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Thema: Deutsche Medizinalcannabisblüten sollen ab 2020 unter 5€ kosten

  1. #1
    Plant ist offline Registrierter Benutzer
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    Deutsche Medizinalcannabisblüten sollen ab 2020 unter 5€ kosten

    Deutsche Medizinalcannabisblüten sollen ab 2020 unter 5€ kosten - siehe Handelsblatt:
    https://www.google.de/amp/s/amp.hand.../24181804.html
    Zu einer gesetzlich festgelegten Ausschreibung von 10,4 Tonnen innerhalb von 4 Jahren werden vermutlich wieder Lieferausfälle zu erwarten sein und die Krankenkasse zu Export-Produkten bis zum 4-fachen wieder tiefer in die Tasche greifen müssen, da es vermutlich die Schwarzmarkt Preise unterbietet und sich bald noch mehr Patienten "outen" werden.
    Selbst deutsche Produkte ins Ausland zu vertreiben, könnte uns ja noch einen Gewinn bringen, daher nur keine Pflanze zuviel für 4 Jahre ausschreiben, von so manch einem hart verdientes und in die Krankenkassen einbezahltes Geld, scheint nicht nur zum Ausgeben bestimmt zu sein.
    Im Fach-Jargon könnte es unter solchen Umständen auch als Verschwendung betitelt werden oder was weg ist, ist weg...warum billig wenn es teurer geht usw. !?
    Ist das wirklich so "parlamentarisch" beraten worden, na dann Prrrost ihr Bazis?!
    Geändert von Plant (12.04.2019 um 13:07 Uhr)

  2. #2
    Plant ist offline Registrierter Benutzer
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    Zu einer "Wirtschaftlichkeit" würde führen, dass unsere Cannabis a g e n t u r vom Weltmarkt sich die 1,50€ pro Gramm Bestände in entsprechend rentabler Menge (quasi im Mengenimportrabbat und es entsprechend/angemessen zu verwalten verstehend) einkauft und nicht mehr zum Däumchendrehen einen Durchhänger zu verzeichnen haben könnte,

    "darüber nachgedacht u. ergrübelt" ist es mir auch neu...

    Ich schenk jetzt auch irgendwas her, wenn das gerade so im Trend liegt...

    wie wäre es mit meinem Hohn in
    (zu hilfeschaffend bittender) Opposition!?
    MfG
    Geändert von Plant (12.04.2019 um 13:21 Uhr)

  3. #3
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    Du glaubst doch wohl nicht wirklich, dass du dein Cannabis zukünftig für 5 € das Gramm bekommst, oder?

  4. #4
    Plant ist offline Registrierter Benutzer
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    Hallo und danke dass hier endlich jemand wieder mitdiskutiert...

    Zunächst einmal, 5€ pro Gramm sind für so manchen hilfsbedürftigen Geringverdiener, Kranken ohne Einkommen, Harz 4- und Sozialhilfeempfänger etc. immernoch eine Stange Geld.

    Seit ca. 7 Jahren bin ich aktives, finanziell unterstützendes SCM-Mitglied und Mitstreiter zur neuen Gesetzgebung. Nicht nur aus Erfahrungswerten lege ich diese Mutmaßung zugrunde.

    Das Handelsblatt ist sowohl eine deutsche Tageszeitung als auch Pflichtblatt der Wertpapierbörsen in Frankfurt am Main und Düsseldorf. 2017 wurde das Handelsblatt im Rahmen des European Newspaper Award als „beste Zeitung Europas“ ausgezeichnet.
    Laut GPRA-Vertrauensindex ist das Handelsblatt die vertrauenswürdigste Tageszeitung Deutschlands, laut Media Tenor zudem der „Meistzitierte Wirtschaftstitel“ in Deutschland (2004–2018).
    Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Handelsblatt

    Das einzigste woran ich nicht glaube, dass die Ausschreibung von 10,4 Tonnen innerhalb von 4 Jahren nicht erneut zu Lieferausfällen führen wird zumal es auch e x p o r t i e r t werden soll !
    Siehe: https://youtu.be/yoEQGluYGNw

    Deutschland wird zum Thema "Wirtschaftlichkeit" in der Sache nachstehen, dass nicht genug verkauft werden kann, da die deutsche Bundesregierung nur an Statistiken bzw. Zahlen Maß nehmen wird, die bereits vorgelegt werden konnten und sich nicht an schwammigen Dunkelziffern zu sich über vielleicht noch über den Schwarzmarkt oder über Eigenanbau versorgende Patienten orientieren.

    Absehbar bleibt mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass es den Schwarzmarkt preislich als unattraktiv aus dem Rennen wirft.

    Es wird sich hierzulande quasi einpendeln müssen.

    Für einzelne dazu benachteiligt gestellte Patienten insbesondere für Selbstzahler über Privatrezept werden nachdem es vergriffen sein wird, wie seit Jahren schon weiter auf die Situation hinweisen ferner es erleiden müssen,
    um die Ausschreibungsmenge zu den Lieferausfällen und für den Weltmarkt bestimmte staatlich kontrollierte Medizinalcannabisblüten ausreichend und kostengünstiger aus dem eigenen Land anbieten zu können.

