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Thema: Schmerztherapie

  1. #1
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    Schmerztherapie

    Ich bin 55 Jahre alt und leide seit 17 Monaten
    an einem Morbus Sudeck der rechten Hand.( Unfallfolge Bruch
    Handgelenk/Ellenbogen)
    In meiner Krankenvorgeschichte finden sich spinale Veränderungen, im MRT
    wurden mehr als 16 Tumore/Zysten von z.T. mehr als 1 cm größe gefunden. Die
    Diagnosen dazu lauten unterschiedlich, die Ärzte sprechen von einer
    Neurofibromatose Typ 2 Mosaik, andere Ärzte sind der Meinung, es handele
    sich ausschließlich um (harmlose) Zysten.

    Schmerzen habe ich durch Blockaden in der Wirbelsäule, dazu kommen Gelenk
    und Muskelschmerzen,für die es bis heute keine sinnige Erklärung gibt.
    Die durch den Sudeck entstandenen Nervenschmerzen beeinträchtigen meine
    Lebensqualität ganz erheblich. (Vorwiegend heftige krampfartige
    Nervenschmerzen)
    Ich habe eine Schmerztherapeutin aufgesucht.
    Diese empfahl eine Medikation mit Tilidin und Neurontin.
    Für mich kam eine solche Medikation nicht in Frage. Aufgewachsen in einer
    Familie, in der Suchtmittelmissbrauch ein Thema war, ist für mich die
    Einnahme solch starker Mittel angstbesetzt. Dazu kam, das ich eine
    Langzeittherapie mit Medikamenten, die solch heftige Nebenwirkungen haben
    können, ablehne.
    Ich habe Novamin gegen die Schmerzen genommen, das hat aber keinerlei
    Erleichterung gebracht.
    Nun weiß ich, das seit geraumer Zeit Dronabinol in der Schmerztherapie
    Verwendung findet. Das weder ein solches Suchtpotential noch die Nebenwirkungen der vorgenannten Medikamente hat.
    Doch weder mein Hausarzt noch meine Schmerztherapeutin lassen sich auf eine
    solche Medikation ein ( illegale Droge....schlecht zu dosieren..... keine
    Retardwirkung) und ein Gespräch mit der Krankenkasse, um einen Arzt zu
    finden, der mit Dronabinol arbeitet endete mit der Feststellung von Seiten
    des DAK Mitarbeiters: wir finanzieren keinen Drogenmissbrauch!
    Für mich wäre ein Arzt, der mit Dronabinol arbeitet, ein Lichtblick.
    Über die deutsche Schmerzhilfe habe ich versucht, zu erfahren, wo Ärzte mit Cannabis als Medizin arbeiten. Nach Postleitzahl befragt bekam ich als Kontakt die Adresse der Schmerztherapeutin, die Dronabinol ablehnte und mir Tilidin/ Neurontin anbot.
    Frage mich langsam, ob das hier tiefste Provinz in Sachen Schmerztherapie ist oder……….
    Vielleicht kann mir ja jemand in diesem Forum einen Tipp geben.
    Gruß
    Akino


  2. #2
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    Blinzeln @kino

    Hi Akino, hi @ll

    Habe nach zwei großen OP´s (Rippenteilresektion wegen eines Tumors) wahnsinnige Phantomschmerzen gehabt. Bin z.Z. in der Schmerzambulanz des Klinikums der Stadt Mannheim in Behandlung. Wurde auch auf Neurontin eingestellt, was gegen die Phantomschmerzen auch schnell und nachhaltig geholfen hat. Gegen die Narbenschmerzen allerdings half nur meine eigene Behandlungsmethode: Abends eine Grastüte rauchen! Weil ich also aus eigener Erfahrung wußte, daß Cannabis gegen diese, die Lebensqualität stark einschränkenden Schmerzen hilft, suchte ich mir einen Arzt, der mir Dronabinol verschreibt.
    Bis sich ein Spiegel aufgebaut hat, waren die Schmerzen nicht besser, aber nach einer 3tägigen Einnahme, ging es mit den Schmerzen. Was ich jetzt aber ganz sicher weiß, gegen die Natur kommt kein Dronabinol an. Ist aber auch wissenschaftlich zu erklären: Cannabinoide kommen in den Naturprodukten nur in Säurenform vor. Um die Säuren zu umzuwandeln, ist es nötig, daß das durch die 3 üblichen Verfahren geschieht:

    1. Die Umwandlung durch erhitzen (Rauchen oder durch einen Vaporizer)
    2. Das Lösen in Fett (Kurz in Butter, Öl oder auch in Milch)
    3. Das Lösen in Alkohol (Möglichst reinem, wie z.B. Wodka), ist aber wegen dem Abhängigkeitspotential des Alkohols nur bedingt zu empfehlen!

