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Thema: C.P Chronische Polyarthritis, Rheuma, Gelenkserkrankungen

  1. #1
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    C.P Choniche polyartritis

    Hallo wollte mich mal vorstellen,Ich bin 44jahre und leide seid 2000 an C.P.nehme an Medikamenten Vioxx,MTX(Lantarel)Arava,und Decordin.und Für den Magen Maloxan.die Ärzte wollten mir noch ein sogenande Remikat(Blocker) geben nun weiß ich nicht mehr weiter hab auch schon einen Joint geraucht Und mußte Feststellen ich brauchte 2Tage keine Vioxx zu nehmen Also ist doch etwas dran.oder wie sieht ihr das



    MFG Rosiina:joint:
    Ich Habe C.P. Chroniche Polyahrtritis

    und sehr Oft Gelenk schmerzen.

  2. #2
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    Cannabis schlecht für die Leber?

    Hallo,
    mein Vater hatte einen Motorradunfall, wobei sein linkes Bein und der Fuß ziemlich zermatscht wurden. Das Bein ist so weit ok, allerdings fehlt jetzt eine Arterie, die Blutzirkulation ist also eingeschränkt. Der Fuß aber sieht noch sehr schlimm aus, alle Gefäße kaputt, ist aber noch durchblutet. Die Frage nun: er hat sehr starke Schmerzen, darf aber keine Schmerzmittel mehr nehmen, da seine Leberwerte sehr erhöht sind (eben von den Schmerzmitteln). Kann Cannabis seine Shmerzen senken? Oder schlägt auch das auf die Leber?
    Vielen Dank!!!!

  3. #3
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    Cool @jeni

    Hi,

    zunächstmal, Cannabis wird die Leberwerte nicht erhöhen. Ob und wie weit ihm C. bei seinen Schmerzen helfen kann, ist so nicht einfach zu beantworten (ist aber zu erwarten), das kommt auf einen Versuch an. Hierzu läßt er sich am Besten in eine Schmerzambulanz überweisen (fast jede größere Uni-Klinik hat eine).

    Gruß Frank
    Hinweis: In Deutschland ist der Besitz, Anbau, Verkauf, usw. von Cannabis verboten!!! Jede Maßnahme C. zu erwerben, anzubauen und einzuführen, kann strafrechtlich verfolgt werden und geschieht daher in Eigenverantwortung!!!

  4. #4
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    Ausrufezeichen @fügi

    Hi,

    habe die Erfahrung gemacht, daß ich bei oraler Aufnahme von Cannabis auch ähnliche Probleme hatte (Müdigkeit, Kater, usw). Diese Probleme habe ich nicht, wenn ich C. rauche - und die Wirkung ist dieselbe!
    Für Dich ist das natürlich nicht so toll (wegen joggen - geht auf die Kondition, wegen Tabak). Eine andere Substitutionsmöglichkeit wäre natürlich die Inhalation durch einen Vaporizer, der keine schädlichen Verbrennungsrückstände entstehen lässt.

    Gruß Frank
    Hinweis: In Deutschland ist der Besitz, Anbau, Verkauf, usw. von Cannabis verboten!!! Jede Maßnahme C. zu erwerben, anzubauen und einzuführen, kann strafrechtlich verfolgt werden und geschieht daher in Eigenverantwortung!!!

  5. #5
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    Re: Medikamente aus Cannabis-Extrakten


    hallo Fügi

    mich nervts eher, dass immer mehr Firmen und Einrichtungen Cannabismedikamente entwickeln, die patentierbar und für Patienten nicht erschwinglich sind. In der Pflanze ist doch alles schon drin und mit etwas Übung und Kommunikation ist der Umgang damit und das Finden der Richtigen Sorte und Doasierung durchaus machbar.
    Ich befürchte, dass uns diese Entwicklung von der Legalisierung der Pflanze für mediz. Zwecke eher weiter wegbringt, als sie zu fördern. Ich bin mal gespannt, was für Überraschungen die Zulassung von Sativex in Kannada für die Patienten bringt, die jetzt die Erlaubnis zum Anbau haben.

