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Thema: Nominierung für den Schrank des Monats

  1. #1
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    Cool Nominierung für den Schrank des Monats

    Das kann eigentlich nur noch als Satire durchgehen:
    Weitere Untersuchungen lassen vermuten, dass es bei Clusterkopfschmerzen besser sein könnte, nur mit THC zu therapieren, weil die psychoaktiven Wirkungen von Bedeutung sein könnten.
    Die Schreiberin des Artikels https://www.leafly.de/kopfschmerzen-und-cannabis/
    hat anscheinend keinen Schrank in den sie wenigstens eine einzige Tasse reinstellen kann.

    Wo lebt die denn ?

    Übereinstimmend berichten doch praktisch alle von Clusterkopfschmerzen geplagten, daß THC lastige Sorten die Schmerzwahrnehmung verstärken

  2. #2
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  3. #3
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    Danke für den Beitrag. Mal nur in Bezug auf den ersten Presselink.

    Es wird wiedermal bestätigt, daß THC in der Schmerztherapie nur sehr geringe Relevanz hat.
    Zu
    Müdigkeit und Konzentrationsschwächen
    THC ist eine sehr "körpernahe" Substanz mit anregender Wirkung.
    Im Fall von "mehr als genug" zugeführt bleibt dem Hirn als selbstregulierendem System
    die Chance der Anregung entgegen zu regeln.

    Unter psychoaktiv versteht und suggeriert die Artikelschreiberin bei leafly.DE
    offensichtlich Betäubung !?

    Und die eindrucksvollen Zahlen bei Cannabis gegen Schmerzen beinhalten viele Therapieabbrüche.
    Man mißachtet nämlich, daß erst die Kombination von weiteren Inhaltsstoffen richtig gegen
    Schmerzen Sinn macht.
    Geändert von Syntaxie (24.05.2018 um 15:44 Uhr)

  4. #4
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    Viel interessanter finde ich eigentlich folgendes Ergebnis bei dieser Studie:

    Zur Akutbehandlung von Clusterkopfschmerzen sind sie nur bei Patienten mit einer Migräne-Historie geeignet", fasst Dr. Nicolodi zusammen.
    Psychoaktiv meint alles, was auf die Psyche wirkt. Antidepressiva sind z.B. auch psychoaktiv, genauso CBD (welches ja antipsychotische und antidepressive Effekt zeigen kann).
    THC hat natürlich stärkere Nebenwirkungen als CBD, das ist klar. Aber es kann eine gute Ergänzung darstellen und manchmal auch als Monotherapie geeignet sein.
    Die Frage sollte nicht sein, welchen Stellenwert THC gesamtgesellschaftlich hat, THC ist sowieso ein Medikament für den Einzelfall. Und natürlich ist THC nicht wirklich einfach zu handhaben.
    Was die "Selbstregulation" betrifft: CBD stärkt das endocannabinoide System dadurch, dass es Rezeptoren blockieren und so die Bildung von Endocannabinoiden anregen bzw. den Abbau indirekt verlangsamen kann, THC wirkt eher als "Ersatz" und setzt sich gegenüber Endocannabinoiden an den Rezeptoren durch. Das kann kurzfristig wirksam sein, kann aber auch den Endocannabinoidspiegel bei längerer Anwendung langfristig senken. THC und CBD können hier eigentlich gut zusammenspielen, das wird nicht oft genug thematisiert.

  5. #5
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    Die "aktuelle Studie aus Italien" wurde offensichtlich auf suboptimale Ergebnisse hin ausgelegt.
    Warum hat man sich nicht auf CBD als primäre Substanz bei weniger THC konzentriert ?

