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Thema: Kombonation Tramadol, Lyrica, Mirtazapin + CBD oder Cannabis

  1. #1
    Daniel ist offline Registrierter Benutzer
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    Kombonation Tramadol, Lyrica, Mirtazapin + CBD oder Cannabis

    Hallo zusammen,

    kann man als Schmerzpatient im Eigenversuch die oben genannten Medikamente zusammen einnehmen und welche Dosierung wäre denkbar?
    Der Patient leidet seit Jahren an sehr starken Schmerzen in Oberkiefer nach diversen zahnärztlichen Eingriffen und, vermutlich durch die Einnahme der Medikamente, an ständig wiederkehrender Blasenentzündung und sehr gereizter , schmerzhafter Vaginalschleimhaut und weiteres.

    Habe 5% CBD Öl gekauft und selbst getestet. Bin mir aber nicht sicher wie Wirksam das ist.

    Falls das CBD alleine nicht hilft, würde der Patient gerne Cannabis inkl THC probieren.
    Gibt es hierzu Bedenken bezgl Risiken und Nebenwirkungen im Zusammengang mit den o.g. Medikamenten?

    Vielen Dank im Voraus

  2. #2
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  3. #3
    Daniel ist offline Registrierter Benutzer
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    Danke, scheint ja eher unproblematisch zu sein. Wieviele tropfen in welchem Zeitraum sind denn denkbar?

  4. #4
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    Hallo Daniel,

    über Lyrica in Verbindung mit CBD und/oder THC fehlen mir leider die Erfahrungswerte.

    Aber die Kombination Mirtazapin (45mg täglich) zusammen mit THC/CBD haltigem Cannabis vertrage ich recht gut. Spezielle Nebenwirkungen konnte ich bei dieser Kombination bishere keine feststellen. Die Kombination Tramadol und Cannabis habe ich ebenfalls schon oft getestet. Ganz allgemein habe ich beobachtet, dass THC die euphorische und sedierende Nebenwirkungen von Opioiden boostet/verstärkt. Diese boostende Wirkung konnte ich bereits mit folgenden Opioiden feststellen; Tilidin, Tramadol, Oxycodon, Buprenorphin. THC hat die euphorische, wie auch sedierende Nebenwirkung dieser Opioide immer verstärkt. Auch bei Versuchen zusammen mit anderen Opiaten konnte ich in der Regel durch das THC einen verstärkenden, boostenden Effekt erkennen.

    CBD alleine habe ich bisher in Kombination mit Mirtazapin und Tramadol immer sehr gut vertragen. Ich hatte dabei sogar den subjektiven Eindruck, dass sich CBD und Mirtazapin miteinander sehr gut vertragen, beziehungsweise ergänzen und die antidepressive, angstlösende Wirkung von Mirtazapin dadurch sogar noch verbessert wird.

    Welches der genannten Medikamente hast Du denn bezüglich gereizter, schmerzhafter Vaginalschleimhaut in Verdacht?

    Lieben Gruß
    Ruby

  5. #5
    Daniel ist offline Registrierter Benutzer
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    Der Patient nahm bis vor kurzem auch noch Tillidin, und hatte das im Verdacht wegen den Schleimhäuten.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Daniel Beitrag anzeigen
    Der Patient nahm bis vor kurzem auch noch Tillidin, und hatte das im Verdacht wegen den Schleimhäuten.
    Könnte eventuell wirklich die Ursache sein. Denn durch Tilidin trocknen die Schleimhäute aus. Dadurch wird das Scheidenklima gestört und somit empfänglicher für Krankheiten, Infektionen oder Pilze.

  7. #7
    Harro ist offline Registrierter Benutzer
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    Ich würde eher auf Mirtazapin tippen, das ähnlich wie Amitriptylin durchaus auch verzögerte Miktion auslösen kann, also dass man beim Pinkeln Probleme hat. Das führt schnell mal zu Blasenentzündungen. Aber wegen der gereizten Schleimhaut sollte man auch noch einen Frauenarzt aufsuchen, ständige Blasenentzündungen sollte man nicht hinnehmen, erst recht nicht, wenn der Verdacht besteht, dass diese medikamentös begünstigt sind.

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