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Thema: Paranoide Schizophrenie

  1. #1
    sand9r ist offline Registrierter Benutzer
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    Paranoide Schizophrenie

    Hi,

    Zu meiner Geschichte: Ich leide seit meinem 19. Lebensjahr an paranoider Schizophrenie... Der Auslöser dafür war natürlich unter anderem auch Cannabis. (Meine Diagnose lautete: drogeninduzierte Psychose)
    Aktuell nehme ich weder Medikamte noch Cannabis. Momentan geht es mir nicht wirklich gut. Ich gehe nicht mehr arbeiten etc.

    Jedoch habe ich gewisse Zeit eine Art Selbstbehandlung mit Cannabis gemacht. In gewissem Maße hat es mir wieder Lebenslust gegeben und ich konnte auch arbeiten. Jedoch wollte ich eines Tages das alles nicht mehr.
    Medikamente wie Seroquel etc. habe ich alles schon genommen und leide bis heute unter den Nebenwirkungen.

    Natürlich höre ich meine Stimmen unter Cannabis genauso, wenn nicht sogar deutlicher, aber der Unterschied ist, dass sie mich dann nicht mehr stören.

    Ich weiß momentan nicht was ich tuen soll.... Natürlich habe ich jetzt eine Art Suchtgefühl und möchte wieder etwas rauchen. Aber ich weiß nicht ob es das richtige für mich ist.
    Eins steht fest: Medikamente wie Seroquel oder ähnliches werde ich nicht mehr nehmen.

    Kann mir jemand ein paar Ratschläge geben?

  2. #2
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    Hallo Sand9r,
    zu Schizophrenie und Cannabis kann ich nichts sagen, was du nicht selbst lesen kannst.
    Alles was ich davon weiß, kommt aus den IACM-Informationen.
    http://www.cannabis-med.org/german/bulletin/iacm.php

    Aber wirklich klar scheint bei dem Thema so ziemlich nichts zu sein.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schizophrenie

    Über deine Geschichte hast du dich auch nicht weiter geäußert, so ist eine Einschätzung deiner Problematik schwierig.
    Mit ein wenig mehr Hintergrundinformationen fühlt sich vielleicht jemand berufen, etwas kompetenteres beizutragen.

    love and light
    auge
    ? sind gefangene im drogenkrieg eigentlich kriegsgefangene ?
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    wer rechtschreibfehler findet, darf sie behalten, denkfehler nehme ich gern zurueck !

  3. #3
    sand9r ist offline Registrierter Benutzer
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    Ja gut dann versuch ich mal meine Situation genauer zu erläutern:

    Ich leide seit 5 Jahren an paranoider Schizophrenie. Bin folglicherweise jetzt 24 Jahre ^^.
    Ich befand mich zu dem Zeitpunkt der Psychose (Krankheitsausbruch) im 1. Ausbildungsjahr zum KFZ-Mechatroniker. Man muss dazu sagen, dass ich bis dahin "normal" war und das alles innerhalb weniger Tage recht intensiv zum Vorschein kam.
    Natürlich konnte ich meine Ausbildung nicht fortführen... War in Behandlung bei einer netten Ärztin, zu der ich auch einen guten Draht aufgebaut hatte. Nahm damals Seroquel, welches mir auch geholfen hat in Hinsicht auf "Bessere Laune" "Mehr Appetit".
    Hat mich aus meiner tiefen Trauer natürlich etwas rausgebracht. Jedoch waren die Stimmen in meinem Kopf nicht weg. Und die Nebenwirkungen des Medikaments ließen nicht lange auf sich Warten: Verdauung, Müdigkeit, Diesen Geschmack von Seroquel im Mund wenn man morgens aufwacht (Ist tatsächlich zu schmecken), hab mich teilweise sehr abgestumpft gefühlt... Und meine eigenen Gedanken waren natürlich auch beeinträchtigt, da das Medikament stark aufs Gehirn und die eigene Denkweise/Kreativität wirkt.
    Ich beschloß es abzusetzen... Und lebte eine Zeit lang ohne Medikamente und ohne Drogen...
    Schulisch klappte es nicht, aufgrund der Stimmen... Die mich immer wieder in solche Stresssituationen gebracht haben...
    Wenn man im Klassenraum sitzt als Paranoid Schizophrener und ständig Stimmen hört wie z.B.: "Ich hab ne Bombe" isses hoffentlich verständlich, dass das nicht erträglich ist.
    So kam ich irgendwie wieder auf den Zweig von Cannabis und wollte einfach Wissen, wie es jetzt als "shizo" auf mich wirkt.
    Aus meiner Sicht ist es aufjedenfall eine gesündere Lösung, als die Einnahme von "Neuroleptika".
    Ich fühlte nach dem Konsum wieder Lebenslust und Antrieb.
    Hatte Lust mir einen beruflichen realistischen Plan auszuarbeiten in Form von einer Tätigkeit, die ich von zu Hause aus ausüben könnte. Arbeitete wirklich Nächte daran. Den Antrieb dafür gab mir das Gras.... Wohl oder Übel.
    Ich musss aber auch sagen, dass ich mich nicht wirklich gut auskenne mit den einzelnen Stoffen in Cannabis.
    Denke aber dass Sorten mit hohem THC Gehalt eher ungeeignet für Psychische Beschwerden sind.
    Aus meiner Sicht wäre eine Behandlung mit hohem CBD Gehalt das Optimum....
    Natürlich habe ich keinerlei Beweise oder Studien, die das beweisen....

