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Thema: an alle Mitglieder - nur Mut!

  1. #1
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    an alle Mitglieder - nur Mut!

    hallo Freunde

    ich finde es toll, dass so viele sich hier angemeldet haben.
    Aber warum schreibt ihr denn nicht? Ein Forum lebt davon , dass sich Menschen austauschen, Fragen stellen, von Erfahrungen berichten
    und ihre Ideen und ihr Wissen einbringen.
    Gerade jetzt, wo die Bundesregierung ihre Versprechen nicht einhält, finde ich es umso wichtiger, dass eine Austausch zwischen denen stattfindet, die von der verbotenen Medizin profitieren.
    Also- gib dir nen Ruck


    bis bald
    Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  2. #2
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    Re: an alle Mitglieder - nur Mut!

    Na, dann fangen wir mal an!

    -

    Ein Themenvorschlag:


    Hello@all users!
    Hi Gabi!

    Mir ist besonders aufgefallen, das sehr viele Menschen, die im Gefängnis aufgrund von BtM- (besonders -Hanf) Delikten einsitzen, fast komplett isoliert und alleine ihr Dasein fristen und sogar dort ihrer Rechte beraubt werden, z.B. weil einfache Hanf-Magazine erst gar nicht ausgehändigt, bzw. vorenthalten werden.

    Ein Gefängnisaufenthalt ist nicht nur für die Insassen krass, die Familien und Lebenspartner und Freunde leiden gleich mit! Ganze Existenzen werden zerstört.

    Ich habe selber gesessen und weiss genau, wovon ich rede.

    Ein Gramm Haschisch kostet im Gefängnis ca. 25,-€ und kann gegen ca. 10-15 Packungen Tabak (Zigaretten) dort erworben werden. Der ein und andere Schliesser (Aufseher) kneift in Einzelfällen mal ein Auge zu, das ist aber die Ausnahme.

    Urinscreenings sind im Gefängniss an der Tagesordnung, wenn man das sogenannte "B" (Betäubungsmitteldelikt) in der Akte stehen hat. Das nur zur Info.

    Es gibt natürlich Spendenaufrufe in verschiedenen Hanf-Magazinen, die für aktive Mithilfe, wie z.B. Paketsendungen, Briefwechsel und Briefmarken für die Insassen werben, sowie vordergründig Kontakte mit und zu den Gefangenen (Vereinsamung im Knast) in den dortigen Rubriken geschrieben werden, da die Regel "Aus dem Auge, aus dem Sinn" keine Ausnahme ist!

    Daher bitte ich um Erfahrungsberichte, bzw. Möglichkeiten um evtl. eine sogenannte Patenschaft für den ein und anderen Leidenenden zu übernehmen.

    Das kann ein ganz "normaler" Brief sein, der den Gefangenen aufmuntert bis hin zu Einzahlungen auf das Gefangenenkonto, zumal in der Praxis nicht jeder im Gefängnis Arbeit findet und dementsprechend kein Budget hat, um seinen Lebensmittel-Einkauf (Zahnpasta, Butter, Obst, usw.) selbst zu tragen.

    Natürlich gibt es für Insassen eine Art Sozialhilfe (Almosen), die aber von Gefängnis zu Gefängnis und Bundesland, verschieden aussehen kann.
    In der Praxis und meinem Erleben nach, gibts öfter gar nichts und somit sind diese Insassen noch isolierter, auch wenn die Solidarität in Gefängnissen oft grösser ist, als die in der Freiheit!

    Eine ungeschriebene Gefängnisregel ist: Wer sich etwas leiht, sollte es auch zurückgeben können. Ansonsten rutscht der ein und andere mal in den Katakomben (Duschen) auf ein Stück Seife aus.. (harmloses Beispiel) und ist somit den Stärkeren hilflos ausgeliefert. Die Superlativen möchte ich hier aus bestimmten Gründen nicht gerne erwähnen.

    Natürlich ist der Missbrauchs-Faktor auch zu berücksichtigen, damit nicht zum Tausch "Äpfel" gegen "Rauch" aufgerufen wird; ein wichtiger Aspekt für die Kritiker: Warum sollte ich "dem/der-jenigen" irgendwas finanzieren, hätte "er/sie" doch aufpassen können, als "er/sie" sich erwischen lies?! Darum geht es nicht.

    Ich habe schon so oft viele Tränen fliessen sehen, weil ziemlich viele Gemeinheiten auf den Gefangenen einwirken, selbst wenn "er/sie" Kerngesund oder Schwerstkrank 23 Stunden auf der Zelle verbringen muss.

    Dieser Beitrag ist ein Themen-Vorschlag, da die Haftbedingungen (Geschlossener-, Halboffner-, und Offener Vollzug, U-Haft, Jugendarrest, Maßregelvollzug, Justizkrankenvollzug, etc.) sehr unterschiedlich tendieren.

    Ich denke mal, das dieses Tabu-Thema aufgegriffen werden sollte, um vor Ort etwas zu bewirken...

