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Thema: Hanf in der Musik verschiedener Kulturen – 29. Lange Nacht der Museen

  1. #1
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    Frage Hanf in der Musik verschiedener Kulturen – 29. Lange Nacht der Museen

    Hanf in der Musik verschiedener Kulturen – 29. Lange Nacht der Museen
    Sonderausstellung am 27.8.2011: Hanf in der Musik verschiedener Kulturen


    Karten ab jetzt im Hanf Museum und allen Vorverkaufsstellen erhältlich.

    Cannabis wird überall auf der Welt in verschiedensten Musikstilen besungen. Manchmal wird davor gewarnt oder sich darüber lustig gemacht, doch die meisten Gesänge sind quasi Hymnen auf den Hanf. Seit den 40er Jahren des letzten Jahrtausends häufen sich Lieder, die das Leid der Verfolgung beklagen und direkt oder indirekt die Kriminalisierung anprangern. Zur 29. Langen Nacht der Museen stellt das Hanf Museum einzelne Genre und bestimmte Stile dar, die offensichtlich von Cannabis oder dessen Kriminalisierung beeinflusst sind.

    Raggae dient als karibisches Beispiel für den sakralen Einfluss von Ganja auf bis heute aktuelle Musik. Rembetiko als griechisches Beispiel ist weit weniger bekannt, obwohl es europäische Musik ist. Im Jazz finden sich viele Songs, die die gerade aufkommende Kriminalisierung thematisieren.

    http://www.hanfmuseum.de/images/29ln-grafik.jpg

    Zu diesen Themen und mehr lädt das Hanf Museum zur Sonderausstellung ab 18.oo Uhr ein. Selbstverständlich kann die Dauerausstellung parallel dazu besichtigt werden.

    2o.oo und 22.oo Uhr – Hans Cousto – Referat zum Thema des Abends
    Aufgrund der grossen Nachfrage und der Nähe zum Thema freuen wir uns, den Musikwissenschaftler Hans Cousto als Referenten präsentieren zu können.

    Die Pausen zwischen den Vorträgen werden mit Livemusik gefüllt.
    Peter Simon wird mit sphärischen Sitharklängen die Ohren bezaubern.
    Und für den Gaumen bieten wir Hanfwaffeln als Snack und Hanftee zum Probieren, sowie Kuchen und Cappucchino.

    Weitere Infos zur Langen Nacht der Museen mit dem Hanf Museum

    Sonderausstellung zur 29. Langen Nacht der Museen am 27. August 2011 ab 18 Uhr:
    Das einzige Hanf Museum in Deutschland beleuchtet die verschiedenen Aspekte und Nutzungsmöglichkeiten der alten Kulturpflanze in einer fast 300qm großen Ausstellung.

    Das Ticket für die gesamte Lange Nacht kostet 15 Euro/ermäßigt 10 Euro. Das Ticket gilt für die beteiligten Häuser, sowie für die Benutzung der Shuttel-Busse sowie der öffentlichen Verkehrsmittel von 15 bis 5 Uhr. Onlinetickets beim Museumsportal Berlin, Vorverkauf in allen teilnehmenden Museen, an den Fahrscheinautomaten der S-Bahn und BVG, sowie in den Fahrschein-Verkaufsstellen der S-Bahn, den Berlin Infostores und allen Theaterkassen. Abendkasse am 30. Januar ab 17 Uhr auf dem Platz vor dem Roten Rathaus sowie den teilnehmenden Museen.

    Weitere Informationen zur Langen Nacht unter der Telefonnummer (030) 24 74 98 88 sowie der auf der Webseite der Langen Nacht der Museen, http://lange-nacht-der-museen.de/

    Rembetiko

    https://www.youtube.com/watch?v=ezRXLvFC3cA

    Das oben verlinkte Lied kennt jeder in Griechenland, und handelt von der Repression gegen Haschischhändler..

    Das Schiff aus Persien – To vapori ap tin persia

    Das Schiff aus Persien,
    wurde geschnappt vor Korinth,
    in seinem Bauch elf Tonnen Haschisch
    von einem Duft ohnegleichen.

    (Refrain Und alle Haschbrüder hört man jetzt klagen,
    wie es für sie nichts zu rauchen gibt.

    Hey, Zöllner, alter Kumpel,
    wer soll jetzt den Schaden ersetzen?
    Denn auch die Hafenwache
    weiß jetzt schon Bescheid.

    (Refrain)

    Die Sache wurde verraten,
    nach allen Regeln der Kunst.
    Und zwei arme Teufel
    tappten dabei in die Falle.

    (Refrain)

    (Vasilis Tsitsanis).
    EUROPEAN COALITION FOR JUST AND EFFECTIVE DRUG POLICIES (ENCOD)
    Website: www.encod.org

  2. #2
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    Ich bin erst jetzt auf diesen Bericht gestoßen und obwohl der Termin und die Sonderausstellung sicher schon lange vorbei sind, möchte ich die Gelgenheit ergreifen und hier noch einmal darauf hinweisen, wie wichtig die Information über die Bedeutung von Hanf in verschiedenen Kulturen ist. Ich denke in der Frage nach der kulturellen Bedeutung von Hanf heute und in der Vergangenheit liegt ein wichtiges Argument für die Anwendung von Hanf im medizinischen Bereich. In den immer wieder aufkeimenden Diskussionen muss ja das Rad schließlich nicht neu erfunden werden. Bei vielen Naturvölkern ist der Hanf nach wie vor ein wirksames Heilmittel und es ist nicht das einzige, das hierzulande allein als Rauschmittel und Droge wahrgenommen wird, ohne die weiteren heilenden Eigenschaften zu kennen. Als Beispiel möchte ich hier den Gebrauch von Coca-Blättern in Kolumbien nennen. Gekaut oder als Tee zubereitet sind sie ein natürliches und zugleich wirksames Mittel gegen die Höhenkrankheit. Lediglich das synthetisch hergestellte Cocain ist ohne Zweifel eine menschenvernichtende Droge und völlig zu Recht verboten. Auch das rauchen von Tabak hat eine alte Tradition. Indianische Völker pflegten das Rauchen zusammengerollter Tabakblätter und schrieben diesem Vorgang eine hilfreiche, beruhigende Wirkung zu. In dem massenhaften Konsum von nikotinhaltigen Zigaretten ist diese Tradition sicher nicht wieder zu finden. Dafür aber im Genuss hochwertiger Zigarren aus naturbelassenen Tabakblättern wie sie zum Beispiel auf zigarre.net vorgestellt werden. Mit diesen Vergeleichen möchte ich nur darauf hinweisen, dass es wichtig ist, die Herkunft und die Tradition eines möglicherweise berauschenden Naturstoffs genau zu kennen und in der Anwendung zu differenzieren, wenn man darüber diskutiert. Ausstellungen wie die oben vorgestellte helfen dabei, Halbwissen zu beseitigen und neben schädlichen Effekten, die durch Missbrauch eines Naturstoffes hervorgerufen werden, auch die Möglichkeiten zur Heilung zu erkennen.

  3. #3
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    Zu Hanf in der deutschen Kultur gibt es eine Anfrage an Frau Dyckmans auf abgeordentenwatch:

    http://www.abgeordnetenwatch.de/frag...0.html#q331300

    Dyckmans verweigert sich der Geschichtsschreibung.
    Ich glaube an alles. Außer an Menschen.

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