    Es geht mir einzig allein darum, mir eine erträgliche Zukunft mit meiner Krankheit zu schaffen.

    Es war schon seit dem ersten Tage meiner Erkrankung so, dass ich genau wusste ich bin nun "schizophren". Jahrelang versuchten mir Ärzte und Bekannte es auszureden. Es war dann folglicherweise auch immer mein Traum wieder normal zu werden.
    Man muss ehrlicher Weise aber sagen, dass es nicht möglich ist.

    Ich muss aus der jetzigen Situation einfach das Beste machen.

    Dafür hätte ich gerne mal REALISTISCHE ärtzliche Meinungen und nichts schöngeredet.... "Oh sie hatten ja nur eine drogeninduzierte Psychose... das vergeht..." Ich kann es nicht mehr hören.

    Es würde mich nichts glücklicher machen, als mit einem Psychiater OFFEN und EHRLICH über meine Krankheit und auch Cannabis sprechen zu können.
    Geändert von sand9r (06.09.2013 um 12:20 Uhr)

  4. #4
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    Hallo sand9r,
    klingt echt hart, was du durchmachst.
    Ich wüsste nicht, ob es mir so gut wie dir gelingen würde, nicht den Mut zu verlieren.
    Mir kommt deine Situation sehr belastend vor.
    Ein paar Fragen stelle ich mir schon zu deinem Posting.
    - Hatte Lust mir einen beruflichen realistischen Plan auszuarbeiten in Form von einer Tätigkeit, die ich von zu Hause aus ausüben könnte. Arbeitete wirklich Nächte daran. Den Antrieb dafür gab mir das Gras.... Wohl oder Übel.

    Was tatest du denn Tag über, wenn du die Nächte daran gearbeitet hast ?
    Wo war das Übel am Gras für dich ?

    - Ich musss aber auch sagen, dass ich mich nicht wirklich gut auskenne mit den einzelnen Stoffen in Cannabis.

    Dazu muss ich sagen, das sich kaum jemand wirklich gut damit auskennt, es wird wegen dem Krieg gegen Drogen nicht wirklich viel geforscht, was positive Aspekte betrifft. Aber mal sehen, was aus den USA kommt, wenn sich der Rauch gelegt hat

    - Denke aber dass Sorten mit hohem THC Gehalt eher ungeeignet für Psychische Beschwerden sind.
    Aus meiner Sicht wäre eine Behandlung mit hohem CBD Gehalt das Optimum....
    Natürlich habe ich keinerlei Beweise oder Studien, die das beweisen....


    Du könntest garnicht so falsch liegen, im IACM-Archiv habe ich folgendes gefunden.
    http://www.cannabis-med.org/german/b...ophrenie,CBD#2

    Und in Holland sucht man Beweise.
    http://www.cannabis-med.org/german/b...phrenie,CBD#10

    - Es geht mir einzig allein darum, mir eine erträgliche Zukunft mit meiner Krankheit zu schaffen.

    Das wünsch ich dir.

    - Dafür hätte ich gerne mal REALISTISCHE ärtzliche Meinungen und nichts schöngeredet.... "Oh sie hatten ja nur eine drogeninduzierte Psychose... das vergeht..." Ich kann es nicht mehr hören.
    Es würde mich nichts glücklicher machen, als mit einem Psychiater OFFEN und EHRLICH über meine Krankheit und auch Cannabis sprechen zu können


    Eine ärztliche Meinung bei so einem kontroversen Thema ist meiner Meinung nach schwer zu erhalten, es fehlt an Wissen, welches den Ärzten realistische Einschätzungen ermöglicht.
    Ich drücke dir die Daumen, dass du einen Arzt findest, der die Erfahrung mitbringt und dem du offen begegnen kannst.
    Ich hoffe, die Entwicklung in den USA rund um Cannabis versachlicht auch bei uns die Diskussion und bringt uns weiter.

