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Thema: Bin im suchtundselbsthilfe.de Forum kastriert worden

  1. #1
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    Bin im suchtundselbsthilfe.de Forum kastriert worden

    Da handelt es sich um suchtkranke oder auch einfach kranke Menschen, die Hilfe suchen und wenn ich sachlich informiere und anrege, das nicht brauschende CBD mal zu testen, ob das Suchtverlangen nachlässt, werden alle Links platt gemacht und ich werde mit Bannung verwarnt.

    Hier mal der Wortlaut:

    Hi Hanfbaum,

    zum wiederholten Mal postet du irgendwelche Links, in denen die Legalisierung zu Hanf angepriesen wird und/oder in denen man irgendwelche fragwürdigen Substanzen bestellen und kaufen kann. Dazu diese pragandierende Meinung über Canabis.
    Daher werde ich nun alle deine Links in allen Beiträgen entfernen und auch die Teile, in denen du Canabis verharmlost.
    Dies ist laut unseren Forenregeln, die du mit deiner Registration akzeptiert hast, strengenst untersagt!
    Bei weiteren solchen Beiträgen und Aktionen kann das auch mal leicht zu einer Sperrung führen.


    Meine Antwort:

    Es ist immer eine Frage des Blickwinkels, wer mit wem nicht reden kann, was eine Verharmlosung oder Dramatisierung ist und wer Schaden anrichtet oder geschädigt ist. Kranken Menschen Cannabis als Medikament zu erklären und Menschen ihre Freiheiten nicht einschränken zu wollen, kann wohl in unserem "demokratischen Land unter Einhaltung der Menschenrechte" kaum die "falsche Signalwirkung" sein. Oder ist es für Jugendliche die richtige Signalwirkung, erwachsene Menschen zu bevormunden, zu schädigen und bewusst leiden zu lassen?

    Da das damit wohl die Meinung dieses Forums ist, kann man es sich auch stecken. Eure abstinente Welt ist ein gescheitertes Wunschdeken weit entfernt zur Realität, in der man Schadensbegrenzung einsetzen sollte!


    http://www.suchtundselbsthilfe.de/forum/

    Sucht ist ein schlimmes Problem, welches mit einem anderen Umgang zur Schadensreduktion erheblich abnehmen kann. Da Sucht eine Krankheit ist, wäre das Thema hier vielleicht nicht falsch, habe es gefrustet gepostet: Wer kann mit wem nicht reden und wer nimmt durch wen Schaden und was für eine Signalwirkung soll das sein, wenn wir in unserem "freien Land" nicht frei über uns entscheiden dürfen?

  2. #2
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    stimmt jeder Mensch hat das Recht Drogen zu nehmen
    RH

  3. #3
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    In der Tat passt das Thema Suchtkrankheit ebenfalls in dieses Forum. Es muss ja nicht einmal Heroinsucht sein. Ein Patient kann bei fortwährender Schmerzbehandlung mit Opioiden ebenfalls süchtig werden.

    Eine Studie mit CBD bei Heroinabhängigkeit hat bei Tierversuchen gezeigt, dass sich Cannabidiol zur Behandlung von Heroinsucht oder auch Präventiv zur Rückfallbekämpfung eignen könnte.

    http://www.jneurosci.org/content/29/47/14764.full

    Aufgrund solcher positiven Ergebnisse hat das nationale Gesundheitsinstitut der USA (U.S. National Institutes of Health) 2012 eine Langzeitstudie mit Heroinsüchtigen in Auftrag gegeben. Diese Studie läuft derzeit noch immer.

    https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01605539

    Ich glaube, es gibt mittlerweile aber auch schon andere Studien, die gezeigt haben, dass CBD unterstützende Eigenschaften zur Bekämpfung von Abhängigkeiten besitzt. Zum Beispiel soll es ja auch sehr gut bei Nikotinabhängigkeit helfen. Das suchtundselbsthilfe-Forum konnte sich offenbar nicht vorstellen, dass es auch Cannabinoide ohne psychotrope Nebenwirkungen gibt.

    Vor etlichen Jahren lernte ich einmal einen Aktivisten von "Narcotics Anonymous" kennen. Für den war es bereits ein Rückfall, wenn ein ehemaliger Süchtiger eine Paracetamol-Tablette eingenommen hat. Er war aber auch der Meinung, dass unter Umständen sogar gewisse Musik einen Rückfall bei ehemaligen Drogensüchtigen provozieren kann. Wahrscheinlich hätte er auf Deine Bemühungen in dem suchtundselbsthilfe-Forum ähnlich reagiert. Ich konnte damals seine extremen Ansichten zwar auch nur sehr schlecht nachvollziehen, muss dazu aber sagen, dass ich von dem Problem selbst nie betroffen war. Wahrscheinlich sind das irgendwelche Schutzmechanismen einiger Betroffener, irgendwelche Strategien zur Suchtbewältigung, sich von allem zu distanzieren, was einem nur entfernt an Drogen erinnert.

