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Thema: Hilfe und Empfehlungen - Cannabis bei 11j Sohn (ASS) - plötzliche Autoaggressionen

  1. #1
    caspar ist offline Registrierter Benutzer
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    Hilfe und Empfehlungen - Cannabis bei 11j Sohn (ASS) - plötzliche Autoaggressionen

    Hallo zusammen,

    seit Mai diesen Jahres hat unser Sohn von heute auf morgen unheimlich starke selbstverletzende Autoaggressionen bekommen. Mir sind die giftigen, chemischen, mit unheimlichen Nebenwirkungen einhergehenden Chemischen Medikamente suspekt, denn helfen tun sie auch nicht (Neuroleptica, Antideppresiva, ...) auch wirken manche bei unserem Sohn paradox, wie z.B. Tavor. Unser Sohn ist unglaublich angespannt, und sein gemütszustand wechselt von Woche zu Woche.

    Hier unsere Fragen:
    1. Hat jemand Erfahrungen mit Autismus, Autoaggressionen und Cannabis?
    2. Kennt jemand Ärtze im Raum Oberpfalz, Oberbayern?
    3. Gibt es im Raum Bayern gleichgesinnte? (zum Gruppentreffen Landshut nehme ich noch Kontakt auf).

    Danke, Caspar

  2. #2
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    Nun, das erste, was Sie tun müssen, ist, ihn von diesem Cannabis fernzuhalten. Dann können Sie ihm als zweites eine Playstation mit faszinierenden oder süchtig machenden Spielen zur Verfügung stellen. dann hoffe ich innerhalb weniger Tage, dass er sich in Richtung Spiel diversifizieren wird.

  3. #3
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    was ist denn das für eine Antwort? Caspar hat ja nicht geschrieben, dass die Symptomatik durch Cannabis kommt, sondern ob Cannabis dagegen hilft.Ich glaube jedoch kaum, dass Du, Caspar einen Arzt findest, der Cannabis bei der Symptomatik Deines Sohnes verschreibt. Ich weiß nur von einem Arzt,Gottschling, Chefarzt des Zentrums für Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie des Universitätsklinikum des Saarlandes, der es Kindern verschreibt. Allerdings Kindern mit schweren Krämpfen und Schmerzen.

    Ansonsten bekommen es Kinder nur bei seltenen, Therapieresistenten Epilepsien.
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  4. #4
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    Es gibt einzelne Ärzte, die bei frühkindlichem Autismus eine Cannabis- bzw. Dronabinol-Therapie wagen. Darauf können Hausärzte angesprochen werden, die Meisten werden es aber vermutlich nicht verschreiben wollen. Privatrezepte könnten ein schneller Weg sein um es auszuprobieren, die Auseinandersetzung mit der KK zwecks Kostenübernahme kann lange dauern.

    Unbedingt aber nicht nur auf Medikamente setzen, es gibt gute Möglichkeiten zu intervenieren und selbst- und fremdschädigendes Verhalten bei Autisten stark zu reduzieren!
    Geändert von moepens (15.03.2020 um 07:16 Uhr)

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