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Thema: herzrasen?Unverträglichkeit mit betablocker?falsche medikamente?lange story...

  1. #1
    cannaX ist offline Registrierter Benutzer
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    herzrasen?Unverträglichkeit mit betablocker?falsche medikamente?lange story...

    hallo liebe community
    zuerst mal etwas über mich im ersten abschnitt:
    ich habe in meiner jugend über jahre hinweg cannabis komsumiert.zum teil sicher aus genuss, jedoch auch aus medizinischen gründen.
    ich litt als kind an sogenanntem anstrennungsasthma was auch durch lungenspezialärzte bestätigt wurde. Ich wurde deswegen auch über jahre hinweg medikamentös behandelt, konnte aber ausser allzugrosse anstrengungen im sport gut damit leben.
    mit 13 1/2 halb fing ich mit dem gelegentlichen rauchen von cannabis an, (freilandhanf oder treibhaussorten,selten indoor oder hasch).
    als asthmatiker habe ich mir anfangs sorgen gemacht, gerade in der anfangszeit wo husten noch heftig dazugehörte....

    habe dann bald gemerkt das mir das cannabis in dem bereich gar nicht so schlecht bekam und habe damals auf eigene faust mit den medis aufgehört. als ich zwei jahre später beim lungenspezialist zur kontrolle war, riet er mir ich lönnen nun die medis getrost weglassen
    obwohl man oft das gegenteil hört habe ich mich leistungsmässig in der schule gesteigert, ich galt in der unter und mittelstuffe eher als schwierig und lernschwach.
    ich denke cannabis hat mich etwas ausgeglichen, kann aber auch mit der persönlichkeitsentwicklung in der pubertät ein einklang gekommen sein...

    sehr positive erfahrungen mit cannabis als jugendlicher habe ich auch im bereich depressionen und ähnlichen symptomen gemacht...gerade als bei mir die pubertät eingesetzt habe wurde ich leider sehr depressiv. als ich mit dem cannabis angefangen habe ging das sehr schnell weg...einmal bis zwei mal konsumieren
    pro woche hielt mir depressionen vom leib. mir hat das cannabis dabei geholfen eine innere ballance zu schaffen.

    ich habe im ganzen etwa 9 1/2 halb jahre konsumiert. gerade in der letzten phase der konsumzeit habe ich eine schwierige phase in meinem leben durchgemacht. zu dieser zeit war der konsum nun täglich und gewiss zu hoch.
    durch den konsum von cannabis habe ich mir allerdings den gang zum psychologen ersparen, obwohl dies im nachhinein keine gute idee war.

    darauf folgte eine längere arbeitslosigkeit was gewiss auch keine einfache zeit war. hier muss ich sagen war der kosnsum nicht unschuldig, jedoch die auswirkung bzw das symptom und nicht die ursache des problems, zudem war die qualität der cannabisprodukte dort wo ich wohne nicht sehr gut. es wurde höchstwahrscheinlich viel gestreckt, überdüngt und sogar als beispiel mit gepanschtem schwarzen hasch auf hanfölbasis, hergestellt mit aceton das im endprodult in hohen menge rückstandig war.

    davon kriegte ich ein paar mal elends herzrasen mit sehr starkem herzklopfen (120 - 160 bpm) sowie bluthochdruck von bis zu ca 200/120 sowie herzrythmusstöungen.
    wenn man als jahrelanger konsument nie etwas solches erlebt hat und nicht weiss was los ist, kriegt man es dann doch mit todesangst zu tun wenn man nach ein paar zügen aus einem joint merkt wie das herz längsämer wirde dann wider anfängt zu pochen und so hart schlägt das man das gefühl es würde gleich platzen. das war einmal so heftig das ich kurz zusamenngeklappt bin.
    in der notaufnahme diagnostizierte man mir dann eine "cannabis überdosierung",panikattacken,hypochondrie...
    vom cannabis konsum hatte ich nun genug und hörte sofort auf damit. auch aus medizinischer sicht war es nicht mehr notwendig und etwas "verdrecktes" kaufen wollte ich nicht mehr und eigenanbau kam auch nicht in frage.

    in den letzten drei monaten bevor ich diese "symptome" wie elends herzrasen, bluthochdruck usw bekam beklagte ich auch (bis heute) schwere verstopfung und schlechte verdaung, sowie sehr regelmässiges magenbrennen. der arzt ging leider nicht gross darauf ein und meinnte das können gut von den cannabisprodukten kommen, denn ich kochte hie und da gerne mal ne köstliche hanfmilch oder hab was gebacken. der arzt meinte das würde schon weggehen.
    jedoch hat sich die tachykardie und hypertonie nicht verbessert und mein arzt meinte zur untersützung wegen der absetzung bzw entzugserscheinungen des cannabis würde er mir beta blocker empfehlen sowie in der ersten zeit 1mg temesta, da ich nach der konsumintensivenzeit gelinde gesagt etwas zapplig war und mühe mit schlafen hatte. das war eigentlich wohl eher ne fette lüge, denn es ging im wohl dadurch meine "panikattacken" in den griff zu bekommen.

    danach fing es richtig heftig an mit den problemen:temesta mag zwar ein medikament sein mit gewissem nutzen, jedoch weiss ich heute das ich genau durch dieses medi hie und da panikattacken bekam. nehme es heute gar nicht mehr...auch wenn es mir während eines kurzen spitalaufenthaltes als "schlafmittel" angeboten wurde...

