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Thema: cannabis & leberzirrhose

  1. #1
    Ganja ist offline Registrierter Benutzer
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    cannabis & leberzirrhose

    Bei mir wurde 09 Leberzirrhose diagnostiziert. Transplant. will ich nicht. Rauche pur oder mit Verdampfer ca. 1-2g. Hanf pro Tag. Körperlich geht es mir sehr gut. Brauche nur noch 3 Medis am Tag. Leberwerte vor 1Monat waren gut.
    Welchen Einfluss hat Cannabis zur Zirrhose? Würde mich sehr über ev. Erfahrungen, Infos usw freuen.
    Immer ne Gute Zeit wünscht ga

  2. #2
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    hallo Ganjo

    wissenschaftliche Ergebnisse legen nahe, dass der Konsum von Cannabis bei Hep.C die Gefahr, eine schwere Leberzirrhose zu bekommen, erhöht und es wird deshalb empfohlen, den Cannabiskonsum einzustellen oder zumindest stark einzuschränken. Es hilft bei einzelnen Symptomen, wie Juckreiz...aber die Krankheit selbst ist eher ne Kontraindikation.


    Gruß Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  3. #3
    Ganja ist offline Registrierter Benutzer
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    Leberzirrhose

    Hallo Gabi - danke für die Antwort. Ich infizierte mich 1974, 18-jährig, mit dem Hep. C Virus (Spritzentausch, damals noch...). Seit ich 15bin, rauche ich täglich Hasch. Die letzten 28 Jahre hatte ich 80mg Methi. Dadurch trank ich sehr viel. Die letzten 3 Jahre ersetzte Trinken das Essen. Der Zusammenbruch kam erst im Dez 2009: Leberzirrhose.
    Daher kann ich fast nicht glauben, dass Canna. der Auslöser meiner LZ sei.
    Ich nehme jetzt seit gut einem Jahr absolut kein Gift mehr zu mir. Der Hanf tut mir heute so gut! 4mal wurde ich aus dem Spital entlassen, 3mal wieder im Leberkomma (hep.Enz.) eingeliefert. Das gibt dann schon Angst. Auf Anraten des Hepatologen verzichtete ich das 1.mal für etwa 2 Wochen auf den Hanf. Dann gab er mir zu verstehen, dass Hanf keinen Einfluss auf meine komatösen Zustände habe. Durch das Rauchen hat sich bei mir vieles verbessert. Von 11 Medis am Anfang habe ich noch 3, wg. der Aszitis. Der Hanf hat heute eine ganz andere Bedeutung bekommen. Zufriedenheit erfüllt mich. Ich schnuppere am Urquell des Lebensflusses. Ich empfinde die unglaubliche Energie der Lebenskraft mit jedem Atemzug.Und bin dem Leben dankbar, dass ich Teil des "Ganzen" bin. Dass das Herz den Verstand ersetzt.
    Das Hasch lässt mich mit Urvertrauen das leben und vergehen mit Freude annehmen.
    Ich erfahre immer nur, dass das Rauchen bei Hep.C eine Zirrhose verursachen kann. Ich habe aber die Zirrhose schon. Es würde mich interessieren ob's Erkenntnisse gibt über den Hanfgebrauch bei schon vorhandener Zirrhose.
    Aber wie du siehst, es würde mir schwer fallen, einfach so auf meine "Seelenmedizin" zu verzichten.
    Falls Du bis hier gelesen hast, danke ich Dir sehr für Dein Interesse! An News bin ich immer interessiert & freue mich darüber. Falls jemand etwa in der gleichen Situation ist, kann ich ihm/ihr ev Erfahrungen und Tipps geben.
    Wünsche allen einen guten Tag. ga

  4. #4
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    hallo Ganja

    ich bin Laie und weiß nur das, was ich gelesen habe. Ich weiße mal Franjo auf den Beitrag hin. Er kann Dir sicher mehr sagen.

    Gruß Gabi
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  5. #5
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    Leberzirrhose und Cannabis

    Hallo Ganja,

    es gibt Hinweise, dass THC die Entwicklung einer Leberzirrhose bei Patienten mit Hepatitis C fördern kann. Das bedeutet, dass THC vermutlich das Risiko für die Entwicklung einer Zirrhose erhöht.
    Andererseits gibt es Hinweise, dass CBD (Cannabidiol) im Hanf sich günstig auf die Schädigung der Leber sowie die Entstehung einer Leber-bedingten Enzephalopathie auswirkt.
    Das bedeutet, dass man nicht einfach sagen kann, dass Cannabis bzw. THC eine Leberzirrhose verursacht. Das Risiko wird erhöht. Auch bestehender Zirrhose wirkt THC eher ungünstig, aber da müssen mögliche ungünstige Wirkungen gegen die positiven Wirkungen abgewogen werden. Ich würde also nicht sagen, dass THC bei einer Leberzirrhose nicht verwendet werden darf. Günstig wäre eine Sorte mit einem hohen CBD-Gehalt.

    Viele Grüße

    Dr. Franjo Grotenhermen

  6. #6
    Ganja ist offline Registrierter Benutzer
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    Danke...

    an Gabi & Dr. Grotenhermen, Vielen Dank für Ihre Infos. Das ist die erste Aussage betr. LZ & Cannabis.
    Das gibt mir Mut & Sie haben vollkommen Recht: "...da müssen mögliche ungünstige Wirkungen gegen die positiven Wirkungen abgewogen werden."
    Das sehe ich genau so. Das Canna. löst in mir so viel positives aus: Freude, Energie, Körperbewusstsein und eine so noch nie erfahrene Lebensqualität.
    Immer alles Gute wünscht ganja

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