    Nicht wegsehen, oder sagen "Tolle Idee" und "fertig", oder "was hab ich damit zu tun", es kann schneller passieren, als man denkt und schaut dann plötzlich selbst gegen die Gefängnis-Decke und nix tut sich.

    Wir können alle einen Beitrag dazu leisten und wenn es nur um Katalogisierung aller Knackis aus den verschiedenen Hanf-Journalen und Magazinen geht, immerhin ein Anfang.

    Den Anfang mache ich nun hiermit und wäre glücklich, über jeden Beitrag, auch wenn er noch so klein ist.

    Schreibt und postet, was ihr könnt und was dagegen sprechen könnte. Schreibt aktuelle Leidensberichte, Erfahrungswerte, Tragödien, Schicksale und zeigt nicht nur Betroffenheit und Mitgefühl für "die" Unbekannten und die Bekannten, wir werden sehen, was in unserer Macht steht! Dafür sind die Foren ja da.

    Es kann auch Anonym geschehen, da zur Zeit ziemlich viel Angst und Unwissen im Umlauf ist und Aufklärung tut Not.

    "Der Arbeit ist viel, der Hände sind wenig"!


    Mit hanflichen Grüssen

    Denis
    _
    Geändert von Denis (28.03.2004 um 23:45 Uhr)
    '_' + __~ = *_*

    "nur die Harten komm` in Garten – die Kiffer dürfen etwas länger braten !"
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    "Erst wenn wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit alles zu tun"


    Foren-Disclaimer:
    Üblicherweise gehe ich davon aus, dass die von mir verlinkten Seiten keine illegalen Inhalte enthalten sondern seriöse Informationen zu den Themenbereichen Drogen und Drogenpolitik.
    Da ich das aber logischerweise nicht in jedem Falle überwachen kann, fordert das Gesetz von mir, mich von den Inhalten aller verlinkten Seiten zu distanzieren. Das sei hiermit geschehen. Auch möchte ich nicht zum Drogenkonsum aufrufen.
    Sofern sich jemand aufgrund der Dialoge verletzt fühlt, werde ich sie umgehend nach Mitteilung ändern.
    Das ACM-Forum distanziert sich konkret und ausdrücklich von diesem Beitrag.
    Der Autor haftet ausschließlich selbst für seine Äußerungen! Siehe hier: http://www.heise.de/newsticker/meldung/89348

  3. #3
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    Hallo Denis



    Es wird dir nicht gefallen, aber ich bin der Meinung, dass Cannabis als Medizin und Cannabis als Freizeitdroge 2 verschiedene paar Stiefel sind und dass es nicht die Aufgabe derjenigen ist, die Cannabis als Medizin brauchen, sich um die generelle Prohibition von Cannabis und deren Folgen zu kümmern.
    Und ich finde es nicht gut, diese beiden Probleme zu vermischen.

    Die Probleme, die Menschen haben, die Cannabis medizinisch verwenden, sind groß genug und wir werden noch viel Kraft und Ideen aufbringen müssen, um die therapeutische Anwendung durchzusetzen.
    Viele der Patienten hätten im Leben nicht Cannabis als Freizeitdroge genutzt, aber brauchen es jetzt, um ihre Leiden zu mindern. Sie wissen nicht, wo sie es her bekommen, sind gesundheitlich weder in der Lage es sich anzubauen,
    ´noch den Kampf um ihre Medizin zu führen.
    Und diejenigen, die sich Cannabis/Dronabinol kaufen, verarmen.

    Medizinische Anwender und Freizeit-Konsumenten unterscheiden sich aber nicht nur in ihrer Lage, sondern auch, dass ganz unterschiedliche Forderungen aufgestellt werden.
    So entspricht z.B. die Forderung der Freizeitkonsumenten nach einer einheitlichen Festlegung
    Der geringen Menge für die Straffreiheit nicht den Bedürfnissen von Patienten.
    Diese brauchen die individuel NOTWENIGE Menge und diese darf auch nicht beschlagnahmt werden. Und sie brauchen eine Versorgung. Entweder durch die Gesellschaft – also die Kassen, oder in Selbstorganisation. Wobei auch die Selbstorganisation immer auch diejenigen mitumfassen müsste, die selbst nicht in der Lage sind.

    Die einzige Frage, die sich mir stellt, ist, wie ist die Versorgung dieser Patienten zu erreichen?

    Ich denke mal, es gibt so viele, die Cannabis als Freizeitdroge verwenden, dass sie durchaus in der Lage wären, sich selbst um ihre Angelegenheiten und auch die Gefangenen aus ihren Reihen zu kümmern.
    Mal so ganz am Rande: Ich denke, das Geschäft mit der Prohibition – und damit meine ich jetzt nicht im großen Stil, sondern dieses Geschäftchen machen quer durch die ganze
    Kifferscene- spielt eine genauso wichtige Rolle für die fehlende Solidarität, wie die Angst v0r Repression.

