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Thema: Bezug von CBD Öl in Deutschland legal?

  1. #1
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    Bezug von CBD Öl in Deutschland legal?

    Hallo ihr alle,

    nach mehreren Jahren melde ich mich nun erneut hier, da ich vor kurzem interessante Infos zu CBD gefunden habe und mich frage, ob CBD mir vielleicht bei meiner chronischen Schmerzerkrankung (Fibromyalgie), die mit extremer Schlaflosigkeit einhergeht, helfen könnte. Nachdem ich jahrelang vier verschiedene Schmerzmedikamente genommen habe, die ich auch problemlos verschrieben bekam, habe ich es inzwischen geschafft, auch mit Hilfe einer Ernährungsumstellung alle Medikamente nach und nach abzusetzen, weil ich einfach die Nebenwirkungen und die Gefahr, die von diesem Chemiecocktail ausgeht, nicht länger in Kauf nehmen möchte. Ich lebe nun ohne Medikamente, bin aber in meinem Alltag und in meiner Lebensqualität stark eingeschränkt, wobei mir nicht nur die Schmerzen, sondern vor allem die schlimme Schlaflosigkeit zu schaffen macht. Nun habe ich die Info bekommen, dass CBD eventuell helfen könnte, sowohl die Schmerzen, als auch die Schlaflosigkeit zu mildern.

    Leider finde ich jedoch nirgendwo genaue Informationen darüber, ob der Bezug von CBD Öl in Deutschland denn völlig legal ist oder nicht. Ich möchte dies auf jeden Fall vorab abklären, weshalb ich euch hier um Hilfe bitte.

    Für Informationen wäre ich euch sehr dankbar.

    Viele Grüße
    Kat

  2. #2
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    hallo Kat
    CBD ist völlig legal und offiziell über die Bock-Apotheke in Frankfurt zu beziehen. Wie immer gibt es allerdings keine Kostenübernahme durch die Kassen. Günstiger bekommst Du es im Netz z.B. bei Hanfzeit.com. Es gibt aber auch andere Quellen. Vielleicht können ja andere von ihren Erfahrungen und Quellen berichten.Gruß
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  3. #3
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    Hallo Gabi,

    vielen Dank für deine Hilfe! Ich habe inzwischen schon mit Hanfzeit telefoniert, wo man mir sehr nett und kompetent weitergeholfen hat. Wenn man eine Bescheinigung vom Arzt vorlegt, aus der hervorgeht, dass man eine Erkrankung hat, bei der Cannabinoide u.U. hilfreich sein können, dann bekommt man dort sogar einen Rabatt. Ich möchte das mit dem CBD auf jeden Fall ausprobieren - auch wenn ich es mir auf Dauer sicher finanziell nicht leisten können werde. Sowohl mein Hausarzt, als auch mein Schmerztherapeut wissen ja, dass bei mir alle bisher versuchten Therapien nicht wirklich geholfen haben aber ich kann absolut nicht einschätzen, wie offen sie einer Therapie mit Cannabinoiden gegenüberstehen bzw. überhaupt davon wissen. Also habe ich mich dazu entschlossen, mir dieses Buch "Hanf heilt", in dem ganz klar etwas zu meiner Erkrankung drinsteht, anzuschaffen und damit dann zum Arzt zu gehen, damit sie zu dem Thema mal etwas nachlesen können. In Kürze kommt ja ein Buch speziell zu CBD raus, das ich mir dann auch kaufen werde.

    Ehrlich gesagt finde ich die Situation insgesamt aber schlimm: ich habe u.a. jahrelang 2x täglich ein Medikament genommen, das nach heutigem Wissensstand maximal 6 Tage lang am Stück genommen werden darf, da es massive Leberschäden auslösen kann + zusätzlich diverse weitere Medikamente. Diese Chemie bekommt man problemlos verschrieben und von der Krankenkasse bezahlt, wobei das eine Medikament auch sehr teuer war. Sorry aber so ein Teufelszeug möchte ich einfach nicht mehr nehmen, zumal es gegen die Schmerzen auch nur teilweise geholfen hat und meine Schlaflosigkeit damit nie auch nur ansatzweise in den Griff zu kriegen war! Eine Kur in einer auf meine Erkrankung spezialisierten Klinik wurde von meiner Krankenkasse leider zwei Mal abgelehnt. Natürlich habe ich auch Alternativen wie Homöopathie und Akupunktur probiert, was aber keinerlei Besserung gebracht hat. Den Preis dafür, dass ich keine Therapie bekomme, die mir hilft, bezahle ich täglich selbst, indem ich mich damit arrangiert habe, dass ich krankheitsbedingt eben nur in Teilzeit arbeiten kann, weil ich es anders einfach nicht schaffe.

