Noch nicht genug Druck und daher auch noch nicht bei abgeordnetenwatch veröffentlicht.
Aber quasi als Vorankündigung von dort an Mortler:

Hallo Frau Mortler

Eine kürzlich Aufsehen erregende Studie hat offensichtlich 46 vom Aspergersyndrom Betroffene (Aspies) untersucht. Es wird behauptet, daß eine wundersame Vermehrung grauer Hirnsubstanz bei 14 jährigen durch Cannabiskonsum entstanden wäre, wofür die Forscher allerdings keinerlei Erklärungsansatz haben, weil es einfach nicht stimmt.
Eine geringere Dichte weißer Hirnsubstanz, wozu auch die synaptischen Verbindungen zählen, z.B. im Kleinhirn ist absolut plausibel, da motorische Ungeschicklichkeit bei Aspies oft vorliegt.

Wielange noch wollen Sie mit Ihrer Behauptung wundersamer "hirnstruktureller Veränderungen" bezogen auf Cannabis davon ablenken, daß Substanzen, die offenbar auch Jugendlichen in der Psychiatrie verabreicht werden, absolut plausibel erklärbar zum Wuchern nutzloser zusätzlicher synaptischer Verbindungen führen ?

Aus synaptischem Spalt austretende Botenstoffe bedeuten -Verbindung an der Grenze der Übertragungskapazität- und forcieren die Bildung zusätzlicher Synapsen.

Solche Substanzen/"Medikamente" können schwerste physische Abhängigkeit erzeugen.Bei Absetzen/Entzug: z.B Elektroschockemfindungen u. Krampfanfälle bewirken und auch Spätschäden sind bekannt. Stichwort; SSRI-discontinuation syndrome

Wann wird die Neu- bzw. Erstverschreibung von Botenstoffwiederaufnahmehemmern verboten ?
Wie soll den in die Abhängigkeit geratenen geholfen werden ?

Möchten Sie die Hersteller solcher "Medikamente" ebendiese als "Heilmittel" für Aspergersyndrom verkaufen lassen ?

Wielange gedenken Sie die Behauptung, Cannabis würde "hirnstrukturelle Veränderungen" bewirken, noch aufrecht halten ?

Und wie oft noch wollen Sie die Justiz auch öffentlich dazu auffordern, soviele Cannabisnutzer wie möglich quasi zu Zwangstherapie statt Strafe zu schicken, um die Statistik der behaupteten Gefährlichkeit von Cannabis passend zu machen ?