sind sehr sehr - hässlich - b. Dato !

    Das - kommt - v. d. Chemie und dürfte d. Regel sein b.d. Jahrelangen therapie.
    Manche Tage kann ich so gut wie nichts - essen - kommt eh alles - re !

    Dronabinol bzw. Marinol

    kommt b. mir wg. Preis vor allem " Leistungsverhältnis " nicht in Frage.

    so long

  5. #20
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    Unglücklich @Günther

    Hi,

    Geht mir genauso. In den meisten Beipackzetteln steht ausdrücklich: "nicht auf nüchternen Magen nehmen". Lächerlich!!! Wenn ich was rauche, ist es völlig wurscht, ob ich vorher gegessen habe oder nicht (danach esse ich viel eher was ).

    gruß Frank

    :smoke:

    :hi:
    Hinweis: In Deutschland ist der Besitz, Anbau, Verkauf, usw. von Cannabis verboten!!! Jede Maßnahme C. zu erwerben, anzubauen und einzuführen, kann strafrechtlich verfolgt werden und geschieht daher in Eigenverantwortung!!!

  6. #21
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    Ich finde es toll, dass hier die BPS in das Forum mitaufgenommen wurde.
    Leider wird das hier ein kleiner, explizieter Teil sein, der sich damit auseinandersetzen kann, weil er die Möglichkeiten hatte, überhaupt das Forum zu entdecken.
    Schreibe demnächst mehr zu diesem Thema, weil es wichtig ist, für mich und hoffe, für andere auch.
    Klasse Sache:smoke:

  7. #22
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    hallo Geheilte ,
    Ich freu mich drauf, mehr von Dir zu erfahren, denn gerade bei psychischen Erkrankungen ist die Anwendung von Cannabis ein wenig bearbeitetes Feld. Mit vielen widersprüchlichen Ergebnissen und Berührungsängsten- merk ich zumindest an mir.

    Das das Forum hier noch schwer zu finden ist, stimmt wohl, und ich denke, das wird sich nur ändern, wenn alle es in den Foren bekannt machen, in denen es um ihre spezielle Krankheit geht.: davon erzählen und auch um nen Link hierher bitten.

    dann mal liebe Grüße bis demnächst
    Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  8. #23
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    Borderline Syndrom

    Kenne mich damit aus hatte selber mal Borderline mit 21 und hab es mitlerweile geschafft.

    THC bringt bei Depression mehr Abwechslung ins Spiel und man lacht gerne wieder etwas

    Sich Positiv verändern im Leben und mehr Sport ausüben kann auch eine gute Therapie sein.
    Das wichtigste Heilmittel sind aber gute Freunde und oder eine gute Familie.

  9. #24
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    Borderline

    Also ich kann das nur bestättigen. Ich habe schon vor vielen Jahren eine Borderline Störung diagnostiziert bekommen. Mittlerweile habe ich auch Multiple Sklerose und konsumiere regelmäßig THC.
    Ich habe gemerkt, wenn ich auf einem gleichbleibenden Level bleibe, fühle ich mich weniger zerrissen und bin wesentlich ruhiger.
    Ich habe schon seit Jahren keinen Drang mehr mich zu verletzten und sogar meine Angststörrung hat sich gebessert, obwohl ja immer das Gegenteil behauptet wird.
    Das Kiffen hat mir meine Lebensfreude zurück gegeben, indem ich wieder angefangen hab zu träumen. Und die daraus resultierende innere Ruhe ist Gold wert.
    Mindestens die Hälfte der Antidepressiva, die sie Borderlinern verschreiben wirkt weniger gut wie ein Joint.
    Ich denke, aber es hat auch viel mit dem Menschen zu tun. Denn ich vertrage z.B keinen Alkohol, da werde ich schwer depressiv und genauso wird es Menschen geben, die auf THC schlecht reagieren.
    Aber ich empfehle jeden Borderliner es mal zu versuchen, grade wenn man schon schlechte Erfahrungen mit den entsprechenden Medikamenten gemacht hat.

  10. #25
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    Hallo,

    bin sehr froh, dieses Forum hier gefunden zu haben, in dem genau dieses Thema, das mich sehr beschäftigt, besprochen wird.

