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Thema: Erschöpfungsdepression (Burn-Out)

  1. #1
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    Erschöpfungsdepression (Burn-Out)

    Hallo zusammen,

    eigentlich wollte ich im Forum rechtliche Fragen und Probleme posten, habe dazu aber keine Berechtigung - jetzt probiere ich es eben hier.

    Ich habe die Diagnose: Erschöpfungsdepression (Symptome: Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, mangelnde Motivation, Potenzstörungen) und mein Hausarzt ist grundsätzlich bereit mir mit einem Antrag auf Ausnahmegenehmigung beim BfArM zu helfen, er meint aber, man müsse da schon so einiges vorher ausprobieren.

    Bisher haben wir Neurexan, Zopiclon und Amitriptylin-neurexpharm durch, die ich allesamt nicht vertragen habe. Da ich Privatpatient bin habe ich kein besonders großes Interesse, das Spiel noch sehr viel länger zu spielen, einfach weil es wahnsinnig teuer ist und seit einem Monat therapiere ich mich nun schon wieder selbst, allerdings will ich mit dem Schwarzmarkt eigentlich nichts zu tun haben - was denkt ihr, ist eine Antragstellung zum derzeitigen Zeitpunkt sinnvoll? Gibt es Erfahrungswerte?

    Vielen Dank für Eure Hilfe!

    Tyan

  2. #2
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    Hallo Tyan,

    eine der Vorrausetzungen für eine Genehmigung zur Selbsttherapie nach §3abs2 BtMG ist -leider- das Kriterium "austherapiert", d.h. es wirken keine der für diese Erkrankungen vorgesehenen schulmedizinischen gängigen Medikamente oder deren Nebenwirkungen sind nicht tragbar.
    Liebe Grüsse
    Carsten

  3. #3
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    Mein letzter Besuch bei meinem Hausarzt hat was neues ergeben: Er sagt, es gäbe zig verschiedene Antidepressiva- und Benzodiazepin-Medikamente. Aus seiner Sicht macht es keinen Sinn, die jetzt alle durchzuprobieren, zumal ich ja schon wisse, was mir am Besten hilft. Er würde sich nun gerne durch eine zweite Meinung durch einen Psychiater absichern und dann könnten wir gerne den Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung stellen.

    Super. Jetzt habe ich mal bei ein paar Psychiater hier in der Umgebung angerufen. Davon gibt es hier viel zu wenige so dass die Wartezeit für einen Termin sehr lang (3-6 Monate) ist. Teilweise nehmen die gar keine Patienten mehr an. Ich würde ja jetzt einfach einen Termin bei einem machen und so lange irgendwie anders klar kommen - nur habe ich, denke ich, berechtigte Zweifel das der erste Psychiater gleich genauso aufgeschlossen ist wie mein Hausarzt. Daher meine Frage - gibt es hier Empfehlungen für einen Psychiater irgendwo in D der dafür offen ist? Eine (einmalige) Reise würde ich gerne auf mich nehmen ...

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