Hello zusammen,

ich bin 31 Jahre alt und komme aus NRW.
Seit meinem 26. Lebensjahr setze ich Cannabis in Blütenform ein, um Symptome einer komplexen Posttraumatischen Störung zu lindern/ mich zu stabilisieren. Mit Cannabis kann ich ohne Nebenwirkungen am Alltag teilnehmen. Hier einige Beispiele die ich für sehr relevant halte.

- Chronische Rückenschmerzen -> Linderung (Schmerzen reduzieren sich um die Hälfte und mehr (zb. 9/10 auf 4/10).
- Zusätzlich zu den Rückenschmerzen Migräne und Clusterkopfschmerzen -> Ebenfalls Linderung/ Auch geht das schmerzinduzierte Zittern an den Extremitäten zurück, der Körper beruhigt sich in gewisser Weise.
- Tics im Gesicht und Oberkörper verschwinden nach Konsum vollständig (das ist zb. im Büro und bei Kundenkontakt wichtig)
- Konzentration verbessert sich enorm, da meine Aufmerksamkeitsstörung (Kontrollsuche) fast gänzlich verschwindet
- Angst und Panikattacken (je nach Grassorte) vollständig verschwunden
- Keine Probleme beim Einschlafen, keine Durchschlafprobleme
- Starke Wirkung gegen die innere Leere/ Depersonalisation
- Wirkt stark gegen depressive Verstummung und Selbstmordgedanken (auf Grund der inneren Leere)
- Impulsivität geht zurück/ Gefühle kann ich generell leichter beherrschen

Dazu kommen andere Aspekte wie ein gesünderer Lebensstil (sehr bewusste Ernährung) den man sich aneignen konnte, keine anderen Medikamente mehr (ich war ziemlich Tilidinabhängig wegen dem Rücken) oder Alkohol. Und dann fällt mir auch auf, wie ich kaum noch Aufregung oder Gefahr in meinem Leben suche. Dafür muss man wissen, dass ich so Dinge machte wie illegale Graffitiaktionen, oder Extremsport um einen Kick zu haben. Man fängt außerdem an zu meditieren, stellt sehr tiefgreifende Fragen die mir heute die Ursache der Traumastörung offenbaren - Sprich, ich kann daran arbeiten!

Aktuell hat mich ein Flashback wieder ziemlich aus dem Leben befördert.. dazu kommt, dass ich verunreinigtes Gras rauche, wie auch derzeit... Der Schwarzmarkt ist keine leichte Sache für uns Konsumenten. Auch bin ich gesetzlich versichert und kein Arzt der Welt interessiert sich dafür, dass der Cannabis hilft.

Vielleicht kann man sich hier irgendwie austauschen.
Da es mir zum jetzigen Zeitpunkt ohne vernünftige Medizin ziemlich schlecht geht, kann ich kaum sagen was ich von euch will. Die Depersonalisierung und auch die Leere ist schrecklich... Als würde man alles aufgegeben haben, jeder Kampf zu viel..
Aber immerhin hab ich mich jetzt getraut und einen Anfang gemacht. Würde mich über Kontakte und Austausch freuen.
Falls es Anlaufstellen in Düsseldorf oder Köln gibt, wäre ich auch interessiert.

Einen Arzt habe ich aktuell nicht -
Die einzige Möglichkeit bleibt weiterhin weg aus Deutschland...
einfach weg aus diesem System -

Danke und Grüße gehen auch an Frau Ludwig raus ...
Broccoli ... es beleidigt einem so sehr... wie herzlos kann man sein.