    Soweit erst mal
    Lg Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  4. #4
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    Original geschrieben von Gabi
    Hallo Denis



    Es wird dir nicht gefallen, aber ich bin der Meinung, dass Cannabis als Medizin und Cannabis als Freizeitdroge 2 verschiedene paar Stiefel sind und dass es nicht die Aufgabe derjenigen ist, die Cannabis als Medizin brauchen, sich um die generelle Prohibition von Cannabis und deren Folgen zu kümmern.
    Und ich finde es nicht gut, diese beiden Probleme zu vermischen.
    ..........
    Die einzige Frage, die sich mir stellt, ist, wie ist die Versorgung dieser Patienten zu erreichen?
    ...........
    Lg Gabi

    Mag sein das es verscheidene paar Stiefel sind und auch das Du es nicht gut findest diese zu vermischen, sie sind aber leider eng miteinander verbunden.
    Fakt ist das viele die Cannabis als Med. nutzen diese an der gleichen Stelle kaufen wie der Genußraucher.


    Auf die Frage wie die Versorgung dieser Patienten zu erreichen, ist gibt es nur die eine Antwort . LEGALIZE IT
    MfG

    Alfred

    Unterschätze nie die Macht dummer Leute, die einer Meinung sind.

  5. #5
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    Blinzeln An Gabi

    Hi Gabi,

    habe auch erst durch das sog. Genussrauchen die durchaus positive Wirkung auf meine Behinderung gespürt. Das geschah allerdings schon zu einem Zeitpunkt, zu dem Cannabis noch als Einstiegsdroge galt. Naja, gilt sie aus Unwissenheit ja auch heute noch.
    Denk mal an Michel hat er nicht auch schon vor seiner MS gekifft?
    Das hängt also z.T. doch sehr eng miteinander zusammen. Außerdem, Du kennst mich ja. Auch mich haben sie ´92 in Aachen erwischt - U-Haft, zwar nur 6 Wochen, aber mit meiner Behinderung ist es geradezu eine Unverschämtheit mich mit üblichen Maßnahmen reglementieren zu wollen. Nach den 6 Wochen war endgültig Rollstuhl angesagt.
    Es ist also immer eine Frage der Verhältnismäßigkeit - und da sind wir beide uns ja einig, oder?

    Gruß Frank

  6. #6
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    Hi Gabi, hi@all,

    in Bezug auf: Viele der Patienten hätten im Leben nicht Cannabis als Freizeitdroge genutzt, aber brauchen es jetzt, um ihre Leiden zu mindern. Sie wissen nicht, wo sie es her bekommen, sind gesundheitlich weder in der Lage es sich anzubauen,
    ´noch den Kampf um ihre Medizin zu führen.


    kam mir beim lesen Deines Posting zuerst in den Sinn, dass das Gras ja auch irgendwo herkommen muss. Und da sind wir schon beim Punkt:

    Es muss ja angebaut werden! Ob drinnen oder draussen spielt in beiden Fällen eine grosse Rolle.
    Kann ein kranker Mensch, der im Rollstuhl sitzt mal eben auf den Acker rollen und sich dort um seine Pflanzen kümmern? Nein, mit einigen Ausnahmen natürlich, er bekommt Hilfe von jemanden, der ihm dabei hilft.

    Im Indoor-Bereich ist es auch schwer, denn "man" muss sich auch bücken (giessen), oder sich das so einrichten, das man an die Pflanzen mit dem Rollstuhl überall herankommt (z.B. Reflektor-Schirm hoch-oder runterstellen). Nicht jeder kann sich aber so bewegen, so dass auch hier wieder jemand einspringen "muss"!

    Die Superlative ist, wenn die Bewegung so eingeschränkt ist und der Hanf-Nutzer "komplett" auf sich allein gestellt ist. Irgendjemand muss es dann ja herstellen und das kann ja unter gegebenen Umständen ein Genuss-Freizeit-Raucher sein, der einem Kranken hilft, gell?!
    Wird jetzt dieser Genuss-Freizeit-Raucher erwischt und wandert in den Knast, und hat in der Vergangenheit dem Bewegungseingeschränkten geholfen, fällt er doch schon automatisch in die Kathegorie.

    In Bezug auf: Medizinische Anwender und Freizeit-Konsumenten unterscheiden sich aber nicht nur in ihrer Lage, sondern auch, dass ganz unterschiedliche Forderungen aufgestellt werden.
    So entspricht z.B. die Forderung der Freizeitkonsumenten nach einer einheitlichen Festlegung der geringen Menge für die Straffreiheit nicht den Bedürfnissen von Patienten.
    Diese brauchen die individuel NOTWENIGE Menge und diese darf auch nicht beschlagnahmt werden. Und sie brauchen eine Versorgung. Entweder durch die Gesellschaft – also die Kassen, oder in Selbstorganisation. Wobei auch die Selbstorganisation immer auch diejenigen mitumfassen müsste, die selbst nicht in der Lage sind.


    Meinst Du jetzt nur das fertige Medikament Dronabinol oder auch das Cannabis an sich?

