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Thema: CBD Cannabis bei Depression hervorgerufen durch Schizophrenie?

  1. #1
    Quincy ist offline Registrierter Benutzer
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    CBD Cannabis bei Depression hervorgerufen durch Schizophrenie?

    Hallo,

    mein Arzt hat mir seit einem Jahr versprochen mir Cannabis gegen meine Depression,bzw.Negativsymptomatik meiner Schizophrenie zu verschreiben.

    Jetzt bin ich in der selben Praxis zu einer neuen Ärztin gekommen und die sagte,bei meiner Krankheit dürfe sie kein Cannabis verschreiben und könnte dadurch ihre Zulassung verlieren.

    Allerdings habe ich in der Pharmazeutischen Zeitung gelesen,es gäbe keine Kontraindikationen.

    Ich habe aus lauter Verzweiflung meine Krankenkasse per email angeschrieben,ob die bei mir nicht eine Ausnahme machen können,weil ich nur das harmlose CBD Cannabis will und mein Leben bedroht ist.
    Jetzt haben die mir die entsprechenden Formulare geschickt und wollen natürlich eine Stellungnahme meiner Ärztin.

    Jetzt meine Frage vor allem an mitlesende Mediziner.Muss meine Ärztin wirklich etwas befürchten,falls ich bsplw. noch mal einen psychotischen Schub kriegen sollte?

    Danke für eure Hilfe!

  2. #2
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    THC kann sehr kontraproduktiv wirken wobei ganz geringe THC Mengen bei einigen Patienten vor Jahren schon in einer Versuchsreihe die psychotische Schizophrenie gelindert haben, wo keine anderen Medis mehr halfen. Aber nur bei einer ganz niedrig angesetzten THC Dosis.

    CBD ist hingegen sehr unbedenklich. Wenn ganz wenig THC ok ist, dann wären auch CBD Extrakte mit bis zu 0,2% THC eine sehr gute Wahl, wobei man bei jedem Medikament zu jedem Patienten die Verträglichkeit testen muss. Wenn es jetzt aber einen CBD Strain oder CBD Extrakt mit ca. 15% CBD und ca. 0,2% THC ist, halte ich es für unwahrscheinlich, dass das einen Schub auslösen könnte. Man soll vielleicht erst mal mit 50 mg CBD als Wirkstoff testen und bei guter Verträglichkeit auch mehrere 100 mg anwenden. Aber das ist jetzt eine ganz unverbindliche Angabe. Es ist jedoch so, dass viele viel zu wenig nehmen und das ist immerhin schon mal eine Messlatte.

    Nach meinen Angaben ist es normal, nach dem Schub eine depressive Phase zu haben.


    Ergänzung: Auch gesunde Menschen können durch zu viel und zu reines THC die so genannte Kiffer Paranoia kriegen, die jedoch wieder abklingt. Aber gerade bei empfindlichen Personen kann das dann leider richtig blöd enden.
    Geändert von Hanfseilner (03.04.2017 um 19:53 Uhr)

  3. #3
    Quincy ist offline Registrierter Benutzer
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    Ich will 1:1 THC:CBD Cannabis nutzen.Der THC Anteil liegt dabei bei unter 10% und das gleichhoch dosierte CBD unterdrückt sogar noch die Wirkung des THC.Ich bin mir sicher das ich dadurch nicht psychotisch werde.Bin bis jetzt auch nicht durch reine THC strains psychotisch geworden,allerdings sind die mir einfach zu stark und beinflussen mich zu sehr.Ich will nur eine Stimmungsaufhellung und die anxyolytische Wirkung des CBD.

  4. #4
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    Mit 1:1 wäre ich in deiner Situation noch immer vorsichtig wobei jeder Patient das anders verträgt. Es gibt jedoch auch Strains mit viel CBD und bis 0,2% CBD. Die sind halt nur nicht überall erhältlich.

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