    Mein Schmerztherapeut (Dr. Christoph Konrad) räumte ein, daß das Zusammenspiel der Gesamtheit aller in Marijuana/Haschisch beinhalteten Cannabinoide natürlich ein bedeutend besseres Wirkungsspektrum besitzt!
    Ich möchte aber nicht den Eindruck erwecken, jemanden zum kiffen zu überreden, wegen der strafbaren Handlung, die damit verbunden ist (Beschaffungskriminalität). Paradoxerweise ist der Konsum von Cannabinoiden gesetzlich nicht verboten - der Besitz aber doch. Ich darf also etwas konsumieren, aber nicht besitzen - naja, die deutschen Paragraphenscheißer und Sesselfurzer haben möglicherweise schon ihr letztes bisschen Verstand versoffen. Und die sollen die geistige Elite unseres Landes verkörpern???

    Um nochmal auf eine Medikation auf Neurontin zu kommen. Neurontin hat als eigentliches Antiepileptikum noch eine weitere bedeutsame Wirkung: Es löscht bei einer Einahme über einen gewissen Zeitraum (üblicherweise 1-2 Jahre) das Schmerzgedächtnis der Nerven, allerdings wirkt es nur auf betroffene Nerven. Wenn Du dich also schneidest, oder in einen Nagel trittst, etc. , hast Du nach wie vor das selbe Schmerzempfinden wie immer!
    Was die Nebenwirkungen betrifft, kann ich Dich beruhigen. Die ersten 3 Tage war ich etwas müde und benommen, was sich dann aber wieder gelegt hat. Habe also im Moment keine Nw.
    Solltest Du vielleicht mal in Erwägung ziehen. Denn schaden wird es dir aller Wahrscheinlichkeit nicht.


    Gruß Frank

  3. #3
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    Re: Schmerztherapie/Schmerzen

    Original geschrieben von akino

    Nach Postleitzahl befragt bekam ich als Kontakt die Adresse der Schmerztherapeutin, die Dronabinol ablehnte und mir Tilidin/ Neurontin anbot.
    Frage mich langsam, ob das hier tiefste Provinz in Sachen Schmerztherapie ist oder……….
    Vielleicht kann mir ja jemand in diesem Forum einen Tipp geben.
    Gruß
    Akino

    Hi akino, hmm,

    sach bloss, Du hast bei "Tilidin" -NEIN- gesagt? Also bei Neurontin würd ich`s ja noch verstehen, aber Tilidin würde ich sofort (ohne Naloxon) vorziehen! Wenn`s dann noch Tropfen waren, haste so ziemlich die stärkste Opiat-Tinktur abgelehnt..meines Wissens wird sowas ja gar nicht mehr (oder sehr selten) verordnet.

    Also ich nehme zur Zeit ne Kombi zwischen L-Pola (Levormethadon), MST (Morphinhemisulfat), Maxalt lingua (Schmelztabl.), Diazepam (Tranquilizer), Remergil (Antidepressiva), Tepilta (Magenschutz, mit synth. Anästetikum) und noch ein paar andere Mittelchen ein.
    Wenn das dann nicht mehr wirkt, rauche und esse ich THC (auch pur), damits dann wieder geht..zusätzl. Fentanyl musste ich absetzen, mir wurde ein klein wenig schwindelig! Es gibt ja eh nur 3 Opiatrezeptoren im Gehirn...einen musste ich freilassen, wegen ner O.P. und der dazugehörigen Narkose!

    Ziemlich krass..

    MhG
    Denis
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    Geändert von Denis (11.04.2004 um 16:00 Uhr)
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    Üblicherweise gehe ich davon aus, dass die von mir verlinkten Seiten keine illegalen Inhalte enthalten sondern seriöse Informationen zu den Themenbereichen Drogen und Drogenpolitik.
    Da ich das aber logischerweise nicht in jedem Falle überwachen kann, fordert das Gesetz von mir, mich von den Inhalten aller verlinkten Seiten zu distanzieren. Das sei hiermit geschehen. Auch möchte ich nicht zum Drogenkonsum aufrufen.
    Sofern sich jemand aufgrund der Dialoge verletzt fühlt, werde ich sie umgehend nach Mitteilung ändern.
    Das ACM-Forum distanziert sich konkret und ausdrücklich von diesem Beitrag.
    Der Autor haftet ausschließlich selbst für seine Äußerungen! Siehe hier: http://www.heise.de/newsticker/meldung/89348