    Auch mir wurde vor ein paar Jahren Borderline diagnostiziert, davor hatte ich Bulimie und Magersucht. Die letzten 7 Jahre sind geprägt von vielen Krisen, eine ständige Berg- und Talfahrt, die Ärzte haben mir damals Antidepressiva verschrieben. Das letzte habe ich ca. 1 1/2 Jahre lang genommen und ich war ständig müde, kam morgens nie aus dem Bett.
    Gekifft habe ich das erste Mal mit 14, bis zum 20. Lebensjahr habe ich es nur sporadisch gemacht, dann etwas öfters.
    Letzten Sommer dann habe ich das Antidepressivum abgesetzt, denn auch davon wurden meine Stimmungsschwankungen und das Leeregefühl nicht besser.
    Dann habe ich begonnen, fast jeden Abend Cannabis zu rauchen und seit dem bin ich wesentlich ausgeglichener. Ich bin zufriedener. Ich kann alleine sein. Ich missbrauche keinen Alkohol mehr. Ich kann mich wieder Filme gucken oder Bücher, dazu fehlte mir zuvor die Konzentrationsfähigkeit.
    Meine tiefenpsychologische Therapeutin (auch Heilpraktikerin) hat die positiven Aspekte auch bemerkt und meine Methode der Selbstbehandlung akzeptiert, mittlerweile brauche ich keine Therapeutin mehr, weil mein Leben endlich ruhiger verläuft. Im Sommer beende ich meine Ausbildung - keine Spur von der Demotivation, die mir Ärzte prophezeiten, die mir Cannabismissbrauch unterstellten.
    Ich finde es nicht okay, dass diverse Psychopharmaka mit grässlichen Nebenwirkungen so leichtfertig abgegeben werden und eine natürliche Alternative so ignoriert und sogar bekämpft wird.

    Das Problem, dass ich habe ist, dass ich keine Lust habe, deswegen kriminalisiert zu werden. Ich habe wirklich Angst, denn wäre ich vorbestraft, dürfte es schwer werden, einen Job zu finden. Des Weiteren bin ich gezwungen, mit Leuten in Kontakt zu treten (um Gras zu kaufen), die mir nicht gut tun, da sie chemische Drogen nehmen (von denen ich gar nichts halte).

    Lieben Gruß von
    nora
    Geändert von nora (04.02.2009 um 13:40 Uhr)

  11. #26
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    @ all

    bin mir sicher, dass cannabis in depressiven Zeitehn extrem förderlich ist, eine bessere Stimmung zu erlangen und bin genauso sicher, dass cannabis keine Psychosen auslöst oder dafür sorgt, dass man wieder eine hat. Dazu ist mein up and down Rhythmus zu konstant und geschieht unabhängig vom Konsum von cannabis.

    @ Ärzte:
    Stelle meine pers. Erfahrungen gerne umfangreicher zur Verfügung.

  12. #27
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    Hallo ihr Lieben,

    entschuldigt, dass ich nach 3 Jahren diesen Thread ausgegraben habe, aber das ist genau das, was ich gesucht habe und wegen dieser Thematik bin ich auch erst auf dieses Forum gestoßen.

