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Thema: Petition 2018

  1. #1
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    Petition 2018

    Hier ist die Unterschriftenliste für die neue Petition zum ausdrucken.
    Wir werden erstmal offline sammeln und erst anschließend die Petition auf dem Petitionsportal online stellen. benötigt werden 50000 Unterschriften, damit sich der Petitionsausschuss damit befassen muss.
    Organisiert Euch zum gemeinsamen sammeln. GMMs, legt sie in den Selbsthilfezentren aus, gebt sie Selbsthilfegruppen, lasst Ärzte und Apotheker unterzeichnen....
    Hier gehts zur Petitionswebsite
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    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  2. #2
    Elra ist offline Registrierter Benutzer
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    Hi,
    wie lange läuft die Offlinepetition noch? Lohnt es sich noch aktiv zu werden?

  3. #3
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    ja, auf jeden Fall. Sie läuft noch bis Ende August bzw. auch noch während der Onlinesammlung.
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  4. #4
    Ibu ist offline Registrierter Benutzer
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    Hallo zusammen,
    ich wollte mich mal nach dem aktuellen Stand der Petition erkundigen.
    Die Listen sollten ja bis zum 01.09. an ACM geschickt werden.
    Gibt es bereits eine Auswertung und wann startet nun die Onlinesammlung?

    Viele Grüße

  5. #5
    Plant ist offline Registrierter Benutzer
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    Hallo,

    es gibt eine "bisherige off-line" Auswertung zum Stand der Petition:

    Unleserlich sind ca. 12 000,

    leserlich sind ebenfalls ca. 12 000

    gesammelt worden!


    Deshalb sollten die Unterschriftenlisten höchst sorgfältig ausgefüllt werden !!!


    Eingereicht wird die Petition, wenn die 50 000 zusammen gekommen sind.

    Es kann jeder mitzeichnen, weltweit und egal wie alt also auch Kinder.

    Druckt euch die Liste am Besten mehrfach aus - so kann diese auch an Bekannte oder Verwandte weitergegeben werden, sie darf nur nicht in der Öffentlichkeit bzw. als eine Art Handzettel (aus Umweltschutzgründen) verteilt werden. Unterschriften dürfen jedoch auch in der Öffentlichkeit gesammelt werden.
    Es ist von Vorteil, wenn auch die restliche Begründung auf der Petitionseite mitausgedruckt wird, so ist es oftmals leichter und schneller zu erklären und die Leute haben mehr vertrauen, wenn die Quelle angegeben ist:

    https://petition.cannabis-med.org/

    Nur mit dieser Petition kann erreicht werden, daß zukünftig nicht vorausgesetzt wird, alle anderen Medikamente im Vorfeld ausprobiert haben zu müssen, ehe die Kosten für Cannabis-Medikamente von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.
    Dem behandelnden Arzt soll so die Therapiehoheit zu Cannabis-Behandlungen erhalten.

    Ich leide u. a. am Gilles de la Tourette Syndrom und habe meinen Antrag auf Kostenübernahme aufgrund dessen leider nicht bewilligt bekommen
    - Krankenkassen sind Behörden, welche darüber entscheiden, in meinem Fall habe ich 6 Monate auf die Entscheidungsfindung warten müssen. Auf die letzte Instanz habe ich verzichtet, weil mir klar geworden ist, daß das Cannabis-als-Medizin-Gesetz dringendst nachgebessert gehört. In akuten Notfällen zB. sind schon 3 Tage für eine Antragstellung zu lang und jeder hat mit sofortiger Wirkung das Recht auf Linderung, sobald es ärztlich veranlasst und das erforderliche Arzneimittel angeboten werden kann.

    Desweiteren sieht der Gesetzgeber keine Definition vor, wann eine Krankheit als schwerwiegend einzustufen ist und wann nicht und Begründungen seitens der Krankenkassen verlaufen sich in Widersprüchlichkeiten.

    Unwirtschaftlichkeit hat in solchen Begründungen auch nichts verloren, da Wirtschaftlichkeit auch als dimensionslos definiert wird, zumal die Preise für Deutsche Medizinalcannabisblüten nächstes Jahr unter 5EUR betragen sollen.

    Es gibt sicherlich auch Fälle, zu denen alternative Behandlungsoptionen weitaus teurer werden können, vielleicht auch erstmal durch Nebenwirkungen anderer oftmals auch diagnosefremder Medikamente, die nur organschädigend wirksam sind.

    Wechselwirkungen durch mehrere eingesetzte Medikamente können dazu auch nicht einfach unbeachtet bleiben.


    Die Begründungen sind lächerlich, zeitraubend (in meinem Fall nach 42 Seiten an persönlichen Einwänden etc.), willkürlich und widersprüchlich. Teilweise wurden meine Einwände sogar einfach ignoriert.

    Repressionen sind in der Regel nicht zu erwarten und sollten Patienten auch nicht zu befürchten haben.

    Die einzigste Chance die Kostenübernahme ohne behördliche Raster-Auswertung nur nach Einschätzung eines Arztes oder Ärzte, der/die eine Behandlung mit Cannabinoiden als notwendig und sinnvoll erklärt/erklären, bewilligt zu bekommen, ist diese Petition!

    Eine andere Möglichkeit sehe ich leider nicht - es bleibt nur bitten (Petition = kleine Bitte), aufklären, demonstrieren und mobilisieren.

    Mehr Rechte haben wir als Bürger in Deutschland leider nicht und ist das einzigste Mitspracherecht zu dieser gesetzlichen Konstellation!

    Lasst in jedem Fall die Löffel nicht hängen, auch wenn die Kostenübernahme nicht bewilligt wurde,
    vielleicht kann Trauer und Verzweiflung bei dem einen oder anderen auch in Aktion umgewandelt werden...

    Liebe Grüße
    Plant
    Geändert von Plant (12.06.2019 um 13:38 Uhr)

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