Als These meiner Überlegung sehe ich Heilung als einen Erkenntnisprozess, der die Ursache einer Erkrankung und oder auch der Symptome, umfasst. Individuelle Konstellation macht es für mich erklärlich durch eine Innensicht auf die vorliegende Problematik zu blicken. Das ist nicht ungewöhnlich, denn trifft auch ungeübter Betrachter auf diese Annahmen, wenn nur die alltäglichen Erklärungen innerhalb von Bevölkerungen hervor genommen werden. Körpereigene Verbindungen zur Welt erfordern sensiblere Betrachtung, die durch psychotrope Formgebung möglich sein können.
Dass diese Betrachtungen erklärlicherweise aktuell sein sollten, gibt Hinweis auf weiter wichtige Fragen. Ein Mensch der aus Gründen daran gehindert ist oder wird, seine Wahrnehmung auf notwendige Vitalfunktionen zu konzentrieren, verliert sein erweitertes Bewusstsein für sich und sein Leben in Gesundheit. Die Möglichkeit diese Funktionen wieder neu für sich zu erwerben, zusammen mit dem Bewusstsein für die ihn beeinträchtigenden Faktoren, kann ihn anleiten zusammen mit passenden richtigen Darreichungen, eine verbessere Lebensqualität zu erlangen. Ein Schritt raus aus der Abwärtsspirale von Krankheit. Dass diese Schritte durch die Vorstellung heutiger Palliativmedizin besetzt sind und in die Risikobetrachtung einfließen, widerstrebt meinem Empfinden von zuerst einmal Wunsch nach Lebensqualität, der durch Aussicht auf weiterer Lebensjahre mit Schmerz mehr als leicht getrübt wird. Hoffnung ist keine Hilfe in einer Situation, in der die Sicht auf Änderung und Linderung bürokratischen Maßgaben zum Opfer fallen, die anderorts zugesprochene Medikation als Privilegierten Medizin erscheinen lässt.