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Thema: Barmer Ablehnung Kostenübernahme Cannabis bei Krebspatient

  1. #1
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    Ausrufezeichen Barmer Ablehnung Kostenübernahme Cannabis bei Krebspatient

    Vorab, an alle die auch eine Ablehnung oder Zusage bekommen haben, es wäre Interessant auch für evtl. ausstehende Gerichtsverfahren Vergleiche zu haben. Wäre schön wenn noch jemand sein Fall darstellt.

    Zu meinem Fall:

    Antrag auf Kostenübernahme gestellt am 10.03.2017, MDK Bericht erstellt am 18.04.2017 (Ende 5 Wochenfrist/Entscheidungsfrist), Zustellung heute 20.04.2017, Genehmigungsfiktion sollte laut Gesetz eintreten.
    Im Gesetz ist eindeutig die 5 Wochen Frist bei Einschaltung des MDK vorgeschrieben, diese wurde bei mir eindeutig überschritten. Somit ist mein Antrag laut Gesetz genehmigt, dieses Recht werde ich jetzt mit einem Anwalt durchsetzten.

    Erhalten habe ich eine Ablehnung mit der Begründung:

    "Der MDK kommt in seiner Stellungnahme zu dem Ergebnis, dass die vom Gesetzgeber formulierten weichen, teilweise unbestimmten Kriterien nicht auf Ihren konkreten Einzelfall zutreffen.
    Somit ist eine Kostenübernahme durch die Barmer leider nicht möglich."


    Mehr wird als Begründung nicht aufgeführt.

    Zu meiner Person:

    - Ich bin 36 Jahre alt Ausnahmeerlaubnisinhaber seit Ende 2015, mein Antrag auf Eigenanbau beim Bfarm bleibt weiterhin aufrecht.

    Meine Krankheiten:
    1. Hodenkrebs (kompletter Hodenverlust!)
    2. 3x Chemotherapie (Flüssig)
    3. Nebenwirkungen Testosteron Medikament, wird täglich eingenommen
    4. Hyperhidros Grad 3 (Austherapiert) -> Ausnahmeerlaubnis
    5. Verhaltensstörung
    6. Fatigue
    7. Tinitus
    8. Stressstörungen
    usw.......
    Mein Schwerbehinderungsgrad liegt bei 60%, ohne Befristung.

    Die Begründung alleine ist laut dem neuen Gesetz überhaupt nicht zulässig, erstens dürfen die nur in Begründeten Ausnahmefällen ablehnen. Zweitens müssen die einen wichtigen Grund für die Ablehnung benennen und drittens innerhalb der Frist bescheiden.

    Wäre schön von euch mal zu hören was ihr davon haltet?!?!

    Meiner Meinung nach, sitzen die wirklich Kranken als Angestellte bei der Krankenkasse.

  2. #2
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    Is eine frechheit von denen.
    Wenn die nun von einem konkreten fall reden, hast du ja bestimmt einen hauptgrund genannt?
    Hyperhidros Grad 3 ?
    Hast du weitere vorteile angegeben?

    Selbst mit 2 tage postweg sind sie ja 2 tage drüber denke ich.

  3. #3
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    Alle Krankheiten wurden genannt, aktuell habe ich 4 Ärzte die die Therapie befürworten. Sowas wie eine Hauptkrankheit habe ich nicht, die Hyperhidrose + Krebs + Nebenwirkungen Testosteron sind für mich am schlimmsten. Die sonstigen Erkrankungen sind Beiwerk, jedoch vorhanden und mit Cannabis spürbar behandelbar.
    Ich kämpfe bis zum Schluss!!!

  4. #4
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    Bei mir auf dem antrag wollen die halt einen hauptgrung.


    Ja ok, denn is es vollkommener irrsinn was die da schreiben.

    Was sagt dein doc?


    Hoffe das geht nun schnell durch bei dir, drück dir die Daumen.

  5. #5
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    Ich hör jetzt erstmal was der Rechtsanwalt sagt nur mit Arzt kommt man nicht weiter.

  6. #6
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    da war wohl ein uninformierter schreibtischtäter am werk;
    solche fälle müssen an die öffentlichkeit, die krankenkasse muss an den pranger , vielleicht kann der dhv mal da helfen.
    Generell sollten die kassen genannt werden und in pro und kontra aufgeteilt werden. Auch innerhalb der gesetzlichen kk kann man wechseln!
    Auch hier müsste ein brief vom anwalt reichen.
    Ansonsten könnten sammelklagen gegen solche kassen erfolgreich und für patienten günstiger sein , auch hier könnte der dhv helfen.
    Ich selber habe noch nicht einmal einen arzt gefunden der es mir verschreibt.
    Zunächst lässt sich leider feststellen dass das gesetz zunächst speziell für ausnahmegenemigungs innhaber eine verschlechterung darstellt ,
    1. erstmal einen arzt finden
    2. krieg mit der kasse
    Die TK streubt sich z.B am mit am meisten , zahlt aber millionen im jahr für homöopatische mittel ?!
    Es könnte natürlich auch eine kostenfrage dahinterstehen , wenn die cannabistherapie günstiger ist als die anderen therapien dann ok,
    andersherum dann nein.
    es wird ja nich zum wohle des patienten entschieden sondern nach wirtschaftlichen gesichtspunkten , vermutlich würden die kassen anders entscheiden wenn das cannabis wie in nur 1,50 €/g kosten würde anstatt 15€/g.

  7. #7
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    Laut Anwalt gehen wir in den Widerspruch, zumal das MDK Gutachten teilweise auf Englisch war, geht laut meinem Rechtsanwalt eh nicht.
    Der letzte Satz im Gutachten war die Juristen sollen dass klären lol

    Unfassbar!

  8. #8
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    Das heisst doch schon sie wissen nicht ob die entscheidung so richtig ist.

    Ich bekomm die tür nicht zu...

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