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Thema: An alle, die schon mal erwischt worden sind

  1. #1
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    An alle, die schon mal erwischt worden sind

    Kurze Frage an alle, die schon mal beim Eigenanbau erwischt worden sind:
    Hat in der daraufffolgenden Saison eine erneute Hausdurchsuchung stattgefunden??
    Oder habt ihr es überhaupt gewagt, in der darauffolgenden Saison erneut anzubauen??
    Was meint Ihr kann man es (oder muß man es sogar) riskieren?

  2. #2
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    also, wir haben sofort wieder angefangen
    anzubauen. Blieb ja auch nix anderes übrig,
    da Michael den Wirkstoff braucht.
    Es kam dann zwar zur 2. Hausdurchsuchung und Beschlagnahmung,
    aber das war wiederum ein Zufall und nicht gezielt.
    Nach dem, was ich bisher so mitbekommen habe, denke ich nicht, dass die Justiz jemanden gezielt verfolgt , nachdem sie wissen, dass es sich um Patienten handelt. Ich glaube, den meisten wäre es lieber, die Politik schaffe ihnen das Problem vom Hals.

    lg Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  3. #3
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    Danke für die hoffnungweckende Antwort
    liebe Grüße

  4. #4
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    Mutig sein

    Hallo, Bookster,
    ich wurde wegen insgesamt 11,3 g THC ("minder schweres Verbrechen") vor etwas mehr als zwei Jahren im Norden der Republik (SH) verurteilt. 7 Monate auf 2 Jahre zur Bewährung plus 500 Tacken Geldstrafe. Bereits am Tag der Hausdurchsuchung hatte ich abends wieder Pflanzen unter der Lampe. Und das auch während der Verurteilung und die folgenden 2 Jahre lang. Inzwischen - am 1. April, April - ist die Zeit der Bewährung abgelaufen. Ich kann allerdings nicht sagen, daß sich meine Einstellung geändert hätte unter dem inneren Druck, daß jemand vielleicht mal nachschauen wollte, was ich so treibe. Sie wissen es ohnehin.
    Wenn ich also an bestimmten Krankheitsformen und -symptomen leide, obliegt es einzig mir und meinem Gewissen, für welches lindernde Heilmittel ich mich entscheide, wenn ich damit die Krankenkassen entlaste, nicht mit der MAFIA zusammenarbeite und ansonsten arbeitsfähig bleibe.

    Der Staat in seinem politischen Hemd oder in seiner juristischen Unterhose hat nicht das Recht, derart tiefgreifend in ein Leben einzugreifen, daß er Siechtum, Schmerz und Leid für Kranke zur Pflicht macht.
    Für diese Überzeugung wäre ich bereit in den Knast zu gehen, wenn ich nicht schon aus eigener Erfahrung wüsste, daß die dortigen Ärzte lieber hätten Veterinäre werden sollen.

    Tu also, wovon Du überzeugt bist.
    Falls Du nicht überzeugt bist, pflege weiter Deine Ängste.
    Für beide Alternativen wünsch ich Dir Kraft und Mut.

    Gruß
    aXXL (Systobi)

  5. #5
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    Ich bin sowieso gerade am Ende meiner Kräfte: Ich habe mir einfach zuviel Arbeit vorgenommen. Den ganzen Garten hier umwühlen, um im Herbst Obstbäume Pflanzen zu können. Seit Wochen nichts zu kiffen. Die blöden Tranquilizer machen eigentlich nichts besser. Keine Freunde. Tagein tagaus alleine. Niemand zum reden. Ich bin fertig mit der Welt. Noch mindestens eine Woche Arbeit, um den Boden soweit vorbereitet zu haben, dass die Pflänzchen endlich aus ihren kleinen Töpfen in den Boden kommen können. (Aus Platzmangel auf Outdoorzucht angewiesen. Vor ende September(eigentlich 1.Oktober) nichts zu kiffen in Sicht. Arm wie ne Kirchenmaus.
    Das Lebenkann schon ganz schön beschissen aussehen, wenn nichts zu rauchen da ist.
    Deswegen: ich hab auch gar keine andere wahl als so weiterzumachen, wie bisher.

  6. #6
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    besuch

    Hallo ,

    wurde vor ca. einem Jahr nach Hausdurchsuchung zu 9 Mon. Haft auf 3 J. Bew. verurteilt (in 2. Instanz, in erster bekam ich 18 Monate Haft verbraten), gefunden wurden 220 (150 davon waren noch unbewurzelte Stecklinge) Pflanzen und Mar. mit insg. 17,7g THC. Seit dem keine weiteren Hausdurchsuchungen, allerdings solltest Du erstmal herausfinden, warum es zu einer Anzeige gekommen ist, damit du eventuelle Fehler, die u.U. zur Anzeige geführt haben (...kann ja z.B. n Nachbar gewesen sein, der sich geruchsmäßig belästigt gefühlt hat und beim nächsten Mal sofort genauso reagieren wird...) erstmal elliminieren (in diesem Fall den Geruch, nicht den Nachbar! kannst evt. um Wiederholungen zu vermeiden.
    Die Erfahrungen zeigen : So lange die keiner ruft oder keine Ermittlungen gegen dich laufen, werden die sich wohl nicht mehr blicken lassen. Das kann Dir natürlich keiner garantieren , und darum bleibt eigentlich nur das, was aXXL schon gesagt hat : Tu, wovon Du überzeugt bist. Aber solltest Du nicht innerlich bereit sein, im Falle des Falles für deinen Kampf auf Dein Recht staatliche Bestrafung in Kauf zu nehmen und notfalls für deine Überzeugung auch mit Deiner Freiheit zu zahlen und die Ängste dich regieren - dann lass es dunkel.
    Ich wünsch Dir alles Gute.
    lg
    Carsten
    Geändert von Carsten (17.06.2006 um 11:28 Uhr)

  7. #7
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    Die Polizei ist eigentlich nur durch einen dummen zufall (Feuer machen im Garten und entsprechende Verständigung der Polizei durch "wohlmeinende" Nachbarn) zu mir auf das Grundstück gekommen.
    Der Duft meiner Pflänzchen scheint niemanden gestört zu haben. Ein kleines Kind aus der Nachbarschaft meinte sogar: " In ......'s Garten riecht es gut"
    Ist halt kein "Superskunk" sondern eine relativ milde seit vielen Jahren eingebürgerte outdoorsorte.
    Bis jetzt hat es von einer Verurteilung vor vielen Jahren wegen Schmuggels zu 6 Monaten auf Bewährung aktuell ja auch nur einen Strafbefehl gegeben.
    Und die Menge, die ich anbaue reicht eh nur zur Selbstversorgung.
    Und wie gesagt: Meine psychischen Probleme lassen mir gar keine andere Wahl, als mir mein Wiet anzubauen; damit ich Freude an meinem Leben habe, anstatt dauernd daran denken zu müssen, wie ich meinem Dasein entkomme.
    In diesem Sinne: Hoffen wir, dass es gut geht.

    liebe grüße

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