    Dann kam mir noch ein Gedanke:
    Ich war ja auch mal in der "JVK" (Justiz-Vollzugs-Krankenhaus), wo hinter 5-6 Meter hohen Beton-Mauern operiert und behandelt wird. Dort gibts keine Einzelzimmer, wie wir sie kennen, nene, dort sind 10-20 kranke Häftlinge in "EINEM" Raum untergebracht, quasi Tropf-an-Tropf. Selbst dort sind Rollstuhlfahrer an der Tagesordnung und es gibt bestimmt welche, die dort ihren Heilungsprozess absitzen und Gras als Medizin benutzt haben. Es macht keinen Unterschied, ob man VOR oder NACH dem Eintritt der Krankheit sich selbst versorgt hatte, benötigt wird die Medizin bestimmt in dieser Einrichtung allemale.
    Zumindestens kann der Aufenthalt/Heilungsprozess durch Cannabis verbessert oder sogar verkürzt werden, wie die obligatorische Flasche "Bier" abends in den Kliniken und Krankenhäusern. Komischerweise bekommt man in den JVK`s kein Bier...

    Wenn wir hier draussen die Vorreiter in Sachen Legalisierung sind, dann kann sich die Einstellung gegenüber der Droge THC ja auch beim Gefängniss-Personal (Ärzte, Pfleger, Wärter, usw.) deutlich auf diese übertragen, so dass diese auch davon Gebrauch machen und die Gefangenen in den Gefängnissen würden automatisch mitprofitieren.

    Natürlich können wir uns in diesem Forum nur auf die alleinige medizinische Anwendung von
    Dronabinol und deren Nebenwirkungen, Anwendungen, usw. konzentrieren, dabei würde sich aber nur die Firma, die es herstellt, freuen.
    Meines Wissens enthällt aber diese Arznei nur 2 wirksame Cannabinoide und das gesamte Wirkungs-Spektrum wird evtl. nicht bei jedem (schwer)erkranktem Menschen erreicht.

    Der in meinen Augen unverschämte Preis von 50 Kapseln Donabinol, trotz der kurz angepriesenen Preissenkung, zeigt deutlich Handlungsbedarf..

    Wir sollten daran festhalten, die Sache aus allen Perspektiven betrachten, von oben bis unten und von vorne bis hinten und drumherum!

    Wenn wir Gefangene ausschliessen, dann schliessen wir uns womöglich selbst aus. Die Justiz unterscheidet sehr wohl zwischen Erst-Tätern und Wiederholungs-Tätern. Damit meine ich, wird der kranke Mensch verurteilt, muss beim nächsten mal z.B. der Partner dran glauben und was ist, wenn beide Optionen ausgeschöpft sind? Wer soll dann den Kopf für seine "kleine Farm" hinhalten? Die Eltern? Die Kinder? Irgendwann ist da auch End! Was bleibt? Eine total fertig gemachte Familie! Und das geht so nicht...

    Vielleicht kommen wir einem Aspekt hinsichtlich Deinem Posting zu dem Thema: "Anbaugenehmigung durch BfArM (Bundesopiumstelle)" ja ein wenig näher?!

    Du sagtest:
    Ich denke, wenn weitere Anträge einen Sinn haben sollten, müßten die eine andere Qualität haben, irgendwie so, dass klar wird, dass die mediz. Versorgung durchaus einem Interesse der Allgemeinheit entspricht.

    Ich bin mir nicht sicher, aber die Sache könnte an Bedeutung zunehmen und wir finden den Bug, der uns die Türen öffnet, damit eeendlich Anbaugenehmigungen erteilt werden. Ansonsten sollte die Regierung schleunigst THC-Gefängnisse bauen.. *grrr*, oder besser "THC-Kliniken", sonst wirds eng im Knast.

    PS: Ich werde Dir, Gabi, keineswegs nachtragen, wenn Du meinst, dass das Thema hier nicht rein passt, ob`s mir gefällt oder nicht, oki! Also, her mit der Kritik *fg*!

    Best regards
    Denis
    -
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    Sofern sich jemand aufgrund der Dialoge verletzt fühlt, werde ich sie umgehend nach Mitteilung ändern.
    Das ACM-Forum distanziert sich konkret und ausdrücklich von diesem Beitrag.
    Der Autor haftet ausschließlich selbst für seine Äußerungen! Siehe hier: http://www.heise.de/newsticker/meldung/89348

  7. #7
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    Zuerst mal hallo an euch alle ...

    das ist mein erster Beitrag hier. Deshalb kurz zu mir:
    Ich habe eine Hepatitis C und leide in Schüben sehr stark unter Juckreiz. Das klingt zwar relativ harmlos, hat mich aber zeitweise fast um den Verstand gebracht. Zu den Auswirkungen gehören u.a. Konzentrationsprobleme bei der Arbeit, Schlafstörungen, Depressionen, Aggressionen ....

