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Thema: Dronabinol in Österreich

  1. #1
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    Dronabinol in Österreich

    Hallo Zusammen

    In Österreich (zumindest 2014) gibt es keine Hanfblüten sondern Dronabinol, welches durch die Kassen meist erstattet wird aber Sativex nur bei MS Patienten. Aber für Krebs braucht man THC (wie in Dronabinol und Satives) und CBD (Sativex) für die optimale Wirkung. Wer auch nur Dronabinol kriegt aber auch CBD benötigt, sollte ein im Handel legal erhältliches CBD Produkt erwerben und dieses zusätzlich einnehmen. Ob getrennt oder zusammen eingenommen dürfte bei vielen Erkrankungen egal sein oder eben nur ein Problem der versetzten Wirkung auftreten. Da kann man aber mit der Stoppuhr dran arbeiten.

    Info geht auf einen Vortrag von Dr. Kurt Blaas auf der Cultiva 2014 zurück.

    Bitte aber eine sichere Konsumform wählen, nicht Grundlos entstand dieser Artikel zum Dabben von CBD Extrakten:

  2. #2
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    Dronabinol könnte mir eventuell ebenfalls bei einigen meiner Beschwerden gut helfen. Wenn es nur nicht so elend teuer wäre. Zusätzlich müsste ich mir aber wahrscheinlich auch noch CBD besorgen, um wirklich halbwegs so abgedeckt zu sein, wie ich es für mich eigentlich bräuchte. Leider kommen die anderen nutzvollen Cannabinoide, die in der Pflanze sonst eigentlich noch enthalten sind und die man mittels Phytoinhalation schon recht gezielt lösen kann, bei diesen Medikamenten nicht zum Zuge.

    Ich habe gelesen, dass Dronabinol peroral (also geschluckt) aufgrund des First-Pass-Effekt, dem Weg über die Leber, nur eine sehr geringe Bioverfügbarkeit von 20-30% hat. Es soll aber wohl auch möglich sein, Dronabinol in Form alkoholischer Lösungen zu inhalieren. Falls ich mich nicht irre, müsste man so eigentlich den First-Pass-Effekt wieder umgehen können. Oder vielleicht umgeht man diesen First-Pass-Effekt ja auch, indem man Dronabinol anal als Zäpfchen nutzen würde. Ein Arzt könnte da sicherlich ausführlich darüber Auskunft geben, beziehungsweise mich gegebenenfalls auch berichtigen.

    Herzlichen Dank für den Link zum Artikel über das Dabben. Man kann gar nicht genug vor CBD warnen, das sich aufgrund seiner Zusammensetzung nicht zum Dabben eignet.

  3. #3
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    Wie ich mittlerweile im Internet nochmals recherchiert und erfahren habe, habe ich mich mit meiner Annahme total geirrt, denn es metabolisiert (verwandelt) sich ein großer Teil des Dronabinols durch den First-Past-Effekt über die Leber in 11-OH-Dronabinol, beziehungsweise 11-hydroxy-THC, das angeblich vier oder fünf mal so potent sein soll, wie natürliches THC. Es kommt am Ende dann also doch eine ganze Menge an. Und man würde sich dann wohl eher kein Gefallen machen, wenn man auf den First-Pass-Effekt verzichtet.

    Ehrlich gesagt fehlen mir aber die Erfahrungen mit Dronabinol. Vielleicht habe ich ja irgendwann die Gelegenheit, es persönlich testen zu können.

    Quelle:
    http://norml.org/component/zoo/categ...cannabis#lacks
    Geändert von Ruby (15.08.2015 um 15:04 Uhr)

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