Seit 22 Jahren rauche ich Gras bzw. Haschisch, weil ich an einer inkompletten Querschnittslähmung leide und mir das kiffen sehr gut gegen die damit verbundene Spastik hilft.
Vor 2 Jahren erkrankte ich an einer sehr seltenen Krebsform - ein Sarkom. Nur 1 unter 300.000/Jahr erkrankt daran.
Bei der anschließenden Chemotherapie hatte ich anfangs große Probleme mit Übelkeit, bis ich dachte: "rauch mal was, schlechter kann´s nicht werden".
Ab diesem Moment hatte ich nur noch geringe Probleme mit Übelkeit und einen ausreichenden Appetit - habe nicht abgenommen!!!
Ich habe den Ärzten gleich reinen Wein eingeschenkt. Alle sagten: "Wenn Ihnen etwas rauchen gegen die Übelkeit hilft, dann machen Sie es. Ist tausendmal besser, als die Chemie, die wir Ihnen geben können. Nur, lassen Sie sich nicht erwischen, aber ein Tip - in den Toiletten ist eine sehr gute Abluft!"
Alle Mediziner befürworten diese Art der Selbstmedikation!!! Seltsam, oder???
Seit kurzer Zeit bekomme ich auch noch Dronabinol gegen die Schmerzen und die Spastik - hilft noch nicht gut, aber es muß sich ja auch erstmal ´n Spiegel aufbauen. Solange muß ich eben kiffen.
Das kann ich nur jedem raten, der in einer ähnlichen Situation ist!