    Seit etwa zwei Jahren rauche ich abends und bereite mir gegen den Juckreiz Auszüge zum Baden und auch Salben zu. Seither hat sich meine Lebensqualität entscheidend verbessert. Ich muss sagen, ich bin wirklich sehr zufrieden mit den Ergebnissen.

    In meiner Jugend (vor ca. 30 Jahren ) habe ich bereits Erfahrung mit Cannabis gesammelt, und deshalb habe ich nun glücklicherweise auch nach so langer Zeit kaum Berührungsängste. Vielleicht war das ein Vorteil für mich, denn für viele ist Cannabis auch heute noch eng verknüpft mit ziemlich abstrusen Vorstellungen. Aber wie auch immer, zum aktuellen Thema:

    Ich finde die aktuelle Drogenpolitik - sowohl was die Kriminalisierung von Suchtkranken als auch was die Verlogenheit bei Cannabis angeht - voll daneben. Wenn man an die furchtbaren Schicksale denkt (siehe Beispiele von Denis), dann kann man konsequenter Weise eigentlich nur mit Betroffenheit und Engagement reagieren. Vor allem dann, wenn man selbst in dieser Beziehung Erfahrungen gemacht hat oder viele, die unmittelbar betroffen sind, kennt, muss es richtig schwer fallen, hier im Forum zwischen dem medizinischen Gebrauch und "Freizeit-Konsum" zu unterscheiden. Also mir fällt das auch nicht leicht!

    Aber wahrscheinlich ist das erforderlich, weil aus verschiedenen Gründen auf diese Weise wohl leichter Fortschritte im medizinischen Bereich zu erreichen sein werden. Also ich denke mal, ich für mich kann bezogen auf eine Mitarbeit in diesem Forum - mit einem lachenden und einem weinenden Auge - sagen:

    "Zugegeben, ich mache mich in gewissem Sinn mit dieser Beschränkung vielleicht auch ein klein wenig mitschuldig daran, dass sich im Bereich Freizeit-Konsum nur sehr langsam etwas verändert. Aber vielleicht kann ich dafür dann doch auf schnellere Fortschritte im medizinischen Bereich hoffen."

    Liebe Grüße
    Thomas

  8. #8
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    Re: Forumsvorschläge

    Original geschrieben von Thomas
    Zuerst mal hallo an euch alle ...

    das ist mein erster Beitrag hier. Deshalb kurz zu mir:
    Ich habe eine Hepatitis C und leide in Schüben sehr stark unter Juckreiz. Das klingt zwar relativ harmlos, hat mich aber zeitweise fast um den Verstand gebracht. Zu den Auswirkungen gehören u.a. Konzentrationsprobleme bei der Arbeit, Schlafstörungen, Depressionen, Aggressionen ....

    "Zugegeben, ich mache mich in gewissem Sinn mit dieser Beschränkung vielleicht auch ein klein wenig mitschuldig daran, dass sich im Bereich Freizeit-Konsum nur sehr langsam etwas verändert. Aber vielleicht kann ich dafür dann doch auf schnellere Fortschritte im medizinischen Bereich hoffen."

    Liebe Grüße
    Thomas
    Herzlich Willkommen Thomas,

    Es ist ne Schande mit der Politik, manchmal glaub ich, die sind bekifft *lol*, als z.B. im Bundestag ein Joint beim Vortrag in die Kamera gehalten wurde! ..und stell Dir mal vor: Selbst da ist die Polizei reingeschneit und hat nach dem rechten geschaut. *g* ..und dabei war`s nur`n Fake, um die anderen Kollegen oder Parteifreunde zu ärgern, ich hab das damals nur am Rande mitbekommen.

    Was Deine Mitschuld angeht, Du hast doch heut einen Anfang gemacht, ich denke aber, Deine Hep C ist schon wegen dem Interferon gerechtfertigt, sofern Du damit behandelt wirst? Ein Freizeitraucher bist Du doch nicht, Du benutzt es doch als Medizin. Das ist übrigens das Zauberwort, um die Ärzte zu überzeugen.-)

    Schreib das Problem an sich doch mal in`s Forum, Thema "Anwendungsgebiete und medizinische Wirkungen". Du hast doch Nebenwirkungen und die gehen doch mit THC weg, gell?!

    Was hällst Du und Gabi und Ihr Alle von einem neuen Thema:

    Antragsverfahren und Vorgehensweisen?



    Oder hättest Du Lust der BfArM mal zu schreiben oder der Kassenärztlichen Vereinigung? Vielleicht nimmt sich einer der Sache endlich mal an, es gibt schon mehrere, die es aus der Apo in Form von reinem Harz bekommen. Da laufen schon verschiedene Dinge komisch ab, ein Apotheker (sehr BtM-Erfahren) hat mir das gesteckt. Und das wollen wir auch erreichen. Halt nur etwas unkomplizierter ,-)

    Eigenanbau, Rezept und Ergänzung des Paragraphen 31a BtMG sind da nur einige Aspekte.


