Hallo zusammen!
Ich möchte auch gernen meinen Fall schildern und vielleicht hat ja jemand eine Idee für mich.

Seit über 10 Jahren leider ich an Spannungskopfschmerzen, jeden Tag, ohne Pause. Ich habe schon viele Therapieversuche hinter mir, auch Krankenhausaufenthalte. Zuletzt kam ich beim Tillidin an, das mir auch nicht wirklich hilft.

Ein Versuch mit Dronabinol und die entsprechende Kostenzusage der Krankenkasse (Debeka) hat auch nicht viel gebracht. Mein Arzt und ich haben nun Cannabis-Blüten zur Inhalation probiert und das hilft mir tatsächlich. Ich komme ganz gut damit zurecht und habe jetzt tatsächlich auch einmal "Pausen" in denen ich mich wirklich erholen kann. Auch der Schlaf ist besser, meine Depression hab ich im Griff, das Restless-Legs ist nicht mehr da. Eigentlich alles prima.

Die Kostenübernahme von den Cannabis-Blüten lehnt die Debeka nun aber ab. Mit dem lapidaren Hinweis, dass man bei migräneartigen Kopfschmerzen einfach ein paar Triptane schlucken sollte.

Ich habe nun schon einiges gelesen. Rein rechtlich ist es wohl so, dass die Krankenkasse die Übernahme nur in begründeten Ausnahmen ablehnen darf. Ich frage mich, wieso lassen die Dronabinol zu (ist im Monat viel teurer)? Wieso kommen sie mit Migräne, obwohl ich dehen seit Jahren Rechnungen mit den tollsten Diagnosen schicke? Alles vielleicht gar nicht so wichtig.

Viel wichtiger: Wie verhalte ich mich jetzt geschickter Weise?

Gruß
ryder