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Thema: Frustrierende Situation: Unmögliche Apothekenaufschläge

  1. #1
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    Frustrierende Situation: Unmögliche Apothekenaufschläge

    Es ist einfach nur traurig. 700€ für 30g medizinisches Cannabis in den Lüneburger Apotheken. Laut Apotheker: Nein, ein da gäbe es nichts daran zu rütteln und alles andere wäre illegal. Ich weiß aber, dass ich vor meinem Umzug in der bremer Umgebung 360 € für die gleiche Menge in einer Apotheke mit einer äußerst kompetenter Leitung bezahlt habe: Es wurde nach Arzneimittelpreisverodnung (AMG) abgerechnet, nicht nach der für in der Apotheke angemischte Präparate vorgesehene Rezepturpreis (Folge: 90 - 100 % Preisaufschlag). Für das Hereinstecken der derzeit meist noch inkompetenten Apothekernase zahle ich doch nicht fast 400€. Die Arzneimittel sind GMP-zertifiziert und sind bestens kontrolliert.

    Mein Cannabis-Rezept verfällt, weil keine Apotheke in Lüneburg einen vernünftigen Preis veranschlagen will. Und das von einem Arzneimittel, was in der Herstellung maximal 50 cent pro Gramm kostet - damit wäre ich 2-3 Tage ADHS-beschwerdefrei. Per Mail sendete ich zuvor an eine andere Apotheke des gleichen Apothekenverbundes den Vorschlag, mein Cannabisrezept nach der Arzneimittelpreisverordnung abzurechnen: Der Apotheker der "Wir Leben"-Apotheke, mit dem ich Kontakt hatte, wurde über den Brief informiert, las ihn aber nicht selbst. Trotzdem beurteilte er ihn als unfreundlich formulierte Dreistigkeit. Die lüneburger Apotheken sind größtenteils inkompetent im Gebiet von nebenwirkungsarmen, alternativen Arzneimitteln. Zudem sind fast alle Geschäftsführungen getrieben von Geldgier. Meine Erfahrungen beschreiben die perfekte Cannabis-Genehmigungsfiktion. Es macht mich einfach nur traurig, dass ich mich nicht selbstbestimmt behandeln darf, so dass ich ADHS-beschwerdefrei bin.

    PS: Falls mal der nette Apotheker sich aufgerufen fühlt, aus meinem Brief zitieren: Ich habe den Brief schnell runtergeschrieben und ohne Medikamentation fallen meine Formulierungen etwas unpräzise aus, Unfreundlichkeit ist meine letzte Intention, immerhin strebe ich eine geschäftliche Beziehung zu einer der kontaktierten Apotheken an.

  2. #2
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    Hallo,

    ich kann Deinen Frust verstehen, ich bin Privatzahler und kenne die Situation,
    da wünscht man sich nichts mehr als erlaubten Eigenanbau.....
    Bin aber generell froh das Medikament zu bekommen, und zum Glück hatte ich bisher auch eine
    Apo an meiner Seite, die noch die alten Preise genommen hat, aber leider den Verkauf von Cannabis ganz eingestellt hat,
    da Sie deshalb Druck von anderen Apos bekommen hat,
    LG Rostam

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