    Der Trend liegt also eher weiterhin im hinterherhinken, als vorauszugehen - bis dahin erstmal
    zum selbst auch schon von Anwälten so betiteltem "Selbstanbauverhinderungsgesetzes"...

    LG
    Plant
    Geändert von Plant (12.04.2019 um 13:12 Uhr)

  5. #5
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    Zitat Zitat von Plant Beitrag anzeigen
    Deutsche Medizinalcannabisblüten sollen ab 2020 unter 5€ kosten - siehe Handelsblatt!
    Egal wie seriös das Handelsblatt bezeichnet wird, ich würde mich freuen, wenn 2020 überhaupt nur 1 Gramm aus deutscher Produktion geliefert würde.
    Wenn dann immerhin bis 2020 doch noch 1 Ernte eingefahren werden kann, dann ist es wirklich Kaffeesatzleserei, wenn das Handelsblatt sogar noch den Preis von 5€ anzugeben vermag.
    Warum soll Rares und Begehrtes so billig verhökert werden, es sind schließlich alles Kapitalfirmen mit Profitabsicht und nicht NonProfit-Wohltätigkeitsorganisationen.
    Ausserdem führen den sogenannten "deutschen Anbau" kanadische Firmen(ausser ev. Demecan) durch, und falls durch diese exportiert wird, hat Deutschland sicherlich kaum Gewinn daran, vorallem nicht mehr bei den vom Handelsblatt erträumten Preis.

    Nichtsdestotrotz hast du natürlich Recht, daß selbst diese 5€ pro Gramm sind für so manchen hilfsbedürftigen Geringverdiener, etc. eine Stange Geld ist.
    Und selbst wenn das Gras zu 4-5€ hergestellt wird, wie beschrieben, dann kommen noch die Zuschläge von Großhandel, Transport und Apothekengewinne dazu.
    Die hohen Preise dürfte die Pharmaindustrie bisher noch nie gestört haben, sich Ihre Medikamente sehr lohnenswert bezahlen zu lassen.

    Gerechtigkeit und ordentliche Preise würde es meiner Ansicht erst geben, wenn Selbstanbau in gewissem Rahmen ermöglicht wird. Wenn der Faktor Geld ausgeblendet wird, mit Liebe und Freude die eigenen Medizin-Pflanzen gedeihen zu lassen, keine Bestrahlung, kein Verpackungsmüll etc.etc.etc.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Plant Beitrag anzeigen
    Hallo und danke dass hier endlich jemand wieder mitdiskutiert...
    LG
    Plant
    Tja, leider wird sich hier zu wenig um das Forum gekümmert und daher führt es leider ein Schattendasein. Lediglich Wonderwoman informiert regelmäßig über die Verfügbarkeit von der Falken-Apotheke. Und wenn dann die Freischaltung der Registrierung wie bei mir seinerzeit mehrere Tage dauert, verschwinden Leute auch schnell wieder. Und wenn es dann auf Fragen keine Antworten gibt bleiben die Leute natürlich auch weg. Schade eigentlich. Daher läuft eigentlich alles über das Forum des Deutschen Hanfverbandes.

    So zur Sache selber: Alf gebe ich zu 100% Recht. Die medizinischen Produzenten wollen viel Geld verdienen und verkaufen daher auch zukünftig für teuer Geld. Wie halt bei normalen Medizinprodukten auch.
    Den Schwarzmarkt wird man erst dann aushebeln, wenn Cannabis legalisiert wird. Günstiges Medizinalcannabis wird daran nichts ändern. Dafür ist die Sortenvielfalt auf dem Schwarzmarkt zu groß.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Crosser71 Beitrag anzeigen
    Tja, leider wird sich hier zu wenig um das Forum gekümmert und daher führt es leider ein Schattendasein. Lediglich Wonderwoman informiert regelmäßig über die Verfügbarkeit von der Falken-Apotheke. Und wenn dann die Freischaltung der Registrierung wie bei mir seinerzeit mehrere Tage dauert, verschwinden Leute auch schnell wieder. Und wenn es dann auf Fragen keine Antworten gibt bleiben die Leute natürlich auch weg. Schade eigentlich. Daher läuft eigentlich alles über das Forum des Deutschen Hanfverbandes.
    Schattendasein? Ein Forum lebt von und mit den Teilnehmern. Wem kann da ein Vorwurf gemacht werden?

    Zum Wegbleiben:
    Das sehe ich nicht unbedingt so. Viele hier, wie du auch, sind in anderen Foren auch vertreten.
    Wenn ich sehe, daß jemand eine Frage im Cannabis-medic stellt, die schon beantwortet wurde, dann die Frage direkt danach hier auftaucht, sehe ich keinen Sinn mehr drin hier auch noch zu antworten.
    Es stellt sich auch vielfach die Frage, ob ein Fragender wirklich eine Antwort will...
    Jeder muß selbst entscheiden, ob er eine Antwort schreiben will, oder bereits weiß wie oft eine Frage in einem Forum schon beantwortet wurde und der Sucher nicht unbedingt motiviert ist zu suchen. Eine Frage ist schneller formuliert.

    Und so begegnen sich mehr oder weniger fast immer die gleichen Teilnehmer an den selben Orten.

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