  4. #4
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    Daumen hoch @kino

    Habe in der Schmerzambulanz in Mannheim auch Neurontin bekommen (zus. auch Dronabinol).
    hilft in der Kombi prima gegen meine Phantomschmerzen resultierend aus der OP mit Rippenteilresektion. Habe nur noch bei Wetteränderung etwas Narbenschmerzen - kommt ein Tief, schmerzt der li. vordere Rippenbogen, bei einem Hoch schmerzt die Narbe von der Thoraxdrainage.
    Aber, was Neurontin angeht, kann ich Dich beruhigen - Nw. hatte ich ca. 1 Woche, bis sich der ben. Spiegel aufgebaut hatte.
    Solltest Du in der Nähe von MA wohnen kann ich Dir nur raten, mach dort einen Termin mit Dr. Konrad in der Schmerzambulanz aus.

    Gruß Frank

  5. #5
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    Re: Anwendung b. schw. Migräne u.a.

    Original geschrieben von gsma

    Medikamende der - klassischen - Art habe ich - Kiloweise - hinter mir und dementsprechend einen - kaputten - Magen !

    zu Hause nahm ich dann in - akut-Fällen das Mittel
    -Immigran - als Injektion .
    Das Mittel ist tierisch in seiner Wirkung , hilft sau schnell ,

    Ich sehe zur Zeit keine - Alternative - für mich den Konsum
    einzuschränken bzw. zu beenden.
    Diese Ansicht vertrat auch das Gericht wo ich wg. Besitz
    antreten musste !

    mfg/ Günther
    @Günther,

    bist auch ein "Pharmazie-Opfer", wie es die meisten von uns sind..

    Welche Bestandteile hat das Mittel "Immigran", wie heisst der Hauptwirkstoff und die Zusätze dieser tierischen Injektion?

    Kannst Du uns auch sagen, wie das Gericht die Ansicht im "Wortlaut" vertrat?

    Es würde mich interessieren, da ich bald auch:

    a) in die Schmerzklinik gehe,

    b) nach dem stat. Aufenthalt einen Gerichtstermin wahrnehmen muss und mich dementsprechend vorbereiten möchte,

    c) und last but not least, mit welchem Mittel (evtl. Tagamed, MCP-Hcl, Antazida, Nexium, Histamin-Blockern, etc..) Du Deinen Magen wieder in den Griff bekommen hast.
    Meiner bläht sich langsam aber sicher auf und ich bin -Hundemüde-

    Könnt nur noch schlafen, schlafen uund schlafen!

    Thx
    Denis
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  6. #6
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    Tja, es gibt schmerzsituationen, da würde ich hühnerscheiße löffelweise vertilgen…
    Dem himmel sei dank, diese situation besteht für mich zur zeit nicht und so bin ich froh, das tilidin noch immer unangetastet im medikamentenschrank steht- ebenso das novamin, es hilft nicht mehr als ein pfefferminzbonbon- einfach nichts.

    Schmerztherapie ist dann gut, wenn sie auf den patienten eingeht. In meiner ganz persönlichen geschichte die angst vor opiaten. In meiner familie gab es über jahre andauernden missbrauch von alkohol und opiaten und ich bräuchte sicher lange zeit auf der couch eines therapeuten, um diese angst zu überwinden.

    Eine angst ,die ich nicht habe, wenn es um cannabis geht. Ich habe weder kontrollverlust noch eine suchtmittelabhängigkeit bei cannabisconsumenten feststellen können. (auch an mir nicht, zu meinen „jugendsünden“ gehörte auch schon mal ein joint)

    Ich weiß nur eines: in meiner langen krankengeschichte habe ich mich ausführlich mit pflanzenheilkunde beschäftigt, weiß, das hanf seit jahrtausenden zu den heilpflanzen gehört mit denen nebenwirkungsarm und äußert wirkungsvoll therapiert wird.

    Und frage mich, ob ich jetzt mit 55 wieder in der szene auf der suche nach hanf zu finden sein werde. Sieht fast so aus, denn was mir von seiten der mediziner da entgegenschallt, klingt nicht nach kompetenz in sachen schmerztherapie.

