Hallo
Hatte im Herbst letzten Jahres eine OP wegen Darmverschluss. Danach aufgewacht mit Ileostoma und 2 Schleimfisteln und parenteraler Ernährung.
Da ich (23 Jahre alt) mit 80 cm Dünndarm kaum Nährstoffe aufnehme, bekomme ich künstliche Ernährung/parenterale Ernährung(1600 kcal 5* in der Woche). Oral soll ich aber auch essen (stopfendes) da ich sehr untergewichtig bin. Ich bekomme auch Opiumtinktur (3*8 Tropfen) um den Darm zu lähmen (Nahrung kommt viel zu schnell wieder raus). Außerdem bekomme ich Magensäurehemmer. (Vielleicht)Wegen der parenteralen Ernährung hab ich manchmal Übelkeit (bei fettigem und proteinreichem...auch bei der hochkalorischen Trinknahrung die ich im Krankenhaus bekommen hatte) und wenig Appetit.Habe wegen der Übelkeit manchmal schon mit sehr konzentriertem Fenchel-Anis Kümmel Tee probiert...bringt fast nix, auch Iberogast. Irgendwie soll ich zunehmen (BMI von 15,6 und 50 kg). Leberwerte sind aufgrund der parenteralen Ernährung sehr stark erhöht ( GOT, GPT, Gamma GT... sind über 500!). Der Hausarzt will nicht noch mehr parenterale Ernährung verschreiben, weil die Leberwerte recht hoch sind (ist das normal bei parenteraler Ernährung, dass die Werte so stark überhöht sind ?)
Jetzt habe ich gelesen dass Cannabis/Dronabinol/THC bei Kachexie/Anorexie/Appetitlosigkeit/Übelkeit hilft
außerdem:
Magendarmtrakt: Verminderung der Darmbewegungen und verzögerte Entleerung des
Magens, Hemmung der Magensäureproduktion

Außerdem leide ich an Schlafproblemen und hab vom Arzt auch schon ein Schlafmittel (Zolpidem) verschrieben bekommen, das aber nicht so gut wirkt ( wird bei den 80 cm Darm vielleicht auch nicht so gut aufgenommen). Außerdem hab ich am Morgen manchmal Blasenschmerzen (seit ich die künstliche Ernährung bekomme).
Würde THC oder CBD helfen und wenn ja, habe ich da eine Chance dass der Hausarzt mir das verschreibt ? Oder wo finde ich einen Arzt in Baden Württemberg der sich mit Cannabis auskennt ?
Hoffe mir kann jemand weiter helfen.