Hallo,
ich suche aufgrund von schweren Depressionen eine Klinik die mich aufnimmt. Es gestaltet sich schwieriger als ich dachte. Am Freitag ging ich in eine Klinik, mit der ein Termin vereinbart war und die im Vorfeld darüber unterrichtet war das ich Cannabis Patient bin. Und als ich dies beim belegen meines Zimmers nebenbei erwähnte, war mein Aufenthalt schon wieder vorbei.
Ich könnte als Cannabis Patient andere Suchtkranke triggern. Da habe ich in gewisser Art und Weise natürlich Verständnis. Ärgerlich das mein Doc das im Vorfeld angesprochen hatte, aber leider die Kommunikation zwischen den Ärzten nicht funktioniert hat.
Noch ärgerlicher war, dass das Rote Kreuz mich mit zwei Rollstühlen 30 km zur Klinik hingefahren hat und nach über 5 Stunden ging es dann mit dem Transport wieder zurück. Ich hatte üble Rückenschmerzen und der Tag war wie so viele andere, nur zum Vergessen.
Nun habe ich mittlerweile ca. 20 Kliniken angerufen, zwei stehen noch aus, aber irgendwie habe ich das Gefühl das ich dort auch Absagen erhalte.
Hat jemand von euch positive Erfahrungen in diesem Bereich gemacht?
Und falls jemand von euch auf die Idee kommt, meine Depressionen könnten mit dem Konsum zusammenhängen, kann ich dies nur verneinen. Meine chronisch fortschreitende Krankheit und die Trennung von Frau und Kindern lassen mich schwer mit dem Leben hadern.