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Thema: Aphten

  1. #1
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    Aphten

    Guten Tag,
    ich habe (chronische) Achten, seitdem ich denken kann. Das sind Entzündungen die im Mundraum sporadisch auftreten und sehr schmerzhaft sind, da es praktisch offene Wunden sind.
    Sehr erforscht sind die Teile anscheinend (noch) nicht. Und auch die Ursache konnte ich bei mir noch nicht herausfinden. Ernährungsumstellung, weniger Stress, andere Zahnpasta, nichts hilft. Ausser Cannabis.
    Wenn ich Cannabis zu mir nehme werden die Schmerzen gelindert und es ist auszuhalten.
    Gibt es hier jemanden, der sich mit Cannabis im Bezug auf Achten auskennt? Wie sieht die Chance auf eine Ausnahmegenehmigung aus? Gibt es Ärzte die diesem Thema offen gegenüber stehen, am besten in Hamburg.

    Vielen Dank
    Mit freundlichen Grüßen
    DerBernd

  2. #2
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    Meines Wissens nach müssen alle anderen Therapieformen ausgereizt sein bevor du einen Antrag stellen kannst.
    Wennb du einen Antrag stellst dann wohl ehr auf chronische schmerzen aufgrund der Entzündungen als auf das Krankheitsbild selbst.
    Schon mal cbd tinkturen ausprobiert? Helfenbauch gut bei schmerz Zuständen und sind ohne Antrag legal zu bekommen.wünsche dir gute besserung!!

  3. #3
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    Hi

    Bei jeder Diagnose gab es einen "ersten Fall".

    Auch bei CBD wäre es ein Vorteil, wenn die Kosten durch die Kassen übernommen werden und hier tut sich gerade etwas aber vermutlich eher, um die Öffentlichkeit im Glauben zu lassen, dass alles ganz toll ist.

  4. #4
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    Hallo!

    Da gebe ich dir recht mit der Erstdiagnose und dem CBD!

    Gehört zwar nicht zum Thema aber ich würde noch einen schritt weitergehen und Cannabis und Cannabisprodukte gleich als Medikament einstufen und es gleich in Deutschland produzieren Damit könnte man alle betroffenen sicher und sauber mit medizinischen Cannabis Blüten versorgen. Leider entscheiden die "Entscheider" nicht objektiv und die Pharmalobby trägt bestimmt auch noch ihren teil dazu bei.

  5. #5
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    Und die Kostenübernahme durch die Krankenkassen ist über fällig!!!!
    Teilweise verlangen die Apotheken bis zu 25euro für 1g bedrocan, im Vergleich zu 10euro Schwarzmarktzeugs..
    Dazu kommt noch das man für Morphium nur einen Bruchteil zahlen muss und übernommen wird, ätz...ist das ist abzocke oder system???

  6. #6
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    Vielleicht werden bereits nächstes Jahr die ersten Krankenkassen verpflichtet, die Kosten zur Behandlung schwerstkranker Patienten zu übernehmen. Denn so kann die Regierung verhindern, dass diese Patienten aufgrund eines Notstandes ihre eigene Medizin anbauen (das Cannabis-Eigenanbau-Verhinderungsgesetz).

    Die Entscheidung über eine Kostenübernahme obliegt dann aber wahrscheinlich beim medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK), die in erster Linie natürlich daran interessiert sind, die Kosten für die Krankenkassen nicht explodieren zu lassen. Man muss also damit rechnen, dass dann erst einmal nicht alle Patienten die Cannabistherapie bezahlt bekommen und es vielleicht gerade in der ersten Zeit zu einigen Prozessen und Präzedenzurteilen kommen wird, bei denen die Patienten erst ihr Recht einforden müssen. Aber wenigstens ist es schon einmal ein Anfang und wahrscheinlich ein Hoffnungsschimmer für viele, viele Patienten, in Zukunft nicht mehr in die Illegalität abgedrängt zu werden.

    Allen sei Dank, die mitgeholfen haben oder auch immer noch aktiv mithelfen, sich für Verbesserungen zum Wohle der Patienten zu engagieren. Insbesondere an Dr. Grotenhermen, ohne den das Wissen um Cannabis als Medizin in diesem Lande immer noch in den Kinderschuhen stecken würde.

    Lieben Gruß
    Ruby

  7. #7
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    @Ruby

    Hallo!

    Die Kostenübernahme ist über fällig, sollte eigentlich schon dieses jahr kommen...ich befürchte das es für näxtes Jahr auch düster aus sieht bei unseren Politikern.

    Eine Gleichstellung mit gängigen Analgetika und div. Medikamenten muss beschlossen werden ( ohne Lage Diskussionen über Wirksamkeit und Studien). Dies würde auch die Kostenübernahme durch die KK vereinfachen, berichtigt mich wenn ich da falsch liege.

    Die Prüfung durch den MDK halte ich für unnötig, entwürdigenden und belastend für die betroffenen.

    Sich sein Recht einklagen ist auch ne Möglichkeit ist aber unter Umständen mit Kosten und auf jeden fall mit Stress für die Betroffenen verbunden.

    Die Bundesregierung sollte sich ein Beispiel an den Niederlanden, der USA und Israel u.a. nehmen und ein System wie in diesen Ländern einführen.