    Greetinx
    Denis
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    Foren-Disclaimer:
    Üblicherweise gehe ich davon aus, dass die von mir verlinkten Seiten keine illegalen Inhalte enthalten sondern seriöse Informationen zu den Themenbereichen Drogen und Drogenpolitik.
    Da ich das aber logischerweise nicht in jedem Falle überwachen kann, fordert das Gesetz von mir, mich von den Inhalten aller verlinkten Seiten zu distanzieren. Das sei hiermit geschehen. Auch möchte ich nicht zum Drogenkonsum aufrufen.
    Sofern sich jemand aufgrund der Dialoge verletzt fühlt, werde ich sie umgehend nach Mitteilung ändern.
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  9. #9
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    Böse @ Thomas

    Hi Thomas,

    wie verfehlt die Drogenpolitik ist, sieht man schon an dem Oktoberfestritual - O´zapft is - und dann wird zum kollektiven Volksbesäufnis aufgerufen, während gleichzeitig jemand, der draußen vor dem Festzelt ´ne Tüte raucht, von genau eben denen, die vorher das Faß angestochen haben, in den Knast gesteckt werden.
    Ich kiffe seit 22 Jahren, wegen meiner Behinderung (Querschnittslähmung). Bin ein richtiger Alkoholhasser geworden. Nicht ohne Grund. Aufgewachsen bin ich in Bayern bzw. (Unter) Franken - auch bayerisch Kurdistan genannt
    Schon als 10 jähriges Kind gehst du einfach an den Ausschank und holst dir ein Bier, ist da völlig normal. Mir ist schon mal der Gedanke gekommen, daß eben das von den Politikern so gewollt ist - denn nur vom Alkohol benebelte Wähler geben ihre Stimme der CSU. Bestimmt ist auch der Umgang mit Alkohol in Bayern eine Art Wahlkampf
    Naja, selbst in meinem alten (Rarität von 1883) Lexikon steht als Erklärung über die Bayern: "diebisches Bergvolk".

    Aber jetzt mal im Ernst: Es muß endlich etwas geschehen. Wir alle hätten was davon, auch der Staat. Sind die eigentlich zu dämlich, sich auszurechnen, was das für zusätzliche Steuereinnahmen wären? Gesundheitsreform? Agenda 2010? Die Renten sind nicht sicher?
    Die sind Schuld am jetzigen Dilemma und müssen es nicht mal selber ausbaden. Ne, an uns bleibt´s hängen, wir dürfen alles was die in den letzten 5 Jahren ausgeheckt haben ausbaden!
    Eine Fr. Ulla Schmidt kann sich überhaupt nicht vorstellen, was es heißt, von 560€ EU-Rente zu leben!
    Also, Cannabis oder Alkohol? Für mich gibt es nur eine Antwort - und die kennt Ihr alle!!!!

    Gruß Frank

  10. #10
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    Hi Gabi!

    Deine Antwort an Denis ist wirklich erschreckend, ja geradezu ausladend!
    Schön ist auch Dein erstes "einladendes" Poster. Falls Du hier den Chef machen solltes, würd ich mich nicht wundern, wenn Du mit ein paar miesepetrichen "Kranken" hier allein bleibst und ihr jeden Tag über nichts als eure Leiden und gegen alle Genüsse und Genußmenschen palavert. Wider dem Laster!

    Auch Dein Sprüchlein paßt wie die Faust aufs Auge:
    zahme Vögel singen von Freiheit -
    die wilden fliegen


    Hoffen wir, daß Du noch ein Küken bist!

    Nun, ich nehme mal an, liebe Gabi, daß Du "nur" eine Abwehr gegen den realen Ernst äußerst -nämlich den Umstand, daß miesepetriche Kranke wie genießende Gesunde, die Guten wie die Bösen ins Gefängnis gesteckt werden, nur weil sie den Rauch einer Pflanze einatmen. Daran hat übrigens auch der notleidende Steuerzahler ein großes Interesse, da so ein Tag Gefängnis immer hin 150 Euro kostet. Wozu?

    Denis hat dies ja ausgedrückt, nämlich daß ganz allgemein eine gewisse Ignoranz gegen Gefängnisinsassen besteht. Wer im Gefängnis sitzt hat eh Dreck am Stecken, nicht?

    Jeder bastelt sich dazu seine passende Abwehr-"Ideologie". Du sagst: was interessieren mich diese Genießer im Gefängnis -Genuß ist ein Frevel und gehört bestraft-, die "Genießer" sagen: was interessieren mich die "kranken" Deppen, die den Hals nicht voll kriegen. Das Thema Gefängnis muß vom Tisch. Darum gehts! In der Tat, kann ich diese Thema in keinem der über 30 deutschprachigen "Kifferforen" (wahrscheinlich ist das hier keins?) entdecken.

    Das ist natürlich Quascht, da nicht nur ein paar wenige "üble" Subjekte im Gefängnis verschwinden, sondern viele Millionen Bürger mit Gefängnis bedroht werden und zwar mit Gefängnis bis zu 5 Jahren!


