5 Wochen-Fris(s)t und dann? dauert es lange!
Hallo,
am 4 Mai kam ja der Ablhungsbescheid von der KK. (KrankenKasse)
Habe anwaltlich Widerspruch einlegt. Nach dem ich dann den Bericht des MDK bekommen habe war ich ziemlich hoffnungslos und habe mich in meiner Verzweiflung an Leo Colic von der Sendung "Zur Sache Rheinlandpfalz"
gewendet. Nach einigen Versuchen der Redaktion mit der KK einen Gesprächstermin zu bekommen wurde Herrn Colik mitgeteilt das ein Schreiben mit Genehmigung zu mir unterwegs sei.
Es ist da:

"am 21. März 2017 haben Sie einen Antrag auf Kostenübernahme für Cannabinoide gestellt.
Bei der erneuten Durchsicht der Unterlagen haben wirfestgestellt, dass unsere mit Schreiben vom 4. Mai 2017 zu treffende Entscheidung nicht innerhalb der nach 5 13 Absatz 3 a SGB V (Sozialgesetzbuch — 5. Buch) vorgesehenen Fristen erfolgt ist. Daher ist es nach den gesetzlichen Regelungen zu einer sogenannten Genehmigungsfiktion gekommen.
Vor diesem Hintergrund übernehmen wir die Kosten für Cannabinoide in der Arzneimittelthe— rapie. Soweit Ihr Arzt eine Verordnung hierfür ausgestellt hat, erstatten wir Ihnen die dafür entstandenen Kosten rückwirkend ab dem 25. April 2017.
Bitte senden Sie uns die Verordnung zusammen mit der Originalrechnung zu und teilen Sie uns Ihre Bankverbindung mit. Wir überweisen Ihnen den Betrag dann umgehend.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Kostenübernahme aus den oben genannten formalrechtlichen Gründen erfolgt. Hinsichtlich der Ieistungsrechtlichen Bewertung der beantragten Leistung venNeisen wir weiterhin auf unsere Ausführungen in der bisherigen Kommunikation.
Gemäß der aktuellen Gesetzeslage entscheiden wir über die Kostenübernahme für die Erst; versorgung mit Cannabinoiden.
Für Ihre weitere Behandlung beachten Sie bitte: Die Entscheidung, ob Cannabinoide weiter auf einem Betäubungsmittelrezept (BtM-Rezept) zu Kassenlasten verordnet werden, trifft ausschließlich Ihre behandelnde Ärztin. Bitte setzen Sie sich mit ihr in Verbindung und be- ' sprechen Sie die weitere Therapie. '
Für den weiteren Behandlungsverlauf wünschen wir Ihnen alles Gute. "

Jetzt darf also meine Ärztin entscheiden und ich muß mich nicht erst 1 Jahr lang mit Morphium umbringen.
Es scheint sich also zu lohnen sich richtig zu wehren und an die Öffentlichkeit zu gehen. 8-)