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Thema: Arztsuche, mal wieder … (NRW)

  1. #1
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    Arztsuche, mal wieder … (NRW)

    Hallo miteinander,

    ich habe hier schon vor zwei Tagen ein Thema erstellen wollen... leider ist entweder etwas schiefgelaufen oder es ist in der Prüfung hängengeblieben. Deshalb nun noch einmal:

    Ich habe mich hier u.a. angemeldet, weil ich, wie einige von euch ebenfalls, auf der Suche nach einem Arzt bin. Einem, der einer Behandlung meiner Beschwerden (primär RLS und seine Folgen) mit Cannabis - zumindest als Versuch - ergebnisoffen gegenübersteht. Und am besten einer, der mit der Thematik vertraut ist. Anders als dieses Unterforum vermuten lässt, muss es nicht zwingend ein Kassenarzt sein. Ich hoffe, dass Thema ist hier dennoch richtig platziert.

    RLS liegt in der Familie, ich selbst habe damit seit ungefähr 10 Jahren deutlich zu tun. Bisher ging es immer, sagen wir, "irgendwie" - mal mehr, mal weniger gut... Ich hatte mich damit im Rahmen einer gewissen Leidensfähigkeit weitgehend arrangiert... und mir bei Schüben gelegentlich "geholfen". Aber seit einigen Monaten ist es eine Katastrophe, der Verlauf bzw. die Schübe haben sich derart verschlimmert, das geht nicht mehr so weiter (ohne eine konstante Behandlung). Der Schlafentzug ist derzeit wirklich hart.

    Meine Arztsuche wird erschwert durch die Tatsache, dass ich aus unterschiedlichen Gründen wirklich sehr lange bei keinem Arzt mehr war. Ich habe nicht einmal mehr einen Hausarzt als Ansprechpartner. Was die meisten Ärzte denken, wenn ich - gerade jetzt - als neuer Patient direkt mit meinem "Behandlungswunsch" vorstellig werde, wisst ihr... keine Vorbefunde, keine Aktenlage, reine Selbstdiagnose, aber eine konkrete Therapievorstellung... ganz, ganz schwierig, vermute ich... Das ist jetzt vielleicht auch ein bisschen die Quittung für die ganzen Jahre, in denen ich alles mit mir selbst ausgemacht und selber an meinen Problemen "herumgedoktert" habe.

    Aber: die ganzen schulmedizinischen Mittel der 1. Wahl möchte ich eigentlich so überhaupt gar nicht nehmen... wenn gar nichts anderes mehr hilft, ok. Aber Cannabis funktioniert ja, in meinem Fall sogar hervorragend, mit einer kleinen Einzeldosis (0,1 bis max.. 0,2g) pro Abend (symptomfrei). Dem Körper schadet es nicht, auch nicht langfristig, denke ich. Welches Opioid kann das schon von sich behaupten ;-)

    Eine Kostenübernahme seitens der GKV (in meinem Fall TK) interessiert mich im Moment ebenfalls nicht. Eine ggf. privatärztliche Behandlung zahle ich - wie gesagt - auch gerne selbst. Ich möchte einfach nur Zugriff auf eine Sorte haben, die mir gut tut und hilft (indica-lastig, eher weniger THC, viel CBD). Und ich möchte natürlich auch legitimiert sein meine Medizin nutzen dürfen, ohne z.B. meinen Führerschein zu riskieren.

    Dr. Grotenhermen hatte ich gleich als erstes kontaktiert, aber er ist ja derart überlaufen, dass er derzeit verständlicherweise einen Patientenstopp hat. Eine unheimlich nette und hilfsbereite Apothekerin aus Hannover hat sich ebenfalls rumgehört (falls Sie mitlesen: vielen lieben Dank nochmal :-), konnte mir aber im Endeffekt nicht direkt helfen, einfach mangels passender Resonanz.

    Ich dachte, ich versuche es einfach hier noch einmal. Also falls jemand von euch einen verschreibungswilligen Arzt kennt und falls ihr den Kontakt auch weitergeben dürft - privat oder Kasse spielt keine Rolle - würde ich mich über eine kurze Info wirklich sehr freuen, gerne auch per PM. Ärzte im Radius des Kreises Mettmann wären perfekt (dann hätte ich vielleicht auch wieder einen Hausarzt), aber selbstverständlich fahre ich auch weiter. Ein Arzt innerhalb der Landesgrenze NRW wäre dennoch ganz angenehm.

