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Thema: Ich stelle mich vor

  1. #1
    Mike ist offline Registrierter Benutzer
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    Ich stelle mich vor

    Vorab vielen Dank für die Aufnahme in diesem Forum!

    Kurz zu meiner Person:
    Ich bin 43 Jahre alt, verheiratet und beruflich selbständig (ich betreibe zusammen mit meiner Frau ein Ladengeschäft).

    Ich leider unter Hallux Rigidus, an beiden Füßen mit chronischen Entzündungen. Mittlerweile im sehr vorgeschrittenen Stadium. Früher habe ich viel Sport getrieben, was seit gut 5 Jahren nicht mehr möglich ist (außer Schwimmen).

    Da die Schmerzen tagsüber stark und abends kaum auszuhalten sind (so das ich sehr wenig Schlaf bekommen), habe ich unterschiedliche Schmerzmittel verschrieben bekommen. Leider stellten sich bei allen Präparaten nach einiger Zeit Nebenwirkungen bei mir ein. Vor ein paar Monaten versuchte ich gänzlich darauf zu verzichten, zumal ich mittlerweile chronische Magenschmerzen davongetragen habe.

    Wenig später hat mir ein Bekannter CBD-Tropfen empfohlen. Nachdem ich mich in die Materie etwas eingelesen hatte, bestellte ich mir 5%ige CBD-Tropfen und nahm sie täglich ein. Die Entzündungen scheinen tatsächlich zurück zu gehen, geblieben sind aber die Schmerzen.

    Nun hat mir der selbe Bekannte an Herz gelegt, es mal mit Medizinischem Cannabis zu versuchen, um zumindest Abends die Schmerzen zu mildern und einschlafen zu können.

    Also habe ich mich auch in diese Materie versucht etwas einzulesen, aber mich gescheut Kontakt zu einem Arzt aufzunehmen um mein Anliegen dort vorzutragen. Dazu muss ich sagen, dass ich weder Rauche noch Alkohol trinke und eigentlich stets Drogen als Negativ und schädlich angesehen habe.

    Gestern musste ich ins Krankenhaus und kam im Laufe des Untersuchungsgesprächs auch auf meine Unverträglichkeit auf Schmerzmitteln zu sprechen und traute mich mal das Thema Cannabis anzusprechen, worauf die Vertretungsärztin (mit eigener Praxis) am Ende der Gesprächs meinte, sie könne sich durchaus vorstellen mir gegen die Hallux Rigidus Schmerzen Cannabis zu verschreiben. Leider hat sie vorher noch nie medizinisches Cannabis verschrieben…

    Also habe ich selbst versucht die richtige Sorte und Dosis zu finden:

    Ich vermute es wäre gut eine Variante mit hohem CBD-Anteil gegen die Entzündungen und einen vielleicht genau so hohen Anteil an THC gegen die Schmerzen zu wählen. Wenn ich das richtig verstanden habe, könnte die eigentlich typische Cannabis-Wirkung sich so sogar etwas aufheben? Da ich versuche die Pflanze nur Abends einzunehmen um danach auch direkt einschlafen zu können, habe ich einer Indica-Sorte gedacht. Als Ergebnis kam bei meinen Recherchen die Sorte Argyl raus…

    Da ich ja Nichtraucher bin und auch nicht damit anfangen möchte, habe ich an einen Vaporisator (Verdampfer) gedacht, zumal die Wirkung dann wohl auch direkter eintritt als bei oraler Aufnahme und am nächsten Tag evtl. auch eher wieder abgeklungen ist.

    Nur bezüglich der Menge habe ich keine Ahnung, da ich keine Vorstellung davon habe was viel und was wenig ist. Ich habe gelesen ich sollte mit einer sehr kleinen Dosis beginnen (0,1 g?) und dann schauen ob dies reicht.

    Vielleicht kann mir der ein oder andere mit mehr Erfahrung als ich sie habe (vielleicht sogar ein Mediziner?) sagen ob meine Recherchen stimmig sind.
    Auf jeden Fall freue ich mich über jede Anregung und jeden Ratschlag,

    Mike

  2. #2
    fiva23 ist offline Registrierter Benutzer
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    Wie ich sehe bist du da schonmal auf den richtigen Dampfer.

    Bedrocan stellt mittlerweile auch ganz gute Infos auf seiner Homepage auf deutsch zur Verfügung.

    Dass CBD bewiesenermaßen unerwünschte, psychoaktive THC-Nebenwirkungen auffangen könnte ist dort auch beschrieben.

    Bediol Argyle, Bedrolight aber auch verschiedenste andere Sorten könnten in Betracht kommen. Da geht meistens das Probieren vors Studieren.

    Tipp: Vorher in der Apotheke des engsten Vertrauens nachfragen welche Sorten überhaupt verfügbar sind. ( Meist überschaubar)

    Dosis:
    Wenn du es vaporisieren möchtest und mit 0,05 -0,1g ansetzt ist dass imho i. O..
    Je nach Vapo hast du eh meist 5-11 Mal die Möglichkeit herauszufinden ob der Effekt bereits eingetreten ist.

  3. #3
    Mike ist offline Registrierter Benutzer
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    Vielen Dank für die Infos. Also mit noch kleineren Mengen beginnen, Ok.

    Haben denn alle Apotheken cannabis auf Lager, bzw. können welches bestellen?
    Oder muss ich zu einer Spezialapotheke gehen? Und wieviel sollte man sich in welchem Zeitraum verschreiben lassen? Muss ich immer die volle Menge dann auch abnehmen die mir verschrieben wurde?

    Ich entschuldige mich schon mal für die vielen dummen Fragen, aber obwohl ich in letzter Zeit versucht habe vieles mir selber anzulesen, ist mir einiges halt noch nicht so ganz klar...

  4. #4
    Elra ist offline Registrierter Benutzer
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    16
    Hi Mike,
    beim Vaporisieren ist mir aufgefallen, dass die Füllkammer den gesamten Boden bedecken sollte, weil die Blüten sonst eventuell ungleich erhitzt werden. Das könnte bei größeren Vapos problematisch sein, wenn man nur 0,05 g einfüllt.
    Auf jeden Fall mit sehr kleine Mengen beginnen, wenn man noch nie Cannabis konsumiert hat und 5 - 15 Minuten auf die Wirkung warten. Wenn du zuviel erwischt hast, keine Panik, ruhig bleiben, entspannen, abwarten, eventuell was Süßes essen.
    mfg
    Elra

  5. #5
    Mike ist offline Registrierter Benutzer
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    Hallo Elra,
    vielen Dank für die Tips.
    OK, das werde ich dann beachten.
    Grüße,
    Mike

  6. #6
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    266
    Hallo Mike,

    willkommen hier im Forum!

    Am besten Du wendest Dich an Apotheken, die bereits Erfahrung mit medizinischem Cannabis haben. Diese legen sich teilweise richtig für ihre Patienten ins Zeug, um deren Versorgung zu sichern (wie die Falken-Apotheke in Hannover).
    Viele Grüße,
    Daniela aka Wonder Woman
    Cannabis Patientenhilfe Oldenburg

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