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Thema: Dringend HILFE benötigt - dringen ein Anwalt benötigt

  1. #1
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    Ausrufezeichen Dringend HILFE benötigt - dringen ein Anwalt benötigt

    Hallo Leute des ACM Forums,

    ich benötige mega dringend die Hilfe eines Fachanwalts für die Klage am SG Köln zur Kostenübernahme durch die IKKclassic.
    Hauptklage zur Kostenübernahme wurde im Juni/Juli 2017 eingeleitet.

    Meine KK versucht alles erdenkliche und noch viel mehr unerdenkliche um sich vor der Kostenübernahme zu drücken und das obwohl ich Inhaberin einer Ausnahmegenehmigung war und von der KK als schwerkranke Patientin eingestuft bin.
    Meinen Antrag auf Kostenübernahme hatte die IKK mit der Begründung abgelehnt, dass Cannabis bei mir in jedem Fall kontra indiziert sei. Dies hat die IKK auch als Begründung bei meinem Antrag auf Einstweilige Kostenübernahme beim SG Köln und Erhebung meiner Hauptklage angeführt.

    Das SG Köln lehnte meinen Antrag auf einstweilige Kostenübernahme am 23.08.17 ab.

    Das LSG NRW stimmte der einstweiligen Kostenübernahme am 23.10.17 zu und setzte das mindestdatum auf den 30.06.18; weil das Hauptverfahren laut LSG bis dahin abgeschlossen sein sollte,
    unter anderem mit der Begründung, dass ein zurück zu unverträglichen Opiaten oder ggf. kompletten Wegfall von Schmerzmittel eine unzumutbare Härte darstellen würde, mit der Begründung, dass die Beklagte, also IKKclassic nicht nur einfach eine Behauptung zur Ablehnung aufstellen kann, sondern die Beklagte ihre Behauptung beweisen muss, was die Beklagte defakto nicht kann und damit kein Grund für eine Ablehnung besteht.

    Die Begründung des LSG NRW wird von der IKK und dem SG Köln komplett ignoriert.
    Aber nicht nur das, das SG Köln ignoriert auch das SGB und SGG (Sozial Gerichts Gesetz), welches unter anderem eindeutig sagt, dass die Beklagte beweise für ihre Behauptungen vorlegen muss und NICHT die Klägerin. D.h. die IKK muss beweisen das in meinem Fall Cannabis kontra indiziert ist.
    Das SG Köln fordert weiterhin von mir den Beweis das Cannabis bei mir indiziert ist.
    Die wollten sogar ein Gutachten aus einem anderen SG Verfahren für dieses Verfahren nutzen, welches ich aber Ablehnte.

    Nur durch das LSG NRW konnte ich eine vorläufige Kostenübernahme durch die KK erwirken, die mit dem 30.06.18 ausgelaufen ist. D.h. ich muss jetzt wieder eine Antrag auf Vorläufige Kostenübernahme stellen.

    Da die IKKclassic, wohl mittlerweile kapiert hat, dass die die Begründung kontra indiziert nicht beweisen kann, haben die angefangen Forderungen zu stellen, die weit über die gesetzliche Anforderung des §31 (6) SGB V hinausgehen.
    In ihrem letzten Schreiben an das SG vom 02.08.18 schreibt die IKK, dass das Gesetz fordern würde, das nur ein spezialisierter Facharzt wie zB. Schmerztherapeut, nach langjähriger Behandlung mit standadisierten Arzneimitteln, also opiatbasierter Schmerzmittel entscheiden kann ob opiate Wirksam sind oder ggf. nicht und ob Cannabis dann, nach vielen Jahren erfolgloser Opiat-Behandlung sinn macht.
    (Totaler Blödsinn!!!)
    Die Schreiben von irgendwelchen Behandlungsleitlinien/-richtlinien der WHO.
    Die WHO hat noch gar keine Richtlinien ausgegeben, mit der gleichen Begründung wie die BfArM, nämlich, dass die erst mal genug Daten sammeln müssen.

    Aber das aktuelle Problem ist, dass mir mein Rechtsanwalt (Fachanwalt für Sozialrecht) gerade per eMail mitteilt, dass der Fall seine kapazitäten übersteitgt und er das Gericht bitten wird in von dem Fall zu befreien.
    D.h. er hat das Mandat niedergelgt.
    (Dafür hatte der Anwalt vor Antrag auf Prozesskostenhilfe, 400€ Anwaltlichen Vorschuss verlangt, die ich in 2 Raten bezahlt hatte! Danke auch für nichts)
    (Womit meine Behauptung, dass ein Anwalt per Prozesskostenhilfe mehr Schadet als Hilfreich ist, bewiesen wird! Jetzt wo es tatsächlich Arbeit bedeutet entsprechende Informationen zum Thema zu lesen legt der das Mandat nieder.)

