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Thema: Suche hochdosiertes CBD (200-800mg) ohne THC zu bezahlbarem Preis

  1. #1
    VZP ist offline Registrierter Benutzer
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    Frage Suche hochdosiertes CBD (200-800mg tägl.) ohne THC zu bezahlbarem Preis

    Ich suche zur Behandlung einer Erkrankung hochreine CBD-Kristalle oder -Öl zur Nutzung in hohen Dosen von 200-800mg CBD pro Tag. Das Produkt sollte hochrein sein, idealerweise pharmazeutisch rein, und keinerlei THC enthalten. Hat jemand einen Hinweis auf ein solches Produkt zu einem bezahlbaren Preis? Vielen Dank für jeglichen Vorschlag.

    Antwort gerne auch als Privatnachricht.
    Geändert von VZP (30.03.2020 um 10:20 Uhr)

  2. #2
    VZP ist offline Registrierter Benutzer
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    Pfeil

    Meine Suche ist immernoch aktuell. Vielen Dank für jeglichen Rat.

  3. #3
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    Hallo VZP
    Laut Dr. Grotenhermen geht es bei der inneren Anwendung nicht um die Reinheit vom Extrakt, sondern die aufgenommene Wirkstoffmenge. Sprich die Wirkstoffmenge, die in die Blutbahn gelangt. Mit hochrein meinst du aber vermutlich auch ein Reinstoffextrakt, welches vielen Patienten jedoch weniger gut hilft. Wenn es jetzt auch noch sehr günstig sein soll, dann kann ich dir die Hanftube Artikelserie zur Decarboxylierung empfehlen. Das ist dann aber ein Vollauszug und je nach Ausgangsmaterial ist dort auch etwas oder mehr THC enthalten. Wenn der Hanfblütentee jedoch bis maximal 0,2 % THC enthält und z.B. 4 % CBD, dann hast du 1 Teil THC und 20 Teile CBD. Das CBD wird dem sehr geringen THC Effekt deutlich überlagern sowie es erfolgreiche Versuche gibt, Psychosen mit sehr geringen Dosierungen THC zu behandeln - müsste den Artikel selber wiederfinden.
    Was du machst liegt in jedem Fall in deinem Ermessen. Zudem wirst du mit dem selbst produzierten CBD Öl eher 0,5 bis 1 % CBD (5 bis 10 mg pro ml) erhalten. Wenn du jedoch deine Muffins oder Brownies backst, kann jeder auch 50 mg enthalten und damit kämst du vielleicht auf 200 mg am Tag, vermutlich aber nicht auf 800 mg. Aber für diese 100 bis 200 mg zahlst du 10 bis 20 % der Preise, wie sie für hochwertige Extrakte einverlangt werden. Außerdem gelangt der Wirkstoff ins Blut. Hier die Kurz ToDo (nur die Stichpunkte).

  4. #4
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    PS: Wenn du deinen Hanfblütentee zuerst im Backofen ohne Öl decarboxylierst und dann vor dem Decarboxylieren mit Öl noch ein paar Wochen an der Luft liegenläst, würde der THC Gehalt sinken. THC oxidiert an der Luft, im Hanfblütentee ist überwiegend THCa eingelagert. Auch CBD kommt überwiegend als CBDa vor, wird aber als CBD nicht an der Luft oxidieren. Genauso kann man den Gehalt der Terpene deutlich senken, die für Katzen und Hunde Gift sind. Ich behandle meine Katze seit langem mit dem Öl und die Organwerte sind ok. PS: Ich reagiere empfindlich auf THC und habe mit diesem CBD Öl keinerlei THC Einschläge.
    Geändert von Hanfseilner (11.04.2020 um 15:41 Uhr)

  5. #5
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    @hanfseilner:

    Vielen Dank für deine Tipps.
    Das "hochrein" beziehe ich auf das CBD, da das Produkt keinerlei THC enthalten darf und zudem frei von Verunreinigungen sein sollte. THC ist bei Psychosen mittlefristig bei Daueranwendung sicherlich kontraproduktiv, da es diese erneut auslösen kann.

    Da das Produkt täglich eingenommen werden muss, wären Tees, Rauchanwendungen oder Kekse leider ungeeignet. Da es sich um eine sehr ernstzunehmende Erkrankung handelt möchte ich auch keine Experimente mit Eigenanwendungen machen, insbesondere da ich damit keinerlei Erfahrung habe. Dennoch könnten Die Ratschläge sinnvoll bei anderen Krankheiten sein bei denen auch THC benötigt wird und man es nicht durchgängig einnehmen muss.

    Ich wäre bereit einen gewissen Betrag für ein geeignetes CBD Pulver (oder -Öl) zu zahlen, allerdings sind die derzeitigen mir bekannten Marktpreise für das Öl bei weitem zu hoch. Was wäre da die beste Lösung?

