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Thema: Eigenkonsum beim Strafverfahren

  1. #1
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    Eigenkonsum beim Strafverfahren

    Wann gibt man einen Eigenkonsum an?

    Wenn man damit vielleicht nicht zum Dealer wird oder auf eine Therapie statt Strafe raus will. (Mit Hanf rein, auf H raus, so die Begrüßung in der Therapie!)

    Wann gibt man den Eigenkonsum nicht zu?

    Wenn man seinen Lappen unbedingt behalten möchte.

    Deswegen sollten Patienten ihre Ausnahmegenehmigung auch erst in äußerster Not ins Spiel bringen, wenn sie den Lappen eben behalten möchten. Solange die Beamten nicht von Drogen oder einem Schnelltest reden, sollte man selber nicht damit anfangen und auch nichts am Körper oder im Auto auffällig dabei haben. Dann fragen die häufig auch nicht.

    Hier Fallbeispiele für die normalen User.

  2. #2
    Big A ist offline Registrierter Benutzer
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    § 24a der den Grenzwert festlegt gilt ja nicht bei Medikamenten. Die Cops mit denen ich öfter (dienstlich) zu tun habe, sehen das mittlerweile bei medizinischem Einsatz recht locker. Sobald jemand ein Rezept zückt ist die Kontrolle beendet. Dies vielleicht als aktuelle Info. War vielleicht 2016 noch so, wie oben beschrieben.

  3. #3
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    Hi Big A

    Hier sind auch noch viele dabei, die erst noch ihren Arzt für das Rezept finden müssen. Für die gilt das leider auch heute noch.

    Wenn man mit etwas aufgefallen ist, sollte man über seine Strategie erst genau nachdenken und deswegen beim Aufgriff und danach ohne Anwalt erst mal nicht sagen. Vorausgesetzt wird ein Anwalt, der sich auskennt und einen nicht in den Sand setzt. Deswegen sollte man sich vorab noch bei der Grünen Hilfe erkundigen. Viele Anwälte wissen nur, wie sie Rechnungen schreiben und mit der Gegenseite unterm Tisch Zeichen geben. Da gibt es so einige Leute, die an dieser Stelle viel erzählen könnten.

  4. #4
    Big A ist offline Registrierter Benutzer
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    Hallo Hanfseilner,
    ja, damit hast du leider vollkommen recht. Ich bin jetzt auch über ein Jahr mit nachweisbaren Abbauprodukten rumgefahren. War zum Glück nie ein Problem. Ich kann deine Gedanken aber verstehen. Für mich war immer klar, niemals einem Schnelltest zuzustimmen. Ich würde es drauf ankommen lassen. Wenn keine Indizien für einen Konsum vorliegen werden in der Regel keine Bluttests angeordnet.
    Vielleicht auch noch interessant:
    Normalerweise wird entweder ein Alkohol-oder ein Drogenschnelltest gemacht. D.h. bei Sorge um Abbauprodukte kann man sich ggf. retten, wenn man angibt, man habe vor x Stunden ein Bier oder ein Glas Sekt getrunken. Sobald man einen Konsum (von was auch immer) zugibt sind die Beamten verpflichtet, eine Überprüfung durchzuführen.
    Ich kann natürlich keine Garantie geben, mir wurde aber gesagt, das dies wohl in den Polizeidienstvorschriften (PVD) so geregelt ist.

    Und immer locker, freundlich aber bestimmt bleiben.

  5. #5
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    Mich haben die mal angehalten und gar nicht mehr nach Alkohol gefragt, ich habe alles verweigert und bin nach Hause gefahren. Man muss sich halt nichts gefallen lassen, wenn man seine Ruhe haben will. Ansonsten kommen die sowieso immer wieder.

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