    BtMG 1981 § 29 Straftaten
    (1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

    1. Betäubungsmittel unerlaubt anbaut, herstellt, mit ihnen Handel treibt, sie, ohne Handel zu treiben, einführt, ausführt, veräußert, abgibt, sonst in den Verkehr bringt, erwirbt oder sich in sonstiger Weise verschafft,

    2. eine ausgenommene Zubereitung (§ 2 Abs. 1 Nr. 3) ohne Erlaubnis nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 herstellt,

    3. Betäubungsmittel besitzt, ohne zugleich im Besitz einer schriftlichen Erlaubnis für den Erwerb zu sein,

    4. (weggefallen)

    usw, usf

    12. öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3 des Strafgesetzbuches) dazu auffordert, Betäubungsmittel zu verbrauchen, die nicht zulässigerweise verschrieben worden sind,

    ...
    Es ist nur die Gnade erlauchter und gut versorgter Akademiker und der Umstand, daß dem Gesetz entsprechende konsequente Verfolgung der Gesellschaft sehr teuer käme, daß wir hier ungestört in diesem Forum kommunizieren "dürfen". Offiziell sind wir alle Kriminelle.

    greetings

    meule

    PS: Wer sich mit diesem düsteren Thema nicht befassen will, muß er ja nicht. Ich finde es nicht so genial, anderen dies auszureden!
    Die Großen erscheinen groß, weil
    wir auf den Knien liegen. Erheben
    wir uns!

  11. #11
    Gast
    Hallo Meule,

    Gabi benötigt sicherlich nicht Deine Belehrung. Wenn Du eine andere Meinung vertittst, so sollte sie mit einem Mindestmaß an Netiquette formuliert werden. Die Bemerkung mit dem Küken fällt auf Dich selbst zurück, denn mit Gabi hat sie nichts zu tun.

    Zum Thema dieses Forums: Tatsächlich handelt es sich hier um ein Forum zum Thema Cannabis als Medizin. Nach meiner Erfahrung sind Kranke zudem keineswegs miesepetriger als Gesunde. Ich bin im Gegenteil oft überrascht von der Lebenslust und dem Lebensmut vieler Schwerkranker. Ich würde mich gern mit den Menschen, die an diesem Thema interessiert sind, hier treffen, und nicht mit Menschen, die andere Anliegen vertreten. Dies hat nichts damit zu tun, ob diese Anliegen ebenfalls berechtigt sind oder nicht.

    Gruß

    F. Grotenhermen

  12. #12
    Registriert seit
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    15
    hi Grotenhermen und Gabi!

    Ich vermute, daß wir uns einer Meinung sind. Die spontane Abwehr gegen "Gefängnisse" kam eben als Kontrast zwischen Kranken, die Cannabis keinesfalls "geniesen" (Miesepetrichen, die es in der Tat gar nicht gibt) und genüßsüchtigen Genießern, die selbst schuld sind herüber.
    Mich hat das durchaus mächtig erschrocken, da mir die grundlose Trennung zwischen den verschiedenen Sorten von Cannabiskonsumenten reichlich neu ist. Das steht aber doch im Raume.
    Die Aufforderung, daß sich die Genußkiffer um "ihre" Gefängnisinsassen selbst zu kümmernt haben, steht ebenfalls noch im Raume oder nicht?

    Nebenbei leuchtet mir überhaupt schon das Wort "Genuß" nicht so richtig ein. Lese ich hier zum ersten mal und hör es sonst bestenfalls nur in CDU-Foren, wo die Menschen gar nicht die vermeintliche "Drogenkrankheit" bestraft sehen wollen, was eh ein Unding wäre, sondern nur den Umstand, daß jemand etwas "genießt".

    Nun ich habe für dieses Mißverständnis großes Verständnis, da ja ganz allgemein nur sehr wenig Menschen sich für Bürger im Gefängnis, warum auch immer sie da hineingeraten, interessieren.Ich verbleibe in der Hoffnung, daß wir möglichst gemeinsam für die Legalisierung von Cannabis streiten und möchte hierzu auf unsere sehr aktiven Freunde in Oregon (USA) hinweisen, die dort in der "Ferne" ein ähnliches Forum wie hier aufgebaut haben. (Siehe Thread in "Situation im Ausland")

    greets
    meule
    Die Großen erscheinen groß, weil
    wir auf den Knien liegen. Erheben
    wir uns!

  13. #13
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    Ausrufezeichen @ meule

    Hi meule!