    Es ist schon lange bekannt was in der ersten in meiner Sig. verlinkten Info-Grafik aufgefüht ist.
    Eine deutsche Version von der Grafik gab's vor Jahren schon in irgendeinem Forum mal zum Download
    Übersicht medizinischer Möglichkeiten:
    Farben: Rot - Sativa (hochwachsend(Faserhanf))
    Violett/magenta - Indica (eher buschiger Wuchs)
    Grün - Hybride (Kreuzungen Sativa x Indica)

    Auch dort wo oberflächlich betrachtet eine Reihe von Cannabinoiden
    oder nur reines THC sinnvoll scheint, sind noch weitere Inhaltsstoffe wichtig,
    die sich quasi hinter den obigen Einfärbungen verbergen.
    Bitte anklicken --> http://30c1be84fhhqj3xa1lmshckme.wpe...nfographic.png

    Zu nivellierend wirkendem CBD u. einigen anderen Cannabinoiden
    Und ein Beispiel für antidepressive Sorte: https://www.leafly.com/sativa/sour-diesel

  6. #6
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    Wäre allein Bedrolite verwendet worden, hätte man vielleicht keinen Unterschied bei den Gruppen festgestellt (mit bzw. ohne Migräne in der Kindheit). Schätzungsweise wurden Bedrolite und Bedrocan aufgrund von Erfahrungsberichten und der Verfügbarkeit in Italien gewählt.

  7. #7
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    Ob mit oder ohne Migräne in der Kindheit ist egal. Das lenkt nur ab von etwas anderem.
    Während die TCH-CBD-Kombination in der Migräne-Prophylaxe mit einer Reduktion der Attacken um 40,4 Prozent sogar geringfügig besser wirkte als Amitriptylin (40,1 Prozent), konnten Schwere und Anzahl von Clusterkopfschmerzanfällen nur in geringem Ausmaß gesenkt werden.
    0,3% besser bei schlecht angelegter Studie.
    Lies mal zum Thema Wiederaufnahmehemmer die Kommentare dort https://www.focus.de/gesundheit/ratg...aid_16959.html
    Wiederaufnahmehemmer sind richtig böser Mist !

    Kleiner Ausflug in technische Logik.
    Vergleich mal Prä- u Postsynapsen mit simpelster Digitaltechnik.
    1 und 0 Signale werden abgegeben von einem dig. Ausgang und kommen als
    Eingangssignal an einem folgenden Eingang an.
    Welcher Vollidiot schaltet einfach Dioden (im Sinne v. Wiederaufnahmehemmer) in die
    Verbindung zwischen Aus- u. folgendem Eingang ?
    Geändert von Syntaxie (25.05.2018 um 18:07 Uhr)
    Übersicht medizinischer Möglichkeiten:
    Farben: Rot - Sativa (hochwachsend(Faserhanf))
    Violett/magenta - Indica (eher buschiger Wuchs)
    Grün - Hybride (Kreuzungen Sativa x Indica)

    Auch dort wo oberflächlich betrachtet eine Reihe von Cannabinoiden
    oder nur reines THC sinnvoll scheint, sind noch weitere Inhaltsstoffe wichtig,
    die sich quasi hinter den obigen Einfärbungen verbergen.
    Bitte anklicken --> http://30c1be84fhhqj3xa1lmshckme.wpe...nfographic.png

    Zu nivellierend wirkendem CBD u. einigen anderen Cannabinoiden
    Und ein Beispiel für antidepressive Sorte: https://www.leafly.com/sativa/sour-diesel

  8. #8
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    Immerhin ist die Studie randomisiert (Phase II). So schlecht scheint sie nicht zu sein. Und der Vergleich mit Amitryptilin bzw. Verapramil betrifft die Prophylaxe bzw. die Wirkung auf den Krankheitsverlauf, eine deutliche analgetische Wirkung lässt sich aus der akuten Gabe ablesen:

    When analysing use in the treatment of acute pain, the researchers came across an interesting phenomenon: cannabinoids reduced pain intensity among migraine patients by 43.5 per cent. The same results were seen in cluster headache patients, but only in those that had experienced migraine in childhood. In patients without previous history, THC-CBD had no effect whatsoever as an acute treatment.
    Demzufolge gibt es also unter den Cluster Patienten zwei Gruppen, bei denen zumindest THC ganz unterschiedlich wirkt.

