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Thema: Tagesschau vom 26.07.17

  1. #1
    fiva23 ist offline Registrierter Benutzer
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    Tagesschau vom 26.07.17

    Mit dem heutigen Artikel der tagesschau habe ich mit den ersten schlussendlich gefunden der sich mit unserer Wenigkeit langsam solidarisiert.
    : )


    https://www.tagesschau.de/inland/can...ezept-101.html

  2. #2
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    Ein im Ansatz hilfreicher Artikel der Tagesschau, mir schlägt aber sofort die im Artikel unwidersprochene penetrante Lüge aus dem Spitzenverband der Krankenkassen auf den Magen, denn:

    "Die Kassen müssten sich an das Gesetz halten, wonach Cannabisprodukte als Kassenleistung nur eingesetzt werden dürfen, wenn keine andere Therapie helfe."

    ist eine Lüge! Man braucht sich, um diese als solche zu erkennen, einfach den relevanten Passus im Wortlaut des Gesetzes anschauen, im Gesetz wurde ausdrücklich
    darauf verzichtet, einzelne Indikationen aufzuführen. Cannabisblüten und -extrakte können daher für jede Indikation verordnet werden, wenn

    „eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Leistung im Einzelfall nicht zur Verfügung steht“ ODER wenn diese Leistung
    „im Einzelfall nach der begründeten Einschätzung des behandelnden Vertragsarztes unter Abwägung der zu erwartenden Nebenwirkungen und unter
    Berücksichtigung des Krankheitszustandes der oder des Versicherten nicht zur Anwendung kommen kann“.

    Dies bedeutet, dass eine Behandlung mit Cannabis AUCH DANN eingeleitet werden kann, wenn theoretisch noch weitere, bisher nicht eingesetzte (zugelassene)
    Behandlungen zur Verfügung stehen und der Patient noch nicht „austherapiert“ ist.

    Martin

  3. #3
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    Zitat Zitat von Martin Otto Beitrag anzeigen
    "Die Kassen müssten sich an das Gesetz halten, wonach Cannabisprodukte als Kassenleistung nur eingesetzt werden dürfen, wenn keine andere Therapie helfe."

    ist eine Lüge! Man braucht sich, um diese als solche zu erkennen, einfach den relevanten Passus im Wortlaut des Gesetzes anschauen, im Gesetz wurde ausdrücklich
    darauf verzichtet, einzelne Indikationen aufzuführen. Cannabisblüten und -extrakte können daher für jede Indikation verordnet werden, wenn

    „eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Leistung im Einzelfall nicht zur Verfügung steht“ ODER wenn diese Leistung
    „im Einzelfall nach der begründeten Einschätzung des behandelnden Vertragsarztes unter Abwägung der zu erwartenden Nebenwirkungen und unter
    Berücksichtigung des Krankheitszustandes der oder des Versicherten nicht zur Anwendung kommen kann“.

    Dies bedeutet, dass eine Behandlung mit Cannabis AUCH DANN eingeleitet werden kann, wenn theoretisch noch weitere, bisher nicht eingesetzte (zugelassene)
    Behandlungen zur Verfügung stehen und der Patient noch nicht „austherapiert“ ist.

    Martin
    Natürlich hast recht. Doch sie versuchen einfach alles um nicht zahlen zu müssen! Patientenwohl ist sekundär...

    Was meinst du was ich mit meiner privaten Versicherung alles erlebt habe. Keinen Deut besser, es ging sogar soweit, das ärztliche Gutachten anzuzweifeln weil "... Ärzte schreiben oft auch Gefälligkeits-Gutachten..." (wörtlich).
    Es ist einfach eine Unverschämtheit!

  4. #4
    fiva23 ist offline Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von Martin Otto Beitrag anzeigen
    Ein im Ansatz hilfreicher Artikel der Tagesschau, mir schlägt aber sofort die im Artikel unwidersprochene penetrante Lüge aus dem Spitzenverband der Krankenkassen auf den Magen, denn:

    "Die Kassen müssten sich an das Gesetz halten, wonach Cannabisprodukte als Kassenleistung nur eingesetzt werden dürfen, wenn keine andere Therapie helfe."

    ist eine Lüge! Man braucht sich, um diese als solche zu erkennen, einfach den relevanten Passus im Wortlaut des Gesetzes anschauen, im Gesetz wurde ausdrücklich
    darauf verzichtet, einzelne Indikationen aufzuführen. Cannabisblüten und -extrakte können daher für jede Indikation verordnet werden, wenn

    „eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Leistung im Einzelfall nicht zur Verfügung steht“ ODER wenn diese Leistung
    „im Einzelfall nach der begründeten Einschätzung des behandelnden Vertragsarztes unter Abwägung der zu erwartenden Nebenwirkungen und unter
    Berücksichtigung des Krankheitszustandes der oder des Versicherten nicht zur Anwendung kommen kann“.

    Dies bedeutet, dass eine Behandlung mit Cannabis AUCH DANN eingeleitet werden kann, wenn theoretisch noch weitere, bisher nicht eingesetzte (zugelassene)
    Behandlungen zur Verfügung stehen und der Patient noch nicht „austherapiert“ ist.

    Martin
    Ich weiß auch nicht sicher woher die sich das herausgezogen haben.
    Ich denke vor Gericht, bei Anordnungsversuchen etc. könnte das eine Rolle spielen. Weil der MDK auch die wirtschaftligkeit prüfe und bei kostengünstigeren Alternativen eine evtl. neg. Empfehlung rausgibt.
    Ansonsten hab ich das als Abschreckung an alle potenziellen Naturfreunde verstanden.

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