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Thema: Cannabis bei Herpes Typ I+II

  1. #1
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    Cannabis bei Herpes Typ I+II

    Hallo,

    nachdem ich jahrelang Cannabis mit sehr gutem Erfolg bei Migräne eingesetzt habe, musste ich mich, nach zwischenzeitlich 5 Jahren staatlich verordneter Abstinenz, mit schweren Herpesausbrüchen herumschlagen.

    Herpes hatte ich zuvor nur 2-3 mal während der Pubertät (vor ca. 30 Jahren). Während der Zwangsabstinenz wurden die Herpesrezidive immer extremer, so daß die Zeitabstände zwischen den Ausbrüchen am Schluss auf ca. 20 Tage schrumpften.
    Der letzte Herpes-"Anfall" hätte mir fast das Leben gekostet (Herpes generalis) und nur durch stationäre Therapie habe ich überlebt. Neurologische Spätfolgen sind mir leider geblieben, da auch das Gehirn befallen war.
    Mit alternativen Behandlungsmethoden (Bioresonanz, keine Kassenleistung) konnte ich die Sache wieder einigermaßen in den Griff bekommen, die Herpesanfälle traten aber trotzdem wieder regelmäßig auf, nicht mehr so schwer, aber immerhin unangenehmer als normaler Lippenherpes.

    Nun konsumiere ich seit 16 Monaten wieder gelegendlich Cannabis und hatte seitdem !keine! Herpesrezidive mehr.


    .... so mein Erfahrungsbericht.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen bezüglich der Wirksamkeit bei Herpes gemacht, oder kann das ein Placeboeffekt sein?

    Gruß aus Bayern

  2. #2
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    Cool Tach Landsmann ..

    Nun wo ich das so lese ...

    Ja, auch ich hab diesen verflixten Herpes, den man eigentlich nie wieder so richtig los wird. (Der auf der Lippe, hinterm Auge etc.. - simplex?)

    Wenn ich so zurückdenke wurde er meißt durch Sonne, Ekel, Krankheit, psychischen Streß ausgelöst, doch nur in Zeiten ohne biologischer Nahrungsergänzung (is des jetzt ned nett umschrieben *g*).
    Seit der Behandlung meiner eigentlichen Erkrankung mit unserem geschätzten Heilkraut und auch während früherer 'Genußzeiten' hatte ich eigentlich nie Probleme damit.
    Dies hatte ich jedoch nie wissentlich bedacht, aber wenn Du hier so frägst, fällt mir dies halt so dazu auf.

    Sonnige Grüße, da mucl .. :hi:
    Wer ständig in die Fußstapfen Anderer tritt wird NIE eigene Spuren hinterlassen!

  3. #3
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    Reden nur mal noch so angemerkt ..

    Selbst wenns nur n Placeboeffekt wäre, so ist damit doch zumindest schon mal primär geholfen und man kann in Ruhe weiterrecherchieren.
    Immer wieder entzückend, was man hier in Verbindung mit Mariuhana für verschiedenlichste Anwendungs und Wirkungsmöglichkeiten liest.
    Beileibe kein Wunderheilmittel, jedoch lindert es doch viele -auch schwere- Leiden mit den wohl -in meinen Augen so gesehen-
    angenehmsten Nebenwirkungen im Gegensatz zu den Chemikeulen, die nicht immer das halten, was sie versprechen!
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  4. #4
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    hallo Bayer

    letztes Jahr wurde ja bekannt, dass THC die Reproduktion einer anderen Herpesgruppe verhindert. Vielleicht betrifft das ja nicht nur Gamma-Herpesviren - wer weiß.
    lg Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  5. #5
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    Herpes simplex

    Genau, hab ich auch immer wieder seit meinem 18. Lebensjahr rezidivierend, Oberlippe, besonders bei Stress, Übermüdung, Depression und Cortison-Behandlung, kommen Sie bei mir raus, diese Herpes-Viren.

    Schmierte immer nur Zinksalbe drauf sobald es kribbelte um den Ausbruch zu mildern, bis eines Tages ich keine mehr hatte, aber hab ich mir gedacht probier ich doch mal mein Cannabis-Öl drauf aus, und das wirkte besser als die Zinksalbe, es gab keine Verkrustungen mehr und sie heilten schneller ab, tat auch nicht mehr so weh. Hilft auch gegen die Herpes Bläschen im Mund und in der Nase, immer wieder mit einem in Öl getauchten Wattebausch benetzen. Ist interessant die lokale Wirkung.

    Kam ich drauf, bei einer Literatur-Recherche: Hanfauflagen oder Pflaster wurden früher bei Warzen gemacht, und Warzen sind doch auch durch Viren verursacht, ergo Herpes müsste auch reagieren auf Cannabinoide.

    Bei Herpes Zoster Schmerzen hilft es ja auch lokal angewendet und enteral.
    Von der Wahrheit zur Wirklichkeit ist ein langer Weg:
    THE REPORT.
    CANNABIS: THE FACTS, HUMAN RIGHTS AND THE LAW ISBN 9781902848204.

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