    Achte auf dich.
    Pflege, ernähre und bewege deinen Körper ausreichend, auch wenn es dir erst schwer fällt. Eine gute bewusste Einstellung zu sich selbst hilft über so manche schwere Phase hinweg.

    love and light
    auge
    ? sind gefangene im drogenkrieg eigentlich kriegsgefangene ?
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  5. #5
    sand9r ist offline Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von auge Beitrag anzeigen
    Was tatest du denn Tag über, wenn du die Nächte daran gearbeitet hast ?
    Wo war das Übel am Gras für dich ?
    auge
    Das Übel liegt an vielen Stellen:
    Erstens die Sache mit der Legalität.
    Zweitens jemanden das klar zu machen, der "keine Stimmen" hört ist fast unmöglich.
    Ich werde von jedem sogar engsten Freunden und Familie als jemand abgestempelt, der einfach lieber kifft als arbeiten zu gehen.
    "Der ist einfach nur faul". "Du bist einfach nur süchtig, und liest irgend ein Scheiß im Internet zusammen"
    Auch hatte ich in der Zeit natürlich immer Angst, da ich wusste dass es hier in Deutschland nicht erlaubt ist.
    Da ich niemals an geeignetes Cannabis für mich gekommen bin, musste ich natürlich den hohen THC Gehalt der meißten Sorten in Kauf nehmen.
    Ich hörte meine Stimmen dadurch deutlicher und bewusster, konnte dadurch aber auch besser lernen damit umzugehen.
    Es half mir einfach mit meiner Situation zurecht zu kommen.

    Würde mir ein Arm fehlen, würden die Leute das sehen und rücksichtig nehmen.

    So denken einfach alle: Was für ein fauler Typ, der nichts gebacken kriegt. Junkie doer ähnliches...
    ....

    Ab und zu komm ich an den Punkt, wo ich das Kiffen sein lassen möchte und genauso erfolgreich wie alle meine andren Freunde sein möchte. Ein normales Leben führen möchte. Das war auch diesmal der Grund warum ich aufgehört habe.
    Jedoch muss ich früher oder später feststellen, dass es für mich und meine Krankheit nicht mehr möglich ist.

    Vorallem die Sache mit meinem Bruder, der jetz seinen Masterabschluss mit der Note 1,0 abgeschlossen hat, waren Gründe für mich die Finger von Cannabis zu lassen, weil tief in mir natürlich immernoch der Wunsch ist, etwas von der Gesellschaft als super angesehenes zu erreichen.

    Das Problem ist warscheinlich auch, dass kein Außenstehnder etwas von meiner Krankheit mitbekommt. Ich schon immer positiv auf das weibliche Geschlecht gewirkt hab und auch in einer festen Beziehung seit mehr als 4 Jahren bin.
    Viele sind natürlich auch neidisch auf meine gutaussehende Freundin. Aber leider hat keiner Ahnung davon, wie schwer es für mich ist überhaupt noch Lebensmut zu fassen.

    In sexueller Hinsicht hilft mir das Cannabis übrigens auch!

    Dieser Artikel scheint mir noch recht interesant zu sein:

    http://www.bio-pro.de/medtech/biopha...158/index.html

    Viele Grüße ... Wo finde ich am besten einen Arzt der mir helfen kann?
    Geändert von sand9r (09.09.2013 um 20:17 Uhr)

  6. #6
    sand9r ist offline Registrierter Benutzer
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    Da ich noch keine fachliche Antwort bekommen habe, melde ich mich erneut zu Wort:

    Ich bin davon überzeugt, dass Cannabis mit hohem CBD Wert, das perfekte Medikament für mich ist. Ich könnte damit endlich wieder ein "normales" Leben ohne meine Ängste führen.

    Momentan kann ich kaum aus dem Haus gehen... Entspannung oder Ruhe gibt es bei mir im nüchternen Zustand nicht. Illegales Cannabis ist keine Alternative für mich aufgrund des hohen THC Gehalts.

    Medikamente habe ich so gut wie alle durchprobiert und überwiegend negative Erfahrungen gemacht. Deshalb sind Neuroleptike auch keine Alternative für mich.

    Ich möchte mich auch nicht strafbar machen und illegal etwas anbauen.

