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Thema: Niederlande will Joints für Touristen verbieten

  1. #1
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    Niederlande will Joints für Touristen verbieten

    Hallo alle zusammen,

    folgendes habe ich auf den Seiten von

    http://www.chanvre-info.ch/info/de/

    gefunden.

    Was soll man dazu sagen ????


    Kiffende Touristen unerwünscht

    Niederlande will Joints für Touristen verbieten - ab Jänner sollen nur noch Einheimische Zutritt zu Coffee-Shops haben

    Touristen sollen keine Joints mehr erhalten. Einer etwaigen Klage vor dem Europäischen Gerichtshof wegen Diskriminierung sehen die Niederlande gelassen entgegen

    http://derstandard.at/?url=/?id=2229191

    Die Niederlande wollen ihr Landesimage als "europäisches Drogenparadies" loswerden. Schon ab Jänner könnten nur noch Einheimische Zutritt zu Coffee-Shops haben. Touristen müssen dann auf Joints verzichten.

    Amsterdam - Junkies, Alkoholiker, auf Droge oder auf Entzug - wer bei "Chief Jaap" auf einen Kaffee vorbeischaut, muss sein Suchtproblem nicht verbergen. Die Hausordnung im "Tuinhuis" (Pavillon), einem Resozialisierungsprojekt im Zentrum von Amsterdam, ist einfach aber streng: Wer Drogen konsumiert oder damit handelt, fliegt raus. "Probleme gibt es kaum", resümiert der grauhaarige Chief, der mit vollem Namen Jaap van Ginkel heißt und sich seit den 70er-Jahren als Sozialarbeiter um die "Verlierer der Gesellschaft" kümmert.

    "Drogenparadies"

    In letzter Zeit kommen immer mehr "Verlierer". Grund: "Sichtbar Abhängige stören im hippen Heute", meint Jaap. Die restriktive Einstellung vieler Niederländer, die sich mittlerweile auch gegen Cannabis richtet, schlägt sich auch in der Drogenpolitik des Landes nieder. Die konservative Regierung will das Landesimage des "Drogenparadieses" loswerden.

    Österreich ist daran sehr interessiert, da mit dem EU-Vorsitz ab Jänner von Wien aus auch die EU-Drogenpolitik mitbestimmt wird. Auf Initiative der niederländischen Botschaft wurden deshalb Vertreter des heimischen Gesundheitsministeriums, der Vereinten Nationen und DER STANDARD von geplanten Änderungen informiert:

    Keine Joints mehr für Touristen

    Die berühmten Coffee- Shops, in denen Verkauf und Konsum von kleinen Mengen Cannabis geduldet werden, sollen ab Jänner nur noch Einheimischen offen stehen. Touristen sollen keine Joints mehr erhalten. Einer etwaigen Klage vor dem Europäischen Gerichtshof wegen Diskriminierung sieht Paul van Voorst vom Justizministerium gelassen entgegen. Man könne nichts einklagen, was gesetzlich verboten sei. Die Zahl von Coffee-Shops hat sich in den vergangenen fünf Jahren beinahe halbiert, derzeit gibt es rund 750 im ganzen Land.

    Cannabis droht überhaupt das Aus

    Nach fünf Jahren wird auch die Aktion "Cannabis aus der Apotheke" gestoppt. Die Abgabe (hauptsächlich als Tee) an bestimmte Patienten hat sich als unrentabel herausgestellt.

    Cannabis droht überhaupt das Aus. Mit fortschreitender Kultivierung stieg auch permanent der THC-Gehalt, der für die berauschende Wirkung verantwortlich ist. Sollte sich in einer noch laufenden Untersuchung herausstellen, dass der höhere THC-Gehalt die immer häufiger werdenden Persönlichkeitsstörungen unter Haschrauchern auslöst, wird Cannabis als harte Droge eingestuft, so Ton Cramer vom Gesundheitsministerium.

  2. #2
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    Joints für Touristen verbieten

    Hallo Thorsten

    Meiner Meinung nach eine längst fällige Entscheidung die daraus resultiert das sich gerade deutsche Touristen im Ausland nicht angemessen benehmen können. Ob das nun in Tunesien die FKK Leute, in Dubei die öffentlich Alkohol trinkenden oder eben in Holland die kiffenden Touristen sind... immer sind es deutsche "Urlauber" die meinen sie hätten einen Freibrief und brauchen auf die Bewohner ihres Gastgeberlandes keine Rücksicht zu nehmen.

    Gruß:
    rüdeberta

  3. #3
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    Hallo Rüdberta,

    was das Verhalten deutscher Touristen im Ausland betrifft, so gebe ich Dir voll und ganz recht. Aber ich glaube kaum dass es hier darum geht.

    Mir ging es eher um den letzen Absatz und seine Aussage, dass der ständig steigende THC gehalt für Persönlichkeitsstörungen verantwortlich sein soll.
    Und der Verfasser davon ausgeht, das es das Aus von Cannabis bedeuten könne.

    Viele Grüße

    Thorsten

  4. #4
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    Hallo

    Ich bin dafür, dann sinken die preise wieder und die Kiffe sind sich wieder bewußter das es verboten ist. Mir stinken die ganzen gesetzestreuen kiffer die ihre Schuld auf die anderen abwälzen können weil sie ja nichts zu erwarten haben.

    cya

  5. #5
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    Hallo Querkopf,

    dass erkläre mir doch mal genauer.

    Warum sollten die Preise sinken, wenn Touristen in Holland nicht mehr einkaufen können.

    Und den Satz mit den gesetzestreuen Kiffern krieg ich auch nicht so ganz auf die Reihe.

    viele Grüße

    Thorsten

  6. #6
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    Ich glaube , dass das jn erster Linie ne Reaktion auf den europäischen Druck ist.
    Das Rüpelhafte Benehmen deutscher Touristen trägt aber sicher mit dazu bei,
    wenn diese Entscheidung in Holland akzeptiert wird

    Die Argumentation, dass sich die Abgabe in Apotheken nicht rentiert, find ich völlig bescheuert. Erst wird der Preis so hoch angesetzt, dass Patienten sich nicht
    leisten können und dann dient der fehlende Absatz dazu , es wieder abzuschaffen.

    Was du Dickschädel, dadran gut finden kannst, versteh ich nicht. Diese Entwicklung dient doch ausschließlich den Prohibitionsbefürwortern und passt nur zu gut zum kalten Wind, der allerorten aufzieht.

    Die Strukturen, über die Patienten vor der Apothekenzulassung in standardisierter Qualität günstig versorgt worden sind, gibt es - vermute ich mal- nicht mehr.

    Und was die normalen Kiffer betrifft: glaubst du etwa, dass mehr den Arsch hochkriegen, weil das Bewußtsein über die Illegalität steigt?

    Ich finde, diese Entwicklung schadet uns allen.

    Gruß Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

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