    Ich selber habe mit 21 die Diagnose Borderline bekommen. Und seitdem einiges über meine innere und äußere Welt gelernt. Mit 19 habe ich das erste Mal Cannabis konsumiert und das bis ich 21 war an 1-4 Tagen pro Woche. Nach einem Klinikaufenthalt wegen akuter Depressionen (2 Moante kein Konsum) kam ich recht bald zurück in das alte Schema und das fand ich auch zunächst unproblematisch, denn das Gras war nicht an meinen Depressionen schuld, im Gegenteil. Es half mir, ruhiger und gelassener zu bleiben, in Situationen, in denen ich ohne es doppelt so panisch oder verzweifelt gewesen wäre. Es half und es hilft mir, meine Gedanken zu beruhigen, die wiederum meine Gefühle beruhigen.
    Dies dürfte medizinisch vielleicht interessant sein. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob man das wirklich verallgemeinern kann, da es ja bekannt ist, dass Drogen bei jedem etwas anders wirken. Es stünde dann vermutlich auf der selben Liste mit einer Reihe Antidepressiva, die man ausprobieren kann. Das Cannabis wäre darunter dann vielleicht die bessere Alternative.
    Für mich persönlich stellt allerdings beides keine Option dar. Ich merke, dass ich labiler bin, wenn ich mein "Antidepressiva" nicht nehme. Ich meine, klar, ich könnte bis an mein Lebensende mit Cannabis durchs Leben chillen. Aber wie auch an Antidepressiva stört mich am meisten, dass es nicht ICH bin, die gelassen ist, sondern dass mich erst der Wirkstoff dazu macht. Ich denke, dieses Gefühl kann man ruhig durch den Stoff kennenlernen. Aber wenn man es genug verinnerlicht hat, sollte man dann nicht versuchen, die Dinge in einem selbst, die verhindern, dass man auch natürlich so sein kann, zu verändern? Zumal die beruhigende Wirkung von Cannabis ja auch direkt mit Konzentrationsschwierigkeiten verbunden ist, eben zwei Seiten einer Medaille. Und ich muss sagen, meine Konzentration ist , in den 4 Jahren in denen ich Cannabis konsumiere, schlechter geworden. Das würde ich ungerne bis an mein Lebensende fortlaufen lassen.

    Ich finde das alles sehr interessant und würde mich freuen, wenn wir den alten Thread hier nochmal ein bisschen aufwecken würden.

    Lovely Greets @all

    blue planet

  13. #28
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    Hast Du bei dir auch schonmal an AD(H)S gedacht? borderline und AD(H)S haben wohl viel gemeinsam.

    Bei AD(H)S ist es so, dass eine 'Störung' des Endocannabinoiden-(Neurotransmitter)-Systems wahrscheinlich vorliegt.
    Mit Cannabis fühle ich mich 'normal'. Ohne bin ich agressiv und launisch, Selbst wenn ich jahrelang kein Cannabis nehme fühle ich mich nicht 'normal'.

    Was die Konzentration angeht, hängt es sicher auch von der konsumierten Menge und auch von der Cannabissorte ab, Ebenso was z.B. Vergesslichkeit angeht.

    Was mir an Antidepressive nicht gefällt, ist dass man häufig Absetzungserscheinungen (Entzug) hat, und nach dem Absetzen erstmal richtig depressiv wird.

    Und mit Cannabis kann ich nicht nur 'chillen'. Im Gegenteil. Ohne Cannabis hänge ich rum, lenkt mich ab. Mit Cannabis bin ich agil und bekomme was gebacken!

    Sicher mag es sein, dass die Wirkung des Cannabis auch sehr individuell von Person zu Person unterschiedlich ist.

  14. #29
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    Frage hey.

    Also ich hab mir in diesem Beitrag nun alles fleißig durchgelesen.

    Bevor ich zu meinen Fragen komme.
    Ich leide seit meiner Kindheit/Jugendzeit unter der so genannten 'Borderline Störung'.
    zusätzlich noch an Depressionen.
    Zur Zeit bin ich medikamentös eingestellt und bekomme ebenfalls Bedarfsmedikation für die schlimmen Erregungszustände.

    Nun meine Fragen:

    Da mein Partner unter Tourett leidet und Montag nun THC dagegen ausproblieren wird weil Medikamente bisher nicht angeschlagen haben, hatte ich den Gedanken es eventuell auch auszuproblieren, um den Erregungszuständen einhalt zu gebieten. Nicht nur mein Körper, sondern auch Gegenstände in direkter Umgebung sind nicht sicher.
    ich habe so meine Zweifel mit dem THC, aber auch einen Hoffnungsschimmer.
    Sollte ich es ausprobieren oder doch lieber sein lassen??

    Mfg
    Cathy.

  15. #30
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    Hallo,

    es gibt viele Patienten mit Borderline-Störung, denen THC bzw. Cannabis hilft. Andererseits werden schwere psychische Störungen als Kontraindikationen für eine solche Therapie betrachtet. Aus meiner Sicht ist nichts gegen einen Versuch einzuwenden, wenn Sie sich langsam an die für Sie verträgliche Dosis herantasten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Franjo Grotenhermen

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