    Kommt mir alles sehr seltsam vor. Da ballert man die menschheit mit den dicksten hämmern zu , erzeugt abhängigkeiten, magenbluten und wer weiß was noch mehr und fürchtet sich vor einem kräutlein, das jeder von uns locker im blumentopf anpflanzen könnte.
    Aber vermutlich ist genau das der grund für die vorbehalte: da verdient niemand was dran.
    Frohe ostern wünscht euch allen
    akino


    :hi: :smoke:

  7. #7
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    Daumen hoch @kino

    Hi,

    Gebe deine Feststellung im Wortlaut wieder:

    "Eine angst ,die ich nicht habe, wenn es um cannabis geht. Ich habe weder kontrollverlust noch eine suchtmittelabhängigkeit bei cannabisconsumenten feststellen können. (auch an mir nicht, zu meinen „jugendsünden“ gehörte auch schon mal ein joint)"

    Zur Abhängigkeit:

    Mußte ja schon mehrere Male ´ne Pause einlegen wegen meinem FS. Dabei hatte ich als einzige Entzugsphänomene, daß ich die ersten 2 Nächte schlecht geschlafen habe und Schwitzanfälle bekam. Von daher kann ich mit Sicherheit sagen, daß C. nahezu keine Abhängigkeit verursacht - dürften wir ja alle wissen!

    "In meiner ganz persönlichen geschichte die angst vor opiaten. In meiner familie gab es über jahre andauernden missbrauch von alkohol und opiaten und ich bräuchte sicher lange zeit auf der couch eines therapeuten, um diese angst zu überwinden."

    Zur Angst vor Opiaten:

    Das ist der springende Punkt. Die Ärzte verschreiben zum größten Teil lieber Opiate (Oxygesic usw.) mit sehr hohem Abhängigkeitspot., statt ein Med. wie Dronabinol zu verschreiben, oder das Kifferouting verstehen zu wollen.
    Glücklicherweise ist die Situation in Mannheim (bes. in der Schmerzambulanz und der Onkologie) anders. Hier werden keinem Vorhaltungen über die "Gefährlichkeit" von C. gemacht. Im Gegenteil! Da wird einem mit großem Verständnis für seine Situation entgegengetreten! Ich kann dir daher nur raten, hol dir ´ne Überweisung für die Schmerzambulanz - mach ´n Termin aus (am Besten bei Dr. Konrad) und mach dann einfach mal ´n 2-3 Tage Urlaub in MA. Hier würde dir jedenfalls geholfen!!!

    Gruß Frank

  8. #8
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    Hi,bin Neu

    Also meine Frage,bin seit 2000 C. P. Krank un muß viele Tabletten nemen auch schmerzmittel wie VIOXX,Kann mir jemand sagen ob das Canabis bei mir Hilft Schmerz frei zu sein.Danke.:smoke:

  9. #9
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    Frage rosina

    Hi rosina,

    ich kenne Vioxx und Cannabis und deren Wirkung, aber was ist C.P ? (evtl. Cereophalgie?)

    Meistens wird Vioxx eingenommen bei Entzündungen der Gelenke und Schmerzen (vor und nach O.P`s) und deren Symptome, die darüber hinaus gehen.

    Sag uns einfach mal, was genau diagnostiziert wurde und wir werden Dir helfen.
    Da Du auch keine Angaben über dein Alter, Geschlecht und andere Medikamente sowie deren Dosis angegeben hast, müsste ich raten und das möchtest Du ja auch nicht.

    Cannabis hat jedenfalls bei mir gute Eigenschaften, wenn ich Dir allerdings sagen würde, was ich schon alles kombiniert habe, so dürfte Dir schwindelig werden, was die Mengen angehen ! Aber das ist ein anderes Thema...

    Schreib kurz in Deinen Worten, rosine.

    hg
    Denis :smoke:
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  10. #10
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    hallo Rosina

    in einer Umfrage der ACM berichteten Patienten mit chron. Polyathritis, dass ihnen Cannabis gegen die Schmerzen hilft.
    Es spricht aber auch einiges aus den Ergebnissen der Grundlagen-
    forschung dafür, dass THC tiefer in dieses Krankheitsgescehen eingreift, da es eine zu große Konzentration entzündungsfördernder Zytokine, wie TNF-Alpha und Interferon-Gamma reduziert, in dem es ihre Freisetzung aus den T-Lymphozyten hemmt. Diese sind bei Arthritis in einem Übermaß vorhanden und uunterhalten die überschießende Entzündung.

    lg Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  11. #11
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    hallo Rosina

    bin grad bei der Fleißarbeit für meine HP noch auf nen Artikel gestoßen, der dich sicher interessiert.
    Und jetzt genieße ich weiter, dass die letzten Urlaubstage doch noch die Sonne scheint.

    lg Gabi

    *Cannabis-Medikament lindert Arthritis-Schmerzen*
    *Interessenverband: Präparate aus Cannabis sollen ernst genommen werden*