    Welchen Weg muss ich einschlagen?? Welche Leute kontaktieren?? Ich kann mich nicht weiterhin quälen... Bitte helft mir ...

    Es gibt doch eine Lösung für mein Problem... nur kann es doch nicht wahr sein, dass es mir vorbehalten wird.

  7. #7
    sand9r ist offline Registrierter Benutzer
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    Gibt es in Deutschland schon jemanden der an Schizophrenie erkrankt ist bzw. eine "drogeninduzierte Psychose" hatte und nun Cannabis aus der Apotheke bekommt???

    Grüße....
    Geändert von sand9r (30.09.2013 um 03:43 Uhr)

  8. #8
    sand9r ist offline Registrierter Benutzer
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    Ich habe inzwischen das ganze Internet durchforstet um soviele Informationen wie möglich über THC, CBD und das körpereigene Endocannabinoidsystem zu sammeln.

    Es wurde festgestellt, dass der körpereigene Anandamid-Haushalt im Gehirn bei Schizophrenie Erkrankten deutlich höher war als bei Gesunden Menschen.
    Jedoch wird vermutet, dass der Körper mehr Anandamid produziert um der Krankheit entgegen zu wirken.

    Die Einnahme von CBD würde also den Anandamid-Haushalt im Gehirn hoch halten und somit die körpereigene Abwehrreaktion unterstützen.

    Dass CBD mir helfen würde, steht für mich mittlerweile außer Frage...

    Wie oben schon erwähnt habe ich das übliche "Cannabis von der Straße" (Bei diesen ganzen Sorten überwog das THC wohl sehr deutlich) über Monate wenn nicht Jahre hinweg konsumiert, meine Positivsymptome (Stimmenhören, Paranoia etc.) wurden zwar verstärkt... dafür aber meine Negativsymptomatik verbessert. D.h. ich hatte endlich mal wieder Lust aufs Leben. Mein Antrieb wurde gesteigert. Zu der Zeit habe ich am meißten gearbeitet seit Ausbruch der Krankheit. Auch mein Schlaf war deutlich besser.

    Ich vermute wenn das CBD dem THC überwiegt, stellt das THC keine Gefahr mehr da... (Vermutung)

    Desweiteren habe ich mich bei der CBD Crew vorgestellt und ein wenig von meiner Krankheit erzählt. Ich bekam die Antwort, dass ich mich mit einer CBD reichen Sorte gut therapieren könnte.


    Meine Fragen an Herr Grotenhermen:

    Wissen Sie ob das THC in einer CBD reichen Cannabissorte wie Bediol mit 7,5% CBD und 6% THC ein Problem für "Schizophrene" darstellt??
    Wäre es besser CBD in Reinfrom einzunehmen oder in Kombination mit geringen Mengen and THC??
    Wäre es für mich in Deutschland möglich eine CannabisTherapie zu machen??

    Falls das THC wirklich eine Gefahr darstellt könnte man es doch mit einem Vaporizer verdampfen lassen und anschließend das reine CBD inhalieren?


    Ich werde nun meine Informationen zusammensuchen und damit zu meinem Hausarzt gehen... In Hoffnung, dass er mich untersützen will... Ich war oft bei ihm, aufgrund meiner Nebenwirkungen von den Neuroleptika.

  9. #9
    ticcer ist offline Registrierter Benutzer
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    Hallo,

    bin mir nicht sicher, besser du richtest deine Frage direkt an Dr. Grotenhermen : info@cannabis-med.org

    lg Frank

  10. #10
    sand9r ist offline Registrierter Benutzer
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    Am einfachsten wärs für Leute wie mich wohl, ins Ausland zu gehen...
    Ich bin immernoch davon überzeugt, dass bei meiner Krankheit ein Ungleichgewicht im Endocannabinoidsystem herrscht und ich mit dem richtigen Verhältniss von CBD:THC (2:1 oder mehr... müsste man ausprobieren) ein lohnenswertes Leben führen könnte.

    Wenn jemand paar Tipps für mich hat, welche Länder da in Frage kämen, kann mir gerne schreiben.

    Meine Ideen bisher: Spanien, Holland und jetzt aktuell natürlich Uruguay

    Nur leider ist das alles nicht so leicht...

    Dieser ganze Stress, weil ich eine Pflanze züchten möchte, die mir mein Leben zurückgibt. In meinen Augen ganz klar gegen die Menschenwürde... Chemie ist natürlich gestattet und mehr als erwünscht!!!