  4. #4
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    Als Besitzer der besagten Seite kann ich nur schreiben - wir kastrieren keine Forenmitglieder

    Der von dir hier veröffentlichte Wortlaut wurde via "privater Nachricht" von einer Moderatorin zugestellt.
    Meiner Meinung ein Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht - vlt solltest solche Aktion mal überdenken.
    Deine Antwort kenne ich von hier, aber die passt überhaupt nicht zum damaligen Sachverhalt!
    Alle von dir geposteten Links führten zu Shops, alleine das ist bei uns nicht erlaubt - wir wollen keine Werbelinks!
    Zudem wollen wir auf keinem Fall Links, die Betroffene noch weiter triggern, wenn die nach Aufruf deiner Links Bongs und all mögliches Kifferzubehör am Bildschirm haben.
    Noch dazu haben sich andere Mitglieder beschwert - Verdammte S*h***** kannst du nicht mal aufhören deinen Kram hier anzupreisen?
    Dazu kommt noch, wir haben täglich damit zu kämpfen, Werbelinks zu solch fragwürdigen Shops zu entfernen - aber das gehört eben zu unserer Arbeit.

    Wären es Infomationslinks über CBD gewesen, hätte keiner etwas beanstandet.
    Auch ein eigenes Thema, welches so eine Diskussion inne hat, wäre eine Möglichkeit gewesen - aber Leid getragenen, eventuell abhängigen Forenmitgliedern Links zu Kiffershops vor die Nase zu setzen war nicht der richtige Weg.

    Schade wenn Leute wie du dann abziehen und auf anderen Seiten (wie du selbst schreibst) "gefrustet" Halbwahrheiten in die weite Welt raus haust.
    Eine Diskussion, welche natürlich den üblichen Gepflogenheiten und Regeln entspricht, wäre wesentlich sinnvoller gewesen.

    Nach meiner nun 15 jährigen Arbeit als Suchtberater, zudem selbst Schmerzpatient und ehemals H-Abhängiger denke ich, habe ich aber schon ein gewisses Maß an Wissen angesammelt.
    Schon 2012 haben wir in einer Stellungnahme die Legalisierung von Cannabis unterstützt ==> https://www.suchtundselbsthilfe.de/f...orstandschaft/
    Das aber nicht aus der Intention von Menschenrechten, vielmehr wegen sinnloser Verfolgung von Cannabiskonsumenten und vor allem in Hinsicht Schmerzpatienten!
    Wenn man die heutige Praktika für Schmerzpatienten ansieht, ist es ja immer noch weit davon entfernt, dass Cannabis oder Cannabisprodukte frei verfügbar wären.

    Wenn ich persönlich auch kein Konsument bin, träume ich nicht von einer abstinenten Welt.
    Bevor aber ein Cannabisabhängiger oder Schmerzpatient sich selbst mit CBD substituiert, solle meiner Meinung ein Therapeut zusammen mit dem Betroffenen alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben.

    Warum gehe ich erst jetzt auf dieses Thema ein, wo ich doch schon seit 2012 hier registriert bin?
    Vor einigen Tagen wurde ich zum wiederholten mal per PN über dieses Thema hier befragt.
    Auch wenn es also schon lange zurück liegt, eine Stellungnahme mag mir erlaubt sein

    Und @Hanfseilner, wenn dir aktuell immer noch an Information gelegen ist, dann kannst du dich ja jederzeit bei uns melden, dein Account besteht ja nach wie vor.

  5. #5
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    Hallo Franz
    Dann will ich mich bei dir entschuldigen, wenn ich da im "Schockmoment" mit Tunnelblick geantwortet habe, ja, da hast du wohl recht, dass allein Werbebanner zu Bongs schon schaden können wie Flachmänner an der Fließbandkasse. Ich habe die "Unterhaltung" wenigstens nicht mit Namen außer dem Forennahmen in Verbindung gebracht und dann lasse ich das nach so langer Zeit auch ungeändert stehen. Es ist nur so, dass ich mehrfach die Erfahrung mache, dass ich einfach CBD auch bei Suchterkrankung empfehle und dafür dann platt gemacht werde. Ich bin vielleicht auch mal etwas vorgeprägt, wenn ich überreagiere, ich gehe Streit wenn möglich aus dem Weg. Warum ich in dem Moment so reagierte weiß ich nicht mal. Ich möchte das aber jetzt nach so langer Zeit so stehen lassen und lieber ab und an hier mal schauen, was es Neues gibt. Aber danke für den kleinen Hinweis, Hausrecht muss man halt akzeptieren aber kann auch gehen. Ich will dann diese Arbeit nicht noch mal unbeabsichtigt torpedieren.

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