    lg Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  6. #6
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    ja Fügi, ich weiß dass das aus unterschiedlichen Perspektiven gesehen werden kann. Aber ob wir davon profitieren, hängt wahrscheinlich vor allem davon ab, wie aktiv wir unser
    eigenes Anliegen in die Hand nehmen.
    Wenn- wie jetzt z.B. auch hier im Forum-
    von Betroffenenseite Ruhe herrscht, denk ich: Mist, die nehmen uns alles aus der Hand, damit der Euro rollt. Wenn mehr Eigeninitiative da ist, freu ich mich
    über institutionelle/kommerzielle Initiativen, weil ich denke, sie nützen uns.

    lg Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  7. #7
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    Hallo

    Also Schweißproben würde ich mal vergessen aber urintests kann man in ganz normalen headshops bekommen. Sind auch nicht unbezahlbar. Die tests der Cops die nicht mehr zugelassen sind findet man ohne problem im ganz normalen hanfhandel. Wenn dein Apotheker was drauf hat kommt er da auch dran den dahinter stehen firmen und konzerne die da am Staat richtig geld machen. Spiele besorgte mami oder papi und keiner kommt auf dumme gedanken, LOL. Wieso du auf die idee kommst ist auch einfach zu erklären, stand in der Bildzeitung. LOL

    cya
    Geändert von querkopf (26.08.2005 um 06:09 Uhr)

  8. #8
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    Hallo

    Dei neuen tests unterscheiden zwischen THC und Abbauprodukt deshalb waren die alten ohne Unterschied ja in fast jeden headshop zu bekommen. nachdem die aber auch nicht viel billiger waren nehme ich an die Shops haben sich nicht lange veräppeln lassen.

    Laße mal deinen Apotheker nach Bluttests fragen wenn es preislich nicht zu krass ist würde ich dir die hälfte abnehmen. Das werden wohl gleich wieder 200 Tests in einer Packung sein so wie ich die Chemiegiganten aus anderen testbereichen kenne.

    cya

    ps Spalte Rest THC, irgendwie stehe ich auf der leitung
    achso ich bin hier unter Dickschädel bekannt und weiß das paßwort nicht mehr.
    Geändert von querkopf (26.08.2005 um 11:36 Uhr)

  9. #9
    displayme Gast
    Ich danke euch für die Ausführungen. Mir als Rheuma Patient (Leide oftmals unter Rheumatisches Fieber ) hilft das gerade sehr weiter :-)
    Geändert von displayme (11.01.2012 um 07:22 Uhr)

  10. #10
    edith ist offline Registrierter Benutzer
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    Hallo,
    Mein über 80 jähriger Onkel hat nun schon die zweite Hüfte operiert bekommen also einen neuen Hüpftkopf aus Chirurgenstahl und deshalb Schmerzen. Er möchte aber keine schulmedizinischen Schmerzmittel nehmen und sprach mich auf Hanf an! Denn bei meinen MS-Schmerzen hatte es ja so wunderbar geholfen.
    Was könnte ich ihm empfehlen?
    lg Edith

  11. #11
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    ich empfehle einen therapieversuch....... redet mit eurem zahlungsträger. stellt bei diesem einen antrag auf kostenübernahme für diesen therapieversuch. dem behandelden arzt fällt es leichter dronabinol zu verordnen wenn eine schriftliche zusage einer kostenübernahme vorliegt. eine andere möglichkeit ist die kosten selbst zu übernehmen (so die finanziellen mittel dafür vorhanden sind) und sich ein privatrezept ausstellen zu lassen. in wie weit du deinem onkel anderweitig mit cannabisprodukten helfen möchtest, kannst musst du und dein onkel selbst beurteilen. bitte informiere dich darüber.
    beste erfolge und schmerzfreie zeiten für den onkel, werter

  12. #12
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    Cannabis hilft mir ebenfalls recht gut gegen die Schmerzen. Ich nehme zusätzlich aber auch noch täglich den Cox-Hemmer Celebrex. Ansonsten bleiben meine Gelenke quasi steif. Und wenn die Schübe richtig heftig werden, nehme ich 100mg Tilidin, aber nur sehr ungerne, da ich davon zu stoned werde und beim Sprechen einen Zungenschlag bekomme. Sehr unangenehm.