    der betablocker denn ich verschrieben bekam war im übrigen Meto zeroc 100-200mg je nach beschwerden. ich kaufte mir ein blutdruckmessgerät und musste in den ersten monaten im durchschnitt 150mg nehmen.
    im grossen habe ich diesen betablocker gut vertragen, jedoch wurden meine verdauungstörungen schlimmer, mein gewicht schoss in die höhe (jetzt nun gut 35 kg in 4 jahren). aus psychischer sicht vertrage ich diese betablocker einigermassen, jedoch bin ich nicht mehr derselbe. ich denke diese medis beinflussen die psyche schon auch (zombieeffekt lol).

    hie und da habe ich aber wieder mal etwas konsumiert, jedoch war es mir oftmals während des konsum unangehnem infolge der nulltoleranz die ich zwischenzetlich entwickelt habe. jedoch waren die nachwirkungen des cannabis immer sehr angenehm.

    cannabis kann einen sehr positiven Einfluss auf das Gemüt haben und fördert einen freundlichen Ausblick auf das Leben. Warme und entspannende körperliche Gefühle sind nicht ungewöhnlich. Kombiniert mit der geselligen, aufmunternden Wirkung eignet es sich hervorragend als medi gegen motivationslosigkeit,verstimmung usw. von depression rede ich heute nicht mehr...denn die hat das cannabis auch nachwirkend gekillt

    ein freund der ähnliche probleme hatte gab mir den typ wider mehr haschisch als marijuana zu konsumieren. ausser beim hochpotentem schwarzen hasch der handgerieben gewonnen werde , hätten die meisten haschsorten weniger auswirkungen auf herzrasen, besonders dann wenn das cannabis rohprodukt biologisch angebaut werde.er meinnte es ganz einfach das chlorophyl um marijuana in zusammenhang mit düngerresten (besonders kalium,stickstoff usw.) die gerne zu heftigem herzrasen führen.
    ich habe dann einen guten, braunen hasch aus der schweiz probiert und nur kleine dosen 0.1 oder 0.2gr konsumiert und mir mit dem rauchen zeit gelassen. habe es eigentlich ganz gut vertragen. hasch aus der schweiz ist einfach sehr schwer zu bekommen, denn meistens gibt es auch dort nur noch marrokanischen hasch wenn überhaupt. der ist zwar auch ok jedoch desto dunkler und potenter umso schwerer zu portionieren.


    NUN LANGSAM ZU MEINEN FRAGEN
    wie verträgt sich cannabis im allgemeinen zu beta blockern. im moment nehme ich immer noch 50 mg meto zeroc (metropolol) ?
    ist eine kleine haschdosis wie oben beschrieben vertragbar?
    wie gesagt mit metropolol 50 mg habe ich soweit gute erfahrungen gemacht nur würde ich es gerne genau wissen. mein arzt jedoch ist ein "hexenjäger" aus der prohibitonszeit...da heisst es strikt cannabis sei indiskutabel obwohl ich heute wieder damit umgehen kann.

    desweiteren hat mir mein arzt aufgrund gewisser schlechter blutwerte und diversen nebenwirkung von metropolol zwei neue medikante anstelle verschrieben.
    morgens 1/2 nebilet 5mg (nebivololum)
    morgens 1/2 sandoz Lisitril 20/12.5 mg

    eben anstelle von 50 mg metrpolol

    ich gehe freiwillig einmal im monat zu einer psychologin um meine "dämonen" zu bekämpfen. als ich noch hie und da cannabis konsumiert habe meinte sie das habe mir eigentlich sehr gut getan und ratet mir sogar hie und da etwas zu konsumieren.
    sie meinte jeoch die obenstehenden medis könnten mir im mischkonsum mit cannabis probleme machen. auch sonst fand sie dir radikale umstellung nicht sonderlich toll, den der mediziner riet mir metropolo abrupt abzusetzen und zu den beiden anderen zu wechseln. ich habe noch metropol und dachte mir nun bevor ich wechsle übers weekend mal eine zweitmeinung oder gern auch mehrere einzuholen
    was meinen hier die spezialisten unter euch?

    gerade aus therapeutischer sicht möchte hie und da doch etwas cannabis konsumieren und habe mich ein bsichen mit dem thema eigenanbau beschäftig und würde es gerne probiern.
    habe gesehen das der hanfsamenanbieter mandalaseeds diverse sorten anbietet die sich gut eignen sollen, für meinen zweck
    http://www.mandalaseeds.com/de/Catalogue/Kalichakra

    sowie das dieser etwas thc armere sorte

    http://www.mandalaseeds.com/de/Catalogue/Rishi-Kush

    Wirkung:

    Sehr angenehmes und klares High, körperlich entspannend, beruhigend, meditativ, nicht anfällig Nebenwirkungen auszulösen (wie Paranoia, Herzrasen, Kopfschmerzen). Nicht geeignet für Personen mit einer hohen THC-Toleranz.




    vielen dank im voraus und fürs lesen meine langen threads

  2. #2
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    Hallo,
    ich habe Ihren langen Text nicht gelesen. Zu Ihren Fragen:
    Cannabis kann bedenkenlos mit Beta-Blockern kombiniert werden. Falls Sie noch weitere Fragen haben, werde ich diese gern ebenfalls beantworten.
    Mit freundllichen Grüßen
    Dr. Franjo Grotenhermen

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