  6. #6
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    @VZP
    Im Lotto gewinnen und die Preise bezahlen. Es gibt auch andere Anbieter oder eben Lieferanten in Asien, bei denen die Preise wirklich klein wirken. Da bliebe jedoch die Seriosität oder Produktqualität fraglich. Oder du findest einen mitwirkenden Arzt, der dir CBD Extrakte aus der Apotheke verschreibt und bei der Kostenübernahme durch die Krankenkassen behilflich ist. Kannst aber mit Lotto vielleicht schneller dein Ziel erreichen.
    Also wie ich schon erklärte: Im Endeffekt entscheidest du das für dich. Aber selber machen ist im Vergleich zu Billigangeboten vielleicht doch sicherer, da wir durch Geschäftemacherei leiden. CBD wirkt den kritischen THC Effekten entgegen und THC ist kaum vorhanden im Hanfblütentee aus EU zertifiziertem Nutzhanf. Und neben CBD wirken auch viele andere Cannabinoide oder Inhaltsstoffe medizinisch, weswegen viele Patienten Reinstoffextrakte ablehnen. Aber keiner könnte dir garantieren, dass es für dich das richtige ist. Wie bei anderen Medikamenten muss man es leider vorsichtig testen und selber herausfinden und sich im Ernstfall halt ärgern.

  7. #7
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    Die Marktpreise variieren auch jetzt schon etwas, weshalb man mit etwas Glück wohl auch preisgünstigere Angebote finden kann. cbd-brothers.de hat beispielsweise den niedrigsten mir bislang bekannten Preis für CBD-Pulver, allerdings weiss ich absolut nichts über deren Produktqualität. Hat da jemand Erfahrung?

    Eine Kostenübernahme durch die KV ist mein Ziel, soweit ich verstehe geht dies jedoch nur für ein niedrig-potenziertes 5% CBD Öl?

    Ich nehme bislang ein 5%iges Öl mit 2*10 Tropfen täglich, wobei ich denke dass es etwas beruhigend wirkt. Für eine relevante Besserung ist jedoch eine deutlich höhere Dosis notwendig.

  8. #8
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    Ich kann hier keine Produktberatung geben und die Dosis erscheint mir sehr niedrig sowie man wissen sollte, dass wenig CBD einen vom Schlafen abhalten kann und zur Förderung vom Schlaf am Abend 160 mg empfohlen werden. Es geht eigentlich auch nach mg, Tropfen können unterschiedlich dick sein.

    Aber zur Kostenübernahme: Es können nur die Kosten für Arzneimittel übernommen werden, die der Arzt verschreibt und die auch rezeptpflichtig sind. Oder nicht? Ich weiß nicht mal, ob es da passende CBD Produkte gibt. Zumindest all das, was du im Einzelhandel außerhalb der Apotheken erhältst, ist garantiert nicht erstattungsfähig.

  9. #9
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    Wenn man eine KÜ für Cannabidiol allgemein erreicht, dann ist man nicht an ein bestimmtes Produkt gebunden.

    Auch Kosten für ein bestimmtes Öl sind afaik grundsätzlich erstattungsfähig, wird aber wohl im Allgemeinen nicht gemacht da die in Apotheken frei verkäuflichen Öle nicht als Arzneimittel deklariert sind.

    Es gibt rezeptpflichtiges CBD aus der Apotheke, als Rezeptur (Kapseln oder Öl, letzteres ist günstiger), und seit neuestem das (sehr teure) Fertigprodukt Epidyolex.

    Darüber hinaus gibt es auch die Cannabissorten Bedrolite, Aurora 1/12 und Aurora 1/15, die grundsätzlich in Frage kommen. Wenn man hierfür eine KÜ anstrebt, dann begibt man sich ins Fahrwasser der Gesetzesänderung für CaM von 2017.
    Geändert von moepens (12.04.2020 um 07:45 Uhr)

  10. #10
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    @hanfseilner: Ja, die 2*20 Tropfen sind eine winzige, nahezu sinnfreie Dosis für die Erkrankung.
    Ein passendes pharmazeutisches Produkt für eine tägliche Dosis von 200-800mg ist mir hierzulande auch unbekannt. In den USA gibt es Arvisol, aber hierzulande kenne ich nichts ähnliches.

    @moepens: Ein Produkt wie Epidyolex wäre wahrscheinlich das was ich suche, vorausgesetzt es enthält ausreichend CBD in kristalliner Form. Vielen Dank für den Hinweis. Das verschrieben zu bekommen ist wohl aber nahezu unmöglich, besonders ohne Epilepsie.
    CBD-Cannabis zum rauchen kommt für mich nicht in Frage.

    Ich wäre schon froh überhaupt einen Psychiater zu finden, der sich mit CBD bei psychischen Erkrankungen auskennt. Die Kostenübernahme durch dir Krankenkasse wäre dann der zweite anvisierte Schritt.

  11. #11
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    In welcher Form den? Öl oder Blüten? Mit öl wird schwierig. Zumal ist ist Resorption mit öl schlechter als wenn du Blüten dampfen würdest via Vaporizer. Es gibt CBD Blüten mit sehr hohem Cannabidiol Gehalt ohne THC. Wenn du über den tag CBD dampfst kannst Du auf diese Menge kommen. Aber auf einmal so viel wüsste ich auch nicht. Und Blüten sind Bezahlbar plus Eigenanbau noch billiger

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