    Womit ich im Arsch bin und der IKK und dem SG Köln (die sich kontra Med-Can zeigen) perfekt in die Hand gespielt wird. Was heißt von einem für mich positiven Urteil durch das SG Köln kann ich nur noch träumen.

    Und für die nächste Instanz am LSG benötige ich zwingend einen Anwalt, den ich aber nicht bezahlen kann, somit keine Chance habe einen Hilfreichen Anwalt zu bekommen, der mich mittels Prozesskostenhilfe in meinem Sinne, zu meinen Gunsten vertritt.

    Das einzige was ich zur Zeit machen kann und unbedingt muss ist den längst überfälligen, weil vom Anwalt wegen schlamperei verschleppten, neuen Antrag auf vorläufige Kostenübernahme beim SG Köln. Der hätte schon am 01.07.18 gestellt werden sollen.
    Dabei kann ich nur inständig hoffen, dass die nicht wieder Ablehnen, denn eine Beschwerde beim LSG geht, soweit ich weiß, auch nur mittels Anwalt.

    Wie gesagt: ICH BRAUCHE DRINGEND HILFE IM GERICHTSVERFAHREN BEIM SG KÖLN
    für die Kostenübernahme von getrockneten med. Cannabisblüten durch die GKV.

    Bitte hierauf keine Texte posten was das Gesetzt dazu sagt oder auch nicht sagt. Denn der Punkt ist im Grunde hinreichend geklärt.

    Das Problem ist nicht das Gesetzt, sondern die Weigerung von der IKKclassic und dem SG Köln, das Gesetzt entsprechend anzuwenden! Zu diesem Zweck gewährt das SG Köln der IKK jeweden Zeitaufwand um auf die Schreiben von Gericht zu Antworten.
    Meines Wissens nach hat die Klägerin (ich) und die Beklagte (IKK) 14 Tage Zeit um auf Schreiben des Gerichtes zu reagieren.
    Die IKK antwortet nicht unter 4 Wochen, d.h. die lassen sich bei jeder Antwort mindestens 4-6 Wochen und darüberhinaus Zeit, ohne dass das SG Köln auch nur ein einziges mal auf die Idee gekommen wäre die Beklagte abzumahnen.
    Damit wird auch mein Recht auf ein zügiges Verfahren mit Füßen getreten.

    Hingegen ich letztes Jahr im August innerhalb dieser Frist vom SG angemahnt wurde gefälligst zu Antworten, wenn das SG mich etwas fragt, gefolgt von der Tatsache, dass meine Stellungnahme am 22.08.17 beim SG eingegangen ist (Fax) und es dann am 23.08.17 von der Gerichtsmitarbeiterin hieß: Ihre Stellungnahme vom 22. kann nicht mehr berücksichtigt werden, weil die zuständige Richterin sich kurzfristig entschlossen hat einen Beschluss zu fassen.
    D.h. diese Richterin hatte das SGG missachtet, meine Stellungnahme war im Zeitfenster und hätte berücksichtigt werden müssen, und kurzerhand meinen Antrag auf Einstweilige abgelehnt.

    D.h. leider auch, einfach irgendeinen Anwalt für Sozialrecht nutzt mir in meinem Verfahren nichts.

    Ich bin mittlerweile am Verzweifeln und im Panik-Modus.
    Füge anderen Menschen nicht zu, was du nicht willst das man dir zufügt!

  2. #2
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    Obwohl hier niemand drauf geantwortet hat und sich das Thema Anwalt für Klage gegen KK erst mal erledigt hat, weil ich ohne Anwalt weiter mache, möchte ich den Beitrag nicht löschen sondern als Erfahrungsbericht stehen lassen.
    Ggf. kann der obige Beitrag von einer/m Mod zu diesem zweck Verschoben werden.

    V.G. Chrisi-B
    Füge anderen Menschen nicht zu, was du nicht willst das man dir zufügt!

  3. #3
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    Wo möchtest Du ihn denn hingeschoben haben?
    Viele Grüße,
    Daniela aka Wonder Woman
    Cannabis Patientenhilfe Oldenburg

  4. #4
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    Falls du doch noch einmal einen Anwalt brauchst kannst du hier schauen Anwalt für Medizinrecht

  5. #5
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    Zitat Zitat von Wonder Woman Beitrag anzeigen
    Wo möchtest Du ihn denn hingeschoben haben?
    Hallo Wonder Woman,

    ich habe keine Ahnung
    Füge anderen Menschen nicht zu, was du nicht willst das man dir zufügt!

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