    Ohne Cannabistherapie müsste ich aber wohl auch die restlichen Tage jeweils auf Tilidin zurückgreifen, da andere herkömmliche Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Novaminsulfon usw... nicht mehr wirken. Und mit Kortison, was mir wahrscheinlich helfen würde, kann ich aufgrund einer Hepatitis C Infektion derzeit noch nicht behandelt werden, denn diese könnte dadurch aus dem Ruder laufen. Derzeit mache ich aber eine Therapie gegen die HCV Infektion. Und sobald ich die dann überwunden habe, klappt auch die Behandlung mit Kortison. Und dann komme ich vielleicht bezüglich Schmerztherapie alleine mit Cannabis klar und kann das Tilidin dann komplett in die Tonne werfen. Das erhoffe ich mir. Denn ich will von dem Zeugs nicht abhängig werden.

    Cannabis brauche ich aber auch noch für eine Vielzahl anderer Beschwerden, die jedoch nicht direkt mit meiner multiplen Gelenkerkrankung (PA) in Verbindung stehen, sondern mit einer HIV Infektion und der dazugehörenden HIV Therapie, sowie den ganzen Auswirkungen durch die psychische Belastung meiner Krankheiten. Ursprünglich war das sogar der Hauptgrund für meine Cannabistherapie: So nutze ich Cannabis auch als Appetitanreger, um mein Gewicht zu halten, als Einschlaf- und Durchschlafhilfe, als natürliches Antidepressivum, gegen Übelkeit und noch anderen Beschwerden der HIV Medikamententherapie. Gegen all diese Beschwerden müsste ich sonst gesondert Medikamente schlucken. Dank Cannabis läuft das aber alles ziemlich rund. Also kein Grund zum Klagen.

    Ich wünsche allen Menschen hier viel Erfolg bei ihrer Therapie mit Cannabis. Raucht es aber besser nicht, sondern nutzt hierzu einen Vaporisator oder nehmt es peroral. Möge die Therapie Euch allen bei Euren Schmerzen gut helfen.

    Und die Politiker und den Gesetzgeber bitte ich, kranken Menschen wie uns den Zugang zur Behandlung mit Cannabis endlich zu erleichtern. Diese Behandlung gehört ganz in die Hände von behandelndem Arzt und Patient gelegt, ohne diese repressiven Hürden und Auflagen, die den Patienten aufgrund unserer Gesetzgebung bislang immer noch auferlegt werden. Stellt Euch einfach immer vor, Ihr wärt in unserer Lage. Und stoppt bitte die Kriminalisierung von Patienten. Herzlichen Dank!

    Ganz lieben Gruß,
    Ruby

  13. #13
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    Hallo zusammen
    Ich bin neu in diesem Forum und es würde mich interessieren ob schon jemand mit der Grundkrankheit Morbus Bechterew erfahrungen gemacht hat.
    MfG John Schnee

  14. #14
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    Hallo John Schnee

    Mach einen neuen Thread auf. Der hier ist Jahre alt. Hab ihn gerade überflogen und muss ergänzen:

    Die Konsumform vom Cannabis ist teils ausschlaggebend, um bei einer Erkrankung zu helfen. Bei Krebs soll es nur dann wirklich gegen den Krebs und nicht einfach für das Wohlbefinden wirken, wenn man es ist und über die Leber verstoffwechselt wird. Hier entsteht eine andere Verbindung, als wie beim Rauchen aufgenommen wird.

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