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Thema: Hebephrene Schizophrenie, Cannabis bzw. Dronabinol

  1. #1
    Benni ist offline Registrierter Benutzer
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    Hebephrene Schizophrenie, Cannabis bzw. Dronabinol

    Hallo Forumsmitglieder,
    ich möchte hier kurz meinen Fall schildern und dann eure Meinung zu dem Thema hören.
    Ich leide unter einer diagnostizierten Hebephrenen Schizophrenie und erhalte dementsprechend eine ärztliche Behandlung. Nun habe ich zu meiner Erkrankung eine gewisse Depression, eine Minussymthomatik und damit eingehen eine unlust am Leben. Ich habe auf mehrmalige selbstversuche gegen den RAt meines Arztes Cannabis Konsumiert und festgestellt, dass es mir hilft, zumindestens in einem gewissen rahmen, die depressionen sind gemildert und meine allgemeine Unlust verbessert sich auch. Nun habe ich verschieden Studien gelesen die unterschiedliche Stellungen zum Thema Cannabis bei Schizophrenie aussagen. Es gibt ein Paar positiv Studien, die das oben beschrieben wiederspiegeln und es gibt einige Studien die von einer Verschlechterung sprechen. Nun ist es so, dass der Arzt mich bei weiterem Cannabis Konsum unter betreuung stellen möchte, darauf habe ich abrer wenig Lust. Nun habe ich mir überlegt dem Arzt vorzuschlagen mir Dronabinol zu verschreiben, denke aber bei seinem Standpunkt ist es wenig aussichtslos. Nun noch einmal zur Betreuung: Ich persönlich denke der Arzt kommt mit seiner Forderung durch er muss mir nur eine Schizophrenie mit einhergehender Suchterkrankung diagnostizieren und schon stehe ich unter Betreung. Was soll ich am besten tun , bibt es hier Leute die sich mit dem Thema Recht auskennen und mir weiterhelfen können?. Soweit fürs erste
    Mit freundlichen Grüßen Benni
    für jede Hilfe bin ich sehr dankbar

  2. #2
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    hallo Benni

    zur Frage Cannabis und Schiziphrenie wird Dir sicher Dr Grotenhermen noch antworten.
    Aber was die Betreuerfrage betrifft: warum suchst Du Dir keinen anderen Arzt, wenn er alleine wg eines Cannabiskonsums das gegen Dich durchsetzen will?

    Gruß Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  3. #3
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    Hallo,

    hinsichtlich der medizinischen Aspekte haben wir ja schon persönlich vor einigen Tagen miteinander gesprochen. Was die juristische Seite angeht, so leben psychisch Kranke tatsächlich gefährlich, wenn es um ihre Autonomie geht. Da wird es notwendig sein, einen Anwalt zu fragen, der sich gut mit Patientenrechten auskennt.

    Viele Grüße
    Franjo Grotenhermen

  4. #4
    wili ist offline Registrierter Benutzer
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    Hallo Benni,

    darf ich Dir ein paar kleine Fragen stellen um dein Anliegen besser zu verstehen.

    Zuerst interessiert mich, wer die Diagnose gestellt hat?

    Wie sieht Deine ärztliche Behandlung aus ?

    Welche Ursachen Deines Leidens siehst Du?

    Was verstehst Du unter einer "gewissen Depression"?

    Wie fühlst Du Dich, wenn Dir vom Arzt gedroht wird, "Dich unter Betreuung zu stellen", was ja wohl soviel heißt, wie Dich zu entmündigen!
    Und das geht nicht so einfach und anwaltlicher Rechtsbeistand wurde Dir ja schon empfohlen.

    Wie lange leidest Du schon unter der Art zu leben, wie Du es tust?

    Welche Therapie würdest Du dir selbst verordnen?


    Grüße wili
    Geändert von wili (10.05.2011 um 23:21 Uhr)

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