    Ich habe auch den Eindruck, dass meine Ärzte in Bezug auf Cannabinoide schlichtweg nicht informiert sind, was sicherlich an der Kriminalisierung von Cannabis liegt aber vielleicht auch daher kommt, dass ich in einer sehr ländlichen Gegend wohne. Gibt es irgendwo eine Möglichkeit, die Adressen von Ärzten zu finden, die diesbezüglich nicht nur offen, sondern vielleicht auch gut informiert sind? Ich möchte das mit dem CBD auf jeden Fall ausprobieren - auch wenn ich es mir auf Dauer sicher finanziell nicht leisten können werde.

    Viele Grüße
    Kat

  4. #4
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    Hallo!
    Meines Wissens ist es legal da kaum THC enthalten ist.
    Ich habe einen Arbeitskollegen der starke Rücken - und Hüftprobleme hat. Die Schmerzen die aus diesen Problemen resultieren hat er mit Tramal behandelt...hab ihm dann CBD empfohlen, seit er das nimmt kommt er ohne Tramal aus...Ich selber habe keine Erfahrung mit cbd..nur in Verbindung mit THC....

    Vielleicht helfen dir die links weiter...bei zamnesia gibt auch ganz viele infos zum Thema...


    https://www.ergomaxshop.de/cbd-oel-5-prozent-verdampfer
    http://www.zamnesia.de/337-cbd-produkte


    Alles gute!!

  5. #5
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    Der CBD Verdampfer könnte bestimmt gut bei Schlafproblemen sein.

    Und zum Thema Ärzte und Cannabis....pffffff lieber mal schnell ne Handvoll Benzos verschreiben und alle mit Morphium anfixen...

    Sorry......

  6. #6
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    Hallo ihr alle,

    erst einmal vielen Dank für eure Hilfe! Je mehr ich mich informiere, desto wütender werde ich: vor kurzem bekam ich wegen mehrerer Tage anhaltender schlimmster Kopfschmerzen alle möglichen starken Schmerzmedikamente bis hin zu Tilidin, das leider auch nicht gegen die Schmerzen half. Bei einem Medikament (Katadolon S long), das mein Arzt mir aufschreiben wollte, erhielt ich den Hinweis, dass ich es laut Herstellerinfo maximal 6 Tage lang nehmen dürfe, wobei mir mein Arzt zu einer maximal 3 Tage andauernden Einnahme riet. Er war etwas verdutzt, als ich ihm sagte, dass er mir dieses (sehr teure!) Medikament nicht aufschreiben muss, da ich noch Restbestände davon zu Hause habe, weil ich es über mehrere Jahre lang zur täglichen Einnahme verschrieben bekommen hatte.

    Nun finde ich Infos, dass bei meiner Erkrankung (Fibromyalgie), die mit massiven Schlafstörungen einhergeht, wohl aus Hanf gewonnene Medikamente durchaus ein hilfreicher Therapieansatz sein könnten. Ich wurde aber in all den Jahren weder von meinem Hausarzt, noch von meinem Schmerztherapeuten auf die Möglichkeit einer Behandlung mit z.B. Dronabinol aufmerksam gemacht. Statt dessen habe ich einen aus mehreren Medikamenten bestehenden Chemiecocktail verschrieben bekommen, bei dem ich vor allem in der Anfangsphase mit teilweise sehr üblen Nebenwirkungen zu kämpfen hatte und der auch nie zu wirklicher Linderung meiner Beschwerden geführt hat. Bei manchen Medikamenten war auch eine ständige Steigerung der Dosis nötig. All das wurde aber anstandslos von der Krankenkasse bezahlt!

    Das mit den CDB-Verdampfer interessiert mich. Da ich absolut keine Ahnung davon habe, möchte ich euch fragen, ob solche Verdampfer auch für Nichtraucher geeignet sind. Ich rauche nicht und möchte damit auch auf keinen Fall anfangen.

    Viele Grüße und sorry für meine manchmal vielleicht etwas dummen Anfängerfragen
    Kat

  7. #7
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    Verdampfen ist sehr mild, wenn man sich mit der Thematik etwas auseinandersetzt, sprich erstmal langsam anfängt, sonst gibt's nen Hustenreiz...
    Da kein Nikotin verdampft wird müsstes du dir wegen einer eventuellen Nikotinsucht denke ich auch keine Sorgen machen.
    Verbrannt wird auch nix also auch keine Gesundheitschädigung. Einzige Bedenken könnte man wegen der Trägerlösung haben ( Propylenglykol und Glycerin) und der Gewohnheitseffekt kommt auch noch dazu....

    http://www.liquidshop.eu/content/Pha...iquidshop.html
    http://www.vape-nation.com/vaporize-...moke-vs-vapor/
    Geändert von brucebanner (26.08.2015 um 20:42 Uhr)

  8. #8
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    Ganz herzlichen Dank für die hilfreiche Antwort! Ich werde mich diesbezüglich auf jeden Fall weiterinformieren.