    Salisbury (pte, 9. Juni 2004 17:05) - Ein Medikament, das aus Cannabis-Extrakten gewonnen wurde, hilft bei der Reduktion von Schmerzenbei Gelenksrheumatismus.
    Das Medikament Sativex wurde von dem britischen Unternehmen GW Pharmaceuticals http://www.gwpharm.com/ entwickelt, das eine Lizenz der Regierung zur Erforschung der Vorteile von Cannabis besitzt.
    Versuche mit einer Spray-Version des Präparats bei 58 Arthritis-Patienten haben gezeigt, dass es den Schmerz reduziert und die Schlafqualität verbessert. Nur wenige Patienten entwickelten Nebenwirkungen.
    Erst kürzlich haben Untersuchungen von GWPharmaceuticals gezeigt, dass Sativex die Schmerzen in Zusammenhang mit multipler Sklerose reduziert.
    Philip Robson, Direktor der Forschungsabteilung des Unternehmens, führt dazu aus: "Diese Ergebnisse sind wirklich aufregend, weil das der erste kontrollierte klinische Versuch mit einem Cannabis-basierenden Medikament für die Behandlung von Arthritis ist." Bisher habe sich die Forschung auf Multiple Sklerose und neuropathische Schmerzen konzentriert und nun sei es sehr ermutigend, die positiven Effekte von Sativex auf Schmerzen und andere Symptome des Gelenksrheumatismus zu sehen, so Robson weiter. Die Forschung konzentriert sich jetzt auf die optimale Behandlungsdosis.
    Die Arthritis-Forschungs-Kampagne hat die Studie begrüßt. Eine Sprecherin sagte: "Es wird die Krankheit nicht heilen, aber es wird eine Menge bewirken, um den Schmerz und das Leiden von Menschen mit Gelenksrheumatismus zu lindern." Außerdem sei Cannabis aller
    Wahrscheinlichkeit nach weniger schädlich als andere Schmerzmittel.
    Die Vorstellung, dass Menschen mit Gelenksrheumatismus Joints rauchen und
    high werden, sei falsch. Schmerzmittel, die auf Cannabis basieren,sollten ernst genommen werden.

    Zuvor hatten Wissenschaftler im Auftrag der Arthritis-Forschungs-Kampagne Studien durchgeführt, die zeigten, dass Cannabidiol, eine natürliche Komponente von Cannabis, die in ihrer aufbereiteten Form keine die Psyche verändernde Wirkung hat, die Effekte
    von Kollagen-induzierter Arthritis bei Mäusen erleichtern kann. Das Unternehmen GW Pharmaceuticals züchtet pro Jahr circa 40.000 Cannabis-Pflanzen an einem geheimen Ort am Land.
    Die Regierung hat bereits bestätigt, sie würde ihre Erlaubnis für die Verwendung von
    Cannabis-basierender Medizin erteilen, wenn Versuche entsprechende positive Ergebnisse erzielen.

    (pressetext.austria 9.Juni2004)
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  12. #12
    Registriert seit
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    hi Fügi

    GW produziert - außer für die Forschung- wahrscheinlich auch schon für das Spray, dessen Vermarktungsrechte Bayer ja schon aufgekauft hat.
    Die haben ja außer zu Arthritis, auch schon ne große MS-Studie gemacht und zu Schmerzen und verschiedene andere Studien angekündigt.
    Außerdem basteln die an speziellen Züchtungen für unterschiedliche Krankheiten.
    40.000 Pflanzen sind nicht viel, wenn du das mal ins verhältnis setzt zu den patienten, die das brauchen. Eher viel zu wenig

    liebe Grüße
    Gabi

    PS. die Überschrift hab ich m Rahmen meiner Möglichkeiten geändert
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  13. #13
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    eventuell schmerztherapie

    hatte einen schweren unfall wobei ich eine traumatische unterkiefergelenksfrakur zugezogen habe.
    meine rechte gesichtshälfte ist durch die verletz. des rechten gesichtsnervs gelähmt bzw. taub, weil ich davon gehört hatte cannabis sei bedingt verschreibungspflichtig aus der apotheke erhältlich habe ich einen schulfreund um einen selbstversuch gebeten...
    es trat eine "eingeschlafener fuß" reaktion nach nicht einmal 5min ein
    die muskeln hatten sich für fast 12stunden völlig unbefangen angestellt
    ich kann mich zwar nur leienhaft ausdrücken, aber ich werde mit meinem hausarzt rücksprache halten ob das eine behandl. methode sein könnte ..
    MFG jimmy
    je planmäßiger menschenvorgehen, desto wirksamer trifft sie der zufll

  14. #14
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    Hallo, kann mir jemand sagen ob und wo Satimex bereits erhältlich ist ??
    dietl

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