  9. #9
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    Hallo Syntaxie, ich habe den Artikel nur überflogen aber da kann ich folgendes zu sagen, dass selbst Kinder mit Dronabinol gegen Epilepsie behandelt wurden, auch wenn eigentlich CBD bei Epilepsie das Cannabinoid der ersten Wahl ist. Aber die Kinder erhielten THC nur in Spuren womit es bei einigen positiv wirkte. Genauso können sehr geringe Mengen bei einigen Menschen Psychosen behandeln. Und dann zu den Kopfschmerzen: Ich kenne jemanden, der bei zu viel THC auf einmal Kopfschmerzen hatte, aber den ganzen Tag kiffte und dafür auch arbeiten ging, weil das sonst nicht möglich war. Wer für Kopfschmerzen anfällig ist, sollte möglicherweise langsamer konsumieren? Und bei der Kopfschmerzbehandlung auf die Dosierung achten? Und bei Klusterkopfschmerzen ist das doch wie mit Schüben, wo THC nicht oder nicht allein als Akkutmedikament eingesetzt wird.

    Ich hab damit zum Glück wenig Probleme. Hier noch der Artikel zur Epilepsie.

  10. #10
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    Wie kann es sein, daß solche Fachspezialisten wie Kurlemann noch immer im "Nebel stochern" ?

    CBD, CBN, THCa und THCv sind schon seit Jahren in der 1. in meiner Sig. verlinkten grafischen Zusammenfassung erwähnt. Dazugekommen ist in der Zwischenzeit wohl noch das CBDv,
    das noch nicht erwähnt wird in der Grafik:
    https://images.weedmaps.com/pictures..._CBD_Wheel.png

    Mal übertragen auf simple dig. Elektronik;
    Die genannten Cannabinoide könnten sowas wie logisch Null-Potential begünstigen, während THC ohne a
    evtl. logisch 1 Potential bewirkt. Ungenutzte Eingänge sollten in der dig. Elektronik grundsätzlich nicht frei bleiben, sondern definiertes Potential bekommen. Ansonsten können sich "Flattereffekte" ergeben.
    Übersicht medizinischer Möglichkeiten:
    Farben: Rot - Sativa (hochwachsend(Faserhanf))
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    Auch dort wo oberflächlich betrachtet eine Reihe von Cannabinoiden
    oder nur reines THC sinnvoll scheint, sind noch weitere Inhaltsstoffe wichtig,
    die sich quasi hinter den obigen Einfärbungen verbergen.
    Bitte anklicken --> http://30c1be84fhhqj3xa1lmshckme.wpe...nfographic.png

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  11. #11
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    Und nochmal Schwachfug, bei der TK entdeckt:
    Droge Cannabis: Aufgrund seiner psychoaktiven Wirkstoffe ist Cannabis schon lange als Beruhigungs- und Betäubungsmittel verwendet worden.
    Die Schreiberin kann wohl Benzin und Wasser auch nicht voneinander unterscheiden

    Cannabinoide können auch auf männliche wie weibliche Geschlechtshormone wirken. Bei Frauen wurden in Einzelfällen Zyklen ohne Eisprung, bei Männern eine Beeinträchtigung der Spermienbildung beschrieben.
    Na, das ist doch gut wenn das Kraut dazu auch aphrodisierend wirkt.
    Das begrenzt dann zusammen mit erhöhtem Spaß noch die Überbevölkerung
    Übersicht medizinischer Möglichkeiten:
    Farben: Rot - Sativa (hochwachsend(Faserhanf))
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    Grün - Hybride (Kreuzungen Sativa x Indica)

    Auch dort wo oberflächlich betrachtet eine Reihe von Cannabinoiden
    oder nur reines THC sinnvoll scheint, sind noch weitere Inhaltsstoffe wichtig,
    die sich quasi hinter den obigen Einfärbungen verbergen.
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