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Thema: CM bei COPD

  1. #1
    Sanne ist offline Registrierter Benutzer
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    CM bei COPD

    Hat hier jemand bereits Erfahrungen gemacht? Habe seit einiger Zeit auf Privatrezept Med. Cannabis der Sorte Penelope, bisher nur positives zu berichten. Da ich jedoch in den letzten Monaten mit prednisolon therapiert wurde, zweifele ich ein wenig, ob dieses noch nachwirkt. Würde also gerne noch andere Meinungen hören wollen! Falls jemand einen Tipp zwecks Kassenarzt hat in Berlin, wäre ich auch sehr froh. Bisher nur Absagen erteilt bekommen. Ein Pulmologe meinte, er würde sich nicht wundern wenn meine privatärztin bald eine aufs Dach kriegt, wegen ihrer Empfehlungen. Einfach furchtbar. Da ich aber sehr überzeugt bin, kann mich das nicht abschrecken. Die Ablehnung bei niedergelassenen Ärzten ist teils sehr erschreckend! Außerdem habe ich auch noch Arthritis und erfahre auch hier schon lange die lindernde Wirkung vom Cannabis. Ich vaporisiere und mache aus dem Rest Cookies. Leider ist auch hier kein Arzt wegen der athritis
    in Berlin zu finden. Aber nun gut, vielleicht im neuen Jahr?!
    So, würde mich über zahlreiche Rückmeldungen freuen, Gruß aus Berlin!

  2. #2
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    Hallo Sanne,
    ich vaporisiere seit 4 Tagen Pedanios 20/1 vormittags bei 160°C, abends bei 210°C. Jeweils 5-6 Züge. Das ist noch nicht lange, dennoch kann ich bereits schon jetzt einen positiven Effekt bestätigen. Die Kurzatmigkeit hat merklich abgenommen und auf die Verschleimung der Lunge hat Pedanios einen erheblich größeren Effekt als das bisher applizierte Mucosolvan und ACC 600. Selbst das verschriebene Notfallspray Salbutamol kommt an die Wirkung von Pedanios 20/1 nicht heran.
    Dein Beitrag hier fällt mir in sofern positiv auf, als daß mir als nächste auszuprobierende Sorte ebenfalls Penelope, Bediol oder Pedanios 8/8 vorschweben; also Sorten mit etwa gleichem Anteil von THC und CBD. Pedanios 20/1 hat einen hohen THC- und geringen CBD-Anteil, dennoch eine positive Wirkung.
    Gruß nach Berlin, Stephan

  3. #3
    medic ist offline Registrierter Benutzer
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    zwar bin ich noch neu hier und habe mich in diesem thread auch gerade erst vorgestellt, aber ich kann das bestätigen, was sanne schreibt. ich leide seit vielen jahren an einer schweren form von asthma, die mit rezidivierenden bronchialausgüssen verbunden ist. genauso lange bekomme ich cortisonspray und salbutamol/budesonid und ACC dagegen verschieben.
    ich habe vor etwa einem jahr über mehrere wochen eine cbd-reiche und thc-arme sorte (privat besorgt)ausprobiert und hatte nach dieser zeit eine peak-flow-steigerung um 100 punkte, von 300-350 auf 400-450. auch das ständige brennen in den bronchien und der reizhusten waren nahezu weg.
    leider konnte ich die sorte nicht wieder beschaffen und mein vorstoß bei verschiedenen ärzten, wegen eines rezeptes, ging genauso aus wie sanne beschreibt.
    seitem lag ich bereits wieder 2x im krankenhaus, einmal wurde die lunge abgesaugt, beim zweiten mal hatte ich eine allergische reaktion auf ein macrolit-antibiotikum.
    sanne kann ich nur raten: mach dich mal schlau bei der deutschen schmerzliga. die machen in den krankenhäusern größerer städte vorträge zum thema "cannabis- wirksame medizin oder gefährliche droge". die ärzte in den schmerzambulanzen dieser krankenhäuser, die diese veranstaltungen organisieren, verschreiben in der regel auch cannabis.
    ich habe zumindest auf diesem wege erst mal einen zeitnahen termin bekommen.

  4. #4
    Sanne ist offline Registrierter Benutzer
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    Ja, vielen Dank für die Rückmeldung. Es ist ja so wichtig Feedback von Mit Betroffenen zu haben. Ich denke manchmal einen aussichtslosen Kampf zu bestreiten, aber dennoch ich gehe nach dem was ich spüre und mein Körper signalisiert.Also leider muß ich momentan auch andere Wege gehen, Privatrezept ist auf Dauer nicht zu bezahlen, aber weiterhin positive Entwicklung auch mit thc stärkeren Sorten. Z.zt. keine Atemnot und weniger Auswurf, also ich versuche jetzt im Januar auch noch weiter Kontakt zu einem Arzt aufzunehmen. Danke für den Tipp! Werde berichten was ich weiterhin erlebe. Also erst einmal auf ein gutes Jahr, mit mehr gesundheit. Bis dahin, beste Grüße.

  5. #5
    Sanne ist offline Registrierter Benutzer
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    Übrigens, egal wie, ich würde auch an deiner Stelle es weiterhin mit anderen Sorten probieren. Ich persönlich glaube auf jeden Fall an positive Effekte.

  6. #6
    medic ist offline Registrierter Benutzer
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    was anderes bleibt einem ja kaum, als auszuprobieren. da die datenlage zu sorten und anwendungsgebieten in D noch viel zu dünn ist. und bei asthma habe ich generell die erfahrung gemacht, dass lungenfachärzte den kopf schütteln und meinen dass rauchen (egal was) bei asthma doch kontraproduktiv sein. man hat ja nicht mal zeit und gelegenheit denen zu erklären, dass man nicht raucht, auch niemals rauchen würde, sondern vaporisiert oder als tee aufbereitet, da ist man auch schon abgewimmelt.
    ob sich da in sachen akzeptanz wohl jemals was ändert??? ich bin jenseits der 60 und habe wohl nicht mehr sooo viel zeit um abzuwarten....

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