    Ich danke euch herzlich vorab. Vielleicht hab ich ja hier Glück und das Klinkenputzen bleibt mir weitgehend erspart.

    Ich wünsche allen einen schönen Tag!

    Grüße,

    Insomniac

  2. #2
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    Hallo,

    es tut mir leid dass der Beitrag jetzt doppelt vorhanden ist, da war ich wohl zu ungeduldig. Vielleicht kann jemand den anderen Beitrag wieder löschen?

    Sorry für die Umstände!

    LG und einen schönen Sonntag
    Insomniac
    Geändert von Insomniac (06.05.2018 um 17:14 Uhr)

  3. #3
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    Hallo

    Die Chance darauf ein formloses ärztliches Schreiben zu erhalten, in welchem die med. Verwendung befürwortet wird, schätze ich persönlich inzwischen besser ein als ein BtM-Rezept zu bekommen.
    Ärzte lehnen das Austellen eines Rezepts hauptsächlich wohl wegen der quasi kriminellen
    Apothekenpreise ab, was zwar egal ist beim Selbstzahlen, aber ich denke, daß kaum ein Arzt, der die Thematik richtig überblickt bereit ist ein Kraut das noch niemanden getötet hat als gefährliches BtM hinzustellen durch BtM-Rezeptausstellung.

    Bin selbst auch bei (nur) 2 Ärzten gewesen. Hauptsächlich wegen Migräne.
    Doc 1 glaubte anscheinend, daß THC zu den Opiaten gehören würde mit der Gefahr für Atemlähmung.
    Beim 2. gab's eine Andeutung, daß ich mir das Kraut ja auch anderweitig, also illegal verschaffen könnte.
    Das Cannabisverbot ist ein Irrtum. Und den wollte Doc 2 anscheinend auch nicht unterstützen. Es hatte den auch garnicht interessiert, ob ich selber zahlen könnte o. würde

  4. #4
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    Hallo,

    es wird sicher ganz, ganz schwierig in meinem Fall, das befürchte ich. Wobei es mir ja gerade um den Zugriff auf eine passendere Sorte geht, also vor allem weniger THC. Jeden Abend "high" zu sein ist zwar bzgl. meiner Lebensqualität besser als dieser derzeitige Schlafentzug, aber eigentlich nicht das, was ich mir langfristig wünsche.

    Eigentlich ist es sehr traurig, dass man sich als erwachsener, intelligenter und verantwortungsvoller Mensch in diesem Land nicht selbst ungestraft auf eine Art und Weise helfen darf, die keiner Person Schaden zufügt und einem selbst praktisch nebenwirkungsfrei die Lebensqualität wiederschenkt.

    Danke für deine Antwort :-)

  5. #5
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    Schlaflosigkeit paßt eigentlich gut zur grundlegend falschen Definition des THC als BtM. Dir ist das aber schon klar und evtl. angebotenes Rezept für Dronabinol würde ich an deiner Stelle auch ablehnen.

    Vielleicht helfen dir ein paar grafische Zusammenfassungen zum Argumentieren.
    Da sind ein paar Sorten angegeben im Zusammenhang mit dem Aroma http://30c1be84fhhqj3xa1lmshckme.wpe...nfographic.png

    (Bildersuchbegriffe Cannabis-Terpene-Wheel-Infographic.png , leafly-cannabinoid-wheel-large.jpg u. CBD_Wheel.jpg (falls die Moderation sich gezwungen sieht direkte links zu entfernen))

    https://s3.amazonaws.com/leafly/cont...heel-large.jpg

    https://www.cre8-health.com/wp-conte...ifit-wheel.jpg

    Zusammengenommen alles Infos um gegen die Behauptung "gefährliches BtM" zu argumentieren

    Der Bürokratiewahn hält es anscheinend nicht für nötig auf die Terpene einzugehen im Zusammenhang mit dem seltsamen Wort Monografie und scheint alles nur auf THC, CBD, CBN und nichtssagend "chackteristischen Geruch" reduzieren zu wollen.
    leafly.com - strain explorer und dort advanced filters - liefert auch Sortenempfehlungen
    Aber Deutschland ... traurig wie die DDR-Planwirtschaft

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