    Und in der kommenden Woche werde ich dann auch einen Termin bei meinem Schmerztherapeuten ausmachen und ihn explizit auf einen Therapieversuch mit Dronabinol ansprechen. Inzwischen habe ich einige Infos gefunden, dass es anderen Patienten mit meiner Erkrankung geholfen hat.

    Könnt ihr mir vielleicht noch sagen, wie ich in Erfahrung bringen kann, ob es vielleicht in erreichbarer Nähe von meinem Wohnort einen Arzt gibt, der sich mit "Hanfmedizin" auskennt. Mir ist klar, dass ich für eine Therapie mit Dronabinal erst mal einen Kostenerstattungsantrag bei meiner Krankenkasse stellen muss und da wäre es sicher gut, wenn ich neben meinem Schmerztherapeuten einen Arzt ansprechen könnte, der sich damit auskennt.

    Viele Grüße
    Kat
    Geändert von Stratcat (28.08.2015 um 08:51 Uhr)

  9. #9
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    Guten Tag liebe Kat,

    es gibt ein Selbsthilfenetzwerk für Patienten. Wenn Du Mitglied in der „Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin“ ACM wirst, dann kannst Du Dich auch für dieses Patienten-Selbsthilfenetzwerk (SCM) eintragen lassen.

    Wir Patienten tauschen uns in diesem Selbsthilfenetzwerk über eine Mailingliste aus. Dort kursiert auch eine Liste mit Ärzten, die eventuell für eine Behandlung mit Cannabinoiden in Frage kommen könnten, beziehungsweise offen dafür sind. Oder es kann Dir dort eventuell auch direkt ein Patient bezüglich Arzt in Deiner Gegend einen Tipp geben. Im SCM (Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin) erfährst Du aber auch sonst wichtige Dinge zum Thema und kannst Dich immer mit Fragen oder Problemen an die anderen Patienten wenden. Die anderen Patienten sind in der Regel sehr hilfsbereit.

    Der Beitrag für die Mitgliedschaft im ACM ist auch gar nicht teuer, alles sehr, sehr moderat. Hier findest Du den Mitgliedsantrag: http://www.cannabis-med.org/german/membership.htm

    Ich hoffe sehr, dass Dir bei Deinen Schmerzen und anderweitigen Beschwerden Dronabinol richtig gut helfen wird und es Dir damit dann besser geht. Dronabinol enthält leider kein CBD. Das ist meines Erachtens ein Nachteil. Und es ist zudem leider sehr, sehr teuer. Falls Deine Krankenkasse die Kosten für Dronabinol nicht übernimmt, könntest Du aber bei der Bundesopiumstelle (BfArM) eine Ausnahmegenehmigung für medizinsche Cannabisblüten aus der Apotheke beantragen. Denn das ist günstiger, als Dronabinol. Außerdem enthalten die Blüten, nebst schmerzlinderndem THC, auch das schmerzlindernde und entzündungshemmende Cannabinoid CBD und auch noch andere wirkungsvolle Cannabinoide.

    Ganz, ganz lieben Gruß und gute Besserung,
    Ruby
    Geändert von Ruby (28.08.2015 um 17:12 Uhr)

  10. #10
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    Legal oder nicht legal?

    Bei allen Produkten innerhalb der EU muss der THC Gehalt unter 0,2% liegen, damit es ohne Sondergenehmigungen usw. legal sein kann. (Kann immerhin auch was anderes darin verboten sein!) Deswegen sollte man seine CBD Produkte bei Händlern innerhalb der EU bestellen und nicht in der Schweiz ohne dieses zu hinterfragen. Dort ist es bis 1% THC legal.

    Und wenn es schon um CBD Dampfer geht, bitte kein CBD auf Pflanzenölbasis Vaporisieren, Dabben oder rauchen!

  11. #11
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    Vielen Dank euch! Ich hatte ohnehin nicht vor, CBD zu rauchen, da ich Nichtraucherin bin. Aber dennoch vielen Dank für den Hinweis bezüglich des Nichtverdampfens von CBD auf Pflanzenölbasis! Ich überlege, ob ich es mir das CBD als CO2-Extrakt kaufe.

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