    Dies wäre für die Menschen hilfrerich , alles andere halte ich für hin halte Taktik auf kosten von kranken..

    Aber im Grunde hast du mit deiner Prognose wohl recht...

    So long

  8. #8
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    Hallo lieber brucebanner

    Die Bundesregierung steht nun schon ziemlich im Zugzwang. Ansonsten könnte es nämlich sein, dass bereits im nächsten Jahr das Bundesverwaltungsgericht einigen Patient_innen endgültig das Recht zuspricht, Cannabis für den eigenen Bedarf selbst anzubauen.

    Dr. Grotenhermen hat das im alternativen Drogenbericht 2015 ab Seite 97 sehr gut erklärt, falls jemand in diesem Forum interessiert daran ist: Alternativer Drogenbericht 2015

    Ich finde eine Begutachtung durch den MDK auch sehr belastend. In der Regel arbeiten die medizinischen Dienste im ganzen Bundesgebiet ein bisschen unterschiedlich. So kenne ich es zumindest. Dem einen MDK genügt eine Entscheidung nach alleiniger Aktenlage und ärztlichem Gutachten, beziehungsweise Befund, ein anderer MDK wiederum bestellt lieber die Patient_innen zur persönlichen Begutachtung, um sich selbst ein Bild zu machen.

    Eine solche Begutachtung musste ich vor ein paar Jahren für eine Kostenzusage einer sehr teuren Operation über mich ergehen lassen. Obwohl die Begutachtung damals positiv für mich ausging und ich die Operation bezahlt bekommen habe, werde ich diesen Tag mein ganzes Leben nicht mehr vergessen. Denn noch nie wurde ich so erniedrigend, von oben herab behandelt, wie an diesem Tag. Den MDK Gutachter haben meine zwei eigenen, mehrseitigen Gutachten von Professoren überhaupt nicht interessiert. Das hat er mir mit einem frechen Grinsen sogar direkt ins Gesicht gesagt und er schien dabei seine Macht über mich sichtlich genossen zu haben. Nach ca. einer Stunde entließ er mich dann aus seiner Sitzung wieder in die Ungewissheit, ohne auch nur anzudeuten, wie es für mich nun weiter laufen wird. Es hat dann noch über ein Monat gedauert, bis ich das Ergebnis dieser Begutachtung erfuhr. Das war eine richtig stressige Zeit, konnte damals kaum schlafen und war völlig nebst der Spur. Vor einer solchen Begutachtung habe ich in der Tat sehr viel Angst.

    Bei so einer persönlichen Begutachtung sollte man besser immer jemanden dabei haben, damit man auch immer jemanden hat, der alles bezeugen kann. Und vielleicht empfiehlt es sich sogar, allen Patient_innen für die Zukunft eine Rechtsschutzversicherung nahe zu legen, damit man im Notfall gegen einen negativen Bescheid gerichtlich vorgehen kann.

    Ganz lieben Gruß
    Ruby

  9. #9
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    Hallo!

    Echt übel das mit dem MDK aber das resultiert wohl daraus wenn Hr. Gröhe und seine Vorgänger der Meinung sind das, dass Gesundheitswesen wie ein Unternehmen geführt werden soll- Kosten einsparen, Gewinne maximieren..

    Hab gelesen das du das Vaporisieren vorziehst?! Welchen Vape hast du? Ich benutze den pax by ploom...

    Hier noch nen paar links...

    http://namastevapesgermany.com/
    http://www.thestonerscookbook.com
    http://www.wikileaf.com/strains/medical-use/

  10. #10
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    Oh, den Pax hast Du. Der hat ja sehr gute Bewertungen bekommen. Dann bist Du damit bestimmt sicherlich sehr zufrieden, oder?

    Als portables Gerät habe ich den Arizer Solo, auch ein sehr gutes Gerät, bin ich auch sehr zufrieden mit. Ich hatte zuvor auch schon mal den Iolite 2.0. Aber der war mir viel zu laut und hat nicht wirklich sauber extrahiert. Aufgrund des lauten, fauchenden Geräusch habe ich ihn damals "Fauchi" getauft. Ein Magic-flight Launch Box Vaporizer hatte ich auch mal. Der taugt aber für medizinsche Zwecke nicht wirklich, kommt mir im Nachhinein eher wie ein Gimmick oder Spielzeug vor und hat mich sehr enttäuscht.

    Zu Hause benutze ich als Tischgerät den Volcano, da ich mit ihm am gezieltesten die Cannabinoide heraus lösen kann, die ich brauche. Ich habe auch noch ein anderes Tischgerät, den Vaporite, ein sehr günstiges und sehr zuverlässiges Einsteigergerät, der Dinosaurier unter den Vaporizer Tischgeräten, aber dennoch immer noch sehr zu empfehlen, wenn man mit Phyto-Inhalation die ersten Erfahrungen sammeln will.

    Herzlichen Dank für die interessanten Links, die Du gepostet hast.

    lieben Gruß
    Ruby

    P.S. Hoffentlich ist DerBernd nun nicht sauer, dass wir seinen Thread hier für Off-Topic Themen verwendet haben. Das wäre mir gar nicht recht. Vielleicht kann ja dann ein Moderator hier die ganzen Off-Topics Postings vom Thread abtrennen und in einen gesonderten Thread verschieben.

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