    Vielleicht schaff ichs noch n Auge zuzudrücken

    Byebye

  11. #11
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    wende Dich doch am besten an Dr. Grotenhermen:
    Dr. med. F. Grotenhermen

    Am Mildenweg 6

    59602 Rüthen

    Tel.: 02952-970 85 73

    E-Mail: praxis@dr-grotenhermen.de
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  12. #12
    sand9r ist offline Registrierter Benutzer
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    http://www.marijuana.com/news/2014/0...cals-says-yes/

    Da hat wohl jemand die selbe Vermutung ^^

    Langsam gehts vorran ...

    Hab bloß keine Lust solange zu warten :/... Habe jeden Tag meine Symptome in der Arbeit und auch daheim wenn ich einfach nur entspannt neben meiner Freundin liegen will...

    Das einzige was Psychosen auslösen kann, ist der überzüchtete und teilweise sogar gestreckte Schwarzmarkt... Kein Wunder wenn irgendwelche Leute die damit nur n Haufen Geld verdienen wollen an den Genen der Pflanze rumspielen ...

    Indirekt löst die Regierung die Psychosen aus

    Greetz ...

  13. #13
    Knollo ist offline Registrierter Benutzer
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    Hallo Sand9r! Ich leide selbst an einer Schizophrenie mit ausgeprägten Positiv-Symptomen (Stimmen und Beziehungsgedanken) und zusätzlich PTBS. Ich nehme jetzt den dritten Tag in Folge reines CBD-Öl, welches in Deutschland legal ist da es unter 0,2% THC enthält. Es hat sich sofort ein positiver Effekt eingestellt, die Plus-Symptome sind zurück gegangen, die Stimmung wurde ausgeglichener und generell etwas besser. Generell fühle ich mich geistig viel fokussierter, stressresistenter und leistungsfähiger. Mit THC haltigem Gras habe ich sehr schlechte Erfahrungen, wie Du auch schreibst werden bei mir die Plus-Symptome sehr verstärkt, wenn auch kurzfristig die Stimmung gebessert wird.Ich kann Dir wirklich empfehlen mal ein CBD-Öl auszuprobieren! LG Knollo

  14. #14
    sand9r ist offline Registrierter Benutzer
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    Hey Knollo,

    Ja ich habe auch schon CBD-Öl genommen und Verbesserungen bemerkt. Jedoch kommt es halt auch immer darauf an wieviel %CBD das Öl hat.
    Also das mit der Dosierung etc. ist halt schwer zu sagen, da man es auf eigene Faust machen muss. Aber ich glaube von sonem 1-2% CBD Öl bräuchte man sehr viel um die Symptome im Schach zu halten. Ist auch nicht gerade günstig zu kaufen.
    Von daher schonmal ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch nicht wirklich realisierbar. In Amerika gibts CBD Öle mit 18%. (Auch nach D lieferbar THC <0,2%). Selbst aber noch nie getestet.

    Ich bin im April diesen Jahres nach Amsterdam gereißt um nach CBD haltigem Cannabis zu suchen. Wollte eigentlich so etwas wie Cannatonic mit 1:1 THC:CBD testen.
    Leider geht es dort weniger um den medizinischen Nutzen und ich konnte dort Nichts der Gleichen finden.

    Ich habe natürlich viel recherchiert und habe gelesen, dass die CBD Werte in Hash meißt höher sind als in Canna.
    Habe in Amsterdam den "schwächsten Hash", Black Afghan (10%THC, 5%CBD) probiert und muss sagen es hat wirklich gut geholfen gegen meine aggressiven Gedanken. Minimaler HighEffekt war aber vorhanden. Nach ca. 2-3 Std kamen die Aggressiven Gedanken etc. wieder.
    War sehr angenehm so Bus und Straßenbahn zu fahren. Sehr viel entspannter als es bei mir nüchtern ist.
    Teilweise waren alle Voices etc. komplett weg.

    Alles andere sollte man als shizo in Amsterdam möglichst meiden.... Die THC Werte ragen ins Unermässliche.... z.b. Vanilla Kush (22% THC 1% CBD) Damit sind Paranoias garantiert....

    Naja... Momentan ist CBD Öl wohl das einzig sinnvolle in D.

    Greetz
    Geändert von sand9r (11.05.2014 um 16:51 Uhr)

  15. #15
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    Hallo,
    ich kenne ebenfalls Patienten mit Psychosen, die gut von CBD-Öl profitieren. Leider werden meistens ziemlich hohe Dosen benötigt, sodass die Kosten ein Problem werden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Franjo Grotenhermen

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