    Daß hier im Forum der "Genußkiffer" von dem Schwerkranken, der Cannabis zur Linderung seiner Krankheitssymptome nimmt getrennt wird, ist der Tatsache zu verdanken, daß Cannabinoide nachgewiesenermaßen eben gegen diese Symptome wirken, es aber von der "Allgemeinheit" und uneinsichtigen Politikern, womöglich durch Unwissenheit, nicht anerkannt wird.
    Um zu erreichen, daß sich diesbezüglich etwas ändert, müssen wir natürlich alle zusammenhalten. Egal aus welchem Grunde auch immer man kifft!!!
    Selbst mich (inkomplette Querschnittslähmung und Epilepsie), hat man ´92 trotz meiner Behinderung für 6 Wochen in U-Haft gesteckt. War nicht lustig!!! Ich konnte davor noch einige 100m laufen - danach war Rollstuhl angesagt. Also kannst Du dir vorstellen, daß ich genau weiß, wovon Du redest! Natürlich werden alle von einer Akzeptanz von Medizinalhanf profitieren, auch der "gemeine Kiffer". Wichtig ist der erste Schritt in diese Richtung - hat sich der erstmal getan, ist alles weitere nur noch eine Sache der Zeit. Und dann hängt es an den "Genußkiffern", die weiteren Schritte zu veranlassen - wobei ich persönlich Euch weiter unterstützen will und werde! Denn auch ich k.... gerne!!!

    Gruß Frank

  14. #14
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    hallo Meule, hi Denis und alle

    na ja, was den Ton betrifft, da solltest du noch etwas dran feilen , aber ich bin nicht so zimperlich.
    Nochmal zur Sache:
    Ich habe weder Berührungsängste zu Knackis, noch denke ich, dass Kiffer in den Knast gehören (übrigends auch viele andere nicht, die dort sitzen), oder dass Genuss "Sünde" ist.
    Aber hier geht es um das Verbot von Cannabis als Medizin.
    Um die Verfolgung von Patienten, für die das Leben ohne diese Pflanze kaum erträglich ist.
    Und Denis, das schließt für mich persönlich diejenigen mit ein, die für Patienten anbauen. Oder Cannabis-Patienten, die im Knast sitzen. Ich habe bisher 2 mal in einer zeitung davon gelesen, dass
    die Angeklagten aussagten, dass sie für Patienten anbauten. Und mich darüber gewundert, warum diese nicht mit dem ACM Kontakt aufnahmen.
    Ich fände es gut, wenn dies hier auch Thema ist. Ich weiß aus eigener erfahrung, dass nicht jeder Patient sich sein Kraut selbst anbauen kann und eure Berichte dokumentieren ja eindringlich, dass auch Patienten nicht vorm Knast verschont werden.

    Ja, Patienten müssen oft dort einkaufen, wo andere auch kaufen.
    Das muß ich aber nicht gut finden. Ich find dealen Scheiße.
    Es verdirbt den Charakter, es zerstört Beziehungen, es untergräbt die Solidarität. Ein Dealer läßt sich das Risiko bezahlen,
    zieht aus der prohibition ein Nutzen. Auch auf Kosten von Patienten, die keine Wahl haben.
    Als wir das letztemal vor der Entscheidung standen, Dealer oder THC-Pharm, haben wir uns für THC-Pharm entschieden: da muß man wenigstens keine gute Miene zum schlechten Spiel machen, wenn der Gute angesichts der Not seine Profite um ein paar Cents anhebt.

    Aber das heißt nicht, dass ich denke, dass Dronabinol für Patienten ausreicht, oder dass wir nur darüber reden sollten.
    Für Michael reicht dronabinol nicht. Er braucht die beruhigende Wirkung der ganzen Pflanze. Und ich vermute mal, das geht vielen so.

    Meine Meinung -

    gute Nacht
    Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  15. #15
    Registriert seit
    03.2004
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    10
    Original geschrieben von Gabi


    Ja, Patienten müssen oft dort einkaufen, wo andere auch kaufen.
    Das muß ich aber nicht gut finden. Ich find dealen Scheiße.
    Es verdirbt den Charakter, es zerstört Beziehungen, es untergräbt die Solidarität. Ein Dealer läßt sich das Risiko bezahlen,
    zieht aus der prohibition ein Nutzen. Auch auf Kosten von Patienten, die keine Wahl haben.
    ..........



    Als wir das letztemal vor der Entscheidung standen, Dealer oder THC-Pharm, haben wir uns für THC-Pharm entschieden: da muß man wenigstens keine gute Miene zum schlechten Spiel machen, wenn der Gute angesichts der Not seine Profite um ein paar Cents anhebt.

    .........
    gute Nacht
    Gabi
    Schau Dir das Apo- Modell der Holländer an -> das mediz. Hanf ist viel Teurer als das was man in den CoffeeShop's kaufen kann. Ja ich ahne schon Deine Antwort drauf (besser kontroliert und besser auf die mediz. Bedürfnisse abgestimmt ! Wirklich????).

    dealer = Händler = und diese wiederum kaufen Waren und verkaufen diese i.d.R. mit Profit was ist daran verwerflich ? Nach Deiner Ansicht müßte doch der Apotheker auch son Profitgeier = Dealer sein oder.

    Und Gabi ich freue mich wirklich für Dich das Du die Möglichkeit hast Dich für THC- Pharm oder THC- Dealer entscheiden zu können. -> die meisten von den Leuten, die THC bei Krankheit einsetzen,haben diese Wahlmöglichkeit aber leider nicht.
    MfG

    Alfred

    Unterschätze nie die Macht dummer Leute, die einer Meinung sind.

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